Wie zwei Freunde in einer Garage begannen, das Fahrrad neu zu erfinden. Heiko Müller erzählt, wie aus einer Idee Riese & Müller entstand – und warum Mut, Leidenschaft und Vision den Unterschied machten. Ein Gespräch über Innovation, Freundschaft und Pioniergeist.
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Ich spreche mit Heiko Müller, dem Mitgründer von Riese & Müller.
Heiko erzählt, wie alles begann – wie er und sein Freund Markus Riese in einer kleinen Garage anfingen, an ihrem legendären Faltrad Birdy zu tüfteln.
Aus einer Idee, Leidenschaft und unzähligen Stunden Bastelarbeit entstand der Traum, mit dem Hobby Fahrradfahren eine Firma zu gründen – und damit Geschichte zu schreiben.
Wir sprechen über die Entwicklung von Riese & Müller, über Nachhaltigkeit, Design und die mutige Entscheidung, die Produktion vollständig auf E-Bikes umzustellen.
Außerdem blicken wir auf unser erstes Zusammentreffen vor über 25 Jahren zurück – und auf das Expeditions-E-Bike, das in Zusammenarbeit mit Riese & Müller entstand.
Heiko erinnert sich auch an das expeditionstaugliche Modell, das wir gemeinsam für unsere Große Reise gebaut haben. Mit ihm sind wir als Pioniere auf E-Bikes in zwei Jahren über 17.000 Kilometer von Sibirien über China, Vietnam und Kambodscha bis nach Thailand geradelt.
Zum Schluss geht es um den Aufbau unserer neuen Expeditionsbikes Delite5 Pinion – entwickelt für unsere bevorstehende Tour von Deutschland nach Südafrika.
Ein Gespräch über Visionen, Leidenschaft und den Mut, Träume Wirklichkeit werden zu lassen.
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#RieseUndMüller #DieGroßeReise #Ebike #Innovation #Fahrradgeschichte #Abenteuer #Motivation #Vision #Nachhaltigkeit #Interview
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[Musik] [Musik] got [Musik] [Musik] Ja, lieber Heiko Dennis, es ist super schön wieder bei dir sein zu dürfen, bei euch sein zu dürfen und äh ja, glaub wir haben jetzt, glaube ich, fünf Sexräder gebaut zusammen ist seit 2003. So lange ist es schon her. krass, das ist abgefahren und jetzt waren wir den neuen Bikes für die Reise nach Südafrika und waren jetzt bei euch schon überall haben wir die ganze Firma jetzt angeguckt und sagen, ich bin wirklich fasziniert. Ich habe das ja noch nicht, ich habe zwar das schon gewusst und gesehen, wenn wir das letzte Mal da waren, aber jetzt haben wir Martin Heider mal alles äh gesehen, was jetzt da, was ihr da so macht und Nachhaltigkeit und also bin geflasht, was ich dich fragen wollte oder was jetzt vielleicht viele unserer Zuschauer gar nicht wissen, ähm du hast eine eine Firma und ich hab eine Firma aufgebaut, der Markus und du und ich weiß es natürlich in der Garage, ich hab das gebaut, ein legendäres Bike. Ähm, wie wie kam das eigentlich? Wie wie wird man zu Ris und Müller? Wie wird’s wie funktioniert? Kannst kannst du das in irgendeiner kurzen Form sagen? Ohne Stress natürlich. Das ist so die klassische Garagen Story tatsächlich. Wir haben Markus und ich haben uns im Studium schon kennengelernt. Wir haben 1987 Ja. 87 angefangen zu studieren. 87 Maschinenbau an der TU Darmstadt hier. Da haben wir uns kennengelernt und haben festgestellt, wir sind beides irgendwie Fahrradfaks. Mm. Und sind damals ja schon sind schon Radreisen gemacht, sind Mountainbren Rennen gefahren, alles was man mit dem Fahrrad machen konnte und äh haben halt auch viel geschraubt an Rädern. Ja, weil Spaß gemacht hat, weil es Spaß gemacht hat, einfach viel Sachen ausprobiert. Ähm so und dann haben wir zusammen studiert und haben ähm irgendwie immer gedacht, na ja, man müsste ja man müsste sich ja irgendwie selbständig machen mit Fahrrädern. Das war so die Idee. Und dann 1992 tatsächlich kam der Markus irgendwann, hatte einen Koffer dabei, so ein alten Reisekoffer. Sage ich Markus, wo willst willst verreisen oder? Nee, er müsste mir was zeigen. Hat das aufgeklappt, den Koffer und dann hatte er aus Pappe, tatsächlich aus Pappe den ersten Funktionsprototyp von unserem Birdie gebaut, von unserem Faltrad. Das ist aus Pappe. Also, da ging es konnst natürlich nicht fahren, sondern es ging ging einfach drum, wie man das faltet. Ja, das war dieses Funktionsprinzip des Faltens und dann hat er das da auseinander geklappt, hat das dahingestellt und sagt, guck mal, das ist ein Faldraht. Und das Besondere war, das war gefedert und hatte eben keine Scharniere im Rahmen, sondern der Kniff war eigentlich, dass du die Drehpunkte von der Federung gleichzeitig genutzt hast, um das zusammenzulegen. Und das war eigentlich das Besondere an diesem Konzept. Das sowas gab’s noch nicht. Das gab’s nicht. Genau, es gab’s der nicht. Und dann haben wir gesagt, ja, das lass uns das doch mal bauen, ja, dass man das mal, dass man das mal fahren kann. Und dann haben wir angefangen mit aus irgendwelchen Schrottfahrrädern haben wir zersägt und geschweißt. Und ähm der der Vater von Markus, der hatte der hatte schon viel an Autos gebastelt und der hatte ein Schweißgerät und dann haben wir einfach erstmal mit Stahlrahmen alte alten Stahlrahmen angefangen äh das zusammenzubauen und mal zu fahren. Das ist dann war das konntet ihr auch fahren. Konnen wir fahren. fahren und die Federung war schon bei dem ersten Prototyp schon hab wir gesagt super so mit Federung, das ist schon gab’s ja damals nicht 192 gab’s ja keine gefederten Fahrräder so genau aber ganz ganz als Zwischenf habt ihr das Bike noch das das das gibt’s noch das gibt’s noch das gibt’s noch genau steht irgendwo in der Kiste schön eingelagert werden wir irgendwann mal ein Werksmuseum haben, dann haben wir ganz viele Sachen schon gesammelt, die man dann da reinpacken kann. Also das