Auf der zweiten Etappe meiner Motorradreise geht’s weiter in Richtung Norden, durch das Tecklenburger Land. Heute erreiche ich die Nordsee bei Cuxhaven. Unterkunft finde ich im Mertinkus Nordseehotel in Sahlenburg. Mit 59,- inkl. großartigem Frühstück, eine sehr faire Sache. Das Motorrad stand sicher im Hinterhof.

เฮ [Musik] [Musik] [Musik] [Musik] Guten Morgen aus Münster. Es ist jetzt und ich mache mich jetzt fertig. Dann geht’s heute Richtung Norden weiter nach Kuckshafen. Salenburg ist das Ziel heute. Ist nicht weit von Kuckshafen entfernt und ich zeige euch mal auf der Karte, wie die Strecke heute aussieht. Die zweite Etappe führt von Münster über das Tecklenburgerland in Richtung Norden bis nach Salenburg bei Kuckshafen. [Musik] So, jetzt werde ich mal das Kabel wieder dran bauen, was ich gestern abgeschnitten habe von da vorne. Ich habe alles gedacht zu haben. Z zehn mal überlegt, hast du nichts vergessen. Dann komme ich gestern ins Hotel. Was habe ich vergessen? Ladegenes Handy. Das habe ich dann gestern abgeschnitten. Muss es heute morgen wieder dran basteln. Ich habe mir neues gekauft. Ist geh richtig jung mit. erledigt. Ah. So, on the road again. Etappe 2 heute nach Kuckshafen Salenburg. Ich fahre jetzt mal raus aus der Stadt und such mir mal ein Bäcker zum Frühstücken. Münster war sehr schön. Allerdings auch sehr heiß gestern. Ich war hier schon mal und deswegen hatte ich auch erstes Etappenziel noch mal hier gewählt. Das hat mir recht gut gefallen. Heute von der Strecke wird’s vielleicht ein bisschen tröger werden. Kalimoto gibt es mit 25 an diesen Kurvenindex. Es ist halt so, wenn man in den Norden fährt, dann wird’s halt flacher und gerader. Nichtsdestotrotz, heute Abend bin ich an den Nordsee. Highlight soll heute eigentlich werden, das deutsche Schiffahrtsmuseum. Und äh ich schaue mal, wenn es nicht zu heiß wird, dann gucke ich mir das noch mal an. So, wir haben jetzt 7:30 und wir haben mit schon 21,5°. Heute soll es also auch wieder richtig heiß werden. Ich hoffe, ich komme gut durch, aber das wird schon wert. Mit ein bisschen Fahrwind um der Nase sollte das funktionieren. Heute sind insgesamt 307 km zu fahren, also bisschen mehr wie gestern. Allerdings bei der Streckenführung glaube ich, dass es nicht sehr viel Zeitunterschied machen wird. Und insofern er sagt jetzt, ich wäre 12:30 Uhr am Ziel. Aber mit Pausen, mit Museum und so weiter und so fort wird es sich natürlich nach hinten verschieben, aber es wird überschaubar heute Nachmittag von der Zeit her und insofern habe ich vielleicht noch Zeit ins Meer zu springen. Ich glaube, das ist hier die Schweinemeile. Wenn ihr das riechen könntet, hier riecht echt seit 2 3 km richtig würzig nach Bauernhof und insbesondere hier nach Schweinestall. Landleben halt. Sehr schön. So, erstmal Zeit zum Frühstücken. Ah, dann schön gefrühstückt, sehr frisches Brötchen, sehr lecker gemacht und Zollen Kaffee. hat auch gut geschmeckt. Jetzt bin ich gestärkt. Jetzt geht’s mir besser. Und jetzt kann es weitergehen. Und so ging meine Reise in Richtung Norden weiter mit der doch einen oder anderen kleinen Überraschung. Haben wir hier Berge auf einmal? Ganz unerwartet kommt das jetzt in Tecklenburg selbst erreichte ich dann mit 11 m über normal null den höchsten Punkt meiner Etappe. Das Tecklenburger Land ist doch ein bisschen hügliger und kurbiger als ich dachte. Schön. เฮ [Musik] [Musik] [Musik] Leider dauerte es nicht lange und ich wurde mit der ersten Sperrung konfrontiert. Und da haben wir die erste