Der Kampf um den Gesamtsieg bei der Vuelta a España 2025 wird auf der letzten Bergetappe entschieden. Jonas Vingegaard, João Almeida und Co. erwarten 4.300 Höhenmeter und ein knackiger Schlussanstieg an der Bola del Mundo. Das Finale der 20. Etappe im Video.
Zusammenfassung: Jonas Vingegaard (Visma-Lease a Bike) hat die 20. Etappe der Vuelta a España gewonnen. Der Däne baute durch seinen dritten Tagessieg bei der diesjährigen Spanien-Rundfahrt auch den Vorsprung in der Gesamtwertung vor seinem ärgsten Konkurrenten João Almeida (UAE Team Emirates-XRG) aus und steht vor seinem ersten Gesamtsieg bei der Vuelta. Vor der finalen Etappe hat er nun 1:16 Minuten Vorsprung.
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Und wenn Thomas Pitkock dort ganz hinten jetzt auch mit den dicken Gängen versucht irgendwie dran zu bleiben, dann spricht das sicherlich auch nicht für seine aktuelle Form oder für seinen Zustand, für seine Gefühlslage in diesem finalen Anstieg. Nein, aber er kämpft unglaublich. Also er ist wieder am Hinterrad von Sepküs. Almeda kommt ihm da zugute, denn Almeda wird keine Attacken mitgehen. Almeda ist immer der Mann, der die Lücke ganz ruhig schließt und das kommt jetzt auch wieder Pitcock entgegen. Guter Kampf hier vorne von Jai Hindley, aber jetzt müsste auch so ein Jonas Wingegard ihm da eine Hand geben oder Almer noch mal vorbeigehen, dass das Tempo hochgezogen wird. Jetzt wieder aber in dem steilen Stücken da leidet Pitcock am meisten. Also wir sehen immer, wenn er aus dem Sattel geht, dass das die größten Schwierigkeiten stehen sind. Alle anderen sind eigentlich noch im Sattel. Aliser und Cai Hindle kurz umgeblickt gesehen. Okay, Pitcock noch immer in Schwierigkeiten und probiert das Tempo noch mal ein bisschen zu erhöhen. Es ist auch ein bisschen Wind. Man konnte einige der Fahnen sehen, da kam so von rechts rein der Wind und wenn die so hintereinander fahren, fährt auch jeder Fahrrad für sich alleine im Wind. Da schau mal Pitcock, jetzt verliert er ein paar Zentimeter, noch ein paar Zentimeter. Also J Hindley, die Chancen sind gering, dass er schafft, aber darf jetzt nicht aufgeben. Er muss jetzt ja einfach weiterfahren. Jetzt kommt Pitcock wieder zurück, befindet sich erneut am Hinterrad Fen Kuss, während J Hintley ja da vorne ums Podium fährt. Und 10 Sekunden gibt’s auch noch für den Etappensieg. Den werden wir nachher mit einrechnen. Thomas Pitkock bleibt dran und schauen Sie noch mal oben auf die Distanz. 1500 m zum Zielstrich, auch wenn es jetzt nicht wirklich flacher wird, aber dann muss man schon bei diesem Kämpfer, dem Olympiasieger auf dem Mountainbike auch die Frage stellen, wird er das, wenn er so kämpft bis zum Zielstrich noch mal verlieren könne. Diese 39 Sekunden zu seinen Gunsten gegenüber Jay Hintley, der dort vorne unterwegs ist. Es geht am Ende um den Etappenseg und auch Jonas Winkegard, der wird sich hier nicht mehr lumpen lassen, wird das rote Trikot als Gesamtführender verteidigen können. Auf Jintley hat er immerhin über 3 Minuten Vorsprung als selbst wenn der Australier für den zweiten Etappensieg von Red Bull Borans Gruhe bei dieser Spanienrund verzorgen sollte. Das bedeutet Jonas Winkelegleit bleibt an der Spitze und das ist ja sein vorrangiges Ziel für mich da eine Sache ist aber klar ersichtlich. Das sieht man jetzt wieder schön. Weiß nicht, ob es die Wahl von Thomas Pitcock war oder ob sie sich da in der Werkzeugkiste vergriffen haben, denn er hat einfach nicht genügend Gänge mit. Also im Vergleich zu allen anderen wir haben dreimal SAM vorne mit Red Bull Poran Grol und Wisma Lisbike und zweimal Shimano, aber gleich oh ja jetzt jetzt geht Jonas Winkelegardz alleine. Keiner hat die Möglichkeit nachzusetzen, aber im gelben Trikot sowieso nicht muss den äußersten Weg wählen und dann eben auch ein bisschen den Schwung mitzunehmen. Da draußen ist es nicht ganz so steil. Jinle Almeida in Schwierigkeiten, da fährt sogar Seb Kus noch mal vorbei. Thomas Pitgock ist auf der gleichen Höhe und das ist noch mal einer der schwierigsten Abschnitte, den er jetzt vor sich hat. Jonas Winkelgard wird damit, der sieht ganz danach aus seine Ambitionen oder den Sieg dieser Spanien Rundfah noch mal unterstreichen, wenn er