ist bestimmt interessant. Ja, genau. Aber das Rad gibt’s noch. Das wird zu besonderen Anlässen auch immer wieder rausgeholt. Genau das genau so ging’s los. Und dann hatten wir was 92 92 und dann 93 ähm war dann irgendwann Eurobike und dann und im Frühjahr davor haben wir in der Zeitung so ein kleinen so ein kleinen Abschnitt gelesen, dass es gab den hässischen Innovationspreis, der wurde ausgelobt. Ja. Und da haben wir gesagt, euer hessische Innovationspreis hört sich gut an, da können wir unser Birdie einreichen. Und dann haben wir es war aber der einsende Schluss war schon 10 Tage später und dann haben wir gesagt, na ja, das Ding, was wir da gebaut haben, das konnten wir nicht einreichen. Das war ja das das hat zwar irgendwie funktioniert, aber das war nicht vorzeigbar. Und dann haben wir gescheite Alohre gekauft und ein Aluschweißgerät 10 Tage vorher, 10 Tage vorher uns besorgt und haben dann praktisch wirklich am Ende Tag und Nacht dran gearbeitet, dass dieses Ding pünktlich fertig war. und haben das eingereicht und ähm und das hätten also Kriterium war, das hätten ähm Produkte sein sollen, die kurz vor der Serieneinführung standen. Da waren wir natürlich weit weg davon. Weit weg davon. Haben die dann, glaube ich, auch schon gemerkt, dass das äh eher so so eine Bastelgeschichte ist. Ja, aber sie haben dann einen Sonderpreis gewonnen. Ach ja. Ähm weil sie es irgendwie anerkannt haben, dass es ein cooles Konzept ist und dass es irgendwie Potenzial hat. M und dann sind wir da nach Wiesbaden zu dieser Preisverleihung und haben eben diesen Sonderpreis bekommen und mit dem Preis im Gepäck haben wir dann eben uns bei der Eurobike angemeldet und haben gesagt, na, das müssen wir jetzt irgendwie mal einfach mal der Öffentlichkeit zeigen. Hab so ein kleinen 10 Quadr Stand gebucht. Eurobike die größte Fahrradmesse der Welt, war schon mutig. die äh das war gerade mal die zweite Eurobike damals. 91 ging das los, 93 war die zweite Eurobike und da standen wir dann mit unserem Prototyp und es war tatsächlich so, es gab Interessenten, es gab Leute, die wollten das kaufen tatsächlich und und wir waren natürlich es war natürlich alles war natürlich nichts zu verkaufen. Ja, so. Aber ähm zumindest äh zur gleichen Zeit ist wir im Studium fertig geworden und dann haben wir gesagt, na komm, wir können jetzt irgendwie wie unsere ganzen Kollegen hier aus dem Studium zum zum Daimler oder zum Bosch gehen als frisch gebackene Ingenieure oder wir können halt jetzt mal gucken, was selber, ob man da selber was hinkriegen mit diesem Fahrrad und da dafür haben wir uns entschieden und haben letztendlich dann ein weiteres Jahr weiter getüftelt, das Ding weiterentwick wickelt und ein Jahr später standen wir wieder bei der Eurobike und dann hatten wir eigentlich die wichtigste Begegnung unserer ganzen Karriere sozusagen. Da kam der George Linn von der Firma Pacific Cycles aus Taiwan. Das war ein großer Hersteller, okay, der damals 1994 schon vollgefederte Mountainbikes gebaut hat für namenhafte Hersteller in der ganzen Welt und der kam auf unseren Stand und zufälligerweise oder keine Ahnung, der war auf der Eurobike unterwegs, hat halt geguckt nach interessanten Dingen und dann winkt er sich so zu unsm und zeigt auf das Rad und sagt: “I want to build this bicycle.” Tatsächlich. Und wir so, okay, okay, okay. Hab da jemand gehabt? So und das war ja damals die Welt war ja war ja gefühlt kleiner. Heute wird mal sein Smartphone auspacken, wird gucken Pacific Cycles, wo s wo sind die, was machen die? So gab’s ja alles nicht. Das heißt, wir haben dann uns mit dem unterhalten und er hat halt erzählt, er hätte in Japan einen Kunden, der ein hochwertiges Faltrad sucht, weil die Japaner schon damals eben gerne Falträder äh in ihren Wohnungen untergebracht haben. Also ganz genau, die haben Platzproblem, also nicht wie bei uns, dann nimmt man das Fallrad im Bus oder im Auto mit. Die Japaner machen es anders. Die die die packen das zusammen und stellen es in die Wohnung, weil sie einfach keinen Platz haben. So. Und da sucht er ein hochwertiges Faltrin für den japanischen Markt. Das war seine Idee und ihm wird es gefallen. Und dann hat der Reus einen Flug gebucht und ist mit dem mit dem George Lyn zusammen zurückgeflogen nach Taiwan direkt nach der Messe. am Montag nach der Messe, ganz irre ähm hat den hat es den Prototyp wiederum in seinen Koffer gepackt, ja, den er noch hatte und ähm ist dahineflogen und dann haben die innerhalb von 10 Tagen einen Prototyp praktisch gebaut, der schon natürlich ganz anders aussah als das, was wir gemacht haben, mit den Möglichkeiten einer modernen Fahrradfabrik. Mm. Und mit dem Prototyp kamen wir zurück und dann war 10 Tage später die nächste Messe, das war damals noch die Ifma in Köln, gibt’s schon gar nicht mehr. Und auf dieser Messe haben wir dann diesen Prototypen gezeigt und das war wirklich, der war sauber lackiert, der war schön geschweißt. So und dann kamen die Leute, dann haben wir schon ich in der Zeit schon mal eine Preisliste geschrieben. Wahnsinn ganz mutig. So und da standen wir und haben da quasi gesagt, das ist ja unser Faltrad und kost so und so viel. Da sind die ersten Bestellungen eingegangen. Das war natürlich schon ein bisschen hab noch gar bisschen crazy. Nein, es war soweit waren wir noch nicht, aber wir haben gedacht, ne, wir müssen ja mal gucken, ob da Interesse da ist. Musst ihr mal musst du mal wissen, ob da überhaupt irgendwas geht und die ersten, ich weiß nicht über 100 Bestellungen schon gekriegt in ja in der auf der Messe oder kurz drauf und dann hab gesagt, das müssen wir produzieren lassen. Und dann haben die in Thailwand da weitergemacht. Hat