Die neue Huawai Watch GT6 Pro hält eine für Radsportler revolutionäre Funktion bereit: Das kleine Superhirn am Handgelenk soll für Trainingswütige auch ohne Wattmesskurbel die aktuell getretene Leistung anzeigen können. Nach Eingabe von Fahrergewicht, Alter und Radgewicht wird unter Berücksichtigung von Topografie und Geschwindigkeit die „virtuelle Leistung“ in Echtzeit mit einem Algorhytmus berechnet. Lukas erklärt, wie sie das macht!

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Moderation: Lukas Hoffmann
Fahrer: Finn Sandmann
Film & Schnitt: David Stolz

Über uns: Seit über 25 Jahren testen wir von MOUNTAINBIKE Bergräder aller Art – grob geschätzt dürften bis heute fast 30 000 MTBs über unsere Prüfstände und unsere Test-Trails gerollt sein! Unser neustes Format: MOUNTAINBIKE Review – eine Sendereihe auf YouTube, in der wir aktuell angesagte MTBs und E-MTBs im Videotest mit der Expertise unserer Redakteure und mit spektakulären Kamerafahrten vorstellen. Viel Spaß beim Anschauen.

Das ist die neue Huawei Watch GT6 Pro und die kommt mit einem sehr, sehr ambitionierten Versprechen an uns Radsportler. Sie möchte nämlich die teuren Wattmesskurbel obsolet machen, indem sie die virtuelle Leistung trackt und dann einen Wattwert errechnet mit verschiedenen Parametern. Wie das im Trainingsalltag klappt und ob sie das gut hinbekommt, das klären wir in einer neuen Folge Lukas erklärt. Los geht’s. [Musik] [Applaus] [Musik] Bevor wir an das Thema der Trainingssteuerung gehen und eben dieser tollen Funktion, die Huawei hier angekündigt hat, wollen wir uns die brandneue GT6 Pro und die GT6 erstmal genauer anschauen. Die Pro kommt mit einem 1,4 Zoll AMOLED Display und das ist eben hier erstmal unter Saphirglas versteckt. Das komplette Gehäuse ist aus Titan gefertigt, also das ist schön schlagresistent und auch wirklich sehr sehr wertig gemacht. Das Pro, wie ich es hier vor mir habe und was eben dieses FDP Feature und das Feature der virtuellen Wattleistung hat, das kostet ab 379 €. etwas günstiger eine abgespeckte Variante, die steht hier vor hier vor mir. Das ist die GT6, die mindestens 249 € kosten wird. So, wir kommen jetzt aber zurück zum wohl wichtigsten Feature für uns Radsportler und das ist eben die Errechnung der virtuellen Leistung eben, die diese Wattmesskurbel obsolet machen soll. Wie rechnet die Uhr das überhaupt aus? Was berechnet die Uhr überhaupt? Das sind natürlich mehrere Parameter, die daranezogen werden. Im Workout Modus wird erhoben die Geschwindigkeit, die Tobografie, also wie viel Höhe quasi überwunden wird und außerdem gibt man noch das Fahrergewicht an, wie alt der Fahrer ist und wie schwer des Rad ist. Dafür hat dann Huawei unter anderen noch ähm einen Koeffizienten aufgestellt, der in die Aerodynamik reingeht. Also, wie viel Luftwiderstand hat so ein Radfahrer auf den verschiedenen Radtypen? Und das sind sie dann auch schon, die Parameter, die der Uhr zur Berechnung der virtuellen Leistung zur Verfügung steht. Jetzt ist natürlich die Frage, klappt das im Trainingsalltag, kommen diese Wattwerte hin? Um eben das vergleichen zu können, bin ich die Uhr ohne gekoppelte Wattmesskurbel ähm ja dann im Training gefahren und eines vorweg mit dem Rennrad, da kamen die virtuellen Werte wirklich sehr sehr gut hin. Um plus- 10 Watt sind die etwa abgewichen, aber da scheint Huawei wirklich ja noch mal einen guten Modus gefunden zu haben, vor allen Dingen einen guten Koeffizienten, was den Luftwiderstand angeht, ähm gefunden zu haben. Die Werte waren klasse. Wir halten aber noch mal fest, dass speziell im Offroad Einsatz es extrem schwierig ist über die genommenen Parameter, die die Uhr zur Verfügung hat, eben diesen Wattwert genau zu bestimmen. Wir haben den Rollwiderstand der Reifen, den Luftwiderstand, natürlich auch noch mal die Aerodynamik, die wir als Fahrer dann verursachen und noch viel viel mehr Parameter natürlich auch das Wetter oder Gegenwind. Trotzdem habe ich noch viel Lob für die Uhr übrig, denn natürlich lässt sich über die Bluetooth Funktion die Wattmiskurbel trotzdem dann auch mit der Uhr kombinieren. Und da muss ich sagen, dass es sehr sehr praktisch war, dass diese Uhr den FDP-Wert dann ausrechnen kann. Normalerweise wird der FDP Wert ja über den Schwellentest oder über den sogenannten 20 Minuten Test herausgefahren, was dann wirklich eine sehr schweißtreibende Geschichte ist