Hello everyone!
I did a bicycle trip to morocco this year and captured some of it with my camera. I started in late march and cycled through france and spain. There I took the ferry to Tanger Med in Morocco. In Morocco I did roughly 1500 Km until I returned back to Spain. Not wanting to cycle back the exact same way I decided to cross through Portugal. After Portugal I once again rode through France and Spain. After 82 days on the road and a little bit over 8000 Km I arrived back in my hometown in June.
The whole video is more of a personal expression of how I felt during this trip rather than a detailed travel blog. If you feel like checking out the route just follow the link: https://www.komoot.com/collection/3413232/-2gerfrespmorporespfrger5

Quick faq:
Camera setup/post production:
– Sony a6300 (Sony 35mm f1.8, samyang 12mm f/2.0 and a helios 44 m4)
– a heavy ass tripod
– Post production in DaVinci Resolve

Bicycle, racks, bags tent
– Ns Bikes Rag +3
– Specialized pizza rack
– Focus adventure rack
– Ortlieb gravel packs
– Surly porteur house 2
– Topeak backloader x 15l
– Topeak wishbone
– Restrap frame bag M
– Forclaz mt 900 2 pers. tent and some other somewhat cheap’ish sleeping equipment

I want to express my gratitude for every encouraging word and every message I received along the way from my friends. Gratitude for every stranger who took the time to talk with me and so often brighten my days. Gratitude for every bicycle mechanic who, in times of need, didn’t rip me off but instead took away all my worries in no time. I am grateful to have experienced this journey, just as I had long wished for, in all its extremes — the good and the bad. What remains in the end is what life is made of: the black, the gray and the white. And the magic lies in the gray 🙂