so ein halbes Jahr gedauert, dann war das fertig entwickelt. Dann haben wir die ersten die ersten den ersten Container quasi 250 Stück bestellt und der ging nach Deutschland und ein zweiter Container ging nach Japan und dann hat er inzwischen noch in in den USA hat der George noch ein Kunden ähm sozusagen aufgetan, mit dem er auch vorher schon zusammengearbeitet hat. Der hat auch noch ein Container genommen. So und dann ging es wirklich damals international auf drei Kontinenten ging das ging es los. Und der hat euch dann nicht betrogen, ne? Der war dann ehrlich. Der war total ehrlich. Wir haben, der hat uns das gebaut, der hat auch die ganzen Werkzeugkosten ist ja relativ teuer. Du musst dann ja Schweiß lehren und so musst du hatten wir ja hatten wir ja kein Kapital. Ja. Ja. Ja. So, das hat er alles vorfinanziert, hat gesagt, das macht er alles, weil das er will es ja sowieso bauen. Und wir hatten dann eben die Möglichkeit, das für den deutschen oder europäischen Markt eben auch zu kaufen und haben dann irgendwie die ersten das das Geld für diesen ersten Container zusammengekratzt. Ähm, klar über ein über ein Kredit bei der Sparkasse. So, so ging’s los, ne? Am Anfang. Genau. Habt ihr noch Kontakt zu dem? Lebt er noch? Der lebt noch. Der war jetzt auch wieder auf der Eurobike jetzt gerade im Juni. Der ist der ist inzwischen 85 und aber ist immer noch ähm fit immer noch fit. Genau. Abgefahren, was für abgefahren. Genau. Und das war unser Start in die in die Fahrradbranche und ähm mit dem arbeiten wir heute noch zusammen. Das ist der hat dann auch wir haben ja dann in der Folge ähm weitere vollgefederte Fahrräder entwickelt, dann keine Falträder, sondern Räder für die Stadt. Also uns hat eigentlich die Idee eines vollgefederten Mountainbikes gefallen, aber wir wollten damit in der Stadt fahren. Wir wollten nicht nicht im also wir sahen eine Anwendung dafür in der Stadt, weil es eigentlich auch Spaß gemacht hat mit diesen folgefen Räder in der Stadt zu fahren. Sportsteinkanten. Genau. Kopfsteinpflaster hab wir gesagt do viel cooler mit dem vollgefederten Fahrrad durch die Stadt zu fahren und dann haben wir gesagt, okay, aber in Rad in der Stadt, das muss natürlich anders aussehen. Bra Schutzble, das brauchen Gepäckträger, das brauch Buchung. Es muss einfach komplett ausgestattet sein und dann haben wir praktisch so die ersten gescheiten, vollgefederten Fahrräder für die Stadt entwickelt. War das Welt war die ersten Räder für die Stadt oder? Es gab es gab erste Ansätze von anderen Herstellern, aber ich würde mal sagen, wir waren die ersten, wo das wirklich gescheit umgesetzt war, wo man wirklich sagen konnte, das ist echte Mountainbike Technik, das hat gehalten, es hat funktioniert und damit kam wir dann 97 97 auf dem Markt, also zwei Jahre nach dem Bird und dann ging es los und äh dann haben wir eigentlich äh jedes Jahr ähm ein neues Modell entwickelt und wir haben eigentlich immer gesagt, wir wollen wir wollen Mobility, das war damals schon das Thema. Wir wollen jetzt nicht irgendwie in Sportbereich einsteigen, da gab’s auch genug Hersteller, die das gut gemacht haben. Wir haben eben diesen Mobility Markt gesehen, ja, da hat mit unserem Faltrad gepasst und es hat äh natürlich auch mit den Folgeprodukten gepasst und dann haben wir in diesem Bereich eben weitere Segmente erschlossen, neue Modelle gebracht und das war aber im Prinzip eine Nische. Wir haben dann wir haben dann ein paar tausend Räder im Jahr verkauft, immerhin. Na ja, klar, aber das waren natürlich 25 Mitarbeiter. Das weiß ich noch. Das weißt du noch. Das war die Zeit, als wir uns kennengelernt haben, 2003 2003 da weß ich weiß nicht, ich weiß es noch. Ich habe wir kamen von einer Expedition zurück, also 7000 km zu Fuß durch Australien und da weiß ich, dass wir ähm da waren so ein äh kamen TV-Team, die das gedreht haben, die kam da reingeflogen und ähm und dann haben die das veröffentlicht und wir waren irgendwo halt haben Stenempfang gehabt und haben unsere eigene Sendung gesehen und wie sie halt die Sende oft so machen, dann zeigen die halt haben die was von uns gezeigt, also die zwei deut Deutschen, die die mit dem Kamelen durch Australien durchs Outbck laufen und parallel zwei Australier, die von Europa, ich glaub weiß ich glaube Deutschland war das auch nach Peking gefahren sind und ich sehe das in der Sendung und den und mich hat es sofort hier getroffen in den Chakrabereich und denke geil und hab den Tanja gesagt, Mensch Tanja was hältst denn davon war mitten in Australien. Was hältst du davon, wenn wir die nächste Expedition, wenn wir noch mal noch mal in Europa anfangen und wir fahren dann mit den Bikes mit Fahrräder dann um die Welt und dann gesagt, kannst vergessen, das da habe ich keine Lust drauf, mich wieder zu quälen im Winter durch Sibirien. So mache ich nicht und dann hatte ich hatte ich glaube ich drei oder 3000 km Zeit oder 4000 Zeit die Tanja zu überreden, ne? Also da hab noch zwei Jahre oder so gelaufen und konnte sie überzeugen, dass es eine gute Idee war. hat lange gedauert und dann waren wir auf der Eurobike waren wir haben wir mal abgecheckt, ne? Was gibt’s da so auf dem Markt? Und da gab’s ja viele tolle Tilmann Waldtaler, es gab das so tolle Radfahrer, wie waren ja Kamelleute und dann habt, na ja, also ich meine, ob die jetzt ein Interesse haben an uns, ne, wir keine Ahnung vom Fahrrad fahren. Und dann war ich bei Orleb auf dem Stand gesagt, wisst ihr eigentlich, kennt ihr eine tolle Firma, eine Fahrradfirma und dann und da ja, da war Ries und Müller das Bike auf am Orlib stand gestanden und könnte dann Kontakt zu uns machen, weil LeB ist ja ein unser längstes Partner