Im September 2024 bin ich mit dem Pössl nach Thüringen gefahren, um die Thüringer Städtekette abzuradeln und Kindheitserinnerungen an meinen Opa, der nach dem Krieg bis zu seinem Tod in Mechterstädt, Kreis Gotha, gelebt hat, aufzufrischen. Ich war nur einmal dort mit 4 Jahren 1964, es war für uns “Westler” nicht so einfach, in die ehemalige DDR einzureisen.

Am dritten Tag verlasse ich Eisenach und fahre nach Gotha, um mir die Satdt anzusehen, die nicht Bestandteil der Thüringer Städtekette ist. Leider finde ich keinen Parkplatz für den Pössl und fahre deshalb direkt weiter nach Erfurt zum Wohnmobilstellplatz “Tor zur Stadt Erfurt”, den ich Euch kurz vorstelle.

Nachdem ich eingecheckt und meinen Platz bezogen habe, geht es mit Rad zum Bahnfof Erfurt, mit dem Zug nach Gotha und dann auf die Etappe Gotha – Erfurt der Thüringer Städtekette.

Kapitel:
00:00 Begrüßung vom Stellplatz Eisenach
00:56 am Stellplatz Erfurt
01:15 BesichtigungWohnmobilstellplatz
03:56 Radtour Erfurt Bahnhof
04:13 Hauptbahnhof Erfurt
04:35 Gotha Altstadt
06:56 Cafe Junghans
08:11 Start Radetappe
10:03 Gemecker wegen fehlender Umleitung
11:27 Günthersleben
11:58 Wechmar Heimat der Bach-Familie
13:45 Mühlburg
14:13 Campingplatz Drei Gleichen
15:27 Mühlberger Travertin
15:56 Veste Wachsenburg und Burg Gleichen
18:15 Wandersleben
18:58 Querung der Apfelstädt
19:44 Bischleben
20:59 Abmoderation

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Guten Morgen aus Eisenach. Heute wäre die zweite Etappe zu Radeln auf der Thüringer Stäekette. Das sind knapp 40 km zwischen Guta und Erfort. Wann ich da genau drauf starten kann, weiß ich noch nicht. Das Wetter ist heute sehr unbeständig, regnerisch. Jetzt ist gerade mal so halbwegs die Sonne draußen. Der Regen wird heute weiter den Tag begleiten und es wird sehr stürmisch. Gegen Mittag werden ganz kräftige Böhnen erwartet. macht tendenziell nicht so sehr viel, weil ich ja von West nach Ostadeln werde größtenteils. Die Etappe von Guta nach Erfurt geht 90 Höhenb rauf und 200 runter. Ich kann also ganz gut rollen lassen. Ich stehe ja jetzt ja noch in Eisenach auf dem Stellplatz, möchte gleich wechseln Richtung Erfurt. Dort kann ich aber jetzt um 13 Uhr einchecken. Ich werde also vorher noch nach Guta fahren, die Stadtbesichtigung nachholen, die wir gestern nicht machen konnten wegen des Regens und wegen der Eile, mit der ich dann zum Zuch musste. Jetzt trinke ich erst noch mal in Ruhe meinen zweiten Kaffee aus und wir sehen uns später in Gota. Tja, das war wohl nichts mit Gota und Parken. Ich habe eine halbe bis dreiviertelstunde in Gota vertrödelt mit durch die Stadt umherirren. Also bin ich gleich hier nach Erfurt gefahren. Ob das heute noch was wird mit der Stadtbesichtigung in Gota, ich war eben so genervt, das weiß ich noch nicht, das entscheide ich nachher. Ich gucke mir jetzt hier mal eben den Platz an, denn ich kann vielleicht mal eben drauf gucken. Drauf fahren kann ich noch nicht in ein halben Stunde ungefähr. Mach die Rezeption hier auf. Ich kann also auch nicht online einchecken, weil ich ja mein Ticket habe für äh drei für zwei. Hier stehe ich jetzt hier gucke ich gleich mal drauf, ob da was frei ist. Man kann auch hier draußen auf dem PR Parkplatz zwar auch mit Gebühr stehen, aber das ist alles irgendwie schief und abschüssig. Ich glaube, da sieht man so. Hier kriegt man den Stellplatz durch System zugewiesen. Das möchte ich