Wir schreiben den 23. Mai 1945. Der Zweite Weltkrieg ist vorbei, Deutschland liegt in Trümmern, und die Siegermächte teilen das besiegte Land neu auf. Während sich überall die Ländergrenzen und Verwaltungszonen bilden, geschieht etwas Merkwürdiges im Norden Deutschlands:
Die kleine Stadt Bremen, mit kaum mehr Einwohnern als ein Berliner Stadtbezirk, wird plötzlich zum eigenen Bundesland. Und das, obwohl sie vollständig von Niedersachsen umgeben ist. Die Entscheidung wirkt auf den ersten Blick absurd:
Warum sollte ausgerechnet diese vergleichsweise unbedeutende Stadt, die weder über mächtige Industrien noch eine große Fläche verfügte, einen eigenen Landesstatus erhalten – während große, einflussreiche Städte wie München, Köln oder Frankfurt nur Teil eines größeren Bundeslandes sind.
Wie konnte es also dazu kommen? Warum gehört Bremen nicht einfach zu Niedersachsen, wie es geografisch und wirtschaftlich naheliegender wäre? Warum gibt es dort sogar zwei Städte – Bremen und Bremerhaven – obwohl sie 60 Kilometer voneinander entfernt liegen? Und welche skurrilen Details verbergen sich hinter dem kleinsten Bundesland Deutschlands? All diese Fragen schauen wir uns im heutigen Video an! Viel Spaß!
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Wir schreiben den 23. Mai 1945. Der Zweite Weltkrieg ist vorbei. Deutschland liegt in Trümmern und die Siegermächte teilen das besiegte Land neu auf. Während sich überall die neuen Ländergrenzen und Verwaltungszonen bilden, geschieht etwas Merkwürdiges im Norden Deutschland. Die kleine Stadt Bremen mit kaum mehr Einwohnern als ein Berliner Stadtbezirk wird plötzlich zum eigenen Bundesland und das obwohl sie vollerständig von Niedersachsen umgeben ist. Die Entscheidung wirkt daher auf den ersten Blick ziemlich absurd. Warum sollte ausgerechnet diese vergleichsweise unbedeutende Stadt, die weder über mächtige Industrien noch eine große Fläche verfügt, einen eigenen Landesstaates erhalten? Werden auf der anderen Seite große einflussreiche Städte wie München, Köln oder Frankfurt nur Teil eines größeren Bundeslandes werden? Und noch seltsamer, auch Bremer Hafen, ein kleines Hafenstädtchen in der Nordsee, wird plötzlich Teil dieses neuen Bundeslands. Und das, obwohl es geographisch überhaupt nicht an Bremen grenzt. Was wie ein Verwaltungsfehler wirkt, ist ein Wahrheit das Ergebnis von strategischen Überlegungen historischer Eigenwillig und einem Hauf von hansiatischem Stolz. Wie konnte es also dazu kommen? Warum gehört Bremen nicht einfach zu Niedersachsen? Warum gibt es dort sogar zwei Städte, Bremen und Bremerhafen, obwohl sie 60 km voneinander entfernt liegen? Und welche weiteren skorilen Details verbergen sich hinter dem kleinsten Bundesland Deutschlands? All diese spannenden Fragen schauen wir uns im heutigen Video an. Viel Spaß. Eine starke Eigensinnigkeit konnte den Bremen in der Geschichte schon immer nachgesagt werden, denn schon im Mittelalter war Bremen kein gewöhnlicher Ort, sondern ein bedeutendes religiöses, politisch und wirtschaftliches Zentrum in Norddeutschland. Im 8. Jahrhundert wurde die Stadt Sitz eines Bischofs, später sogar eines Erzbischofs und war somit Teil eines kirchlichen Fürstentums im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation. Doch während viele andere Städte bravlerus oder weltlichen Fürsten gehorchten, zeigte Bremen früh seinen eigenen Kopf. Schon im Hochmittelalter begannen die Bürger Bremens, sich gegen die Macht des Erzbischofs aufzulehnen. Die Stadt wollte mehr Selbstbestimmung, wollte ihre Märkte selbst regeln, ihre Steuern selbst erheben und vor allem nicht von einem geistlichen Herrn abhängig sein. Der Streit eskalierte schließlich mehrfach. Mal wurde der Bisstoff aus der Stadt vertrieben, mal kam es zu blutigen Auseinandersetzungen zwischen