glaube überhaupt der älteste und dann hatten die ein Kontakt zu dir gemacht und dann sind wir haben wir angerufen, sind zu dir gefahren, haben wir in den Tisch gesessen und haben drüber gesprochen, ne? weiß noch. Klar, weiß noch und so kam das dann. Also so hat sich auch für uns das Leben entwickelt, aber das Interessante ist, wenn du deinem Herzen folgst, was jetzt auch deine Story da so abgefahren ist, finde ich das echt abgefahren. Ich weiß, die haben ich hab, du hast bestimmt schon 10 000 mal erzählt, aber es gibt immer neue Leute und ich w so follow your heart, ne, deinen dein deinen deinem Traum auch wenn viele Menschen sagen, das ist nicht machbar, das ist alles sch, aber wenn es ein Traum hast und du folgst dem Traum, wirst du Erfolg haben. Da bin ich mir ganz sicher. Das zeigt ihr, das zeigen wir, ähm das zeigen so manche andere. Und jetzt hätte ich aber noch eine andere Frage, weil es geht ja jetzt nicht um uns, sondern es geht um um euch hier in dem Video. Ähm, okay. Dann habt ihr diese Bikes gebaut, ihr habt nämlich natürlich unfassbar viele Mitbewerber und hattet ihr schon irgendwie eine Vision, wo soll es hinführen? Ich meine, du hast sicherlich nicht gedacht, dass du ein Premiumhersteller wirst oder dass du weltweit deine Bikes verkaufst? Also unsere Vision, also so haben wir eigentlich angefangen. Wir waren wir waren wir kamen vom Radfahren, also wir sind und zwar von der Alltagsmobilität, wir waren Hardcore Radfahrer. Wir haben alles mit dem Rad gemacht. Wir sind wir haben wir haben einfach bei jedem Wind und Wetter sind wir mit dem Rad unterwegs gewesen. Das war unsere Mission. Du bist immer im Rad unterwegs oder? Immer noch im Rad unterwegs. Genau. Jetzt fahre ich Ebike inzwischen, aber ich auch, aber trotzdem immer noch unterweg klar. So und das daher kamen wir. Das war unsere Vision war es war ja auch in 80ern gab es schon so die ersten Umweltbewegungen, wo es dann drum ging, Radverkehr steigern, weniger Autoverkehr, so da waren wir voll dabei, das war unser Thema. So und darüber kamen wir kamen wir zum Radfahren. So. Ja. Und dann kleider kam der Sport dazu, ich bin dann noch Mountainbike Rennen gefahren. Wir haben Touren gemacht. Der Marx und ich waren ja in Tunesien mal vier Wochen 1991. Das war eigentlich so die große Reise im Vergleich zu eurer großen Reise natürlich eine kleine Reise. Kann nicht vergleichen. Man soll nicht vergleichen. Sag Nein, aber für uns eine große vier Wochen in Semesterferien waren wir in Tunesien mit Mountainbikes damals natürlich und da ist dann so dieser Entschluss gefasst äh gefällt worden. Wir wollen einfach, wir wollen eine Firma grünen, wir wollen was mit Reddern machen, wir wollen nicht irgendwie in die Automobilindustrie oder was weiß ich, sondern wir wollen einfach uns da versuchen selbständig zu machen und irgendwas auf die Beine zu stellen. So und das ist und dieser Mobilitätsgedanke, der hat hat sich über die 33 Jahre jetzt letztendlich immer wieder äh fortgesetzt. Das ist unser roter Faden durch die ganze Firmengeschichte und dann klar, dann waren wir hab schon gesagt, wir waren ja eher sag mal Nischenanbieter. 5000 Räder haben wir verkauft im Jahr so in der Zeit, als ihr dann dazu gestoßen seid. So und dann haben wir eigentlich 2006 haben wir angefangen äh mit den ersten Motoren zu experimentieren, mit den ersten die ersten E-Bikes sozusagen. Also äh haben wir irgendwo mal ein Motor gekauft, haben den mal eingebaut. Okay, so haben wir so ein bisschen geguckt, was geht denn da und das war die Zeit, als dann als dann auch Flyer ähm aufkam, Flyer Schweizer Hersteller, der hat dann so die ersten die ersten E-Bikes auf dem Markt gebracht. Ähm und das waren aber alles Räder für Leute, die eigentlich nicht mehr Fahrrad fahren können. Mhm. So. Und die sollten dann den E-Bike kriegen. Tiefer Durchstieg. Das war der So ging es los. Ja, und dann fährst du da gemütlich an der Donau entlang und eigentlich kannst du schon gar eigentlich wird eine Busreise buchen, aber so ja, so das war das war eh Bike in den späten Nullerjahren sozusagen. So ging das los und wir hatten irgendwie eine andere Vision. Wir haben gesagt, das das kann es doch nicht sein. Wir das du hast doch solche Möglichkeiten. Du kannst du kannst schnell zur Arbeit fahren, du kannst Strecken fahren, die du mit dem normalen Rad einfach nicht mehr äh nicht fahren willst. 20, 30 km zur Arbeit. So, das ist doch, da muss doch ein E-Bike ansetzen und nicht jetzt bei den nichts gegen die Rentner. Ja, also ich würde überhaup nicht Ja, alles gut ist auch ein Markt, ist auch ein guter Markt ist auch eine super Anwendung überhaupt keine ich gar nicht schlecht reden, aber vor allem kriegen wir Leute wieder aufs Bike, die vorher nicht auf Bike waren. Genau, alles gut. Wir haben einfach noch noch ein darüber hinaus diesen Mobilitätsgedanken eigentlich gehabt und und das haben wir gepusht und dann war unser erstes unsere ersten drei Modelle, die wir auf dem Markt gebracht haben, da war eins davon bereits ein HS, also ein schnelles Padleack mit Unterstützung bis 45. Das war damals das erste Rad auf dem deutschen Markt mit einer Zulassung für 45. Ja. Und das war das war unsere Vision. Ja. So und dann kamen wir mit diesem Rad auf Markt und da haben alle gesagt, wer soll das denn fahren? Wer fährt denn ein wer fährt das war Delight damals. Ja, habt ihr ja auch gefahren. Delight. So was ist was ist denn das für ein Rad? Wer soll denn das fahren? Da kann ja da kann ja ein typischer E-Bike Fahrer kommt da ja gar nicht drauf. Ist ja Wahnsinn. 