dich. Also, ich versuche mal mein Glück auf den Platz. In der Bewertung wird geschrieben, dass das sehr weitläufig ist. Das stimmt. Da hinten geht’s auch zur Messe durch. Von hinten habe ich eben gesehen, da stehen Einweiser. Ich brauche mir glaube ich gar keine Gedanken machen, ob ich ein Platz krieg. Das sind nur die ersten elf Plätze, weil da hinten gibt’s noch mehr. Dann möchte ich auch gleich hier vorne bleiben. Schaue ich doch mal. Vielleicht habe ich ja schon einen Wunsch. Die sind auch großzügig. Also dieses Plateau hier ist für drei Fahrzeuge. Da packe ich schön rückwärts ein. Dann gehe ich auch gerade, das fällt nach hinten etwas ab. Drei Nächte, da weiß ich nicht, wo ich bin. In der Hoffnung, dass die Zugverbindung funktionieren, sonst geht mein Plan nicht auf. So, dann vertrödel ich meine Zeit jetzt mit Essen und wenn ich gleich hier drin bin, sehen wir uns auf dem Fahrrad wieder. Die Rezeption ist täglich von 8 bis 8:30 Uhr bis 12 Uhr und von 13r bis 17 Uhr geöffnet. Ich warte jetzt auf 13 Uhr und der Stellplatz kostet 23 € die Nacht, dann kommen noch hier 5% äh Kulturförderabgabe dazu. Woers nennt man das Kurtaxe. Duschen ist bis 10 Minuten mit drin. Also ich finde das okay für eine Stadtnahlage. Jetzt bin ich gespannt, wie sich das hier so mit der Ruhe gestaltet. Hier gibt’s die Straßenbahnenlinie 2, die fährt direkt am P&R Platz Messe ab. Da ist es auch aufgemalt, wie man dainkommt. Bootchen kannst du hier bestellen. Platz muss glaube ich bis 12 Uhr ausgescheckt sein. Ich lese das jetzt hier nicht alles durch. Ja, von wegen große Auswahl und alles noch leer. Die sind gut gebucht durch Reservierung im Voraus. Das kann man natürlich auch machen, wenn man weiß, wann man kommt. Ich bin jetzt hier trotzdem noch untergekommen für drei Nächte. Nach mir kamen noch zwei, die haben sich neben mich gekuschelt. Warum auch immer, ich habe sie gebeten, sich andersrumzustellen. Das wollten sie nicht. Nun denn, der nächste wird sich freuen, der dann Tür an Tür mit Ihnen steht. Ich habe bisschen die Tür auf der anderen Seite. Ich habe hier die Nummer 25 bekommen und hier hinten ist es noch ein bisschen ruhiger. Jetzt geht’s zum Bahnhof. Ich habe mir ein passenden Zug ausgesucht. Diesmal muss ich nicht ganz so hetzen. Und dann Richtung Gota. 20 Minuten Fahrzeit. Und das ist super durchdacht. Rauskommst du ohne die Karte und wenn du wieder rein willst, musst du einfach deine Campercard davor halten. Auf die Campercard wird übrigens auch gut haben gebucht, falls du für andere Services etwas brauchst. habe ich jetzt nicht, weil ich ja nur den reinen Platz gebucht habe. Da sind ja die 10 Minuten Duschen pro Tag mit drin. Das ging jetzt fast nur Berg ab vomplatz Messegelände. Die Messe ist nämlich gleich daneben und jetzt fahre ich hier durch so eine herrliche Allee. Das erinnert mich an die Promenade Münster, wo ich in meinem Arbeitsleben in den letzten 10 Jahren oft genug lang gekommen bin. Das nenne ich mal den großzügen Bahnhof und großzügige Gleise und Peak sauber ist das hier in Airport. Da kann sich Bremen mal eine ganz dicke Scheibe von abschlagen. Nicht so Geschieb und Gedränge wie in Bremen oder Hamburg. Hamburg ist ja noch schlimmer. Hier sind jetzt mehrere Gleise mit einem Fahrstuhl zu erreichen. Habe mich eben schon gewundert, dass da hinten Gleis 8 steht, aber das hat man hier unterteilt vorne und hinten und da ist wohl man Gleis 3. Schauen wir mal. In 20 