hier oben gewinnt. Ich hatte vorhin über die Bilanz gesprochen, nicht nur die von Wism Lies, sondern auch die dänische Bilanz bei dieser Spanien Rundfahrt. Bisher sind es drei Siege auf dem Konto. Zweimal hat Jonas Winkelegard gewonnen, einmal Matz Petersen. Und es wird heute, so sieht es aktuell gute 900 m vor dem Ziel aus, als würde Jonas Winkelgar zum dritten Mal bei der diesjährigen Spanienrundfahrt gewinnen und damit auch am Ende morgen in Madrid auf dem Podium stehen, wenn er die Etappe morgen beendet. Und das sieht alles ganz nach aus. Sie wird ja ohnehin morgen noch mal etwas reduziert werden um 5 km und es ist morgen ein letzter ein finaler Abschnitt mit 900 Höhenmetern, nicht vergleichbar mit dem heute. Heute sind es am Ende 4200 Höhenmet und der letzte Kilometer, diese 164,8 km langpe wird jetzt erreicht auch von der Verfolgergruppe und da haben wir hinten raus eben keine Zuschauer mehr, so wie wir es vorhin ansprachen, unter anderem auch aus Umweltschutzgründen. Und was für ein Champion, Jonas? Alle fragen ihn, wie geht’s dir? Wie fühlst du dich heute? Und ja, Almeda, ich werde angreifen. Ich möchte mich verbessern und Jonas gibt einfach die Antwort mit den Beinen. Im Führungstrikot schaut er sich das alles an, fühlt sich ein kleines bisschen besser als alle anderen und attackiert. Das ist wirklich die Antwort von einem richtigen Champion. Also ganz ganz großer Rennfahrer Jonas Winggord. So, da hinten haben wir die Verfolgergruppe hier noch mal kurz. Entschuldige Karsten, aber da hinten kommt die Ersatzmaschine jetzt angeflogen links durchs Bild von Jonas Wingegard. Der sitzt der Mechaniker auf dem Motorrad von ja einem offiziellen Motorrad und der Ersatzmaschine von Jonas Winkegard geschultert, wie damals am Chromplatz, glaube ich, war es beim Giro Italia. Ja, dort war seiglich steil. Schauen Sie mal, wenn man da oben hinblickt, sieht man ganz genau, dort irgendwo befindet sich der Zielstrich. Jonas Winkegard hat’s jetzt hier geschafft. Nach nicht ganz 3 Stunden Fahrzeit kommt der Führend in der Gesamtwertung gleich hier oben an und wird genau diesen Vorsprung von 44 Sekunden heute noch mal etwas ausbauen können. Also die 4 Sekunden, die er gestern gewonnen hat, die waren gut und recht schön und gut das Ganze. Er ist übrigens derjenige, der meisten Sekunden an Bonifikation sammeln konnte. 44 bis zum jetzigen Zeitpunkt. Und jetzt kommen gleich noch mal die 10 Sekunden für den Etappesieg oben drauf und damit trägt der Vorsprung dann alleine durch die Sekunde, die er gesammelt hat. Also schon 54 Sekunden. Matthew Richitello hier hinten mit der 228, der kämpft nicht nur um eine Spitzenplatzierung am Ende dieser Rundfahrt. Er könnte sechster werden, vielleicht sogar fünfter, je nachdem wie groß der Vorsprung auf Julio Pilzari werden wird. Und vor allem geht es bei dem US-Amerikaner aus dem Team Israel Premierch ja auch noch darum, das weiße Trikot zu übernehmen, das von Julio Pelizari aus dem Team Red Bull Borans Groh. Und vielleicht ist es so ein bisschen die Erleichterung bei Jonas Winkelegard jetzt auf den letzten Metern, wenn er noch mal zurückschaut und er weiß, ja, ich werde nicht nur die Etappe gewinnen, sondern ich bin morgen in der spanischen Hauptstadt auch der Gesamtsieger dieser 80. Spanien Rundfah die 90. Austragung. 1935 von 90 Jahren gab es zum ersten Mal diese Rundfahrt auf die bärischen Halbinsel und in diesem Jahr siegt zum ersten Mal ein Däne. Also morgen noch die letzten knapp 100 km und dann ist Jonas Winkegard durch. Ja, der wird ganz sicher jetzt hier sich die Tappe ja sichern. Großartig noch mal. Was für ein Schlusshöhepunkt, den er hier als äh ja als Lieder als Gesamtführern der Setze sagt: “Ja, ich bin der Chef im Bring und wird das noch mal alle ganz klar auch sehen, tue ich heute noch mal ein Ausrufezeichen setzen. Großartig von ihm heute die Etappe gemanaged.” Ja. Und trotz der starken Arbeit der Eitsmannschaft, die alles versucht haben, es gab nicht nur einen kleinen Ansatz von Jul Meda zu attackieren, mal zu zeigen, Leute, passt auf, ich bin in der Lage, diese 44 Sekunden dann doch noch zuzufahren. Jonas Winkelegard gewinnt seine dritte Etappe bei dieser Spanienrundfahrt, vergrößert seinen Vorsprung in der