45 zu schnell. Mm haben wir halt gesagt, sorry, aber wir sehen da ein völlig andere Zielgruppe so für ein E-Bike. Und das war so sind wir zum E-Bike gekommen und dann haben wir das dann haben wir das angeboten ein Z d Jahre klar am Anfang war das auch noch Z und dann kam dann kam 2011 Bosch mit dem E-Bike Motor und das war ehrlich gesagt der Durchbruch, weil alles was es davor an Motoren gab, das war anfällig. ähm hat nicht ja hat einfach nicht lang gehalten, gab’s technische Probleme, das Vertrauen war nicht da und dann kam der Boschmotor und das war der erste Motor, wo man wirklich gesagt hat, das konnte man einbauen, es hat funktioniert, die Leute hatten auch Vertrauen, es war ein bekannter Markennamen, so und da ging es richtig los. Mm 2011 und da hatten wir dann schon die erste kleine Produktpalette an E-Bikes und das war und wir haben einfach diese Vision erkannt, das ist ein das ist the next big thing Ebike. Das war unsere Vision. Okay, so. Und dann haben wir ja 2012 dann sehr früh, da war das Eik noch längst nicht, hat sich noch längst nicht durchgesetzt gehabt. Also zu einem sehr, sehr frühen Zeitpunkt haben wir gesagt, wir konzentrieren uns zu 100% auf E-Bikes, wir schneiden alles andere ab, wir haben, wir lassen alle anderen Produkte auslaufen, wir entwickeln nur noch E-Bikes ganz konsequent. Das war eine sehr riskante Entscheidung eigentlich. Das war eine riskante Entscheidung, Alen. Dann bin ich damit hausieren gegangen, erstmal in der Firma, da haben schon alle gesagt: “He, du spinnst. Mm. Ja. Also, wie kannst du denn die Hälfte von unserem Umsatz, den wir mit normalen Rädern gemacht hab, wie kannst du das denn von heute auf morgen abschneiden? M habe ich gesagt, pass auf Leute, es dauert maximal zwei Jahre. Da haben wir das bitte haben wir den Umsatz erreicht. Also auch ein Visionär, ne? So und es hat sechs Monate gedauert und dann waren wir wieder auf Stand. V so, das hat so eingeschlagen und der unser Vorteil war, unsere Wettbewerber, unsere Mitbewerber, die haben alle dann ein zwei E-Bikes ins Programm genommen. Die haben das halt haben ihre Produktpanette ergänzt durch E-Bikes und wir haben halt gesagt, das ist das ist genau das Produkt. Wir setzen 100% auf E-Bikes, alle Entwicklungsp aufs E-Bike und haben einfach mit dem ganzen Team nur aufs Thema E-Bike eingezahlt. Und das war letztendlich also diese Konsequenz sind immer wieder beim beim Thema, wenn du wenn du wirklich eine konsequente Entscheidung fällst, wenn du sagst, das ist unser Weg, den wollen wir zu 100% verfolgen, dann kannst du damit erfolgreich sein. Ja, und das das ist das war damals auch unser Learning. Ja, du musst einfach konsequent diesen Weg gehen und das war natürlich klar war ein bisschen Risiko. Im Nachhinein war es natürlich eine goldrichtige Entscheidung. Nachhinein ist immer weiß man es immer, ne? weiß was immer besser was gute schlecht ist. Ich kann mich erinnern, wir sind ja mit wir haben ja zusammen das erste Expeditionsbike gebaut, ne? Die haben wir hier also von der Serie weg, also haben wir hier ein Riesenü Expeditionsbike, mit dem wir bis nach äh bis in die Mongole gefahren sind von hier und da war ich ja auch Woche da und habe geschraubt und haben alles zusammengebastelt und also das war wirklich äh da danke ich dir auch heute noch, dass dass du so offen warst und auch gewisse risikofreudig warst. Okay, das machen wir jetzt mit dem Dennis und mit der Tanja. Also, das ist auch außergewöhnlich, muss ich sagen. Und äh wie wir dann in der Mongolan gekommen sind, weil wir eben so viel Gepäck haben mit Kamerausrüstung Stativ und Sommerwinterausrüstung und Ersatzteile und wir haben ja wir wollen ja Autag also äh selbst ohne ohne Support. Ja, ich war der komplett überladen. Muss wir war schwerst überladen muss ehrlicherweise sein. Und wenn wir dann in ulambor angekommen sind, ja, da konnte ich für drei Monate keine Treppen danach keine Treppen mehr runtersteigen, weil meine Knie immer waren. Also es war so anstrengend. Tan gesagt, Dennis, also dann mache ich nichtmer mit, das ist das ist wir machen uns ja kaputt. Schamel du Kumpels die Treppe runter. Was Fernsehsendung hab Livehow und dann musste ich mich anstrengen, nicht zu humpeln, dass der Abenteuer nicht da runter humpelt. Ja, und dann habe ich gesagt, hey, na ja, gut, ich möchte aber gern weitermachen. Das Biken hat mir dann plötzlich echt Spaß gemacht, weil vorher, ne, Kamel und so und Elefant, was wir alles gemacht haben. Aber das Biken hat mir richtig Spaß gemacht und dann habe ich zu dir gesagt, du aufgrund von Tanja, die mich dann gesagt, die gesagt hat die Drohung, ich mache dann immer weiter. Dann habe ich zu dir gesagt, he, was hältst den davon, wenn wir mit die nächste Etappe mit E-Bike machen? Dann hast du noch gesagt, das war glaube ich 2014 oder irgendsowas. Was so spät oder 2013? Ich weiß irgendsowas, ne? Das war irgendsowas in dem in dem Dreh. Da hast du im ersten J gesagt, nee, nee, Dennis, also das wird nicht funktionieren. Und dann habe ich dich im nächsten Jahr noch mal, ich glaube, ich hab zwei Jahre habe ich dich drauf angesprochen, dann hast du irgendwann gesagt, mach mal. Dann haben wir hier die ersten weltweit ersten Expeditionsbikes gebaut. Ja, de facto. Genau. Also letztendlich da war das dann auch genau, ich weiß es noch, als dann der Boschmotor kam, habe ich gesagt, so mit Boschmotor können wir das machen. Mit dem Zeug davor will ich euch nicht auf Weltreise schicken, weil dann dann weiß ich, dann ruft ihr aus Warschau ruft ihr das erste Mal an, dass irgendwas ausgefallen ist. Das war also diese ersten die erste Technik, das war einfach zu unzuveräisch unzähis und dann irgendwann war der Punkt, wo ich denk, okay, ich glaube, jetzt könn es funktionieren, jetzt probieren wir es. Genau. Genau. Und das war trotzdem