Die erste Etappe meiner Radreise führt von Mainz nach Leutesdorf und hat eine Länge von 121 km. Unterwegs bin ich auf dem Rheinradweg Eurovelo 15.

Die Route ist hier zu finden: https://cycle.travel/map/journey/847446

In diesem Jahr habe ich eine Rundreise mit dem Fahrrad unternommen. Die Route führt durch Deutschland, Belgien, Luxemburg, Frankreich entlang der Flüsse Rhein, Ahr, Urft, Rur, Woltz, Our, Sûre, Alzette, Mosel, Thur.

Gesamtlänge ca. 1400 km, Anstieg / Gefälle ca. 5500 Höhenmeter

Orte: Mainz → Koblenz → Bad Neuenahr-Ahrweiler → Rursee → Aachen → Hohes Venn → Monschau → Troisvierges → Luxembourg → Metz → Nancy → Épinal → Bussang (Moselquelle) → Sélestat → Strasbourg → Roeschwoog → Speyer → Altrip → Worms → Mainz.

Radrouten: Eurovélo 15 (Rheinradweg) → Ahrtalradweg → Eifel Höhenroute → Eurovélo 3 (Pilgerroute) → Rurtalradweg → Vennbahnradweg → Pistes cyclables #15, #16, #22 (Luxembourg) → Eurovélo 5 (Via Romea) →
V50 (Moselradweg Frankreich) → VVHV (Voie Verte des Hautes-Vosges) → Route des vins → Eurovélo 15 (Rheinradweg).