Cllerus und Bürgerschaft. Diese Spannungen zogen sich über Jahrhunderte und prägten das bremische Selbstverständnis. Bremen wollte frei sein und keine Untertanenstadt. Und so entwickelte sich Bremen im späten Mittelalter zu einem wichtigen Mitglied der Hanse, jenem mächtigen Städtebund, der den Handel in Nord und Ostsee dominierte. Die Stadt handelte mit Fisch, Salz, Tuch, Getreide und Bier und profitierte enorm vom Fernhandel und der wirtschaftliche Erfolg stärkte das Selbstbewusstsein der Stadt zusätzlich. Als Handelstadt pflegte es Kontakte zu Lübeck, Hamburg, Danzig oder Riger und definierte sich nicht über das Reich oder über den Kaiser, sondern über seine Rolle im internationalen Handel. Der Stadtstaat war stolz auf seine Unabhängigkeit, seine Ratsverfassung und seine Kaufmannstradition. Ein Gefühl, das sich bis heute im Begriff der freien Hansstadt Bremen widerspiegelt. Doch der Kampf um die Eigenständigkeit blieb stets hart. Im 30-jährigen Krieg und den Jahrzehnten danach geriet Bremen mehrfach ins Visier mächtiger Nachbarn. Besonders das Königreich Schweden, das zwischenzeitlich große Teile Norddeutschlands kontrollierte, beanspruchte die Stadt, ebenso wie das benachbarte Kurfüstentum Hannover. Immer wieder musste Bremen mit diplomatischem Geschick, Zahlungen oder im äußersten Fall mit Waffen um seine Unabhängigkeit ringeln. Die meiste Zeit blieben sie dabei jedoch erfolgreich und so trat die Stadt nach den Verwüstungen Napoleons auch dem deutschen Bund als souveräner Stadtstaat bei. Anders als viele andere Städte, die in der Folgezeit in größere Fürstentümer eingegliedert wurden, behielt Bremen seinen Sonderstatus. Im Deutschen Kreiserreich, das 1871 gegründet wurde, war Bremen gemeinsam mit Hamburg und Lübeck nur einer von drei sogenannten Stadtstaaten. Diese verfügten über ihre eigene Verfassung und ein hohes Maß an Autonomie. Durch die Industrialisierung wurde es zu einem wichtigen Handels- und Hafenstandort. Besonders der Überseehafen Bremerhafen, der schon 1827 von der Stadt Bremen gegründet worden war, wurde zum Tor in die neue Welt. Millionen von Deutschen verließen hier ihre Heimat auf der Suche nach einem besseren Leben in Amerika. Dennoch gab es noch mal einen tiefen Dämpfer für die Bremer Eigenständigkeit. Die Nationalsozialisten zentralisierten die Verwaltung des Reichs und entmachteten die Länder weitgehend. Auch Bremen wurde gleichgeschaltet, die politische Vielfalt verschwand und das Stadtleben wurde der Kontrolle der NSDP unterworfen. Und auch der Zweite Weltkrieg traf Bremen schließlich besonders hart. Nicht nur wegen seiner wirtschaftlichen Bedeutung, sondern auch aufgrund seiner strategischen Lage. Denn die Stadt war ein bedeutendes Zentrum der deutschen Rüstungsindustrie. Hier wurden Flugzeuge gebaut, U-Boote montiert und Schiffe ausgerüstet. Entsprechend wurde die Stadt Bremen ein Ziel vieler alliierter Bombenangriffe. Große Teile der Altstadt und der Industrieanlagen wurden zerstört. Der Hafen allerdings blieb jedoch vergleichsweise weitesgehend verschont. Und so kam Bremen mit dem Einzug der Alliierten eben jene Sonderrolle zu, die es auch heute noch hat. Denn eigentlich lagen Bremen und sein Hafen Bremerhafen geographisch mitten in der britischen Zone. Doch dann kam es zu einer geopolitisch entscheidenden Ausnahme. Die Amerikaner forderten nämlich unbedingt, dass Bremen unter ihre Kontrolle gestellt wird als eigene Enklave innerhalb der britischen Zone. Die USA brauchten dringend einen zuverlässigen Hafen, um ihre eigenen Truppen und Versorgungsgüter nach Deutschland zu bringen. Der Hamburger Hafen jedoch war durch Bombardierungen stark beschädigt und zudem äußerst wichtig für die Briten. Bremen hingegen wurd zwei Vorteile. Erstens war der Hafen dort ziemlich gut erhalten geblieben und zweitens