wer Risiko, weil wir die immer noch unfassbar viel Gepäck hatten und dann noch mehr Gepäck, weil wir wir mussten ja Strecken machen. Die ersten Akkus waren ja 400 Watt los. Ja, wenn überhaupt. Genau. Ja, ne? Ich weiß n, wir hatten 400 Watkus und in der Mongolei w man da fast drauf gegangen in der Wüste Gobi, weil uns mitten in der Wüste nich der Saft ausgegangen ist und dann hat er uns das war echt knapp, also das war wirklich knapp und dann hat uns aber Bosch ähm die Akkus nachgeschickt aus Shanghai an die Grenze zu China, wo wir dann angekommen sind. D hatten wir fünf Akkus pro Person. Okay. Und damit haben wir das dann gerockt. Da war furchtbar schwer. Klar, man den ganzen Akkus dabei, ne? Aber da sind wir dann tausende allein durch China 6000 km über Gebirge gefahren und es hat funktioniert und es war war Hammer, war erfolgreiche Geschichte und auch dafür danke. Ja, war echt echt cool und deswegen ist es schön, dass wir jetzt ein mal auch so ein Interview machen können nach all diesen Jahren, Jahrzehnte schon mittlerweile. Und jetzt noch eine Frage. Was weiß nicht, ob man das frag ich fragen kann man ja, aber hast du Gefühl, wo das hingeht, wo sich wo das hinführt, man jetzt kann man ja sagen, das sind ja Fahrzeuge mittlerweile die E-Bikes. Sind E-Bikes, klar, aber es ist ja mit dem HS mit Highspeed mit Nummenschildchen hinten drauf und so ist ja schon Fahrzeug, das ist ja Kleink. Klar. Ja. Ja. Ja. Also, ich glaube, dass die dass die ähm Mobilitätswende noch immer noch ganz am Anfang ist. Also, da gibt’s noch so viele Optionen, die die noch nicht gegangen sind. Also, angefangen von den Städten äh wo immer noch viel zu viel Autoverkehr ist. Es gibt ja schon Beispiele von Städten, die jetzt angefangen haben, die Autos zu verbannen und Radwege zu bauen und so weiter und da sieht man ja, wo die Reise hingehen kann und ich glaube, das ist noch ein unglaubliches Potenzial und die Städte werden sich verändern. Mm. Das dauert vielleicht noch 10 Jahre, vielleicht dauert es noch 20 Jahre, aber wir erleben es vielleicht gerade noch, aber äh ja, ich glaube, da wird noch wirklich was passieren und insofern ähm ich denke, die ersten Schritte sind gegangen, aber ich bin mir sicher, das wird sich das das Mobilitätsverhalten wird sich massiv verändern und da wird das Thema E-Bike eine immer wichtigere Rolle spielen, bin ich fest von überzeugt. Das ist einfach ein Topprodukt. Ja, was ähm was das ist doch relativ leicht mobil. Du kannst überall abstellen, du du bist schnell, du hast durch die ganzen Lastenräder die Möglichkeit äh Gepäck zu transportieren. Ist ja auch bei uns ein Schwerpunkt Thema. Lastenräder, wo du entweder vorne oder hinten äh zusätzlich Gepäck oder Kinder oder was auch immer unterbringen kannst. Hunde, Riesenthema hab auch gehabt, ne? Habt ihr auch gehabt. Genau. Also gibt’s da gibt’s so viele Möglichkeiten und da bin ich mir sicher, das ist immer noch relativ am Anfang. Ja, gibt klar viele, die es jetzt schon nutzen, aber wenn du jetzt mal guckst weltweit, was es da für Möglichkeiten gibt, das ist noch das ist noch fast unendlich sozusagen. Ja, und da sehe ich schon noch ähm mega Potenzial mega Potenzial und ähm jetzt mal bezogen auf auf Reisereit natürlich auch ein spannendes Thema. Das ist natürlich kein Massenmarkt, völlig klar. Also so Leute wie ihr, die solche Reisen machen, das gibt’s natürlich jetzt bei einer Hand abzählen, wer sowas macht. Mm. Ähm, aber wir haben jetzt die neuesten Räder aufgebaut. Können wir vielleicht da schon noch was zu sagen mit dem Pinion Getriebemotor. Ja, ist wieder ist wieder was Neues. Wieder was Neues. Genau. Ganz tolle Geschichte. Ist praktisch ein Motor mit integriertem Getriebe. Mhm. Von der deutschen Firma Pinion. äh kam jetzt vor ein zwei Jahren auf dem Markt diese diese Motor Getriebeinheit und ähm ist noch mal, ich würde mal sagen, einfach ein ein Schritt nach vorne. Ja, also die Idee ist einfach genial zu sagen, man kombiniert Motor und Getriebe. Du hast dann hinten als Narbe nur noch eine ganz leichte Hinterradnarbe, keine Schaltung mehr. Ähm, kannst kannst ein Riemenantrieb machen. Ganz genau, sauber. Äh, ist ja für euch auch was Neues. Bis jetzt seid ihr immer noch mit Kette gefahren. Jetzt jetzt habt ihr ein Riemenantrieb. Ähm, wartungs extrem wartungsarm und langlebig. Ähm, leise, äh braucht wenig Pflege. Ist natürlich auch unterwegs eine super Geschichte. Absolut. Ja, also ich weiß nicht, wie viel Ketten ihr wahrscheinlich verschlissen habt über die alle 4, 5000 km, würde ich sagen alle 4000 km. Alle 4000 km. Ja, genau. Und da kommt Ritzel vorne hinten Kette. Genau. Und das ist jetzt nicht nur die Kette, es ist Ritzel vorne hinten. Ganz genau. Und so ein Rebenantrieb, der hält eben deutlich länger und das ist einfach eine tolle Entwicklung und ich denke, also ihr seid jetzt wahrscheinlich auch die ersten, die mit so einem mit diesem Antrieb auf Reisen seid, jedenfalls auf einer größeren Reise. Ähm und da haben wir jetzt auch gesagt, das ist jetzt so ausgereift, dass man euch damit losschicken kann. Ja, letztes Jahr wäre es gar nicht so gut gewesen, aber jetzt glaube ich ist gut, ne? Ja, gut, das kam letzt Jahr neu raus. Ich bin immer ehrlich gesagt immer, wenn was ganz neu rauskommt, würde ich ja nicht auf eine auf eine Weltreise gehen. Ich meine, das ist einfach, das ist ja logisch, das ist einfach da kann ein Produkt so ausgereift sein, wie es will angeblich. Aber es kann halt immer mal sein, dass noch irgendwo bei einer bei einer größeren Anwendung oder bei einer täglichen Anwendung über Monate, dass dann doch irgendwelche Schwachstellen sich aufzeigen und wenn du dann halt irgendwo stehst äh und