[Musik] Im September 2025 habe ich eine Fahrradrundreise durch Deutschland, Belgien, Luxemburg und Frankreich unternommen. Start und Ziel der Runde ist Mains am Rein. Die erste Etappe vom 1. September beginnt in Mainz. Unterwegs bin ich auf dem Rheinradweg, dem Eurovelo 15. Ziel ist der Campingplatz Leutesdorf am Rhein. [Musik] Der Campingplatz liegt etwas außerhalb von Leutesdorf zwischen dem Rheinufer und der rechten Reihenstrecke. Über eine kleine Straße ist der gut erreichbar. Die heutige Etappe hat eine Länge von 121 km. Kurz nach dem Start gibt es eine Abfahrt ins Rheintal. Anschließend geht es entlang des Reins eben weiter. [Musik] Gegen 9 Uhr ist mein Fahrradreise fertig gepackt. Mit dem Gepäck habe ich auch ein Zelt, Schlafsack und eine Isomatte. Unterwegs bin ich mit einem älteren Pedelec, der Marke Highbike, das mich schon auf vielen Radturen begleitet hat. Bei meiner Abfahrt ist es wolkig, ziemlich kühl und es fängt gerade an leicht zu regnen. Nach ein paar Minuten erreiche ich die Stadtgrenze von Mainz. Weiter geht es jetzt auf Feldwegen. Die Berge im Hintergrund gehören zum Rheau, der auf der gegenüberliegenden Reinseite liegt. Hier beginnt die Abfahrt ins Reintal. Es geht jetzt rund 100 Höhenmeter hinab. Ich habe jetzt Heidesheim am Rhein erreicht. Eine Brücke führt über die Autobahn A60. Leider ist der Regen etwas stärker geworden, sodass ich meine Regenjacke anziehen musste. Ein paar Minuten später bin ich dann auf dem Rheinradweg Eurovelo 15 unterwegs. Der Weg läuft jetzt einige Kilometer am Hochwasserdeich entlang. Der nächste größere Ort am Rheinradweg ist Bingen. Leider ist der Nieselregen jetzt in einen leichten Dauerregen übergegangen. Kurz vor Bingen komme ich an einem Feld vorbei, auf dem Hirse angebaut wird. [Musik] Zum Regen ist jetzt auch noch Gegenwin dazu zugekommen. Die dicken Wolken lassen auch nicht hoffen, dass der Regen bald aufhört. In Bingen Gaulsheim geht es dann auf der Straße weiter. Die Ruine der im Zweiten Weltkrieg gesprengten Eisenbahnbrücke zwischen Bingen und Rüdesheim. Eine Holzkonstruktion schützt vor eventuell herabfallenden Teilen. Ich habe Bingen erreicht. Der nächste größere Ort am Rheinradweg ist St. Gois in 29 km Entfernung. Hinter der Steinwand liegt der Bahnhof Bingenstadt. Direkt gegenüber steht am Rheinufer der alte Bingerkran aus dem Jahr 1787. Es handelt sich hier um einen Turmtretkran. Das heißt, dieser Kran wurde über eine Art Laufrad von Menschen angetrieben. Vom Hafenbecken direkt am Kran hat man einen guten Blick auf den Reihen und auf die Rheauerge auf der anderen Reihenseite. Das Wetter ist mittlerweile etwas besser geworden. Der Regen hat aufgehört und es wird sogar etwas heller. Wegen einer Umleitung des Radwegs in Bingen musste ich den Bahnübergang benutzen. Vor den geschlossenen Schranken habe ich fast 5 Minuten warten müssen, bevor es weiterging. Die nächste Brücke führt über den Fluss nahe, der bei Bingen in den Reihen mündet. Von der Brücke hat man einen guten Blick auf die nahe Mündung. Auf der gegenüberliegenden Seite liegt die Burg Ehrenfels bei Rüdesheim. Kurz hinter Bingerbrück läuft der Reinradweg direkt an linken Reinufer. Hier beginnt für mich der schönste Teil des Reinradwegs. Immer wieder gibt es tolle Ausblicke auf das Rheintal. Hier gegenüber liegt der Ort Asmannshausen auf der rechten Reihenseite. Beim Flusskilm 533 liegt die Burg Reinstein. [Musik] Der nächste Ort ist Rechtingshausen. Als erstes sieht man vom Radweg aus die Klemenskapelle. Oberhalb von Trechtingshausen tront die mächtige Burg Reichenstein. Ein kurzes Stück weiter rein abwärts gibt es eine Informationstafel zum UNESCO Welterbeeres Mittelreihintal. Den hier dargestellten Verlauf werde ich heute noch mit dem Fahrrad entlang fahren. M. [Musik] Ein paar Minuten später liegt am Reinradweg der nächste Rastplatz mit grandioser Aussicht. Es ist jetzt 11:30 Uhr und damit noch etwas zu früh für meine Mittagspause. [Musik] Auf der anderen