Schafft Tadej Pogacar bei der Lombardei-Rundfahrt 2025 seinen historischen fünften Triumph in Folge? Die Highlights des letzten Radsport-Monuments im Video.

Zusammenfassung: Tadej Pogacar hat in seinem letzten Saisonrennen erneut Radsport-Geschichte geschrieben und mit seinem fünften Sieg bei der Lombardei-Rundfahrt den legendären Rekordgewinner Fausto Coppi eingeholt. Der 27 Jahre alte Slowene vom UAE Team Emirates-XRG triumphierte am Samstag beim “Klassiker der fallenden Blätter” nach 241,0 km in Bergamo mit einem weiteren Traum-Solo und ließ der Konkurrenz nicht den Hauch einer Chance.

Nach seinen jüngsten Alleingängen zum WM-Titel (über 75 km) und zum EM-Gold (66 km) trat Pogacar diesmal 38 km vor dem Ziel am Passo di Ganda an, zog wenig später am lange Zeit als Ausreißer führenden US-Amerikaner Quinn Simmons vorbei und fuhr fortan ein einsames Rennen. 1:48 Minuten betrug schließlich Pogacars Vorsprung auf seinen erneut zweitplatzierten Dauerrivalen Remco Evenepoel. Dritter wurde der Australier Michael Storer (+3:14).
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Das letzte Radsportmonument des Jahres 2025, das Rennen der fallenden Blätter. Hallo und herzlich willkommen zur 119. Austragung der Lombardei Rundfahrt. Über 241 km, aber erstmal hieß es sich zu verabschieden. Rafael Maika beispielsweise beendet seine Karriere. Ein treuer und langjähriger Weggefährte von Tade Poga, Peter Seri, der ebenfalls seine berufliche Laufbahn als Radprofi beendet. Man sagte adieu. Und dann ging es los um 10:40 Uhr mit dem neutralen Start. Mauro Weg hatte dieses Rennen also eröffnet. Acht Anstiege. Hier heute dabei, 4400 Höhenmeter. Der höchste Punkt dieses ein Tagesrennens lag auf 1200 m Höhe. Es ging also von Comou nach Bergamo. Bergamo selber auf einer Höhe von 250 m und Quincemin mit der Startattacke gleich bei Kilom 0 ging ja in die Offensive. Der US-amerikanische Meister, neun Landesmeister insgesamt mit dabei und Georg Zimmermann feierte heute als deutscher Meister seinen Geburtstag. Er war hier vorne nicht mit dabei. Dafür Galgliva, Peu Bilbao, Flipo Gana war in der Gruppe des Tages. Lukas Hamilton, Victor Lanelotti, also gleich drei Mann von Neus Grenadiers, Luis Verwake, Teamkollege von Remcoinepol von Sudai Quickstep ebenfalls vorn mit vertreten, genauso wie Matthia Beis und Bart Lemon. Hinten war Domen Novak, der erste, der dann die Nachführarbeit organisierte, der Teamkollege von Tade Pogca. Schreckmoment dann für Tom Pitcock, der diese Abfahrt stürzte, aber er konnte weiterfahren. Er musste lediglich seinen linken Schuh wechseln. Der Ersatzschuh war im Renndienstwagen und dann konnte der Brite von Q365 auch wieder locker aufschließen. Domen Novak fuhr viele Kilometer vorn an der Spitze. Er wurde unterstützt von Red Bull Bora Grohe. Matthus Orero und Jan Tratnik waren ebenfalls vorn mit dabei und haben die Nachfürarbeit organisiert. Viermal hieß der Sieger Tade Pogac von 2021. Bis zum letzten Jahr gewann er diesen schweren Eintagesklassiker im letzten Jahr vor Remcoepol und Julio Chikone. Er hielt sich also im Feld auf. Der Weltmeister fuhr dann wieder nach vorn zu seiner Mannschaft und als dumme Novak nicht mehr konnte. Er ist die ersten 100 km von vorne gefahren, hat Pavel Siverkopf übernommen. Auch er fuhr lange Zeit an der Spitze. Schreckmoment für Red Bull Borans Grohe. Hintley rutschtte in dieser Rechtskurve weg, aber auch er konnte weiterfahren und konnte wieder den Anschluss an das große Feld schaffen. Die Spitzengruppe vorn nach wie vor sehr stark unterwegs. Blemman hier an der letzten Position und Filippo Ganner ganz vorn immer wieder vor zu sehen. Der Italiener, der die Führungsarbeit gemacht hat. 2 Minuten 55 der Abstand. Er war maximal dreieinhalb Minuten groß gewesen. Schmolz dann ein bisschen und dieser Anstieg jetzt hier über 7 km lang und Quin Simons hatte sich überlegt, ich möchte meine Mitstreiter hier