irgendwas geht defekt ist halt nicht so toll. So, deswegen deswegen haben wir gesagt, also sagen wir prinzipiell, ich würde hier nichts ans Rad bauen, was gerade erst auf dem Markt gekommen ist. Ja, also muss schon muss sich schon bewährt haben. Muss ein zwei Jahre mal gelaufen sein. Äh die ersten Kinderkrankheiten vielleicht schon wieder ausgemerzt. So und dann kann man sowas auch an den Expeditionsrad bauen. Ja und das ist auch prinzipiell unser Ansatz, also nicht nur bei Expeditionsrädern, sondern wir haben da auch, wir waren da früher auch manchmal mutiger, muss ich zugeben. Da kam was Neues raus, hab gesagt, ah super, das wird verbaut und inzwischen sind wir auch, dass wir sagen, das gucken wir uns erstmal an, lass es mal ein Jahr laufen. Also wir sind auch bei diesem Pinionmotor sind wir ein Jahr später eingestiegen, weil wir gesagt haben, lass das erstmal am Markt ankommen, lass mal die ersten Erfahrung sammeln. M ist zwar ein tolles Produkt, aber ist weiße ja, es ist einfach, man wird dann irgendwann man wird dann man verändert seine Prioritäten natürlich auch mit der Anzahl der Räder. Ähm, wenn du halt irgendwann nicht 5000, sondern eher 80, 90 000 Räder auslieferst im Jahr, dann musst du natürlich schon gucken, dass das Zeug auch funktioniert. Das wäre schlecht, wenn man da zurückholen mus genau so und deswegen sind wir haben wir da auch ein bisschen unsere Strategie geändert und sagen, was wir verbauen, das ist alles erprobt. Also auch in unseren ganz normalen Serienfahrzeugen, das ist erprobt. Das ist da kann man sich drauf verlassen, dass das da ist schon so und so viel 1000 km gelaufen. hat schon mal Winter im Feld erlebt, so weißt du einfach solche einfachen Geschichten. Ja, und für euch natürlich erst recht. Absolut. Abschließend würde ich noch halte ich noch eine Frage ähm die Nachhaltigkeit. Also, ich meine, ihr seid ja wirklich auch ihr seid ja designmäßig irre gut drauf. Das sich, man sieht es ja von sag mal vom Teppich durch die ganze Halle, ich meine, in der Produktion, im Design, Rahmendesign, in der optischen Wirkung von den Bikes, bis in die Kantine, bis zum Tisch, äh Lampe überall, man sieht es sieht sich total durch diese Desigedanke auch. Ja, das finde ich schon mal echt toll, dass ihr das nicht spielt oder sagt, es ist das Business, das musst du ausschauen, sondern ihr seid es einfach. Mm. Und ähm und diese Nachhaltigkeit, also Verpackung ähm was ich da jetzt alles sehe, dass ihr dann also Boxen nehmt, die also wieder verwendet werden können am Transport innerhalb Europas und was ich jetzt alles, was ich jetzt alles gesehen habe, das finde ich ja äh auch toll. Dieser Nachhaltigkeitsgedanke, der kommt aus dem Beigen oder der kommt oder oder bist du das Sandra, der Markus? Seid ihr das der Nachhaltigkeitsgedanke? Umweltschutz. Ja, gut. Das ist das ist bei uns schon ganz tief verwurzelt, muss man sagen. Tief verwurzelt. Das ist schon Ich habe schon in den 80er Jahren habe ich mich für Umweltschutz eingesetzt. Ja, als Schüler schon war ich da ganz vor dabei. So, das ist einfach, das war schon immer in uns drin und wir haben schon immer natürlich auch mit dem Produktfahrrad an sich, das ist ja auch irgendwo, das ist ja auch das Gegenmodell zu einem Auto. Ja, also das ist ja nicht so, dass wir kein Auto fahren, wir wir nutzen auch mal ein Auto, wenn es es halt nicht anders geht. Aber da, wo ein Fahrrad halt möglich ist, fahren wir Fahrrad. Und das ist ja auch das, was unsere Botschaft ist an unsere an all die Kunden da draußen zu sagen: “Hey, nutzt doch das Fahrrad. Ihr müsst jetzt nicht ihr müsst jetzt nicht radikal das Auto aufgeben, aber nutzt doch einfach das Fahrrad so viel es geht.” Und es ist ja, es ist ja nicht nur der Umweltschutz, sondern es ist ja auch Lebensfreude, Gesundheit, es macht mehr Spaß, Sport, Bewegung, also es ist ja, das Fahrrad hat ja nur hat ja nur positive Assoziationen, das muss man auch sagen. So und dieses Thema Nachhaltigkeit, das ist ja einfach quasi schon fast in unseren Genen drin und so haben wir eiglich immer versucht ähm ja, mit möglichst wenig Verpackung zu arbeiten und so weiter. Und klar, wir haben dann irgendwann vor 5 se Jahren haben wir das haben wir das richtig groß gemacht, das Thema Nachhaltigkeit. Also, wir waren die die erste Firma in der Fahrradbranche, die ein Nachhaltigkeitsbericht veröffentlich veröffentlicht hat. Das gab’s einfach in der Fahrradbranche nicht, also vor 5 se Jahren den ersten Bericht, wo wir erstmal erstmal praktisch sozusagen den Status definiert haben, was machen wir denn schon alles? Ähm und dann haben wir Projekte definiert in all den Jahren und wir hatten ähm wir hatten damals schon 2019 haben wir dann gesagt, wir wollen das nachhaltigste Unternehmen der Fahrradbranche sein. Vielleicht waren wir es damals schon, weiß ich nicht, aber zumindest diese Vision hatten wir haben wir auch nach außen getragen, haben dann eben jährlich unser Nachhaltigkeitsbericht gemacht, haben immer neue Projekte gemacht. Also, das ging mit Zero Waste und Zero Emission los. Also wir haben ja hier auch Solartechnik, produzieren Großteil unseres Strom selber. äh haben also alle Däche hier mit mit ähm Solarzellen voll und ähm haben eben ganz viele Projekte auch zur Müllvermeidung, also auch mit vielen Zulieferern äh z.B. Systeme, dass wir dass wir Produkte in wieder verwertbaren Verpackungen äh angeliefert bekommen, die gehen dann wieder zurück zum Hersteller und so weiter und haben das jetzt eben auch, du hast gerade schon erwähnt, bei unseren Bikeboxen ähm das heißt, die sind faltbar, ähm können 30 mal wieder verwendet werden und dann recyclet werden. Das ist ein Kunststoff, der recyclet