Die letzten Beiden Tage meiner 600km Solo Bikepacking Tour durch Thüringen, Hessen und Rheinland-Pfalz bis zum größten Weinfass der Welt nach Bad Dürkheim fordern mich nochmal richtig. Von Limburg entltang des schönen Lahnradweges ging es für mich mit Knieschmerzen nach Koblenz, wo ich ein kleines Stück mit dem Zug fahren wollte, aber die Deutsche bahn hatte andere Pläne und so lag meine Hoffnung bei einem Busfahrer. Außerdem wurde ich mit jeder Menge Gegenwind und Regen konfrontiert. Ob ich heile an meinen Ziel ankomme? Seht selbst.
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Hi, wenn du mich noch nicht kennst, ich bin Christian und wenn ich dich gerade am Abhoden bin, dann unternehme ich gern Bike Packing Abenteuer. Ich wollte neulich meine Freunde in der Fals besuchen und ich dachte mir, das wäre eine gute Idee, das mit dem Fahrrad zu machen. Also schnappte ich mir den Hurel, packte einfach Sachen ein und fuhr los. In den sechs Tagen soll sich wieder einiges erleben. Die Ruhe der Natur, Schlösser und Burgen, feinste Radwege, Aprilwetter im Mai und Schlafplätze an außergewöhnlichen Orten. Also wieder einiges dabei, aber seht am besten selbst. So Freunde, ihr seht’s, es regnet. Es regnet und wisst ihr was? Ich fin’s eigentlich ganz geil. So, zu hundertprozentig in Ruhe habe ich jetzt nicht geschlafen. Oh nee, nee, ich fühl’s gerade gar nicht. Hä? Wer bist denn du? Wer bist denn du? Hallo, haben wir jetzt hier ein Problem, das sit fest. Ich kann nwo pennen. Achtung, Achtung. Leute, das kann nicht wahr sein. Leben in der Lage. Geballer, geknübbelt, Gegenwind, Regen, Knieschmerzen. Das reicht jetzt. [Musik] Moin moin Freunde. Mittlerweile ist der letzte Tag meiner Reise angebrochen. Gestern kam ich erst gegen 9:30 nach ungefähr 140 km an meinem Schlafplatz in der Nähe von Wetzler an. Wie jeden Morgen musste ich erstmal in die Gänge kommen, aber meine kleine Routine half mir dabei. Nebenbei nutzte ich die Gelegenheit ein paar Sachen zu waschen. Ja, ganz toll. [Musik] So Freunde, hier mein Schlafplatz auf einem Feldbett. Vorne ist noch der Gärtensäge. Da war dann schon ein bisschen anders. Ich sag mal so, so zu hundertprozentig in Ruhe habe ich jetzt nicht geschlafen. Moin moin zu Tag 5. Heute ist der 27. Mai, Dienstag. Mein letzter Tag bricht an. Also, na ja, mein vorletzter. Morgen muss ich auch noch mal eine kleine Strecke fahren. Ich will aber heute den größtenente Teil abreisen. Ich fahre gerade an der Lah entlang und mein Weg soll mich heute den ganzen Weg eigentlich am LANW LAN Radweg entlang führen. Ja, Freunde, mein Knie, diesmal mein rechtes, macht mir doch ganz schön zu schaffen. Ich fahre jetzt erstmal weiter. Ich habe noch ein paar Schnittstellen. Ich habe gestern Abend noch mal Alternativruten geplant, wie ich eventuell fahren kann. Allerdings merkt es jetzt schon ganz schön und ich habe aus meinen Fehlern vom letzten Jahr von der Ostseradreise gelernt. Das ist das, was mich gerade auch schon so ein bisschen abfragt, muss ich ganz ehrlich sagen. Schieben, schieben. Boah, ey. Füße da unten seht es, das ist die LAN und da geht eine Brücke drüber und über diese