Minuten dauert die Zuchtfahrt von Erfurt bis nach Gota. Das ging ganz geschmeidig. Ich war mit einem anderen Radfahrer zusammen die einzige mit dem Fahrrad, obwohl der Zucht sehr voll ist, aber die Abelio Züge sind doch relativ lang, da hätten wir mehr Platz gehabt. Ähm in Gota habe ich jetzt vom Bahnhof hierauf zum Schloss 5 Minuten gebraucht. Mit dem Auto habe ich schon 20 Minuten gebraucht, bis ich überhaupt in die Nähe hier dieses immer noch besetzten Wohnwellplatzes. Ich habe mir das eben noch mal angeguckt gekommen bin. Also, wer nach Guta kommt, nimmt am besten das Fahrrad oder hier die Straßenbahn und den Bus. Lass das Auto irgendwo anders stehen. Mein Agreement ist dann für heute mit mir selber und mit Gota. Ich me eine kleine Stadt Rundfahrt auf die Gefahren, dass ich ab 18 Uhr wieder nass werde, dann kommt nämlich wieder Regen. Bisschen was von guter will ich doch noch sehen. Ich gehe aber in kein Museum rein. Ich gucke mir alles nur von außen an. Aber was ich mir auf jeden Fall von innen angucken möchte, ist irgendeine Konditur. Ich habe Hunger auf eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen. Ich habe es ganz vergessen eben zu sagen, das Schloss Friedenstein ist die größte Frühborcke Schlossanlage Deutschlands. Hier drinnen werden die Ausmaße noch mal so richtig deutlich. Innenhof kommt ihr so rein. Das ist schon eine ziemlich mächtige Anlage. Ist beeindruckend. Hier haben wir die Schlossanlage noch mal von der anderen Seite, also zur Stadtseite sozusagen. Hier geht’s jetzt gleich zu den anderen Seenswürdigkeiten runter. Da ist eine Stadtführung, wie es aussieht. Hier sind die Wasserspiegel. Das ist von unten besonders eindrucksvoll. Hier im oberen Bereich ist die Wasserkunst ohne Wasser. Vielleicht sehen wir ja unten was plätschern, aber hören tue ich nichts. Besonders tollen Blick finde ich hat man hier jetzt runter. Das hat ja was, ne? Wie es aussieht, hat die Wasserkunst heute Betriebsruhe, aber das macht nichts. Der Blick ist trotzdem schön. Also Gota hat auch was und ich würde mich jetzt ärgern, wenn ich nicht hier gewesen wäre. Zur Erinnerung an die 500jährige Jubelfuer der Leitung des Leinerwassers nach Gota, das heißt, das wurde hier dann indirekt hergeleitet. Das ist das prachtvolle gute Rathaus, wenn ich das richtig sehe. Bei diesem Brunnen kletter wenigstens das Wasser. Das ist ja genau das, was ich suche. Das Fahrrad wird abgeschlossen. Beim Kaffee Junghans. Gönne ich mir was Schönes. Ein Besuch hier im Kaffee Junghans kann ich euch absolut empfehlen. Das ist genau gegenüber von diesem roten Rathaus, was wir vorhin gesehen haben im Haus zum schwarzen Raben. Hauptmarkt Nummer 43. Hab’s da gerade von der Tafel abgelesen. Ich hatte ein Stück Gotranz, der mutet nicht nur an wie ein Frankfurter Kranz, im Prinzip ist es auch einer, aber weil man zu DDR Zeiten einige Zutaten davon, glaube ich, die Buttercreme nicht hatte, hat ein Konditormeister hier in Gota am Neumarkt. Die Konditerei gibt’s jetzt leider nicht mehr, ein eigenes Rezept kreiert und hat aus dem Frankfurterkranz ein guter Kranz geschaffen und der schmeckt sehr, sehr lecker. Was ihr hier im Hintergrund seht, das ist die Margaretenkirche am Neumarkt. Da werde ich jetzt vorbeifahren und mich dann so langsam Richtung Bahnhof bewegen. Nicht um in den Zug einzusteigen, sondern da auf meinen Treck zu kommen, auf den Treck der Thüringer Städtekette. Die führt originär