Reheinseite liegt der Weinort Lorch mit der Burgruine Noll. [Musik] Leider hat es wieder angefangen zu regnen. [Musik] Die Burgfürstenberg bei Rheinbach auf der linken Reihenseite. Oberhalb von Bacharach gibt es die Burg Stack. Die Stadt Bacha hat viele historische Bauwerke. Ein Stück weiter Fluss abwärts verläuft der Radweg jetzt parallel zur Straße, nur noch getrennt durch einen Grünstreifen. Meine Lieblingsburg am Rhein, die Burg Pfalsgrafenstein bei Kaub auf einer Insel mitten im Rhein. Auf der rechten Reinseite liegt der Ort Kaub mit der Burg Gutenfels. Der jetzt folgende Abschnitt des Rheinradwegs ist etwas eintönig. Ein paar Minuten später komme ich nach Oberwesel. Dort gibt es die Schönburg. Bei Oberwesel ändert der Rein seine Richtung in einem 90° Bogen. Das Reinal wird jetzt immer enger, deswegen muss der Radweg noch etwas näher an die Straße heranrücken und ist nur noch durch einen weißen Streifen von der Straße getrennt. Auf der rechten Reihenseite ist bei St. Goas Hausen der berühmte Loreleifelsen. Direkt gegenüber der Lorelei auf der linken Reihenseite liegt der Campingplatz Loreleiblick. Die nächste Burg ist die Burg Katz oberhalb von St. Goashausen auf der rechten Reihenseite. Auf der linken Reihenseite befindet sich der Ort San. Nach der Burg Katz kommt ein paar Minuten später passenderweise die Burg Maus. [Applaus] Auf der rechten Reinseite kommen jetzt gleich zwei Burgen. Die Burg Sterrenberg und die Burg Liebenstein. Diese Burgen werden auch als die feindlichen Brüder bezeichnet. In Bart verläuft der Reinradweg auf der Uferpromenade. Der nächste größere Ort ist Koblens in einer Entfernung von 21 km. Beim Ort Spi wird das Reintal wieder etwas breiter und der Radweg läuft hier durch eine Wiesenlandschaft. Interessant ist hier die Solarbeleuchtung am Radweg. Die nächste Burg ist die Marxburg bei Braubach auf der rechten Reihenseite. In Rens gibt es den Renser Mineralbrunnen. Dort habe ich meine Trinkflasche mit frischem Mineralwasser aufgefüllt. In Rhins gibt es auf dem Radweg ein Stück ziemlich übles Kopfsteinpflaster. Der Fußweg ist noch schlechter zu befahren, sodass einem sowieso nichts anderes übrig bleibt, als auf der Fahrbahn zu bleiben. Kurz vor Koblenz liegt auf der linken Reihenseite das Schloss stolzenfels. [Musik] Durch einen kleinen Auwald erreicht man die Stadtgrenze von Koblenz. Dort wird man zuerst von einigen Bundesstraßenbrücken begrüßt. Hinter einer alten Eisenbahnbrücke landet man direkt im Wohngebiet. Weiter geht es durch eine Parkanlage mit dem Schwanenteich. [Musik] Am Koblenzereinufer gibt es eine sehr schöne Parkanlage mit großen alten Bäumen. Wegen Bauarbeiten an einer Brücke wird der Radweg in Richtung Koblenzerschloss umgeleitet. Ich mache noch einen Abstecher in die Koblenzer Innenstadt für eine Kaffeepause. Mittlerweile hat es aufgehört zu regnen, sodass ich auch im freien sitzen kann. Wieder zurück am Reinufer komme ich an die Seilbahnstation. Die Salbahn fährt zur Festung Ehren Breitstein auf der anderen Reihenseite. Durch die Koblenzer Altstadt fahre ich jetzt weiter in Richtung Balduinbrücke, die über die Mosel führt. Auf der Brücke sind Bauarbeiten, man hat aber trotzdem einen guten Blick über die Moselmündung. Auf der gegenüberliegenden Seite liegt die Festung Ehren Breitstein. Hier noch einmal der Blick über die Koblenzer Altstadt am Moselufer. Vom linken Moselufer aus hat man einen guten Blick auf das Kaiser Wilhelmdenkmal und die Festung Ehren Breitstein auf der rechten Reihenseite. Wieder zurück auf dem Reinradweg erreiche ich jetzt den Flusskilometer 594. [Musik] Ein paar Minuten später hat die Idülle ein Ende und ich muss mit dem Fahrrad durch das Koblenzer Industriegebiet fahren. Das Stück durchs Industriegebiet ist zum Glück nicht besonders lang und man erreicht bei Kesselheim dann wieder das Rheinufer. [Musik] Ein paar Minuten später fahre ich unter der Bendorfer Autobahnbrücke durch. In kalten Engers gibt es eine