abschütteln, fuhr auf und davon konnte den Unterschied machen. Quin Simon setzte sich ab. Dahinter die Verfolgergruppe mit Philip Gana, Peilbao, Luis Ferwake und Michael Matthewus. Der höchste Punkt 1261 m hoch. Ben Heli mit Problem. Zunächst wartete noch ein Teamkollege, aber er konnte nicht wieder zurückkommen. Michael Matthus verloren den Anschluss, musste sich zurückfallen lassen, denn das Tempo hinten wurde immer höher und höher. Als Jay Wein dann übernommen hat, wusste man, es kann nicht mehr lange dauern, bis eine Attacke von Tade Pogaca kam. Isak Del Toro am Hinterrad vom Weltmeister, dann Remco Even Pool, Julian Alafleb, Michael Stora und Paul Sexar. Das war die Gruppe vom Hauptfeld, die noch übrig geblieben ist und der Australier fuhr an der Spitze, wurde immer schneller und schneller und bereitete eine Attacke vor. Hinten Primus Rocklitch mit Problemen, genauso wie Julian Ala Philipp und Egger Bernal. Und vorn wartete man auf die Attacke vom Weltmeister. 36,6 km vor dem Ziel war es dann soweit. Isac Del Toro scherte aus. Remco Einepol konnte die Lücke nicht schließen, konnte auch das Hinterrad vom Weltmeister nicht halten und ab diesem Zeitpunkt war Tade Poger vorne alleine unterwegs. Remco in der Verfolgung wurde da nicht viel unterstützt. Paul Sexa war noch mit dabei gewesen. Isak Del Toro. Und hier noch mal der entscheidende Moment nach dieser Vorarbeit der gesamten UEMnschaft. Der Abstand wurde größer und größer. Vorne war noch der einzig verbliebene Quin Simons wurde dann also 3,2 km vor dem vorletzten Anstieg eingeholt und auch überholt. Quin Simons konnte das Hinterrad von Pugaca selbstverständlich nicht halten, aber er fuhr bis dahin starkes Rennen mit dieser Startattacke lange in der Gruppe des Tages dabei. Er hoffte dann zumindestens mit Remco Evenpool über die Kuppe rüber zu fahren. Isaac del Torro mit Problem nach so einer unglaublichen Saison, nach diesen italienischen Siegen, die er geholt hat. Hier der Capapitän fiel aber zurück, verlor den Anschluss an Remcoepol und Michael Storer. Das waren die nächsten Verfolger. Quin Simmons hielt sich immer noch sehr gut, fuhr dann seinen Rhythmus und sein Tempo im Finale auf den letzten 30 km. Es ging also über den vorletzten Anstieg dem Paso Ganda rüber. 9,3 km war er lang, 7,1% durchschnittlich steil und Remco Even Pool hat dann noch mal den Unterschied gemacht, hat seinen Kontrahenten Michael Store abgeschüttelt und verfolgte in erster Linie den Führenden, den Weltmeister. Tolle Kulisse, tolle Atmosphäre, viele Fans hier an der Strecke und Tade Pugga schreibt Geschichte. Bei allen Monumenten stand er auf dem Podium. Er ist der erste Rennfahrer in der Geschichte, der die Lombardeirundfahrt fünf mal in Reihenfolge gewinnt. Der 50. Renntag und der 20. Sieg in diesem Jahr für den Slowen. 93 mal konnte die UAE Mannschaft in dieser Saison jubeln. Alles perfekt vorbereitet für den großen Chef, für den großen Star. Der Olympiager Remco Pool kam mit einer Minute 48 Sekunden Rückstand ins Ziel und war darüber auch sichtlich happy. Genauso wie der drittplatzierte der Australia Michael Storer vom Tutor Pro Cycling Team. Sein Rückstand bereits 3 Minuten und 14 Sekunden. Tolle Fahrweise. Quin Simmons, der Ausreißer in der Gruppe war er lange unterwegs, schaffte Platz 4 vom Lidlck Team und den Sprint der Verfolgergruppe gewann Isak Del Torro vor Thomas Pitcock. Paul Sex der jüngste in diesem Teilnehmerfeld starker siebter achter Egger Bernal der beste von den Grenades. J Wein auf der 9 und Kian Ute Brücks auf der 10. bedeutet also drei Rennfahrer der UAE Mannschaft in die Top 10 vertreten. 41,8 Stundenmittel für diesen heutigen Tag über 241 km. Faust Copi gewann ebenfalls fünf mal dieses Rennen in den Jahren von 1946. bis 1954 und er schaffte das also in Reihenfolge das Podium bei dieser Lombardi Rundfahrt. Nach 5 Rennstunden, 45 Minuten und 53 Sekunden konnte wieder einmal Tade Poka jubeln.