konnte die Stadt durch die Weser mit dem Inland verbunden werden, ein logistischer Glücksfall. Ab 1947 nutzen die Amerikaner Bremen daher als Versorgungsbrücke für ganz Westeuropa. In dieser Zeit fuhren täglich Frachtschiffe mit Lebensmitteln, Baumaterial und Truppen in die Stadt ein. Ein gigantisches logistisches Unterfangen, das für den Wiederaufbau Deutschlands zentral war. Und das hatte für Bremen den glücklichen Nebeneffekt, dass es nicht wie andere Städte in einem größeren Bundesland aufging, denn die Amerikaner bestanden darauf, dass die Verwaltung dort unter ihrer Kontrolle blieb. Eine Eingliederung in das neu entstehende Niedersachsen hätte bedeutet, dass britische Verwaltungsbeamte mitbestimmen. Das kam für die USA nicht in Frage. Und so blieb Bremen eine eigene politische Einheit, ein Kuriosum auf der Landkarte, das an jener Übergangszeit jedoch große Bedeutung hatte. Und als dann 1949 die Bundesrepublik Deutschland gegründet wurde, wurde dieser Sonderstatus zementiert. Es gab zuvor auch eine Abstimmung, in der 93% der Bremer einen Anschluss an Niedersachsen ablehnten. Und so wurde es eines der damals elf Bundesländer mit eigener Landesregierung, eigenem Parlament und eigener Stimme im Bundesrat. Doch interessanterweise haben beide Städte, also Bremer und Bremerhafen, heute eigene Verwaltungen, eigene Parlamente und sogar eigene Bürgermeister. Trotzdem bilden sie gemeinsam das kleinste Bundesland Deutschlands. Doch auch wenn es klein sein mag, ist es wirtschaftlich dennoch ziemlich bedeutend. Der Hafen zählt zu den Größen Europas. Airbus produziert hier Flugzeugteile und die Stadt ist ein Zentrum für Windenergie und Forschung. Diese internationale Ausrichtung prägt auch die kulturelle Identität. Werder Bremen, die Bremer Stadtmusikanten und der hasiatische Stolz gehören tief zum Selbstverständnis. Trotzdem gab es immer wieder Diskussionen über einen Zusammenschluss mit Niedersachsen, vor allem aus finanziellen Gründen. Kritiker verweisen auf Bremens hohe Verschuldung, während Befürworter der Eigenständigkeit betonen, dass der Stadtstaat durch gezielte Politik und Förderprogramme seine Interessen besser vertreten kann. Gleichzeitig waren für viele auch die Unterschiede viel zu groß Wirtschaftlich, kulturell und historisch. Während Niedersachsen ein klassisches Flächenland ist, versteht sich Bremen als weltoffene Handelstadt mit maritimer Tradition und hansiatischer Prägung. Dennoch gab es hier noch ein ziemliches Kuriosum. In den 70er Jahren gab es nämlich tatsächlich den Vorschlag, Bremerhafen gegen einen Landstrich bei Oldenburg zu tauschen, um die Verwaltung zu vereinfachen. Bremer Hafen hätte dabei eine Niedersachsen fallen sollen. Im Gegenzug hätte Bremen dafür ein Stück Land rund um Oldenburg erhalten. Die Idee stieß jedoch auf massive Kritik, sowohl in Bremerhafen, in Bremen als auch in Oldenburg. Bremerhafens Bürger fühlten sich nicht als Tauschobjekt und in Oldenburg wollte man keinen Anschluss an das Bremen. Das Projekt verschwand so ziemlich schnell wieder in den Schubladen und so ist Bremen letztendlich also ein historisch gewachsener Sonderfall, der durch eine Verkettung von Ereignissen bis heute seine Unabhängigkeit bewahren konnte. Ähnlich wie z.B. auch Lichtenstein oder San Marino auf Staatenebene. Und auch in Zukunft wird Bremen wohl eigenständig und damit das kleinste Bundesland Deutschlands bleiben. So, das war’s in dem Video. Was denkt ihr und besonders die Bremer? Sollte das Bundesland in Niedersachsen aufgehen oder weiterhin unabhängig bleiben? Schreibt es gerne mal in die Kommentare. Wenn ihr euch jetzt auch dafür interessiert, warum Franken kein eigenes Bundesland ist, dann kann ich euch noch sehr dieses Video empfehlen. Viel Spaß dabei, wir sehen uns beim nächsten Mal wieder. Bis dahin, ciao.
