Das ist alles, was ich gegessen habe, um 1100 km in 37 Stunden mit dem Fahrrad durch ganz Deutschland zu fahren. Und ja, mein wichtigster Begleiter war nicht das Rad, nicht der Powermeter, nicht die Gils, sondern dieses kleine Ding. Kein Witz, aber dazu gleich mehr. Jedenfalls hatte ich aus meinen früheren Fehlern gelernt, bei meinem ersten Ultra, dem MIC Mountain Race, hatte ich nach über 70 Stunden Fahrzeit davon die letzten sieben komplett ohne Essen den vielleicht krassesten Hungerarst, den man sich vorstellen kann. Ich bin tot. Also war klar, diesmal wird gegessen ohne Ende. Ziel: 120 g Kohlenhydrate pro Stunde, die ersten 16 Stunden nur Gels. Lieber auch gut, bis ich irgendwann einfach keine GS mehr sehen konnte. Also an der einzigen Verpflegungsstation schnell Tüte Salzstang geschnappt und weiter ging es in die Nacht. Morgens beim Wecker nennt diese drei süßen Teile dazu Bananen, Cola, Gummibärchen und immer wieder geht’s. Ein bisschen wie Kindergeburtstag, nur eben auf dem Rad. Wie mein Magen das alles vertragen hat, keine Ahnung, aber es hat funktioniert. Insgesamt habe ich ca. 18 000 Kilokalorien zugeführt und etwa 26 000 verbrannt in Summe, also ein Defizit von 8000 Kokalorien. Und trotzdem war ich durch die Unmengen an Kohlenhydraten in der Lage, mein Tempo hochzuhalten. Aber was war jetzt der angekündigte Gamechanger? Das war dieser kleine Seilzstreuer. Kein Witz, der hat meinen Tag gerettet oder besser gesagt mein Elektrolyte aushalt, keine Krämpfe, volle Energie stundenlang. Der MVP der Tour würde ich jederzeit wieder mitnehmen, vielleicht sogar Rahmen lassen. Was ist dein verrücktester Snack auf lang Touren? Schreibt’s in die Kommentare und folgt gerne rein, denn das Race Across Germany war erst der Anfang.

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