Brücke bin ich gerade eben gefahren, nur um dann hier hochzugondeln. Und es geht immer noch um diese Kurve Berg auf. Da unten führt der Ladenradweg lang, genau neben den Fluss. Das hätte ich mir also quasi alles gerade sparen können, diese Scheiße. Ich [Musik] weiß nicht, ob ihr das seht. Hier dorten hinter dem Schild ist ein Reh. Jetzt guckt’s gerade her unds frisst. Es hat ein Blatt im Mund. Oh, ich hoffe, man sieht das halwegs auf der Kamera. Es geht jetzt versteckt sich. Das sind halt die Momente dann, das macht soer besonders, ne? Ich meine, ja, es ist ein Reh. Jeder von euch hat schon Malin Rehe gesehen, aber weiß ich nicht. Es ist halt immer wieder irgendwie toll. Es guckt mich an. Es guckt mich an. Ja, was ich euch eigentlich zeigen wollte, da bin ich gerade hergekommen. Da geht’s für mich lang. Ich bin nämlich jetzt wieder am Ladenradweg angekommen und wenn ich diese ganze buckliche Scheiße nicht gefahren wäre, wäre ich einfach von dort mit gekommen, die ganze Zeit an der Lane entlang. Aber jetzt ist es wie es ist. Mein Gott, ist ich habe es geschafft. Es hat mich jetzt eine Stunde gekostet. Also die Stunde hätte ich wahrscheinlich auch auf dem Weg gefahren, aber der wäre deutlich wahrscheinlich schöner gewesen und nicht so anstrengend. Aber wie gesagt, es ist jetzt wie es ist. Weiter geht’s. Ja, die Sonne habe ich ein bisschen auf dieser Tour vermisst, aber man kann es sich nicht aussuchen. Trotzdem genoss ich den Tag entlang der LAN. Der Radweg ist wirklich wunderschön, Natur pur, alles ist grün, die Vögel zwitschern, kleine Boote schippern auf dem Fluss. Dazu viele historisch anmutende Städte wie Limburg mit seiner Burg. Wer Fachwerk, Schlösser und Natur liebt, ist hier genau richtig. [Musik] Die Burg selbst wurde schon im 13. Jahrhundert erbaut und gemeinsam mit dem Dom prägt sie bis heute das Stadtbild. [Musik] [Musik] Schön witzig, ne? Gerät ist die schwitzen gucken die Stürfe an. Genau. K sch sein. Solche gibt’s auch. [Musik] Irgendwann meldet sich dann auch mein Hunger. Also ab zum nächsten Supermarkt und die Vorräte wieder auffüllen. Jo, vor 10 Minuten nicht immer. Oh, ist doch da unten. Sie wollen mich doch verarschen. Das sieht man besser. Ja. 0% Steigung. So siehst du aus. Genau, genau. Alter, ich koche. So, ich bin oben. Ich glaub, hinter mir ist auch so ein komisches Kloster. So ein Weidenkloster Dingsbums. Keine Ahnung. Hier Klosterladen. Steht Klosterfel. Keine Ahnung, wie das Kloster hegal. [Musik] Ich mach weiter. Ich gucke mir das jetzt nicht an. Das dauert mir zu lange. Ich habe jetzt gerade null Bock drauf. Ich will jetzt einfach nur noch Strecke machen. Ja, das ist schon ein Anblick, wenn der diese Wand hier entgegenkommt. Ich hoffe nur, da muss ich nicht drüber. Habe ich nämlich überhaupt kein Bock drauf. Schwein gehabt. So, ich hole euch mal ganz kurz ab. Ich bin jetzt gerade durch Limburg durch. Meine Entscheidung ist getroffen für heute, wohl es mir schwer fehlt, aber ich habe mir halt Fragen gestellt, was ist denn eigentlich mein Ziel? Mein Ziel ist es in Badheim und in der Falz anzukommen. Ich muss mir ja nichts beweisen bzw. anderen was