35 Comments
Der Unterschied zu Niedersachsen ist, dass es in Bremen aussieht wie in Saudi-Arabien. Das hat mit Deutschland schon lange nichts mehr zu tun.
Na weil es ne Hansestsdt ist
Bremen sollte der Länderausgleich entzogen werden!
Die Unterschiede zwischen Bremen und Niedersachsen sind also kulturell und historisch zu groß…
Das hört sich wie ein schlechter Scherz an…das es so etwas wie Deutschland überhaupt gibt ist ja dann kompletter Wahnsinn 😂😂😂
Ich habe meine Kindheit in Bremen verbracht. Ich wohne zwar jetzt woanders verbleibe aber dabei das Bremen weiterhin ein eigenes Bundesland bleibt. Es gibt Sachen die sollte man nicht ändern.
Bremen Noooooord
Ich bin Bremer und lebe hier seit meiner Geburt (21 Jahre) und ich sag ganz ehrlich: Diese Stadt hat so einen kranken Abstieg erlebt, v.a. in den letzten zehn Jahren. Die Innenstadt ist total runtergekommen, nur Schrottläden (alles Gute, egal ob Inhabergeführt oder Ketten hat geschlossen – sogar Zara, ZARA!!! hat sein Geschäft in der Innenstadt vor ein paar Jahren geschlossen)
Das Publikum in der Innenstadt ist entsprechend…
Finanziell wäre es auf jeden Fall deutlich sinnvoller wenn Bremen kein eigenes Bundesland wäre.
Denn Bremen ist eigentlich so schön und hat so viel Potential, aber mittlerweile ist es einfach todgewirtschaftet
1:44 das stimmt nicht. Im Hochmittelalter erstarkt das Selbstbewusstsein der Stadtbewohner und das Bürgertum formt sich aus. Es kommt in mehreren Städten zu Konflikten mit den Herrschern. Man denke an Köln und wie das über lange Zeit gärt, bis es schließlich zur Schlacht von Worringen kommt. Auch hier wurde ein Erzbischof vertrieben und das gibt es auch andernorts, nur nicht immer mit einem „Erz“ davor 😉
Vielen Dank, Als zugezogener Bremer, bin ich sehr an der Geschichte interessiert. Vielen Dank für die vielen schönen Informationen.
Und warum ist es jetzt ein eigenes Bundesland 😅?
Klingt komisch ist aber ernstgemeinte Frage .
5 Bundesländer würden völlig reichen, Nord, Süd, West, Ost, Mitte
Wir wollen unabhängig von Niedersachsen bleiben!
Nur meine Meinung: wenn Bremen und Bremerhaven zu Niedersachsen gehören würden, ließen sich sicherlich etliche Millionen, wenn nicht Milliarden sparen, Die Anwohner dort verstehe ich natürlich auch vollkommen.
Das einzige was ich von Bremen empfehlen kann ist das Ortsausgangsschild.
Ich komme aus der Bremer Neustadt. Die Unterschiede zwischen Bremen und Niedersachsen sind enorm. Jedoch würde ein Anschluss an Niedersachsen Sinn machen und nichts an der eigenen Bremer Lebensweise ändern.
Wäre Bremen in der britischen Einflusszone geblieben würde sehr wahrscheinlich heute der sogenannte Speckmantel, also die umliegenden Gemeinden wie Stuhr, Ritterhude, OHZ etc zu Bremen gehören und Bremen wäre eine Millionenstadt.
Nach dem Ende des zweiten Weltkriegs gab es in Niedersachsen und Bayern die einzigen Regierungschefs deutscher Länder, die nicht von den Nazis verfolgt wurden und sogar mit ihnen zusammengearbeitet haben. Sollte man sich mal überlegen.