und vor allen Dingen, wenn man es draußen machen möchte, man auch erstmal im Mittelgewirge Berg finden muss, der 20 Minuten lang ist, also der genug lang ist, um eben 20 Minuten lang Allout zu fahren. Und da hat die Uhr schon nach 10 Minuten Allout fahren mir einen wirklich sehr, sehr plausiblen FTP-Wert zutage gefördert. Heißt, der Algorithmus, der dort hinterliegt, der den FDP bestimmt, den hat Huawei wirklich sehr gut hingekommen. Da lag ich nur 2 Watt drunter, was ich in meinem letzten mühsamen FDP-Wert auf dem Indoor Trader rausgefahren habe. Etwas ernüchtern, speziell für mein kleines Sportlerherz, war dann allerdings, dass die Uhr in der App gesagt hat, dass ich mit meinen 3,3 kg pro Watt nur mäßig fit bin. Wenn man mal Chat GPT fragt oder die Trainingslehre, dann sind 3,3 Watt, na ja, nicht weltklasse, aber auch nicht nur mäßig fit. Ab davon bietet die GT6 Pro, finde ich, richtig coole Feature für uns Radsporter an. Natürlich ist die Integration über Komod Strava da. Man kann verschiedene Routen exportieren und importieren. Das ist gar kein Thema. Für mich ist besonders praktisch, dass die Uhr, sobald man auf dem Rad sitzt und man ein bisschen sportlicher fährt, auch die Aktivität selbständig startet oder einen dran erinnert, dass man jetzt losgefahren ist. Persönlich vergesse ich das ganz gerne mal meinen Radcomputer zu starten. Ja, und ab davon ist sie auch wirklich mit diesem Display super ablesbar. Ähm mit kleinen Vibrationshinweisen kriegt man auch Navigationshinweise. Also, das ist wirklich gut gelöst und wie gesagt auch in absoluten Sonneneinstrahlung sehr gut ablesbar dieses 1,4 Zoll Display hier. Praktisch für alle Bergziegen oder für alle, die auch richtig steilberg abfahren wollen, ist auch, dass die Steigungsanzeige hier angezeigt werden kann. Äh Durchschnitt, minimal, maximal, aber natürlich geht das Ganze auch in Echtzeit. Also da kann man dann wissen, wo man sich da gerade welchen Berg hochquält oder wie steht man Berg ab unterwegs ist. Unterschätztes Thema, aber für uns Radsporter, gerade für die, die fitter werden wollen, wichtig ist natürlich auch das Thema Regeneration. Und da hat die Uhr natürlich mehrere Parameter, die sie in die Berechnung eben dieser Dinge mit einbeziehen kann und den Sportler dann bestmöglich unterstützt. Wir haben natürlich Schlaftracking, wo man dann sehen kann, ob man durchgeschlafen hat, wie fit man morgens aufstehen kann. Aber auch die Herzfrequenz, die kann in der Variabilität gemessen werden. Daran kann man dann auch noch mal festmachen, ob man wirklich fit ist oder dann auch danach wählen, ob man wirklich in ein sehr intensives Training an dem Tag gehen möchte. Da kann man noch mal dran festmachen, wie es einem dann eben geht. Also, das bietet die Uhr alles und ist auch wirklich eine sehr äh ja recht übersichtlich gemachte App, wo man sich dann noch mal Ratschläge holen kann und sein Training vielleicht hier und da noch mal optimieren kann. Und bei all diesen Daten, die da hoben werden, herauszustellen ist, dass die Akkulaufzeit dieser Uhr wirklich sensationell ist. Also ich habe sie etwa alle 10 Tage nur laden müssen. Das können andere in der Klasse definitiv so nicht. Oft müssen ja die Uhren wirklich jeden Tag geladen werden. Also da scheint wirklich mit kompletter ähm Kompatibilität mit Handy und Cor, also wenn man permanent gekoppelt ist, überhaupt keine Probleme aufzutreten. Der Akku ist wirklich sehr, sehr stark gemacht. Wir kommen auch noch mal, wenn wir gerade ein bisschen auf die Konkurrenz schauen, auf das Gewicht. Sie wiegt etwa genauso viel wie der Branchen Primus von Garmin. 77 g haben wir sie hier auf der Redaktionswage gehabt. So viiel also zur neuen Huawei Watch GT6 Pro und zur GT6. die schon mal mit sehr ambitionierten Zielen reingestartet ist. Nichtsdestotrotz ist es wirklich eine tolle Uhr für alle Autofans ähm, die draußen unterwegs sind und ambitioniert trainieren möchten, die hier vor allen Dingen eine super Akkulaufzeit bietet und auch noch relativ erschwinglich ist. [Musik] [Applaus] [Musik] Lass uns gerne ein Like da, wenn dir das Video gefallen hat und schau dich gerne auf unserem YouTube-Kanal um, der sich natürlich auch noch freut über ein Abonnement von dir und dort gibt es noch viele spannende Videos rund um das Thema Radw und natürlich auch das Thema Mountainbike.

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