Es geht wieder los!!! Die Rucksäcke sind gepackt, die Schuhe geputzt und wir voller Vorfreude. Ungeduldig zählten wir die letzten Tage runter und nun startet für uns das Pilgerjahr 2025.
Kaum zu glauben, dass es schon wieder zwölf Monate her ist, dass wir in Le Puy, dieser herrlichen Stadt im Herzen des Velay standen. Fast auf den Tag genau endete hier vor einem Jahr unsere Via Gebennensis. Viel Zeit blieb diesmal nicht, die Stadt noch einmal zu genießen. Um 7 Uhr begann die Pilgermesse in der Kathedrale und dann ging sie los, unsere Pilgerreise auf der Via Podiensis…
Eine straffe, jedoch gut zu meisternde Startetappe nach Saint Privat d´Allier stand heute auf dem Programm. Völlig ungewohnt für uns waren die vielen anderen Pilger auf der Strecke. Das war für uns neu, aber wir müssen uns in Richtung Santiago nun daran gewöhnen, nicht mehr alleine unterwegs zu sein.
Übernachtung: St. Privat d´Allier – La Vieille Auberge
Stempel: in der Unterkunft
Musik: Scandinavianz
[Applaus] [Musik] et puis va marche. เฮ [Musik] [Musik] เฮ [Musik] [Musik] เฮ [Musik] เฮ [Musik] Wenn sich dieses Tor öffnet, da startet für uns das neue Pilgerabenteuer 2025. So oder so ähnlich hatte ich im letzten Jahr in der Kathedrale von Lepui die Via Gabinensis beendet. Ja, nur ist es soweit. Auch für uns öffnete sich das Tor ein wunderbarer Moment. Ja, und nun geht’s hier los, die Viapodensis. Und damit hallo und herzlich willkommen. Bonjour zur ersten Etappe 2025 oder zur 18. Etappe in Frankreich. Das war schon toller Start ins Pilgerjahr 2025, dieser Gottesdienst, diese Pilgermesse und dann durch das Tor der Kathedrale raus, den Berg runter nach Lepui rein und rein in die Via Podenses. Ich hatte im letzten Jahr die Leute echt beneidet, die hier ihre ihren Pilgerweg begonnen hatten. Klar, wir waren froh, wir haben unseren geschafft, wir waren glücklich, wir waren selig, das war ein tolles Erlebnis und der Gottesdienst im letzten Jahr, der perfekte Abschluss. Aber nun war es für uns der Start und jetzt schauen wir mal, was das Pilger ja für uns bereithält. Auf geht’s. [Musik] Ich [Musik] weiß gar nicht, ob man sieht. Ich habe jetzt mal nach vorne gefilmt, wie viele Leute hier auf der Strecke sind. Das sind wir gar nicht gewöhnt. Ja, die Kirche, die Kathedrale war heute, ich würde sagen, zu 80, 90% voll. Also sie war richtig gut gefüllt, noch mehr als im letzten Jahr und die sind dann alle wumm losgeschossen. Wir haben bisschen gebummelt, wollten erstmal weglassen und jetzt trödeln wir hinterher und hoffen so einen halbwegs ruhigen Weg zu haben. [Musik] Ruhiger Weg. Ja, Weg. Das war das Stichwort. Ich habe euch ja noch gar nicht erzählt, was wir heute und was wir in diesem Jahr vorhaben. Fangen wir mal mit diesem Jahr an. Gestartet sind wir Lepui, klar, und wollen bis Kahors ca. 370 380 km und aufgeteilt habe ich es, ich glaube in 17 Etappen. Ja, das ist der Plan für 2025. Heute geht’s bis geht Berg auf, entschuldigt. Heute geht’s bis S. Privatlier und das sind ca. 23 bis 25 km. Ja, unds geht Berg auf. Gleich hinter Lepui geht’s hoch, schweißtreibend hoch. Aber wenn er euch da noch mal umdreht, habt ihr noch mal einen richtig schönen Blick auf die Stadt, auf die Kathedrale auf Notredam und Saint Michelle. Der belohnt schon mal, auch wenn er gleich relativ früh kommt, der schöne Blick. Gut, jetzt wie gesagt geht’s noch eine ganze Weile aufwärts und Klärchen ist auch schon wieder voll da. [Musik] เฮ [Musik] [Musik] [Musik] Ja. Und das war ein interessantes Ding hier. Eine Messanlage des Grundwasserpegels. Habe ich so auch noch nicht gesehen. Also unten ist irgendwie eine Sonne, wahrscheinlich wie so eine Art Tiefbrunnen. Ja, und da messen die das. War bei – 20 m, dachte ich h klingt ja nicht so gut, aber daneben war eine Auswertung und für den Monat August war das ein sehr guter Wert. Ja, hier um Lepui rum hat’s in den letzten Wochen auch viel geregnet. war auch sehr kühl, ähnlich wie bei uns in Deutschland. Ich habe da über meine Wetterapp schon immer mal hier die letzten Wochen einen Blick rüber geworfen, aber wir haben die Sonne scheinbar wieder mitgebracht. Gestern, als wir in Lyon umgestiegen sind, hatten wir so ein halbes dreiviertel Stündchen Pause Aufenthalt. Ja, 