beweisen. Darum geht’s nicht. Es geht darum oder ich habe mir jetzt bewusst gemacht, dass ich quasi bei Durchim ankommen möchte, dort noch ein paar Tage Urlaub machen möchte und das so gesund wie möglich. Und ich weiß und ich habe draus gelernt, dass wenn ich jetzt weitermache, es irgendwann nicht mehr geht. Deswegen habe ich jetzt ein Kompromiss für mich gefunden. Ich fahre den LRadweg auf jeden Fall noch bis Koblens und wer dann ein Stück wieder mit dem Zug fahren, weil es nicht anders geht. Ich denke mal, das werde ich je nachdem, wann ich ankomme, vielleicht sogar heute noch machen. Dann muss ich aber allerdings noch mal meine Übernachtungsmöglichkeit umplanen. Der eine oder andere, der mag jetzt vielleicht denken, ja, Lappen, zieh doch durch und so, aber äh nee, für mich ist die Entscheidung oder die Entscheidung getroffen zu haben viel viel intensiver gewesen. Das mir selber einzugestehen, fällt mir viel viel schwerer als jetzt durchzuziehen. Wer mich kennt weiß genau, ich bin eigentlich ziemlich zielstrebig und ehrgeizig und ich hasse es aufzugeben. Ich suche eigentlich immer nach Möglichkeiten, aber das wäre einfach nur dumm. Das wäre einfach nur dumm und deswegen finde ich es zeugt eher von Stärke anstatt von Schwäche jetzt so eine Entscheidung zu treffen und zu sagen, okay, na ist jetzt gerade deine Grenze, [Musik] was soll ich machen? Die Entscheidung ist getroffen. Gefällt mir schwer, aber es ist so. Trotz schweren Herzens und mit dem Gefühl es wieder nicht komplett aus eigener Kraft geschafft zu haben, akzeptierte ich dennoch meine Entscheidung und radelte entspannt und doch zufrieden Richtung Koblins. Was ich aber zu dem Zeitpunkt noch nicht ahnte. Tja, ich sag mal so, die Deutsche Bahn hatte andere Pläne. [Musik] Ich [Musik] muss schon sagen, die Kühe hier, die sehen schon komisch aus. [Musik] Krass. Okay, das ist eine öffentliche Toilette, Leute. So kann eine öffentliche Toilette rausen. ist jetzt nicht so High aber wenn ich mir diese Edelstahlboxen sonst so angucke, ist es hier auf jeden Fall next level. Gegen 18 Uhr erreichte ich dann Lahnstein hier mündte die LAN in den Reihen und der lag jetzt noch zwischen mir und Koblens. Ich erkundigte mich nach dem Bahnhof und während es mal wieder anfing zu regnen, entschiede ich mich dazu, essen zu gehen. [Musik] So, Freunde, ich muss jetzt mal kurz ausholen. Es kann sein, dass das jetzt länger dauert. Ich saß jetzt gerade dorten bei diesem Vietnamesen und habe gedacht, okay, jetzt guckst du mal in Ruhe ist was und ähm wo du übernachten kannst. Dann hat s noch angefangen zu schippen. Ich gucke auf das Wetterradar bis morgen Mittag komplett blau. Komischerweise hat s oft gehört steckst du nicht drinne. Dann habe ich gedacht, okay, jetzt guckst du noch mal, weil du fährst ja morgen mit dem Zug, vielleicht kannst du heute noch mit dem Zug fahren und habe dann tatsächlich noch was gefunden in, also bei Bingen, das ist noch mal 10 km weiter weg oder 15. Äh, das hätte ich dann mit dem Fahrrad fahren können. Da die habe ich angerufen, die haben gesagt, ja, komm vorbei, wir sind noch äh ich sage, ja, es wird wahrscheinlich