Reisedoku – von der Gorges de Ardèche ins spektakuläre Vercors
Unsere Motorradreise geht weiter, von den einsamen Cevennen durchqueren wir die schöne Ardeche und das spektakuläre Vercors.
Wir durchfahren Combe Laval Road eine der spektakulärsten Straßen Europas – in den Fels gehauen, mit schwindelerregenden Tiefblicken, ein echtes Muss für Motorradfahrer
Auch die Tour durch die Gorges de la Bourne, eine enge Schlucht mit dramatischen Felswänden und kurviger Straße sorgt für Fahrspaß und Naturgenuss.
Unzählige Kurven und atemberaubende Landschaften erwarten uns auf dieser Motorradtour.
Viel Spaß beim schauen!
Und wenn euch das Video gefallen hat, lasst uns gerne ein Like, Kommentar und Abo da.
Eure BestAgers, Susanne & Rainer
Campingplätze:
Camping Couderc Gorges du Tarn, Route de Millau, Sainte-Énimie
Camping Les Bords de Lyonne, St. Jean en Royans
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So, guten Morgen allerseits. Ja, wir haben jetzt 6:30 Uhr und ja, es ist
noch etwas frisch heute morgen und wir sind jetzt wieder am Zusammenpacken. Wir werde
Richtung Ardeche heute fahren. Unsere vier Tage hier in den Cevennen sind leider vorbei
und ja, Susanne räumt schon mal auf hier, macht klar Schiff im Zelt. Ich genieße noch
meinen Kaffee. Ja, und dann geht’s los. Willkommen zum zweiten Teil unserer Motorradreise.
Nachdem wir im ersten Teil die atemberaubenden Landschaften der Cevennen erkundet haben,
setzen wir unsere Tour fort durch die wilde Landschaft der Ardeche und tauchen ein in die
Höhen und Tiefen des Vercors. Bleibt dran und lasst uns gemeinsam diese Region entdecken.
Adieu Cevennen, es war wirklich toll hier. Wir kommen bestimmt wieder. Du hast hier nicht
die höchsten Berge dafür ist extrem wenig los und jede Menge Kurven auf bestem Belag. Die
Landschaften und die Ruhe sind einfach nur genial. Wir sind hier im Herzen des Nationalparks der Cevennen. Hier
durchfahren wir immer wieder kleine malerische Dörfer mit einer Mischung aus Geschichte,
unberührter Natur und traditionellem Scharm. In der Ortschaft Meyrues legen wir einen kleinen
Stopp ein. Das Dorf befindet sich am Zusammenfluss dreier Flüsse. Die zentrale Lage macht es zu
einem beliebten Ausgangspunkt für Erkundungen und das Angebot ist hier wirklich groß. Du
kannst hier wandern, Kanu fahren, klettern, Höhlen erkunden oder dich einfach in eines
der Kaffees setzen und das Leben genießen. Die Wettervorhersage für heute ist leider etwas
durchwachsen. Der Himmel ist wolkenverhangen und es könnte gut sein, dass wir heute zum
ersten Mal einige Regentropfen abbekommen. Wir haben immerhin ca. 300 km vor uns. Das hört
sich im ersten Moment zwar nicht so viel an, aber hier in den Cevennen mit den vielen Kurven
zieht sich das ganz schön in die Länge. Aus dem Grund haben wir die Fahrt auf den höchsten Berg
des Cevennen, den Mont Lozère auch gecancelt. Eins ist jedenfalls sicher, diese Region in
Frankreich ist für uns Motorradfahrer einfach nur genial. Keine Ahnung, ob hier in der Hauptsaison
im Juni, Juli und August mehr Betrieb ist. Aber im Mai ist hier definitiv tote Hose, einfach nichts
los. Da kannst du so richtig schön am Gasgriff drehen und deinen Spaß haben. Und Blitzer gibt’s
hier in den Cevennen glaube ich keinen einzigen. In der Nähe des Dorfes Chandola stoßen wir
auf eine archäologische Stätte von mehreren prehistorischen Gräbern, die aus großen
Steinblöcken errichtet wurden. Sie sollen aus der Zeit 3500 vor Christi stammen. Die