Why can't you just be normal?
Hanseatic screaming
Lächerlich das diese ghettostadt ein bundesland ist 🙄
Eingliedern in Niedersachsen, genauso wie hamburg in Schleswig und berlin in Brandenburg.
Man müsste noch mehr zusammen legen
Als Bremer würde ich eine Zusammenlegung begrüßen. Das würde so viel unnötige Bürokratie abbauen und die Metropolregion würde im ganzen weiterentwickelt und nicht an der Stadtgrenze aufgehört zu denken.
Freie Hansestädte sind niemals unbedeutend. Erst recht nicht, wenn sie Hamburg heißen.
Als Bremer bin ich für einen Anschluss an Niedersachsen. Aber ich bin auch generell dafür alle Bundesländer abzuschaffen oder wenigstens die Eigenständigkeit einzuschrenken damit es weniger Unterschiede/Ungerechtigkeit zwischen den Regionen gibt. Z.B das Bayern mehr Feiertage hat 🙁
Du hättest auch mal ansprechen können wieviele Niedersachsen in Bremen arbeiten aber ihre Steuern an Niedersachsen gehen.. was richtig mies ist.
Hmm stimmt, dachte immer es wäre eine Hansestadt und daher ein Stadtstaat.
Ich bin gebürtiger Bremer, wohne in Bremen Nord und etwa 500m von hier ist die Niedersächsische Grenze. Man merkt den Unterschied zwischen den beiden Bundesländern genau. Größtenteils wenn man davon hört wie genau sich die beiden Systeme der Bundesländer unterscheiden z.b. dadurch das Bücher in Niedersachsen für die Schule gekauft und in Bremen geliehen werden können. Man merkt klar welche Vorteile es bringt ein so kleines Bundesland zu haben, da dies sich wirklich auf das wichtigste für sich konzentrieren kann. Mein Bremen bleibt Bremen und soll nie Niedersachsen sein❤
Und das ist der Grund warum Bremerhaven so ein Drecksloch ist xD
Ich dachte die gehören zur Türkei?
Manchmal bin ich dann doch sehr stolz Bremerin zu sein 😀
Nach dem Krieg hat mein Opa unter den Amis an überführungsstellen gedient und stand immer wieder für diese an den Checkpoints. Ich habe sogar noch alte Fotos davon. Und das, obwohl mein Opa waschechter Ammerländer ist. Und obwohl ich selbst bisher nie direkt in Bremen gewohnt habe, sondern immer knapp außerhalb der Landesgrenze, sehe ich mich selbst als Bremerin, einfach weil in Bremen so viel aus meinem Leben stattgefunden hat und immer noch stattfindet. Ich finds auch gut das es ein eigenes Bundesland ist, man merkt deutlich den Unterschied zum benachbarten Delmenhorst oder Oldenburg aber es ist trozdem schön. Die Aussage "Bremen ist ein Dorf mit Straßenbahnschienen" kommt auch nicht von ungefähr. Es gibt so schöne Ecken in Bremen, die ganze stadt ist, wenn man hinter die Fassade der Baustellen guckt, eine kleine Perle. Es gibt immer wieder neues zu entdecken und zu lernen. Gerade die Innenstadt und das Schnoor sind halt wie aus einem Märchen und man fühlt sich einfach wohl in den alten Gassen dort. Und ich kann wirklich jedem nur einen Abstecher ins Geschichtenhaus im Schnoor oder in Bremerhaven ins Auswandererhaus empfehlen. Das sind die Einrichtungen wenn es um Geschichtsbildung geht und es ist einfach nur fantastisch
Niedersachsen ist nicht die Lösung, dort leben viele komische Menschen. Bremer ❤ und Bremerhavener ❤ sind edel und deshalb selbstständig 😊 🥰
93% können nicht irren! 🏴☠️
Was wäre Bremen denn ohne die Bremer Stadtmusikanten?
Wieder mal gute Infos😊
Hat Bremen nicht aktuell die höchste Arbeitslosenquote in Deutschland?
Leider hat die Stadt die Abbiegung nach links genommen, anstatt wie Hamburg geradeaus zu fahren😢