Hallo Zusammen,

heute nehme ich euch mit auf eine 2 Tagestour von Erfurt nach Holzminden.
Die Wettervorhersage zeigt 2 Tage ohne Regen an.
Erfurt wollte ich schon immer mal besuchen.
Also Komoot angeschmissen und die Route geplant.
2 mal umsteigen sollte möglich sein.
FlĂĽsse, die den Weg begleiteten: Gera, Unstrut, Rhume und Leine.
Städte: Erfurt, Bad Langensalza, Mühlhausen, Leinefelde, Worbis, Duderstadt, Northeim und Einbeck.
Unterwegs habe ich nette Menschen getroffen die der Tour das gewisse Etwas gaben.
Beim nächsten Mal plane ich die doppelte Zeit ein um mehr Zeit für die Besichtigung der Städte zu haben.

03:05 Erfurt
04:14 Ringleben
04:35 Herbsleben (Burgruine)
06:55 ThamsbrĂĽck
07:26 Görmar
08:06 Skulpturenweg mit Viadukten
08:53 Horsmar
09:05 Zella
09:17 Leinefelde
09:49 Breitenbach
10:05 Worbis
11:05 Tag 2
14:25 Katlenburg
14: 35 Northeimer Seenplatte
15:11 Einbeck
15:41 Stadtoldendorg

Hier der Link zur Komoot Tour:
https://www.komoot.com/de-de/tour/2408787655

Hier die Links zu den verwendeten Songs:

Der Bach-Lauf – https://suno.com/s/rwJ1PygOi65PGcjL
Dance of the flower – https://suno.com/s/rwJ1PygOi65PGcjL
The green cradle – https://suno.com/s/LkwCeJAPCOj7FrFH
Session 2 – https://suno.com/s/hKQtGI8Y8mPs2rfz
Go out and enjoy – https://suno.com/s/SoyZIcKAwtsV7b13
Heavy storm – https://suno.com/s/Hy87fEAd4Y3FetMN
A walk in the forrest – https://suno.com/s/x9XnOsjg6iuuelwh

Wer möchte der kann diese auch für seine Videos nutzen. Hinweis aufs Original wäre nett.