Gesamtwertung, eine Prestigeangelegenheit und daran hat er auch in den letzten drei Wochen immer wieder gearbeitet, Amangliro z.B. zu gewinnen. Dort siegte dann am Ende Joer, der dort hinten ins Ziel kommt, sogar noch etwas Zeit gegenüber all den anderen hier vorne verliert, die angeschoben werden müssen, weil es so brutal steil ist und man am Ende seiner Kräfte ist, um überhaupt den Zielstrich zu erreichen. Und das wird hinten bei den letzten in der Tageswertung sicherlich auch nicht wirklich viel besser aussehen. Da haben wir Jay Wine sowie Jonas Winkelegart morgen auf dem Podium stehen wird als Gesamtsieger, so wird Jay Wine zum zweiten Mal nach 2024 die Bergwertung dieser Spanien Rundfahrt gewinnen. Also morgen der letzte Etappentag, der 21. und letz. bei der Welter 2025 und dann sind wir auch am Ende der dritten Grand Tour angekommen. Da kommt Julio Pelizar ins Ziel. Also von den Minuten, die wir zeitweise heute mal hatten. Maximal Betrug geht der Vorsprung auch nur knapp 2 Minuten dieser Spitzengruppe, die anfangs aus 34 fahren bestand. Dann waren zum Ende noch 32. Immer wieder je näher man dem Ziel kam, desto kleiner wurde die Gruppe. Anderthalb Minuten der aktuelle Rückstand von der Lil Treckmannschaft war das gerade und von Felix Gall haben wir noch nichts gesehen. Hier kommt Matth Jorgens Ziel mit Antonio Tiberi an der Seite. Ja, Felix hat da doch einiges verloren. auch ein Jul Chikone verliert dann sogar noch mehr. Also wir haben jetzt Diberi noch im Ziel und die nächsten beiden, die kommen müssten, wäre dann Felix Gal und Julie Chikone. Landa müsste auch noch irgendwo da in diesen und ja, wir genießen glaube ich ein paar Sekunden die Bilder vom Bolo Del Mundo. Da kommen sie. Guck mal hier Felix G auf der linken Seite mit Miklander im Ziel. Also ja, der fährt schon einen Wahnsinns Rhythmus, reicht aber nicht, um ganz vorne dabei zu bleiben. Wird vielleicht eine Position in der Gesamtwertung noch mal verloren haben. Möglicherweise den siebten Platz an die Westamerikaner Sebut heute an seinem 31. Geburtstag. [Musik]
15 Comments
Wahnsinnig stark von Vingegaard
Grande Jonas. What a champion. Thanks Eurosport for covering so great 🤍
Schon peinlich wenn gleich 2 Kommentatoren permanent Pellizari mit Ciccone verwechseln und am Ende noch nicht mal realisieren, dass Pellizari mit 2:50 Rückstand ins Ziel kam und damit von Ricci verdrängt wurde, obwohl es dick in der Ergebnisliste stand.
Brutaler Schlussanstieg
Fährt Felix Gall eigentlich auch mit?
Unfassbar großartig von J. Vingegaard!! Allerhöchsten Respekt!! 👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻
…tja, wenn Tadej nicht dabei ist gewinnt er auch mal was😂
Das gönn ich Jonas,,der hat schon ne gute Tour gefahren,,♠️🪬⚔️✌️🇩🇪
Die Schwächsten neben dem Bora-Team waren wieder mal die Eurosport- Moderatoren….der unterirdische Migels hat natürlich keine Meinung zu den Demonstranten….da scheißt er sich selbst ein….die.frühere voll gepumpte Apotheke Jens Voigt kam über Ansetze nicht hinaus…seine Kollegen schwiegen beharrlich …..
GsD haben die shice Protestanten noch keinen IPT Fahrer verletzt.
so was habe ich auch noch nicht gesehen. Das gleich mehrere Fahrer sich unmittelbar nach Zieldurchfahrt an der Bande festhalten müssen. Das muss brutal hart gewesen sein. Respekt an alle Fahrer und dickes dankeschön an alle Männer, die die Jungs nach dem Ziel stützen und schieben.
Für Jai Hindley hätte die Vuelta noch eine Woche länger können. Er ist immer besser in Form gekommen. Wahnsinn das Etappe 9 wo vom Profil her überhaupt nicht ansatzweise so sicher war wie Angliru oder heute den größten Unterschied gemacht hat
Wahnsinnig diese Anstiege, da sind die Berge der Tour de France ein Vergnügen. Die Vuelta scheint mir deutlich schwieriger (mehr Bergetappen) als die Tour de France. Normale Etappen gibt es kaum. Kann mich natürlich täuschen, habe aber beide Rundfahrten (alle Etappen) am Fernsehen verolgt.
Irgendwie ironisch nach all den nervigen Protesten und Attacken, dass ein Fahrer von Israel Premier Tech sich mit der allerletzten Möglichkeit doch noch ein Trikot holt und jetzt damit in Madrid einfährt. Die beste Antwort für diese Leute!
Schluss. So ist das wenn sich der Staat vor Demonstranten kleinmacht.