37° und da stand die Luft. Halleluja. Aber heute ist ganz nett hier, nicht ganz so warm und ja in zarter Wind geht. [Musik] Wer heute sein Frühstück vergessen hat, kann sich hier am Ortseingang lecker bewirten lassen. Vieles aus eigener Produktion. [Musik] เฮ [Musik] [Applaus] [Applaus] [Musik] St. Christoph Sur Dolison oder so ähnlich. Ich hoffe, ich habe es richtig ausgesprochen. Ein ganz nettes Örtchen hier mit vielen Rastplätzen, schattig, sonnig, wie ihr es wollt und diesem wunderbaren Snackpoint am Ortseingang. In die Kirche sind wir jetzt nicht reingekommen. Da war gerade Gottesdienst. Da wollten wir nicht stören. Mal gucken, wo wir unseren ersten Stempel heute bekommen. เฮ [Musik] [Applaus] [Musik] เฮ [Musik] [Applaus] [Musik] [Applaus] [Musik] [Applaus] [Musik] [Applaus] [Musik] [Applaus] [Musik] [Applaus] [Musik] Päuschen in Mongbour. Ja, beim Blick auf die Uhr waren wir ganz erstaunt, wie schnell wir heute unterwegs sind und das bei 34°. Der Grund ist einfach der, wir haben irgendwie keine Pause gemacht und ehrlich gesagt auch nicht so richtig das Bedürfnis verspürt. Also erste Etappe, die Muskeln sind noch fit. Ja, aber jetzt war sie dringend nötig. Ähm, vor Mong B eine wunderschöne kleine Kapelle, die Chapel Sang Ros hieß sie. Schön im Schatten liegende Bänke, aber alle belegt. Das ist der Nachteil, wenn du den Leuten hinterher rennst, also wenn man früh bummelt. Aber gut, jetzt haben wir hier ein noch schattigeres Plätzchen gefunden. sehr idyllisch, aber vor uns ist so eine riesige Feldsteinscheune und die wirft Schatten. M. [Musik] Ich [Musik] weiß gar nicht, ob ich sagen soll, der Berg ist erklommen oder die Etappe ist erklommen. Ja, das war heute eine komische Etappe. Im Prinzip seit Lipui geht’s die ganze Etappe nur Berg auf. Da waren mal zwei, drei kurze flache Stücke dazwischen, aber ansonsten permanent hoch, aber angenehm hoch. Also es war jetzt kein Stück, wo es mal richtig steil war. War gut. Gut, jetzt sind’s noch 5 km bis S. Privater und die gehen jetzt Steilberg ab. Gucken wir mal. เฮ [Musik] [Musik] э เ เฮ [Musik] เ [Musik] [Applaus] [Musik] [Applaus] [Musik] Ja, Mensch, der Etappenzielort Sang Privater ist erreicht. Was für eine wunderschöne Auftaktetappe. Ja, ich habe heute wirklich jeden Schritt genossen, obwohl es fast nur Berg aufging, obwohl es über 30° war, aber es war fantastisch. Ich würde sie glatt noch mal rückwärts laufen, aber da macht Julja nicht mit. Gut, jetzt begeben wir uns auf die Suche nach dem Quartier. Da bin ich schon neugierig, was uns heute erwartet. Ansonsten wie immer, ich werde jetzt die Etappe hiermit beenden. Es sei denn, es passiert noch was spektakuläres. Bis morgen. [Musik] [Applaus] [Musik] Die 400 Einwohner zählende Gemeinde Strivat Allier liegt auf einem Feldsporn über dem Alliertal, welches die Grenze zwischen dem Vet und der Margerie zieht. Mittelpunkt des Dorfes ist die alte Burg aus dem 13. Jahrhundert, welche in Privatbesitz ist und nicht besichtigt werden kann. Wir übernachten heute im Hotel Lavier Auberge. Einfacher Standard, aber alles okay, mit sehr guter Küche. Ja. [Musik] เฮ [Musik] [Musik]
4 Comments
Ach wie schön, euch wiederzusehen! Hab schon ein paar Mal an euch gedacht. Es ist ja nicht selbstverständlich, dass man jedes Jahr fit und gesund ist und weitergehen kann. Umso schöner, als heute morgen euer Video aufgepoppt ist 😊 Tolle erste Etappe bei bestem Wetter, da werden bei mir auch wieder Erinnerungen an die wunderschöne Via Podiensis wach! Ich war dieses Jahr 5 Wochen auf der Via de la Plata. Es war leider schrecklich (fast durchgängig Regen, Überschwemmungen und sehr lange einsame kräftezehrende Etappen in knietiefem Matsch). Danke, dass ihr uns wieder mitnehmt auf diesen neuen Abschnitt, bin schon gespannt, was ihr alles erleben werdet! Grüßle vom Bodensee, Andrea
Danke für's Mitnehmen und Buen Camino!
Super,dass ihr uns wieder auf den Camino mitnehmen! Schöne Erinnerungen für mich besonders ab Würzburg bis Bodensee und durch die ganze Schweiz. Bon chemin und buen camino😊
Freu mich sehr auf jede Folge von Euch, die jetzt kommt. Ich werde nächstes Frühjahr dort unterwegs sein. Danke fürs Mitnehmen, für Tipps, Anregungen und den schönen Aufnahmen
Glg Gertrud