erst so 9:30 Uhr im Jahr alles kein Problem. Da draufhin, da war es dann kurz vor 7:4. Dfin habe ich schnell oder bin ich dann zum in Lahnstein zum Bahnhof gefahren. Ähm hat mir dort dann das Ticket geholt. Der Zug fährt dann nach Koblens und vom Koblenz dann nach Bingen. Umstiegszeit waren 10 Minuten. Hätte ich easy geschafft. Ihr ahnt schon, worauf das jetzt hinausläu ich sitze jetzt hier gerade in Koblins im Bahnhof. Also davor der Bus, der Bus, der Zug, mit dem ich nach Kupl gefahren bin, kam pünktlich, hat aber rumgemert und kam 6 Minuten zu spät an. Das heißt, ich hatte nur noch 4 Minuten Umstiegszeit. Dann hat der Zug genau am anderen Ende des Bahnhofs angehalten, an dem verlängerten Bahnsteig sogar noch. Seh Bahnstreck vom Arsch der Welt erstmal ganz vor ganz runter und dann natürlich ist mein Zug gleich ein gefahren. Wie hätte es anders sein sollen, ne? Das war ja das war ja klar. So und ich komme hoch, denke mir, na ja, ist aber ganz schön leer hier, ne? Na ja, ich habe ja noch 10 Minuten, aber da war es ja schon um 8 Uhr. Da war es ja schon um 8 Uhr und ich habe nicht getrödelt. Ich bin vorbei, ich habe das Fahrrad gleich die Treppe runter getrachen. Ich bin gar nicht mit dem Aufzug erst gefahren. Mit der Treppe hoch. Ja. Longsty short bin ich jetzt zur Rezeption hingegangen, ne? Kundeninformation. Ich sag, wie sieht denn das jetzt hier aus? Ich muss halt noch nach Bingen, sonst haben wir jetzt hier ein Problem, das sitze ich fest. Ich kann h nirgendswo pennen, weil ich ja auch schon bei Koblins und so geguckt habe nach Übernachtungsmöglichkeiten. Da gibt’s halt auch keine, da meldet sich keiner. Ja, jetzt sitze ich hier ist ein Zug fährt heute nicht mehr nach Bingen und diese China Satzverkehr, die jetzt bis Bingen fahren, weil hier irgendwo natürlich auch wieder gebaut wird, ist ja klar, die fahren erst in neuen, also inch dreiviertel Stunde. So lange muss ich jetzt definitiv hier noch sitzen. Ich muss jetzt erstmal kurz Plan machen, wie ich das jetzt hier mache. Ich muss dann nur erstmal noch meine oder die Leute, die ich quasi bei denen ich pennen sollte anrufen, dass es wenn dann später wird oder gar nichts mehr. Im Worst Case habe ich für heute keinen Schlafplatz und es soll die ganze Nacht regnen und das ist scheiße und ich bin mitten in der Innenstadt von Koblens, du sehst kann ja auf jeden Fall nirgendswo pennen. Ja, es kommt an mitfahren, ob da noch Platz ist und ob der Busfahrer sagt: “Jo, kannst ein Fahr mitnehmen oder nicht?” Ja, so sieht stand der Dinge. Ich rufe die jetzt erstmal an, dann gehe ich noch mal zu der Touristeninformation und frag noch mal nach, welche Alternativen es gibt und werde mich dann einfach noch mal halt auf laufenden, was jetzt nur ist, wie es jetzt wie jetzt der Plan ist spielt wieder alles mit. Der Ban hat Verspätung. Es regnet die ganze Nacht und ich bin hier stackt in der City, wo ich nirgendwo pennen kann. Das mal ein Abenteuer. Ja, bis später. Ich muss jetzt noch mal kurz fragen, also welche Möglichkeiten gibt’s heute noch nach Bingen zu kommen? Nach Bingen? Ja. Oder Ingelheim? Nee, ist um 21. Okay. Der schieners Ersatzverkehr. Mm. Ich weiß nicht. Kommt drauf an, wie voll der ist. nimmt er das Rad mit, sonst nicht. Ansonsten um 21:52 Uhr mit der RW10 meinskastell und dann mit einem Linien auf der das Rad mitnehmt, weiß ich auch nicht. Ja. Okay. Also muss ich jetzt quasi meine ganze Hoffnung in diesen Busfahrer da stecken. 