großen Steinblöcke mussten transportiert und platziert werden, was für die damalige
Zeit eine beeindruckende Leistung war. Wir kommen der Gorges de l’Ardèche näher. Unsere Vorfreude steigt. Wir waren beide noch nie
hier und sind gespannt, was die berühmte Schlucht zu bieten hat. Sie schlängelt sich rund 30 km
lang durch spektakuläre Felsformationen. Mehr als 100 Millionen Jahre dauerte es, bis das Wasser
der Ardèche diesen tiefen Canyon gegraben hat. Kaum ist man an der Ardèche ist es vorbei mit
der Stille und den leeren Straßen. Hier ist jetzt richtig was los, auf der Straße sowie auf
dem Wasser. Reisebusse und dauernd irgendwelche Transporter mit großen Anhängern, auf denen die
vielen Kajaks Fluss aufwärts wieder zurückgebracht werden. Also so richtig Halligalli. Auf der
Ardèche sieht das alles sehr entspannt aus. In kleinen oder größeren Gruppen paddeln
die da ganz relext den Fluss hinunter. Gerade als wir die D290, die Panoramastraße
oberhalb der Ardèche erreichen, erwischt uns ein plötzlicher Regenschauer. Doch anstatt uns
die Laune zu verderben, verleiht der Regen der Landschaft eine mystische Atmosphäre. Die Strecke
ist ein Highlight für Motorradfahrer. Entlang der Route gibt es viele Aussichtspunkte, die uns
spektakuläre Blicke in die Schlucht bieten. Der Wettergott meint es gut mit uns. Der Himmel
klart wieder auf und die Sonne kam wieder durch. Wir cruisen die aussichtsreiche Straße entlang,
als plötzlich ein majestätischer Adler aus den Bäumen schießt, direkt über meinen Kopf hinweg.
Sehr beeindruckend. So ein Riesenvieh, echt krass. Wir machen einen Halt am Pont d’Arc, einem
natürlichen Felsbogen, der sich über die Ardèche spannt. Er ist 60 m breit und 54 m hoch.
Hier ist wahrscheinlich der bekannteste Punkt oder das Bild, das jeder von der Ardèche kennt.
Wir haben Glück. Der touristische Hotspot ist gerade nicht stark besucht und wir können die
beeindruckenden Aussichten richtig genießen. Jetzt geht’s zu unserem Campingplatz, der etwas
Fluss aufwärts direkt an der Ardèche liegt. Wir haben diesmal sogar wieder einen Swimmingpool dabei und da jetzt auch die Sonne
wieder etwas zum Vorschein kommt, freuen wir uns schon auf einen Sprung in den
Pool. Und eine Überraschung gab’s dann auch noch. Susanne im Whirlpool. Sowas geiles haben
wir noch nie gehabt. Einen Whirlpool haben wir noch nie gehabt. Auf keinem
Campingplatz hatte wir einen Whirlpool. Und der große Pool sieht auch nicht schlecht aus. Heute morgen wurden wir von einem kräftigen
Regenguss geweckt, aber wir hatten ja fast direkt neben dem Zelt ein überdachtes Sanitärgebäude.
Da muss man in solchen Situationen halt einfach etwas flexibel sein. Ja, unsere heutige Tour ist
eigentlich eine Verbindungsetappe von der Ardèche bis ins Vercors. Bei der Tour de France würden
Sie Flachetappe mit zwei drei kleinen Hügeln dazu sagen und das Wetter sieht heute Vormittag
jedenfalls genauso bescheiden aus wie gestern. Wir freuen uns aufs Vercors. Das raue
Fleckchen Erde liegt ca. eine Fahrstunde südlich von Grenoble im äußersten Westen der
französischen Alpen. Mehrere Gebirgsgipfe, über 2000 m Höhe krönen das von Natur aus
sehr schwer zugängliche Gebiet. Erst im 20. Jahrhundert konnte das Vercors für
den Straßenverkehr erschlossen werden. So, zum Abschluss gibt’s noch mal
ganz leckeres Essen. Am letzten Tag, Geschnetzeltes mit Champignons und Tomatensalat. Die Meisterköchen ist am wirken. So, guten Morgen. Heute ist der letzte Tag unserer