[Musik] Hallo zusammen, heute nehme ich euch mit auf ein spannendes Zweitagesabenteuer mit dem Eike, das uns von Erfurt bis nach Holzminden fĂĽhrt. Die gute Nachricht vorweg, zwei Tage ohne Regen sind angesagt. Perfekt fĂĽr so eine Tour. Erford stand schon lange auf meiner Wunschliste, also habe ich schnell Promot angeworfen und die Route geplant. Zwei Umstiege mit der Bahn sollten machbar sein. In Greinsen war das kein Problem. In Göttingen wurde schon etwas hektischer, weil der Regionalzug erst ab Leine Feld fuhr. Notarzteinsatz. GlĂĽcklicherweise wartete schon ein Zug als Zubringer. Die wahre Herausforderung kam aber beim Umsteigen in Leinefelde. Die Regionalbahn hatte vier interne Stufen, um ins Fahrradteil zu kommen. Mein E-Bike 30 kg und je Satteltasche noch mal 15 kg. Das macht echt keinen SpaĂź. Aber hier kommt die erste positive Erfahrung des Tages. Ăśberall gab es unglaublich hilfreiche Menschen, die mir beim Ein und Aussteigen geholfen haben. Vielen, vielen Dank dafĂĽr. Der erste Teil der Tour wird bis kurz vor Doda statt. Dort habe ich in Berliner Rode eine super Unterkunft gefunden, die Landpension Dette. Das FrĂĽhstĂĽck dort war ĂĽbrigens fantastisch, kann ich nur empfehlen. Die Strecke verläuft anfangs entlang der Gera, die direkt durch Erfurt flieĂźt und später wechselt sie zu uns droht. Auf dem Weg liegen Städte wie Bad Langensalzer, KĂĽhlhausen, Leinefelde und Orbis. Ein GroĂźteil der Strecke fĂĽhrte ĂĽber gemĂĽtliche Deichwege oder alte umgebaute Bahntrassen. Insgesamt waren das am ersten Tag ca. 120 km mit nur wenigen Höhenmetern. Die genaue Tour findet ihr natĂĽrlich unten in der Videobeschreibung. Damit ich die 120 km nicht im Dunkeln beenden muĂźte, lieĂź es frĂĽh aufstehen. [Musik] Ein Tag begann schon um 6:20 mit der Fahrt zum Bahnhof InholzmĂĽnen. Ăśber Kreinsel und Göttingen ging es dann nach Erfurt. Am Erfurter Bahnhof angekommen, musste ich mich erstmal orientieren und kaum war ich drauĂźen, setzte leicht ein Nieselregen ein. Ach, Vorsicht bei den S-Bahnschienen war geboten, damit ich mit den Reifen nicht hängen bleibe. Der Regen verstärkte sich langsam. Die KremerbrĂĽcke ist ein absolutes Musin Erfurt. Davor sieht es aus wie in klein Venedig, aber im Regen macht’s leider keinen SpaĂź, sich dort länger umzusehen. Das muss ich definitiv noch mal nachholen. Kurz danach stieĂź ich auf die Gera, die durch Erfurt flieĂźt und mich die nächsten Kilometer begleitet. Der Radweg um Erfurt ist super ausgebaut, inklusive einer tollen zweispurigen FahrradbrĂĽcke. Dann kam ein kurzes StĂĽck LandstraĂźe mit Regen und LKWs neben mir. Das war nicht so h, aber schnell war ich wieder auf einem reinen Radweg, der uns auf einen Deich fĂĽhrte. Von dort hatte man einen tollen Ăśberblick ĂĽber die Umgebung. [Musik] In Ringleben gab es die erste wohlverdiente Pause. Es folgte ein langer gerader Abschnitt durch die Felder und dort stieĂź sie auf ein riesiges Sonnenblumenfeld. Perfekt fĂĽr ein paar Fotos. [Musik] Danach erreichte ich Herbstleben und besichtigte die Schlossruine. Ich habe sogar meine Drohne steigen lassen, um einen Ăśberblick von oben zu bekommen. Plötzlich rief jemand. Ein kleiner Junge, vielleicht 10 oder 12 Jahre alt, fragte mich, ob ich Interesse an einer FĂĽhrung hätte. 4 € wĂĽrde das kosten. Das fand ich spontan super und machte den SpaĂź mit. Er erzählte mir von der Historie, den Kerker und den alten Stellen. Ganz nebenbei erfuhr ich noch von einem Bikeunfall, einem Feuerwehreinsatz und wer wann dabei war. Also rund um sorglos Informationspaket. Wie viel Euro waren es definitiv wert? [Musik] Der Weg fĂĽhrte weiter ĂĽber eine wenig befahrene StraĂźe vorbei an Feldern und BĂĽschen. [Musik] Nach einer weiteren Pause wechselte der Asphalt zu einem Schotterweg entlang der Unstut. Inzwischen begann der Regen sich leider wieder zu verstärken. Schade, denn gerade hier verläuft der landschaftlich reizvollste Abschnitt der Strecke. Ăśberall standen Apfel und Obstbäume. Mitte Juli, aber leider noch zu frĂĽh zum Probieren. [Musik] Nach dem