214 Haltesteller 21. Ach Junge, ich wis gab was. Oh Mann. Oh, ich kann nicht sagen, das war jetzt R. Also, es ist gleich um 11 Uhr und ich guck hier immer noch draußen rum und alles, weil sich die Deutsche Bahn doch nicht in den Griff kriegt. [Musik] Wahnsinn. Ja, Freunde, das ist mein Setup für heute. Was soll ich sagen? Wir haben es gleich 24 Uhr, 0 Uhr, wie man es auch nehmen will. Ich äh bin gerade einfach nur noch Matsch im Kopf und wer mich jetzt einfach hinlegen, versuchen zu schlafen, bisschen runterfahren. Oh, was ist denn jetzt? Halt! Stirb! Oh nee, das ist schlecht. Die is hat ein Loch. Alter, das kann jetzt nicht wah sein. Ich komme jetzt aus dem Arsch. H geht alles schief. Warte, ich pump jetzt noch mal auf. Vielleicht habe ich, ich habe die ja gerade voll gepumpt. Was ist denn das passiert? Wo kann denn das passiert sein? Das ist ja ultra beschissen. Leute, Komente zurück. Ich habe das andere Ventil nicht ordentlich zugemacht. Also, ich hoffe mal, dass es jetzt daran lag. Boah, das wär es jetzt, Alter. So, aber jetzt ja, keine Ahnung. Ich sag jetzt einfach ciao. Ciao. Macht’s gut. Early the next morning. Moin Leute. Tag 6 ist eingebrochen. Letzter Tag. Heute komme ich an meinem Ziel an. Also ich hoffe, ich muss sagen, die Nacht war ganz okay, etwas kurz. Ich bin erst ja so 0 Uhr Schlafsack und ich dann eingeschlafen bin, war es bestimmt 1:30 Uhr. Komischerweise dachte ich, ich bin fällig im Arsch, penn sofort ein, aber nee, ich lag noch eine Weile wach. Um 7 Uhr hat er weggeelt, weil ich heute einfach bisschen ja, ich will jetzt einfach ankommen. Man merkt nach den 6 Tagen oder 5 Tagen bis jetzt Geballer, geknüppel, Gegenwind, Regen, Knieschmerzen, das reicht jetzt. Ist mal ein Offday ist jetzt mal ganz gut, glaube ich. Ah, irgendwas riecht hier ultimativ nach Tod und ich vermute mal ganz stark, dass das die Socken dort sind. Da kommt immer mal wieder so eine Folge. Ich glaube, die kann ich verbrennen. Ja, für mich geht’s jetzt erstmal duschen. Ich ma mich jetzt fertig, dann ziehe ich mich an. Dann wer ich noch mal hochgehen zum Jens, glaube ich, heißt er. Wahrscheinlich noch mal bisschen quatschen, weil die waren ganz sympathisch. wünsch mal eine halbe Stunde sich mal kurz noch halten und so, dass ich dann trotzdem noch relativ ähm entspannt vormittags losfahre. [Musik] Ah, da kommt der Zug. Okay, ich dachte schon, da kommt halt gar nicht mehr. Gibt ja nichts schöneres als an der Schranke mitten im Regen zu stehen und drauf zu warten, dass hier ein Zug vorbeifährt. [Musik] Kann nicht sein, ne? Am letzten Tag fordert mich ja normales. Jetzt hat mir die Banane hier in der Tasche zerquetscht. Das habe ich die ganzen fün Tage so gemacht. Heute zerknallst mir die muss jetzt noch irgendwie die paar Kilometer gehen. Ich bin jetzt bei Fall Kreuz nach 70 km habe ich