Sperrung für heute. Ich fahre trotzdem mal Richtung Felpe. Mal schauen, ob es eine Umleitung gibt. Umleitungen sollten mich ein Großteil der zweiten Etappe begleiten. Es ist alles nicht cool. Hier muss ich schon wieder umlenken. Es ist echt gerade ziemlich verzwickt. Scheiße. Ah, ich kreisel jetzt hier gerade ein bisschen verloren durch die Käffer. Hal dieses diese Baustelle eben. Es gab kein Umleitungsschild und jetzt suche ich irgendwie ein bisschen instinktiv nach einer Route. Jetzt sagt er mir nicht hier rechts rüber, aber da ist eine Bahn. Also so richtig darüber muss ich auf die Straße. Düm. Hier geht auch nicht. Hier geht auch nicht. Was sieht’s hier aus? Nicht hier über die Bahn. Müssen wir mal hier rüber fahren. Vielleicht Bahnhof, das könnte funktionieren. Ah, sieht gar nicht so schlecht aus, sehe ich gerade. Doch, wir haben es geschafft. Sehr gut. Ich denke mal so genau, das sollte eigentlich wieder sollten wir wieder auf dem Weg sein, ne? Gefühlt ist heute Tag der Umleitungen. Ich es ist jetzt schon die vierte Umleitung, die ich fahre. Es ist ein bisschen nervig, wenn ich ehrlich bin. Das einzige Positive da dran ist, dass ich dadurch offensichtlich laut Nav keine Zeitverzögerung habe. Das wäre ja wenigstens etwas. So, da sehe ich schon wieder ein Sperrschild und durchgestrichen, aber ich muss im Kreisel die zweite Ausat nehmen. Na ja, viele Wege führen nach Rom. Ich werde schon ankommen. Das ist gerade ein richtig schönes Waldstück hier. Schön schattig. Es riecht so schön nach Nadelwald. Herrlich. Und dann wieder diese tollen Alleen, ne? Find das schon toll. Ich find das großartig. Ich kämpfte mich tapfer weiter Richtung Norden. Kilometer und Kilometer zogen an mir vorbei und die Nordsee kam näher. Ich finde, das sind sehr idillische Dörfer hier. Sehr gepflegt. Schön. Das erste untrückliche Zeichen, dass wir im Norden sind, die erste Windmühle. Und es sollte auch gar nicht lange dauern und mir begegnete die nächste Windmühle. [Applaus] Ich habe gerade eine wunderschöne Mühle entdeckt und das ist die Mühle, die Morsea Mühle und das ist ein Museum. Und ich schaue mal, ich gehe mal gucken, wie es da aussieht. Die Morsea Mühle ist eine alte Windmühle, genauer gesagt ein Galerieholländer, noch voll funktionsfähig und so das einzige Exemplar im Landkreis Wesermarsch, das so erhalten ist. Seit 1978 darf man dort nicht nur gucken, sondern richtig eintauchen in 300 Jahre alte Mühlengeschichte. Auf dem Gelände gibt’s das originale Müllerhaus, Kesselhaus, Stallungen, ein Kaffee im alten Maschinenhaus, einfach alles, was damals so dazu gehört hat. [Musik] So, schaut mal links, Leute, da ist der Reich. Dann ist die Nordsee nicht mehr weit. Weg ans Watt. So sieht’s aus. Sind wir oben, aber ich habe noch ein bisschen vor mir. Sind jetzt noch 86 km. Wir fahren gleich noch mit der Fähre und dann steht ja auch noch das Deutsche Schiffahrtsmuseum an. Also ein kleines bisschen habe ich noch vor mir. So, da seht das schon Bremerhafen, das Fzeichen, da muss ich hin. Dann geht’s einmal rüber und dann ist da auch direkt dieses deutsche Schiffahrtmuseum und das wollte ich besuchen. Ui uiuiui. Ich glaube, das ist schon die Schlange für die Fähre. Ich hoffe, da passen ein paar Autos drauf. Die fährt doch nur alle halben Stunde oder sowas oder alle 20 Minuten. Schauen wir mal. So viel hätte ich ja nicht erwartet. Nein, Geduld, Geduld. So, das ganze ist schief gegangen. Was heißt schief gegangen? In Bremerhafen ist die Sale Segelboot äh Segelboot Event und äh jetzt