Während die meisten nach Antworten suchen, kommt es mir so vor, als wäre ich noch auf der Suche nach der Frage. ganz am Anfang, da, wo ich nicht weiß, wo ich am Ende stehen möchte und ob ich überhaupt dort ankommen möchte. Ich fahre erstmal los und schaut an weiter. [Musik] Gerade am Anfang fühlt sich mein Gepack schwer an, denn ich habe viel von zu Hause mitgenommen. Es kehrt eine Alltagsroutine ein. Ich erlebe jeden Tag gleich und neu. Manche Tage erscheinen mir besonders flüchtig. Aber ich muss keine Angst haben, dass mir etwas entgeht, denn ich weiß, dass die Parameter immer die gleichen sein werden. Die Sonne geht auf. Ich steige auf mein Fahrrad und bin froh darüber, dass ich unterwegs sein kann. Ich bin froh darüber, dass ich einfach losfahren konnte, ohne Angst zu haben, mich einsam zu fühlen. [Musik] Manchmal tut sich die Sonne genauso schwer aufzustehen wie ich. Aber zumindest ich weiß, dass mich meine Umgebung früher oder später dafür belohnen wird. Ich darf sie nicht nur sehen, sondern auch spüren. [Musik] Sich sicher in dem zu sein, was man tut, ist zumindest im isolierten Rahmen einer Fahrradreise etwas leichter als im normalen Leben. Es geht schließlich immer nur darum, voranzukommen, oder? [Musik] [Musik] Wenn ich der Fahrt bin mir Gänsehaut verschafft, ist es der Gedanke, wie weit ich von zu Hause weg bin, wie weit ich noch fahren möchte. Ich habe viel Zeit nachzudenken. Manchmal tue ich mir schwer, die Grenzen abzustecken, wie tief die Auseinandersetzung mit mir selbst gehen soll. Meistens ist es schön, die Erinnerung vor mir abspielen zu lassen, während im Hintergrund wunderbare Landschaften vorbeiziehen. Aber an manchen Tagen hätte ich mich gerne nicht zu viel erinnert. [Musik] Und auf einmal scheint die Welt mir wohlgesammelt. Sie erscheint mir nicht länger gleichgültig und meine Existenz ist für einen kurzen Moment nicht mehr eine Sache, die ich hinterfragen möchte. [Musik] [Musik] Die Akzeptanz ist plötzlich eine andere. Mein Gepäck kommt mir nicht mehr so schwer vor. Es ist wirklich nicht weit, aber ich bin aufgeregt. Der Wind ist anders. Die Sonne fühlt sich anders an. Ich bin nicht alleine aufgeregt, denn ich treffe sie. Und gemeinsam fahren wir durch Marokko. Ja. [Musik] Ja. [Musik] [Musik] Wenn man Zeit miteinander teilt, teilt man auch die Momente, in den man froh ist, nicht alleine zu sein. Neben diesen Momenten prägen vor allem die zerten Strapazen und diese unerwartete Verbundenheit zueinander, die gemeinsame Zeit. [Musik] Genauso wie Marokko mich mit seiner vielfältigen Landschaft überrascht hat, bin ich heute beinahe fasziniert davon, wie nachhaltig mich unser Aufandreffen berührt hat. [Musik] Dann war Anders. [Musik] [Musik] เฮ [Musik] [Musik] เฮ [Musik] เ เฮ [Musik] [Musik] [Musik] Wir sind diesen Berg gemeinsam beklommen. Oben, wo der Blick klar ist, können wir hinabblicken und sehen, was uns unten erwarten wird. [Musik] Der lange Weg zurück. [Musik] An manchen Tagen werde ich mich fragen, ob es vielleicht nicht besser gewesen wäre, wenn mich hier oben eine Wolke verschluckt hätte. [Musik] [Musik] [Musik] [Musik] [Musik] [Musik] [Musik] Lohnt sich der Blick nach hinten, wenn der Grund voranzuschreiten sich dort befindet? Die Sonne in meinem Rücken erinnert mich daran, dass es sich manchmal lohnt inne zu halten. Inne zu halten und zu merken, dass der Weg hinter einem heute etwas anders aussieht als gestern. เฮ [Musik] [Musik] Obwohl ich zurück in Europa bin, bin ich noch weit weg von zu Hause. [Musik] Meine Spannung und Freude auf das, was noch vor mir liegt, ist noch genauso groß wie am Anfang. [Musik] Aber ich merke, dass ich diese Stimmung an manchen Tagen mit Heimweh vermengt. [Musik] [Musik] Egal, wie viele großartige Begegnungen man unterwegs hat, wenn man sich immer bewusst war, was das zu Hause bleibenswert macht, dann verlässt ein auch nicht das Heim. [Musik] เฮ [Musik] [Musik] [Musik] [Musik] เ เฮ [Musik] [Applaus] [Musik] [Applaus] [Musik] [Musik] เ [Musik] [Musik] เ [Musik] [Musik] เ [Musik] Herz aller Ich bin zwar auf dem Weg nach Hause, aber ich bin noch nicht ganz dort angekommen. Trotzdem fühlt es sich so an, als wäre ich bereits am richtigen Ort. Wenn ein kurzer Aufenthalt bei Freunden einem das Gefühl gibt, man würde gerade nirgends lieber sein. [Musik] Und am Ende bin ich wieder da, wo ich angefangen habe. 8000 km später weiß ich immer noch nicht genau, warum ich unterwegs war. 82 Tage später bin ich zurück in meinem Zimmer. da, wo ich mich fragte, wie die Frage lauten muss. Und jetzt frage ich mich wieder, wie die Frage lauten sollte. Nur jetzt ist es mir egal, denn ich weiß, dass ich weiterfahren muss, egal wie schwer das Gepäck ist, denn es wird sich immer lohnen, wenn dir die Sonne im Rücken liegt und du deinen Kopf mit Erlebnissen gefüllt hast, an die du dich später mit der gesamten Palette deiner Gefühle zurückerinnen kannst. Du bist weitergefahren. [Musik] [Applaus] [Musik] Was los?

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