jetzt noch vor mir. Das wird noch mal interessant mit der Navigation. Ich versuche mein Glück. Ich gucke irgendwie irgendwie wä ich ankommen. Es geht schon. Ich bin ja auch hierher gekommen. Gatsche hier diese Bampe. So, Müll neh wir natürlich wieder mit. [Musik] fah ich immer noch ohne Glied. Der hat Glied gesagt. Das Glied nicht mein Glied. Mein Glied geht’s gut. Also leichte Blisuren hat der Beutel auch schon, aber es geht noch. Ich wollte es nicht extra noch mal an dem Fahrraden anhalten, weil es einfach immer unglaublich wird oder weil es halt off. Es kostet halt Zeit und es ging auch so die ganze Zeit. Allerdings war es jetzt beim Regen, wenn das Pedalnass ist so, dass ich immer weggerutscht bin. Ich habe ja natürlich keinen ordentlichen Grip mehr bzw. kann mich ja nicht mehr einklicken ins Pedal. Das macht die Sache natürlich auch noch ein bisschen schwieriger und deswegen vermute ich mal, dass ich mit dem rechten Bein unbewusst einfach mehr mache und dadurch die Knieschmerzen habe. meine Theorie. Ja, ist gut. Was? Ganz normaler Fahrradweg. Der muss überhaupt nicht absteigen. Witzig gerade bei dieser Situation. Man fühlt sich trotzdem erstmal im ersten Moment schuldig, obwohl es ein Fahrradweg ist, ne? Und die mitten in der Kurve auf dem Fahrradweg sicher zu saufen. Also, wer ist jetzt fehl am Platz, ne? Krass, wie man sich dann aber trotzdem erstmal kurz beirren lässt. Ich [Musik] muss ja sagen, ich habe diesmal bei der Planung eigentlich nur ja so bisschen auf dem Weg geguckt, aber so wettermäßig, windtechnisch und so, das habe ich gar nicht auf Sch gehabt. War mir egal. Da habe ich da habe ich überhaupt nicht dran gedacht. Aber das ist das so ey. Alter, das ist ja im Endeffekt wie Berg opferah. Ich will eigentlich nicht jammern, aber mal so richtig genießen kann ich das gerade nicht. เฮ [Musik] [Musik] [Musik] [Musik] Achtung, Achtung. [Musik] Ja, da ist eine Kamera. Nicht, dass er da drüber fahren. Deswegen habe ich jetzt geschrieben. Gut. Boah, Leute, das wäre jetzt fast schief gegangen. Die ganze Zeit fährt hier kein Schwein lang, keine Sau, niemand. Und jetzt, wo ich die Aufnahme machen wollte, kommt da ein Auto. Ich habe den noch ausbremsen können. Ich glaube, der hat die Kamera nicht gesehen. Boah, das wär es gewesen. Das wär es. Das wä es ultra krank gewesen. Das wäre auch ein geiler Campingspot hier gewesen. Ey, hier drinne si ich keine Sau. Hier sind geschützt. Ja, die keinen Spots kommen jetzt erst. So, jetzt tun wir noch mal kurz der Rosi schmieren, damit das auch noch für die letzten paar Kilometer hier klappt. Sieht gut aus. H das Schlimme ist ja nicht mal das die Rosi an sich, sondern das um die Rosi, das ist das, was so weh tut. [Musik] Ich fliehe erfolgreich. Das ist der Wahnsinn. Der Betten, wenn ich ankomme fängt’s an, aber ich konnte jetzt gut Strecke machen. Ich bin es durch Grünberg durch Grünstadt grünstadt durchgeknallt ein und frei. Konnte noch mal gut Zeit holen. Straßen definitiv wieder besser. Wind war auch nicht so krass. Ja, ich habe jetzt das tiefe Augen und es ist mir jetzt scheißegal. Es ist einfach nur krass, was eine positive Einstellung