Ort Nagelstedt ging es auf eine alte Bahnrasse mit getärter Oberfläche. [Musik] [Applaus] [Musik] Der nächste Ort war TamsbrĂĽck. Hier wurde man von vielen Farbenfohen Baselein begrĂĽĂźt, was ist echt toll. Schnell war ich wieder auf dem Radweg und ich konnte es kaum glauben. Die Sonne kam raus. [Musik] Vorbei an alten Reisewagen kam Görmicht. Dort kom man direkt auf die schöne Kirche zu. Hier wurde ein TeilstĂĽck des Weges entlang des Wassers erneuert. [Musik] Ach, ich dachte, ich finde da bestimmt ein Weg fĂĽr mich und mein E-Bike. Ach, Hustekuchen, da war wohl nichts zu machen, also musste ich umkehren und umplanen. Durch MĂĽhlhausen fĂĽhrte der Weg. Dort könnte ich mir ein Kaffee und ein StĂĽck Kuchen. Kurz hinter MĂĽhlhausen gibt’s einen Skulpturenweg mit zweimalerisch eingebetteten Viadukten. Felder, Wiesen und Wald wechselten sich ab. Ach, einfach nur genieĂźen. [Musik] Ein kurzes StĂĽck. LandstraĂźe fĂĽhrte nach Hors und dann ging es weiter entlang einer KreisstraĂźe mit sehr wenig Verkehr. [Musik] Im Zeller wird die Unstrut ĂĽberquert und es ging weiter nach Leinefelde. Ja. [Musik] Es folgt ein kurzer Abschnitt entlang der Autobahn A38 nach Balenbach. Kurz danach kam Worbes Insicht. Ein tolles Städchen mit wunderschönen alten Gebäuden, die liebevoll restauriert wurden. Hier lohnt es sich länger zu bleiben. [Musik] Weg folgend weiter nach Winziger Rode. Die B247 wurde ĂĽberquert und es ging an Ferner vorbei bis nach Leistungen. Hier verlieĂź ich den Radweg, um zur Landpension Dette in Berlinge Rode zu gelangen. เฮ [Musik] Der zweite Tag fĂĽhrte ĂĽber Budstadt und Katenburg bis nach Nordheim. Von dort ging es ĂĽber Einbeck und Stadt Oldorf nach Hause nach Holzbinden an der Weser. Etwas ĂĽber 100 km standen heute auf dem Plan. Die Strecke fĂĽr Komod findet ihr wie immer in der Videobeschreibung. Kleiner Tipp: Die Verwirrung in Einbeck könnt ihr abkĂĽrzen. Ich war der Meinung, das Restaurant zum goldenen Bogen auch ohne Navi zu finden. Ja, so kann man sich irnen. เฮ [Musik] [Applaus] Das Wetter spielt heute von Anfang an mit. Da macht das Aufstehen noch richtig SpaĂź. In der Landpension Detta hatte ich noch ein ĂĽppiges FrĂĽhstĂĽck genossen und mit gut gefĂĽllten Bauch ging es auf die Piste. Ăśber einfache WachbrĂĽcken ging es zurĂĽck nach Deistungen und von dort auf einer umgebauten Bahnstrecke nach Duderstad. [Musik] [Applaus] [Musik] Hinter West Rode hörte ich plötzlich einen Klatschen auf dem Asphalt. Ein Regenponcho war runtergefallen. Den hatte ich gestern nur locker auf dem Gepäckträger gelegt, schnell gewendet und diesmal richtig verstaut. [Musik] Dem Radweg folgend erreichen wir einen naturbelassenen Weg, der entlang der Rume verläuft. In den feuchten Wiesen gab es genug Nahrung fĂĽr Störche. Ein toller Anblick. [Musik] Weiter entlang der Rume kam Katlenburg in Sicht. wo der Wasservorrat aufgefĂĽllt wurde. Der Radweg fĂĽhrte zur Nordheimer Sehenplatte. Hier flieĂź die Rume in die Leine. [Musik] Wieder war eine umgebaute Bahnstrecke unser Radweg. Die 15 km von Nordheim bis Einbeck waren schnell gefahren. [Musik] Ah, nun hatte ich Hunger. Ich war doch vor Jahren mal in einem Schnellrestaurant. Das finde ich auch ohne Navi, dachte ich. Ah, sollte ich nicht machen. Besser vorher noch mal auf die Karte schauen. Nach der wohlverdienten Pause ging es auf die letzte Etappe. Durch die Felder ging es nach Amelsen, LĂĽtorst bis nach Wangelnstedt. Die Gegend war mir wieder bekannt. Sie gehört zum Bereich der wilden Heimat und den dazugehörigen Stempelstationen. [Musik] Ăśber Stadt Ollendorf ging es nach Aholzen. Ich hatte die Nebenroute genommen, musste dann aber feststellen, dass in Aholzen der BahnĂĽbergang erneuert wurde. Also musste ich einen Weg durch die Felder in Richtung Allasheim und dann nach Holzmin nehmen. Endlich zu Hause. Fazit. Es war eine interessante und schöne Tour. Es ist aber sinnvoll etwas mehr Zeit einzuplanen, um alles in Ruhe genieĂźen zu können. Bis zum nächsten Mal. TschĂĽss.

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