auch nicht hier durch die Innenstadt, aber der Abstecher lohnt sich wirklich, wie ihr jetzt gesehen habt. Und bei der Vorbeifahrt komme ich noch am herzuglichen Park vorbei, in der zum Schloss Friedenstein gehört, leider neben einer Hauptverkehrsstraße. Wenn ihr aus der Innenstadt wieder zum Radweg wollt, zur Thüringer Städtekette, dann fahrt ihr den Schildern Richtung Bahnhof nach und immer den grünen Radwegeschildern folgen. Da geht’s über eine Fuß und Radwegbrücke. Da steht dann das erste Mal einmal rechts Richtung Eisenach und links Richtung Erfurt dran. Ich bin jetzt links gefahren und stehe jetzt vor einem Problem, denn wir buddeln für sie. Da wo ich lang muss, ist gesperrt. Ausbau des Radfernweges. Umleitung ist nicht ausgeschildert. Und n Okay, erste Betriebsausbaustufe auf 300 m. Ich hoffe mal, dass da keine Baumaschinen mehr sind. Ich höre nichts. Ich glaube, da komme ich durch. Sonst muss ich da oben durch den Wald. Eine Umleitung ist nicht ausgeschildert. Das scheint kein Problem zu sein. Wobei da vorne ist nach jemand am Arbeiten. Hier hinten war alles Ruhe. Es führt hier hinter dem Tierpack Ruta vorbei. Ich mache mal lieb guck und frage nett und höflich und bedanke mich, wenn man mich vorbeilässt. Hab natürlich geschoben. Einmal hatte die Baggerschaufel kurz Pause, ich durfte vorbei und weiter geht dort die Arbeit. Hier ist schon ein Stück neue Straßendecke drauf und ich bin jetzt herrlich allein. Wunderbar. Hier ist das Ende der Baustelle. So, geht’s weiter. [Musik] damit die Radfahrer nicht so den Berg unterkacheln. An dieser Stelle muss ich jetzt mal diejenigen Schelten, die diese Baumaßnahme durchführen. Auch hier von der anderen Seite der Radweg ist gesperrt, logischerweise wegen der Baumaßnahme, aber auch hier keine Ausschilderung einer Umleitung. Du kannst dir das dann überlegen, wie du fährst. Äh, aber normalerweise gehört sich das an Fernradwegen, dass eine Umleitung ausgeschildert wird oder zumindest auf der anderen Seite hatten wir ja einen riesen Plakat, wo die Baumaßnahme erklärt wird. Dann kann man da gestrichelt die Umleitung einzeichnen. Nicht gut gemacht. Ich bin durchgekommen, die nächsten verzweifeln vielleicht und landen sonst wo. Beim Blättern des Bikelinebuches gestern war ich ja der Ansicht, die Autobahn wird nicht in meine Nähe kommen oder in die Nähe des Trecks. Das aber ein Irrtum. Autobahn voraus, das war nur auf den Karten beim Bikleinführer nicht zu sehen. Akustisch und optisch habe ich sie schon wieder im Blickfeld. Nachher komme ich da noch mal ganz nah ran. Ich hoffe, die verschwindet nachher wieder aus meinem Blickfeld. Und jetzt ist so gefühl der Wind gerade mein größter Gegner, weil ich tendenziell immer in Richtung Süden fahre, meistens bis auf weniger Abschnitte und aus Südwest wird der doch sehr starke Wind. Gibt’s heute Abend wieder eine schöne Dusche. Diesmal aber in der Stellplatzdusche 10 Minuten pro Tag sind mit drin. Nett, ne? 10 Minuten ist ganz schön lang. Meistens hat so eine Münze nur 4 Minuten. [Musik] Es gab hier wohl mal eine Schlossanlage, wenn ich das jetzt richtig sehe, aber das einzige, was davon noch existiert, ist dieses Tour. Ob das eine Original ist, weiß ich aber auch nicht. Ich vermute, das Schloss und die Wasserburg waren früher eins und der ganze Graben hier hat das alles beschützt. Ich bin ja jetzt im Wechmar, schildstes Dorf im Landkreis Guter. Kann ich nicht beurteilen. Habe noch