einfach an der Situation ändert. Es ist mir gerade egal. Es ist mir gerade egal, ob Gegenwind ist, weil ich genau weiß, ich bin in keine Ahnung eine halbe Stunde da oder eine Stunde und ja, es juckt mich nicht. Es wirkt mich nicht. Manchmal muss man erstmal durchatmen, die Sache mal ganz kurz aus einer anderen Perspektive betrachten und das hilft schon einiges. Wir sind Fahrrad Kräbe bisschen mehr Sonne wäre schon schön gewesen, aber wir haben es trotzdem geschafft. 5 6 km noch und dann habe ich diese Tour absolviert. 600 km davon gefühlt alle Kilometer Rückenwind gegen Wind, Entschuldigung, gegenwind. Es war nicht leicht. Es war nicht leicht, aber es hat trotzdem Spaß gemacht. Ich habe viele tolle neue Leute kennengelernt, super Gespräche geführt mit denen. Ich kann es nur empfehlen. Sage ich immer wieder, aber ich kann es nicht oft genug sagen. Und falls ihr euch mal fragt, warum macht der Idiot eigentlich immer seine Raden alleine? Na ja, ganz einfach. Kommt der Kinder mit, macht der Kinder so ein Scheiß mit. Also Freunde, wenn ihr das hier seht, oder liebe Zuschauer, die mich noch nicht kennen auf dem Kanal sind, unten in der Videobeschreibung ist meine E-Mailadresse oder in der Kanalbeschreibung meine E-Mailadresse verlinkt oder ihr schreibt mir eine DM bei Instagram und dann können wir gerne mal zusammen auf Tour gehen. habe ich überhaupt nichts dagegen. [Musik] Those days when we were happy we said we will never up I feel so lost and confused. Tell me why would we have to hear the ground when it’s easier to higher [Musik] high. Why? Why do we have to fall back down? [Musik] [Applaus] [Musik] Es regnet immer noch. Ja, was ist da? Sechs Tage sind vorbei, 600 km gefühlter Gegenwind und ich bin endlich am Ziel. Seht hinter mir das Dimer Riesenfass das größte Weinfass der Welt. So wie ich mir das sagen lassen habe. Keine Ahnung. Z vor uns schon mal gehört, ich bin eigentlich fassungslos. Es war ein Wahnsinns drittwierter. Da war anstrengend anstrengender wie an der See. Auf jeden Fall die Witterungsbedingung war nicht die besten, aber dafür wurde ich abends immer mit tollen Menschen belohnt. Das waren so meine Highlights, die Gespräche, diese ja Herzlichkeit, die Gemütlichkeit bei den bei den Leuten. Ja, was soll ich dazu noch sagen? Die Zuschauer, die neu sind auf meinem Kanal, gerne uns mal liken, abonnieren, Kommentar da lassen und was soll ich noch sagen? Wir sehen uns einfach beim nächsten Mal. Ciao. Ciao. Alter, das geil. einfach.
4 Comments
Na das war ja ne Odyssee!
Wo ist denn der Rest 😉
Ham uns wieder köstlich amüsiert und mitgefiebert!
Vielen Dank fürs teilhaben lassen. Ich habe bisher 3 Bike-Packing-Touren gemacht. Allerdings immer nur ca 200km und dieses Jahr zum 1. Mal alleine. Und ich freue mich jetzt schon auf die nächste Tour! Frage: wie bzw wo hast Du nach Schlafmöglichkeiten geschaut?
Danke, für die tolle Unterhaltung und deine Hilfe im Zug bei Göttingen. Wir kamen gerade von unserer Bikepackingtour und du wolltest gerade zur nächsten spannenden Reise aufbrechen.
Wir sind schon ganz gespannt, auf weitere sehr unterhaltsame Videos 😂
Danke fürs teilen ❤