wird und du hast halt vorher jede jede Kiste, das war irgendwie 5 kg Pappe. Ja, also letztendlich Holz, Bäume. Holz. Genau. Und das wurde halt einfach weggeschmissen. So, das war so werden nach wie vor heutzutage 99% aller Fahrräder versendet weltweit würde ich sagen, wenn nicht sogar noch mehr. Und wir haben halt ähm vor zwei Jahren das Projekt gestartet, zu sagen, wir machen einen wiederverwertbaren ähm eine wiederverwertbare Box, die wird auseinander gefaltet. Mm. Das Fahrrad wird verschickt. Der Händler sammelt die Boxen, der falt die zusammen, sammelt die und die werden dann wieder abgeholt und äh und können eben wie gesagt 30 mal wieder verwendet werden und dann werden sie recyclet, also gehen auch dann wieder in Kreislauf zurück. Ähm das ist eine super Geschichte und das haben wir auch im Kleinteile Versandt, also kleine Transportboxen, die auch wieder verwendet werden, zurückgeschickt werden. Das ist z.B. ein Projekt, aber wir haben ähm auch z.B. das Projekt ähm ähm Recycle Aluminium woll ich gerade ansprechen. Ja, genau. Ganz wichtiges Projekt. Ähm gab’s natürlich gab’s schon recycles Aluminium, aber eben nicht in der in der Güte, um einen Fahrradrahmen zu bauen, sondern recycletes Aluminium wurde eigentlich für so ja, für irgendwelche, was ich Verkehrsschilder, also für Dinge, wo jetzt keine großen großen mechanischen Eigenschaften sozusagen nötig sind, aber für Fahrrad gab’s es nicht. Und dann haben wir zusammen mit einem mit dem Norwegischen Aluminiumhersteller praktisch ein Projekt gestartet, ähm recyclebare Aluminiumlegierung herzustellen, die eben von der Festigkeit ähm ausreichend ist, um damit ein Fahrradrahmen zu bauen und haben mit einem portugiesischen Rahmenhersteller, mit dem wir zusammenarbeiten, der setzt es ein, ja, und baut eben entsprechend Räder und da haben wir bis über 80% je nach Modell bis 80% recyclebaren Aluminiumanteil in den Rädern und das natürlich auch super. Ganz genau, weil das natürlich auch beim beim beim Fahrradrahmen die Idee zu sagen, am Ende der Laufzeit wird es irgendwann wieder verwendet oder Kreislauf rein, ne? Kannst den Kreislauf geben oder du fängst halt schon an mit dem Recyclen Aluminium fängst schon vorne an. Ist natürlich alle mal besser als als für jedes Rad quasi ja Aluminium sozusagen neu zu neu abzubauen. Ja. So und das ist auch ein ein Herzensprojekt von uns und dafür wurden wir letztendlich auch der Wort gewonnen oder? Genau. Letztes Jahr wurden wir mit dem deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet und zwar in zwei Kategorien. Also erstmal als nachhaltigstes Unternehmen und damit das war dann letztendlich für uns die Bestätigung zu sagen, na ja, wenn wir nachhaltigstes Unternehmen Deutschland sind, dann sind wir auch nachhaltigstes Fahrradunternehmen. Ja, klar. So. Ähm damit war sozusagen das Ziel erreicht. Ähm und dann haben wir eben für ein Fahrradmodell noch mal einen speziellen Nachhaltigkeits Produkte Abortard bekommen, äh eben für die Nachhaltigkeit dieses Modells. Das war unser Carry Lastenrad, wo wir eben über 80% ähm recyclebares Aluminium einsetzen beim Rahmen. So, das heißt natürlich noch nicht, dass wir am Ende sind. Also, wir arbeiten weiter. Für uns ist das Thema Nachhaltigkeit nach wie vor wichtig. Ist auch wichtig. Man muss leider sagen, es ist so ein bisschen ähm von so vielen Themen in der Welt äh ist es so ein bisschen den Hintergrund ähm gerückt worden, was ich persönlich total schade finde. Ähm aber das wird uns von unserem Weg nicht abhalten. Ich bin mir sicher, irgendwann schwenkt das Bewusstsein auch wieder um und äh und die Leute ähm und die Leute wissen auch zu schätzen äh wie wichtig das ist, ein nachhaltiges Produkt zu haben oder insgesamt nachhaltige Produkte zu verwenden und eben ja immer auch auf die Nachhaltigkeit zu achten bei jedem absolut bei jedem Schritt. Ja, die zukunft zukünftige Generation werden es euch danken, werden es uns danken. Genau, sehe ich auch so. Und äh ja, deswegen lassen wir uns da jetzt auch nicht Kirre machen von äh es gibt ja viele Firmen, die jetzt sagen, na ja, Nachhaltigkeit, das war jetzt mal, das war jetzt sozusagen das Trend Thema der letzten Jahre und jetzt widmen wir uns wieder anderen Dingen zu. Bei uns ist es einfach strategisch verankert und wir werden das auch äh werden es auch nicht aufgeben. Also, viel kann ich versprechen, wir bleiben da dran an dem Thema. Wir versuchen durch weitere ähm durch weitere viele kleine Projekte letztendlich im Gesamtbild weiter nachhaltiger zu werden. Ähm ja, ist einfach ein Herzensprojekt von uns und ähm da bleiben wir dran. M beim Herzen sind, ne? Bei der Motivation. So sieht’s aus. Ja. Fantastisch. Heiko, wir können uns nach ewig unterhalten. Ähm, das war jetzt schön, dass wir also du hast noch irgendwie was spezielles. Glaub wir haben über viel gesprochen. Genau, passt. Also bedanke ich mich ganz herzlich. Tanja sitze hinter der Kamera bedank. War ja so eine Freude das jetzt auch noch mal zu hören, weil vieles davon kannte ich auch noch nicht gerade Entstehung. Ganz großartig. Großartig, ne? Also ja Leute, kauft euch ein Eberike Riesemüer logischerweise, ne? Ja. Ich meine, jetzt kann ich keine Werbung machen, aber weil das ist ja automatisch. Ja, und es gibt noch einige Videos, wo wir eben da die ganze Firma zeigen dürfen. Da verlinken wir jetzt auch noch dazu, ne? Absolut. Ja, also vielen Dank sehr gerne. Es hat mir Freude gemacht und wir sehen uns. Wir bleiben in Touch und ja, jetzt schon jetzt schon viel Spaß auf eurer nächsten Reise. Bin gespannt. Danke. Ciao. [Musik] [Musik] [Applaus] [Musik] เฮ [Musik] [Applaus] [Musik] [Applaus] [Musik] [Musik] got [Musik] [Musik] [Musik]