nichts von Wechma gesehen, aber ich kann euch sagen, Wechmar über 300 Jahre Sitz der Bachdynastie, deren berühmtester und genialster Sports wohl Johan Sebastian Bach war. Ich komme gleich vorbei an der Fightbach Obermühle, also auch ein Bachdynastiemglied. Die hat man wohl restauriert und danach kommt das Bachstammhaus, weil die Familie Bach so wichtig war. Für welch mal hat man das restauriert. Die Obermühle liegt so 200 m abseits links rein von der Strecke. Könnt ihr euch mal anschauen. Ich glaube nicht, dass man da reinkommt. Wir schauen mal eben. Ah ja, jetzt wird ein Schuh draus. Heimat der Wachfamilie. Johan Sebastian Bach selbst erforschte seine Familiengeschichte und stieß dabei auf Feigbach als Begründer der Bachchen Musikynastie. Das heißt, der war noch viel älter als er selber. Der Bäckermeister kam im 16. Jahrhundert nach Weckma, arbeitete im Oberbackhaus und in der heutigen Faltbachmühle wieder was gelernt. Wenn man sich anmeldet, kann man eine Besichtigung vereinbaren und da gibt’s noch mehr zu besichtigen, wer das möchte. Leider fahren hier sehr viele Autos durch. Ihr habt’s eben gehört, der kleine Marktplatz Altmelzerei sitzt die Polizei drin. Wachstraße, da haben wir es doch. Wachstammhaus Wechma Karren ist mal wieder zu spät für eine Besichtigung. Es macht aber nichts. Taschbar Zeit. Sehr schön hier oben gelegen. Das da oben auf dem Hügel voraus hier neben der Brüllenlauenden Autobahn müsste die Burg drei gleichen sein. Ich hoffe, wir kommen da gleich noch mal näher ran und weiter weg von der Autobahn. Ich habe dummes Zeug erzählt. Nur weil der Parkplatz dreig gleichen heißt, ist das noch lange nicht die Burg drei gleichen. Die Burg, die hier im Vordergrund ist, ist die Mühlburg auf dem Mühlberg. Mühlbeck gehört aber zu drei gleichen und die dahinter ist werden wir dann im späteren Verlauf vielleicht sehen, sonst blende ich es euch unten ein. Das hier rechts ist aber mit Sicherheit der Campingplatz drei gleichen. An der Stelle sehen wir die eine Burg noch mal sehr gut und plötzlich ist ja noch eine. Hier geht’s tatsächlich direkt am Campingplatzgelände vorbei, bis auf die Geräusche von der Autobahn ist das ganz schön hier. Hinter den Campingplatz verschwenkt der Weg auf so ein Trail und da komme ich vorbei an einem Kletterpark. Hier ist bestimmt am Wochenende ordentlich was los. Das sind so Höhen, da könnte ich mich auch noch mit anfreunden. Wobei da hinten geht’s weiter in die Gipfel und dann ist hier so ein kleiner Rastplatz dazu. Sehr schön. Mühlberg Gemeinde drei gleichen mit der Müllenburg. [Musik] Erfurt noch 26 km Marktplatz für mich aber 45 km weniger, denn das ist Stadtmitte gerechnet. Noch ein Geoinfozentrum, das hatten wir doch eben schon in Günthersleben. [Musik] Schönes Pausenplätzchen. Das ist hier so einladend am Fetcherbach. Da lasse ich mich mal Moment nieder. Die Pause da eben am kleinen Bach hat sehr gut getan. Ich habe nämlich doch noch einen Apfel in meiner Tasche gefunden. Ich hatte ihn doch eingesteckt und dabei habe ich an der Infotafel was über den Mühlberger Travelin erfahren. Das ist ein Gestein, das auch verwendet werden kann. Der Travatin entsteht aus dem Muschelkalk des Untergrunds im Zusammenspiel mit dem Wasser, was da drüber läuft. Physikalisch oder chemisch kann ich euch das jetzt nicht erklären. Da bin ich nicht die Fachfrau. Die Strecke hier runter jetzt eben war echt wie ein Sechser im Lotto. Hier ist