Cevennen-Tour. Wir fahren heute durchs Vercors, die Combe Laval und die Gorges de la Bourne und
das bei strahlenden Sonnenschein. Ich denke mal, das wird noch mal richtig toller Tag, gell? Guten
Morgen. Genauso wird’s. Genau. Also dann bis dann. Unser Campingplatz lag genau unterhalb der Combe
Laval. Drei Kurven und schon waren wir auf der Auffahrt. Und genau passend zu unserem heutigen
Highlight hatten wir strahlenden Sonnenschein. Als wir das letzte Mal hier waren, war so
neblig, dass wir kaum etwas gesehen hatten. Die D76, bekannt als Combe Laval, wurde
zwischen 1861 und 1898 erbaut. Ursprünglich diente sie dem Transport von Holz. Der Bau
war eine enorme technische Herausforderung. Die Straße wurde direkt in die Kalksteinfelsen
gehauen. Senkrecht fällt die Felskante bis zu 700 m tief ins Tal. Einfach einmalig. Für
so ein Spektakel musst du nicht bis ins Himalaya fahren. Das Vercors reicht uns
durchaus für maximalen Nervenkitzel. Wir lieben die Strecken im Vercors, durch die
tiefen Schluchten, schönen Täler und über die atemberaubenden Balkonstraßen. Leider haben
wir heute nicht mehr so viel Zeit und müssen die Gorges du Nan und den Col de la Bataille links
liegen lassen. Aber wir kommen bestimmt wieder. Hier kann man sich auch gut einen Campingplatz für
ein paar Tage suchen und täglich Touren fahren. Die Combe Laval und die Straße nach Villard Notre
Dame sind wahrscheinlich die zwei spektakulärsten Balkonstraßen in den Westalpen. Da der
spektakuläre Abschnitt der Combe Laval aber leider nur 3,6 km lang ist, muss
man da eigentlich immer zweimal lang fahren. Einmal auf der Felsenseite und
einmal auf der Hangseite. Wenn du dann nahe an der kleinen Mauer entlang fährst,
hast du grandiose Ausblicke in die Tiefe. So, das Erlebnis Combe Laval
haben wir nun hinter uns. Über den Col de la Machine fahren wir nun
erstmal wieder ins Tal hinunter und dann Richtung Pont-en-Royans dort beginnt dann das letzte
Highlight unserer Reise, die Gorges de la Bourne. Pont-en-Royans hat seine besten Jahre schon lange
hinter sich. Die alten und bis zu neunstöckigen pastellfarbenen Häuser hängen förmlich über dem
Fluss Bourne und sind immer ein Fotostopp wert. Kleiner Tipp: Auf dem Marktplatz gibt’s
eine gute Pizzeria und wenn du einen Platz am Gelände ergatterst, hast du
einen tollen Ausblick auf die Bourne. Die Gorges de la Bourne ist eine beeindruckende
Naturlandschaft im Vercors-Massiv südwestlich von Grenoble. Die Schlucht erstreckt
sich über 24 km bis nach Villard-de-Lans. Die Straße führt spektakulär durch die Schlucht, zum Teil am Talboden und teilweise
hoch oben an den Felswenden. Auch im Vercors findet man Höhlen und
Grotten. In derGorges de la Bourne kann man die Grotte de Choranche besichtigen. Eine
Tropfsteinhöhle mit wunderschönen Stallakniten, unterirdischen Flüssen und
einem smaragdgrünen See. Das letzte Mal bin ich hier vor zwei Jahren
durchgefahren, allerdings als Beifahrer bei Susanne im Auto und zwar mit gebrochenem Knöchel
und Gipsverband. Ich hatte damals in der Nähe von Grenoble in einem komplett verölten Kreisverkehr
einen Unfall. Der Krankenheimtransport war damals an einem Wochenende bei schönstem Wetter. Da
kamen uns Massen von Bikern entgegen. Was war das für ein schrecklicher Tag. Aber dieses
Mal sitze ich wieder selber auf meinem Bike. Die Straße ist bekannt für ihre engen
kurvenreichen Abschnitte, überhängenden Felsen und in den Fels gehauenen Tunnel und Galerien.
