Ich bin 1100 km in 37 Stunden mit dem Fahrrad durch ganz Deutschland gefahren, habe den Streckenrekord beim wohl härtesten Ultracling Rennen des Landes gebrochen und trotzdem nicht gewonnen. Das ist die Geschichte. Letztes Wochenende bin ich bei Racing Cost Germany in der Kategorie Solo Ansupport gestartet. Bedeutet 1100 km von Flensburg bis Garmisch, keine Hilfe von außen, kein Windschatten fahren. Der Start lief gut. Ich war direkt im Raceflow und für alle Datenfs meine Durchschnittsleistung in ersten 6 Stunden lag bei 238 Wat. Nach 470 km gab es dann die Möglichkeit etwas zu essen zu hinterlegen und da war die Stimmung wirklich krass. Ich habe mir schnell ein paar Gels, Wasser und Salzstangen geschnappt und dann ging es rein in die Nacht. Eigentlich wollte ich nonstop durchfahren, wurde jedoch so extrem müde, dass ich zwei ungeplante und viel zu frühe 20 Minuten Powerips einlegen musste. Ärgerlich, aber ging nicht anders. Also Rettungsdeckel raus, wärmere Klamotten an und rein in die Busaltestelle. Ansonsten bin ich gut durch die Nacht gekommen in Summe aber einfach zu langsam. Z Sonnenaufgang hatte ich 2 Stunden Rückstand auf den Erstplatzierten. 9 Stunden später gegen 15 Uhr hatte sich an meinem Rückstand nichts geändert, aber das Ziel in Garmisch kam immer näher. Also ein letzter PowerP bei Kilom 900. ein letztes Mal Wasser und Vorräte an der Tankstelle auffüllt und von daher hieß es Allout. Ich wollte Platz 1 attackieren, noch mal alles raus und was dann passierte, war ein absoluter Fiebertraum, weil das Video an der Stelle viel zu lang werden würde. [Musik]

8 Comments

  1. Grade deine Tour Köln Mallorca gesehen. Unfassbar mit so wenig Schlaf. Ich fahre 120km merke direkt, dass ich angeschlagen bin bei schlechtem Schlaf. 😆

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