25 Comments

  1. Grundsätzlich finde ich Pogi ja schon sympathisch, ein toller Sportler.

    Aber leider ist er zu dominant, er gewinnt zu viel. Und das ist nicht gut für den Radsport.

  2. Schon wieder haben Begleitfahrzeuge einen Fahrer aufgehalten.
    So was darf einfach nicht passieren. Wieso muss das jedesmal gesagt werden. Diese zwei Fahrer gehören für ihre Unfähigkeit sofort rausgeschmissen!

  3. Wenn die top Profis bei einer Attacke von Pogacar gar nicht mehr versuchen überhaupt mitzugehen weißt du Bescheid. Die spannendsten Rennen sind die ohne ihn, weil er einfach ein Jahrhunderttalent ist und alles in Grund und Boden fährt

  4. dem Quatsch brauch man sich nicht mehr angucken!
    Langweilig die Rennen.
    Mit Abstand das spannendste Rennen dieses Jahr war die letze Touretappe in Paris. Mit Abstand. Kurz und knackig.
    So soll es sein. Dieses ewig langen tot langweiligen Rennen. Brauch niemand mehr!!!!

  5. Zeit für einen Beitrag das Leistungszentrum in Arabien zu zeigen. Die Mittel dort sind unbegrenzt. Doping ist viel zu plump.

    Pogi ist nicht mal erschöpft wenn er ins Ziel kommt. Der steigt ab und gibt ohne zu schnaufen Interviews 😂😂

  6. Migels lebt in seiner eigenen Welt..wie immer an der Realität vorbei ….
    Wichtig sind ihm die Radsport- Ereignisse vor 30, 50 Jahren….
    Die Realität lässt er links liegen…..
    Bitte Euro Sport, tauscht den Reporter aus…… Danke

  7. Als Live-Kommentator finde ich Robert Bengsch super, Zusammenfassungen sind aber wirklich nicht seine Stärke. Die Betonungen sind alle off, er schafft es nicht mit der Stimme Spannung reinzubringen, die Wortwahl ist häufig einfallslos. Vielleicht müsste Karsten Migels ihm noch mal zeigen, wie das richtig geht. Er ist halt Ex-Profi und kein Journalist oder Sprecher.

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