Und es gibt Höhenbeschränkungen von 3,50 m. Die Bauarbeiten dauerten damals 11
Jahre und wurden 1872 abgeschlossen. Heute ist unser letzter Tourtag. Eine wunderschöne
Woche geht zu Ende. Unser Fazit: Eine Tour, die wir nur empfehlen können. Man findet in den
Cevennen, in der Ardeche und im Vercors eine beeindruckende Vielfalt an Landschaften
in den am dünsten besiedelten Regionen Frankreichs. Du fährst oft Kilometer weit,
ohne auf ein anderes Fahrzeug zu treffen. Also ideal für ein ungestörtes Fahrvergnügen
auf perfekten Motorradstrecken. Es war eine sehr gute Entscheidung, spontan
diese Tour hierher zu starten. Ja, Leute, hier in Grenoble endet nun unsere
Reise durch das Vercors. Die restliche Strecke bis nach Hause werden wir auf der Autobahn
abspulen. Falls euch unsere Reisedokos gefallen, dann vergesst nicht unseren Kanal zu abonnieren
und die Glocke zu aktivieren. Und über Likes freuen wir uns ganz besonders. Danke fürs
Zuschauen. Eure BestAgers, Susanne und Rainer.
15 Comments
Ich sag auch heute : danke fürs Mitnehmen ☺️
Wie immer ein tolles Video von Euch. Im Vercors waren wir auch diesen Sommer (Juli) da war auch nicht so viel los.
Beste Grüße
Vielen Dank für das Video, da kommen gleich wieder eigene Gefühle hoch. Meine Frau und ich waren im September für 4 Tage im Vercors, unbeschreibliche Fahrten auf den Balkon-Strassen, oder in den Schluchten. Wir versuchen wieder dahin zu fahren, irgendwann. Ihr habt die schönen Eindrücke sehr gut in eurem Video eingearbeitet. Danke. Gruß aus NRW.
Wieder ein wirklich gelungenes Tourvideo von euch. Der Vercors ist auch für uns immer eine Option wenn wir Frankreich unterwegs sind. Sind im September dort eine AandV-Tour gefahren. Lieben Dank für euer Video.
Wieder ein wunderschönes Video. Vielen Dank dafür.
Hallo ihr 2, mal wieder ein toller Video und beeindruckende Landschaft. Schade dass es zu Ende ist, ich wäre gerne noch "weitergefahren" mit euch 🙂 Nun denn, bis zur nächsten Tour von euch beiden, viele Grüße Bruno 🙂
Hallo ihr beiden, wie immer ein mega Video ? 👌
Hallo ihr Lieben, wieder ein sehr schönes Video. Man sieht so richtig, wie ihr das Leben und die Touren genießt. Klasse. Letztes Jahr waren wir auch im Vercors. Tolle Gegend mit wunderschönen Strecken. Liebe Grüße von der Saar. Astrid und Jörg
Danke fûrs tolle Video .Das macht grosse Lust zum Touren.Viele Grüsse Horst
Danke für einen schönen Kurzurlaub auf dem heimischen Sofa. Ihr seid ein sympathisches Paar und habt ein wirklich gelungenes Reisevideo gedreht!
Würde mich noch interessieren, auf welcher Strecke ihr angereist seid bzw. wie lange die Anreise gedauert hat.
Schöne Grüße aus Schwaben, Alex.
schönes Video.Ich habe das Vercors vor ein paar Jahren für mich entdeckt und bin begeistert von dieser Gegend.Was mir so bissl fehlt ist die Angabe der Übernachtungsplätze,da muuste ich schon Detektivarbeit leisten um die halbwegs nachzuvollziehen 🙂
Hallo deutsche Freunde,
Der YouTube-Algorithmus hat mir euer Video vorgeschlagen, das ich mir gerne angesehen habe! Im Juni habe ich selbst mit dem Motorrad den Vercors besucht und dort viele eurer Motorradkollegen getroffen; ich habe auch auf dem Camping des bords de Lyonne übernachtet. Herzliche Grüße aus Frankreich. 👍😉
Ein sehr schöner Reisebericht 👍😊 vielen lieben Dank fürs mitnehmen 👍😊 Gruß Walter
Vielen Dank für das tolle Video. Im Vercors war ich bereits 2022 und es hat mich so fasziniert, dass ich im nächsten Frühjahr wieder dahin möchte. Diesmal aber zusammen mit den Cevennen und der Ardèch, also im Prinzip eure Tour. Vielleicht habt ihr ein gpx für mich? Liebe Grüße aus Bayern😄😍
Es wäre hilfreich gewesen die Schilder und Namen der Füsse und Dörfer zu Filmen, um sie zu finden. Weil geschrieben wird es sowieso anders als gesprochen.