super Untergrund. Ich bin hier ganz alleine. Es geht etwas abwärts. Der Wind ist fast direkt von hinten und ich habe hier noch mal Burgenblick auf zwei Burgen. Das da rechts oben müsste die Wachsenburg sein. Da gibt’s jetzt noch mal ein Foto für euch. Und auf der anderen Seite Burg gleichen. Ich blänze ein, wenn ich jetzt Quatsch erzähle und ein Foto. Es gibt nämlich keine Burg dreigleichen, sondern es gibt eine Burg Gleichen und zusammen sind sie das Burgens Ensemble Dreichen, also Wachsenburg, Mühlburg und Burg Gleichen. Korrigiert mich, wenn ich falsch liege, aber so habe ich das jetzt aus dem Bikleinführer versucht zusammenzustückeln. Ab meiner Pausenstelle ist das hier wirklich jetzt für mich der schönste Abschnitt heute, abgesehen von dem bisschen schönen Dorf Wächmar eben, was ich da so gesehen habe. Aber landschaftlich hat das hier seinen Reiz mit diesen Burgenblicken. Ganz fantastisch. Und dann hier dieser schöne Radweg mitten durch die Ecke. Das kann ich gut haben. Was morgen radetechnisch geht, weiß ich noch nicht. Die ganzen Tage war jetzt der Donnerstag komplett verregnet angesagt. Das ist jetzt nicht mehr ganz so schlimm. Ich warte das jetzt mal ab, was morgen tatsächlich kommt. Die nächste Etappe von Erfurt nach Weimar sind, glaube ich, 29 km und von Weimer nach Jena sind 24 km. Das könnte man z Not, wenn es lang genug trocken ist, auch in einem Stück gerade. Ich gucke mal, was geht. Be ganzen Tag besichtigen. Das merke ich dann immer, wenn ich in einem Museum war, dann habe ich Overload. Dann kann ich nur noch von außen was angucken. Jetzt muss ich stückeln. Das Wetter entscheidet, was morgen geht. Noch mal unter der Autobahn durch. Ich hoffe, sie verschwindet bald mal aus meinem Blickfell. Und Tourenradler so wie mich habe ich heute tatsächlich noch keine getroffen. Gestern ein paar. Ich sehe nur Leute, die von der Arbeit nach Hause fahren. Ist jetzt auch nicht so das Wetter dafür. Und dieser Radweg ist jetzt vielleicht nicht so mit dem Tonauradweg, Muselradwich und so weiter zu vergleichen, aber er verdient. Hier gibt es so viel zu gucken und die Wegeführung ist bis vorn auf die Baumaßnahmen in Guta. Echt toll. Du brauchst theoretisch gar keinen Treckfahr, einfach den Schilder nah. Hier sind wir an der Strikkche zu Wandersleben. Ich darf aber mit dem Rad nicht drauf. Und hier ist ein historischer Wohnturm habe ich gelesen. Das ist leider alles eingerüstet und aus Grundstück mag ich jetzt auch nicht drauf. Die Strecke führt auf der anderen Seite vorbei. Vielleicht können wir jetzt hier noch ein Blick erhaschen. Ich weiß es nicht, ob der Turm jetzt zur Kirche gehört oder ob das der Wohnturm ist. Mal gucken, ob Neudietendorf für Radfahrer ein Durchkommen bietet. Hat Durchfahrt für Autoverkehr auf jeden Fall gesperrt. Ich muss jetzt mal die Regenjacke überziehen. 18 Uhr wie angekündigt, fint an zu regnen. Schön. Ja, der Bach, der hier unten fließt, ist die Apfelstätt. Heißt so wie das Örtchen, durch das ich gerade durchfahre. Und das Mikrofon ist schon auf rot. Jetzt muss ich ein bisschen zurückhalten. Jetzt muss ich wechseln. [Musik] [Musik] Der Vorort Bischleben, wo ich jetzt eben eingerollt bin, ich war hier parallel zur Bahnstrecke, hat auch ein Bahnhof, habe ich vorhin gesehen. Ich gucke jetzt mal, ob das von dort komme ich wohl gleich vorbei zum Stellplatz kürzer ist als zum Erfurter Hauptbahnhof. Kann ich auch dort aussteigen, wenn