standen ja, ihr habt’s gesehen, schon so viele Leute an der Fähre und ich habe mit eben mit einem gesprochen, der sagte mir, dass vermutlich die nächste Fähre um 14 Uhr fährt. Allerdings war ich vorne gucken und die sind dann noch völlig äh langsam in dieser Bucht am rum am Kreuzen mit ihrem Segelboten und er meint halt auch, das könnte sich auch nach hinten verschieben. Es weiß keiner genau, wann die nächste Fähre fährt. Jetzt versuche ich über den Landweg darüber zu kommen, wobei er mir dann auch schon wieder sagte, dass sehr viel Stau um Bremerhafen rum sein könnte. Also, es wird jetzt ein Abenteuer. Wir schauen. Ein Schattenplätzchen und jetzt werde ich mal in Ruhe neu navigieren. Ja, macht ja so keinen Sinn. So, eine neue Fahrt. Tour planen. Aktueller Standort. Aktueller Standort nach Salenburg. schnell und starten die Navigation. So, dann schauen wir mal. Das wird jetzt wahrscheinlich über die Autobahn gehen. Ich hatte heute schon genug Umleitungen und Baustellen und Gedöns. Ich will jetzt ins Meer. So, das ging doch schon mal ganz gut. Ja, im Endeffekt hat’s jetzt doch noch ganz gut geklappt. Bin ich noch ganz gut durchgekommen. Ich habe noch 11 km jetzt. Salenburg ist schon ausgeschrieben und dann verbringe ich eben ein bisschen Zeit heute am Strand. Was soll’s? Bei dem Wetter wäre ich blöd, wenn ich das nicht machen würde. In Salenburg angekommen ging es direkt erstmal in Richtung Strand, um die Lage zu erkunden und anschließend für euch zu meiner Unterkunft. Hier ist es. Nach dem Einchecken in meiner Pension gab es dann erstmal lecker Backfisch. Danach ging es an den Strand. Die Idee hatten allerdings noch andere, um einen kurzen Sprung in die Nordsee zu wagen. Eine Abkühlung war das allerdings nicht, denn die Temperaturen fühlten sich eher so ein bisschen an wie Badewanne. Ja, hallo. Am Ende der zweiten Etappe melde ich mich hier vom Strand in Salenburg. Heute war irgendwie Tag der Umleitungen. Bin vier oder fünf mal umgefahren. Zum Glück hat es zeitlich nichts ausgemacht. Leider hat’s dann in Bremerhafen dann nicht so gut geklappt. Ich wollte mit der Fähre eigentlich rüberfahren, allerdings äh fuhr die nicht, weil die Sale da war, also diese Boots Segel, dies Segelevent. Bin dann umgefahren durch den Tunnel. Das hat aber auch ganz gut geklappt. Mir ist dadurch leider das Museum durch die Lappen gegangen. Ja, ist jetzt nichts dramatisch schlimmes. Dann hatte ich halt mehr Zeit hier am Strand. Äh ja, bin ein bisschen baden gegangen in der Nordsee und damit soll das heute für die zweite Etappe gewesen sein. Ja, dann geht’s morgen weiter. Es wird wieder ein spannender Tag und ich verabschiede mich für heute. Ja. [Musik] [Applaus] [Musik]

4 Comments

  1. Hey Mike, waren wieder schöne Streckenabschnitte dabei, vor allem im Wald bzw. die Alleen. An heissen Tagen gibt es wenig Schöneres, als ins Wasser zu springen. Allerdings sollte es wirklich etwas kühler sein als im Kinderplanschbecken🙂, stimmt! Schade mit dem Museum, aber es kommen sicher noch viele solche Highlights auf deiner Rundreise. Freu' mich drauf!

  2. Tolle Bilder! Ein paar Umwege gehören zu solch einer epischen Reise dazu.. Wenn alles nur nach Plan läuft, hat man doch fast nix zu erzählen.. Danke für ein sehr gelungenes Video… bis zum nächsten Mal.

  3. Da hast du vollkommen Recht. Umleitung in klein Kleckersdorf sind voll blöd. 😂😂
    Aber du hast ja das Meer doch noch gefunden. 💪💪
    Einen sonnigen Bikergruß Michael ✌️ 🏍

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