Fahrradraststation mit Lademöglichkeit für E-Bikes, die Teil des Radwegs Deutsche Einheit von Bon nach Berlin ist. [Musik] Auf der anderen Reihenseite steht das Schloss Eggers direkt am Ufer. Auf dem Reinradweg sind viele Radfahrer unterwegs. Hier ist die Urmitzer Eisenbahnbrücke, über die ich den Reihen überquere. Zuerst geht es die Brückenrampe hinauf und dann durch den Brückenturm. [Musik] Der jetzt folgende Gehweg ist so eng, dass zwei Radfahrer kaum aneinander vorbeikommen. Zum Glück kam kein anderer Radfahrer mit Gepäck entgegen. Von der Brückenmitte hat man einen wunderbaren Blick auf den Reihen und die Umgebung. Das Wetter hat sich endlich gebessert und es gibt blauen Himmel und sogar ein wenig Sonnenschein. Auf der anderen Seite der Brücke muss ich wieder durch einen Brückenturm hindurchfahren. Der sich daran anschließende Brückenteil ist genauso schmal wie vorher. [Musik] [Musik] Mit dem vielen Gepäck am Fahrrad bin ich gerade so noch um die Kurven gekommen. M. [Musik] Auf der rechten Reihenseite wurde der Hochwasserschutz verbessert. Deswegen sind die Deiche neu und auch die Wege, die auf oder neben den Deen verlaufen. Irgendwo habe ich eine Abzweigung verpasst, deswegen geht es jetzt etwas querfeld ein, bis ich wieder auf dem richtigen Weg bin. Der Reheinradweg läuft jetzt durch das Engerfeld, ein großes Trinkwasser und Naturschutzgebiet. [Musik] An der Straße durch das Engerfeld gibt es eine hölzerne Aussichtsplattform. Von hier hat man einen guten Überblick über das gesamte Naturschutzgebiet. Das Engerfeld ist ein international bedeutsames Vogelschutzgebiet. [Musik] Weiter geht es jetzt auf dem Reinradweg in Richtung Neuwiet. Zuerst muss ich durch das Neuiderindustriegebiet fahren. Die Reifeisenbrücke, die das linksreinische Weißenturm mit dem rechtsreinischen Neuwiet verbindet. Nachdem ich unter der Brücke hindurchgefahren bin, fahre ich jetzt durch die Göteanlagen wieder ans Rheinufer. Ah, vor mir steht der neuer Pegelturm mit der Deichmauer. [Musik] Auf der anderen Reinseite sieht man die Häuser von weißen Turm. Durch ein Tor in der Deichmauer fahre ich jetzt in die Innenstadt von Neuwiet. [Musik] [Musik] Das Schloss Neuwiet. [Musik] Durch ein weiteres Tor in der Deichmauer fahre ich wieder zurück ans Rheinufer. Der Weg führt zuerst durch einen Biergarten und anschließend durch den Schlosspark immer am Rein entlang weiter. [Musik] Zusammen mit der Bahnstrecke führt der Radweg über eine Brücke über die Mündung der Wiet. Etwa 5 km vor dem Ziel läuft der Radweg dann noch mal ein längeres Stück parallel zur Bundesstraße 42. In Leutesdorf geht es dann wieder direkt am Rheinufer weiter und anschließend durch das Zolltor. Rechts im Bild sind die Mauern von Schloss Marienburg in Leutesdorf. Ein kurzes Stück geht es noch direkt am Rein entlang. Dann biegt der Weg in einem rechten Winkel rechts ab und führt steil hinauf in das Ortsinnere. Auf einem Feldweg komme ich dann schließlich zum Campingplatz Leutesdorf. Als ich um 5:30 Uhr am Campingplatz ankomme, ist die Rezeption nicht besetzt. Ich darf mir aber einen Platz auf der völlig freien Zeltwiese aussuchen. Auf der Zeltwiese gibt es eine Säule mit einer Steckdose, an der ich meinen Akku von meinem Fahrrad aufladen kann. Nachdem ich mein Zelt aufgebaut habe, setze ich mich noch ein wenig in die Abendsonne. Auf dem Zeltplatz gibt es auch überdachte Sitzmöglichkeiten, wo ich mir noch mein Abendessen zubereite. Damit geht der erste Tag meiner Radreise zu Ende und ich mache mir noch einen gemütlichen Leseabend.

2 Comments

  1. Auch wenn ich geborener Rheinländer bin und in Nähe des Rheins wohne, kann ich den Radwegen am Rhein nichts abgewinnen. Trotzdem danke für die Mitnahme.
    Kleine Anmerkung: Du zeigst die Tour/Strecke/Landschaft und keine Selbstdarstellung wie einige andere Radreisende es tun. Das gefällt mir. 👍
    Darfst aber dennoch mal ins Bild rutschen 😉

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