ich morgen mit der Bahn zurückkomme von vielleicht Weimar, wer weiß es schon. Hier oben sehe ich einen Bahndleis. Kann jetzt nicht erkennen, dass hier der Bahnhof ist, aber das wird’s wohl. Ich merke mir mal 37,2 und gucke am Stellplatz, was wir dann drauf haben. Na, du Plüschtige, das war ein schönes altes Fachwerk. Lin ist Marmeladenwach. [Musik] Tolle Radwegeführung hier, das muss ich ja wirklich sagen. Gefällt mir richtig, richtig gut. Seit Campingplatz 3 gleich. An dieser Stelle verlasse ich jetzt den wunderbaren Radweg, denn ich muss nach links Richtung Hochheim und dahinter liegt die Messe und der Stellplatz und Hochheim heißt nicht nur so, das ist auch hochgelegen. Jetzt geht’s gleich Berg auf. Ich mache das aus und im Camper sehen wir uns wieder. Heilem Camper angekommen und ich kann euch sagen, kilometermäßig ist das vom Bahnhof Bischleben hier rauf vielleicht 500 m weniger als zum Erfurter Hofbahnhof, aber es empfiehlt sich überhaupt nicht. Der letzte Kilometer ist eine absolute Steigungsstrecke mit Etappen bis zu 10 % und das allerschlimmste ist eine Kanalbaustelle dazwischen. E hätte ich da gar nicht weiterfahren können. Da musste ich do noch durch und ich musste unerlaubterweise durch die Baustelle war natürlich jetzt wurde nicht mehr gearbeitet, aber ich musste mein Fahrrad einen Absatz von ungefähr 50 cm runterlassen, weil da der da die Oberdecke abgetragen war. ist aber gut gegangen. Das Fahrrad habe ich nicht geschrammt. Jetzt sitze ich im Camper, machen mir gleich was schönes zu essen. Ich weiß noch nicht was. Irgendwas hier außer Schubladte zaubern und schnell was machen und wir sehen uns morgen wieder. Die Tour heute hat mir sehr gut gefallen. Allerdings erst so richtig schön wurz ab dem Campingplatz drei gleichen. Danach ist die Wegführung super. Der Untergrund Grund ist meistens prima und das geht fast nur noch bergab und man hat den Wind meistens im Rücken heute, wo er aus südlichen Richtungen gewäht hat. Der Anfang der Strecke aus Guter raus vor allem war nicht so toll. Der Abschnitt hinter dem Tierpark, der eigentlich gesperrt war, hat mir auch sehr gut gefallen. Aber blöd war, wie ich vorhin schon gesagt, dass da keine Umleitung ausgeschildert ist und auch auf der Karte nichts eingezeichnet ist. Das waren jetzt insgesamt 42 km. inklusive der Stadtrundfahrt durch Gota und dann kommen noch mal 5,5 5,7 zum Bahnhoft dazu. Morgen weiß ich noch nicht, was geht. Wir sehen uns dann wieder und ich sag dir danke, dass du mich heute begleitet hast. Freue mich über ein Like, ein Komi und vielleicht auch ein Abo, wenn du noch nicht hast. Und tschüss, bis morgen.

4 Comments

  1. 14:39 die rechte Ruine ist die Mühlburg, linke Ruine die Burg Gleichen und im Hintergrund kommt dann die Wachsenburg (Hotel und Restaurant). Zum Begriff DREI GLEICHEN gibt es eine Sage. Kannst es ja mal googlen 🤗
    In Mühlburg hättest du zur Springquelle fahren können. Toller Platz und tolle Eisdiele. Mühlburg ist überhaupt ein richtig schönes Örtchen mit sehr schönen alten Häusern.
    18:37 den Wohnturm sieht man von der Straße nicht. Am Wochenende kann man den aber oft besichtigen.
    Bin gespannt auf den nächsten Teil.
    Liebe Grüße aus Erfurt🤗

  2. Huhu, tolle Bilder aus Thüringen….da kamen einige Erinnerungen hoch. Da in der Ecke habe ich Ende der 90iger einige Jahre gearbeitet 😊. Tolles Video. LG Jörg

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