Die 6. Etappe der Tour de France Femmes startet in Clermont-Ferrand und führt das Feld über 124 km durch das Zentralmassiv bis zum Zielort Ambert. Dazwischen liegen eine Sprint- und fünf Bergwertungen – eine davon Kategorie 1 am Col du Béal. Bergfeste Ausreißerinnen oder die Favoritinnen rund um die Siegerin der 5. Etappe, Kim Le Court Pienaar im Gelben Trikot – wer gewinnt die 6. Etappe?
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Tag für Tag wird die Tourstrecke schwerer. Schwächen darf sich jetzt keine der Favoritinnen mehr leisten. Das gilt für Paulin Ferrand Priva genauso wie für Vorjahresiegerin Kastian Neviadoma Fedi. Die wird unterwegs vor allem auf die Unterstützung von Ricarda Bauernfein Bauen, der kletterstärksten deutschen Fahrerin. Für eine Franziska Koch oder eine Liane Lipert liegt der Kurs dagegen schon im Grenzbereich der persönlichen Steigungsfähigkeiten. Von Clemontfer geht es quer durch die Overnie nach Ober. 123 km mit dem ersten Anstieg der ersten Kategorie. Insgesamt vier Bergwertungen unterwegs. Eine Zufallssiegerin wird es also garantiert nicht geben. Auf der sechsten Etappe dieser Tour. Praktisch zu Füßen des berühmten Pidom geht es los an diesem Tag mitten in der Shan de P, der Vulkanette der Overnie mit ihrer größten Stadt Clermont Feron. Hier begann ja auch die Tour der Frauen vor zwei Jahren. Erster Tag in gelb also heute für Kimberle Kurt Pien beim wichtigsten Rennen des Jahres. [Applaus] Nach der ersten Rennstunde kann sich eine größere Gruppe absetzen. Zunächst sind es sogar 20 Fahrerinnen. Das reduziert sich jedoch bald auf nur noch 12. Mit dabei Liane Lippard. Im Hauptfeld ist das Tempo ebenfalls schon hoch, denn in der Ausreißergruppe ist mit Elise Chab eine Fahrerin dabei, die in der Gesamtwertung nur einen Rückstand von einer Minute und 19 hat auf das gelbe Trikot. Entsprechend geriät auch die Frau in grün Lorena Wiebes bald in Probleme. Ganz anders, der Eindruck bei Liane Lippert immer wieder an der Spitze der Führungsgruppe um das Tempo bemüht. wäre Elise Chab die Frau im Bergtrikot hier nicht mit dabei. Vielleicht hätte die Gruppe mehr Abstand bekommen. So aber sind es nur etwa anderthalb Minuten vor dem Feld. Dort bestimmt rein in den längsten Anstieg der Etappe die Mannschaft der Trägerin des gelben Trikots Kimberle Kurt Pien. Das Tempo. Es steht an der Goldeball. 10,2 km lang die Steigung mit durchschnittlich 5,6%. Alles ein bisschen zu langergau für Franziska Koch. Die deutsche Meisterin zeigt trotzdem eine tolle Leistung bei dieser Tour. Die Hälfte des Berges ist geschafft für die Ausreißergruppe Tempoverschärfung durch Elise Chab. Die will unbedingt die Bergpunkte. Die Schweizerin will auf jeden Fall dafür sorgen, dass sie an der Überfahrt noch um Platz 1 sprinten kann. das Hauptfeld rund 30 bis 40 Sekunden hinter der Gruppe. Dort kann bald auch Marianne Foss nicht mehr folgen, die diese Rundfahrt in den ersten Tagen so sehr mitgeprägt hat. Das obere Ende des Kolde Beal rückt langsam näher für die Ausreißergruppe. Der Abstand nach hinten bleibt weitgehend konstant. Die gute Nachricht aus Sicht der Spitzengruppe. Es wird noch reichen, um bei der Bergwertung vorn zu sein. Die Schlechte, sie sind zumindest Berg auf längst im Blick der Verfolgerinnen. Und oben gibt’s das Duell um die maximale Anzahl der Punkte zwischen Silke Smülders und Elise Chab mit dem besseren Ende für die Schweizerin, die aktuelle Trägerin des Bergtrikots. Nur noch 20 Sekunden jetzt der Rückstand des Feldes. Entsprechend ziehen die Ausreißerinnen voll durch. versuchen in der Abfahrt noch mal für einen größeren Abstand zu sorgen. Sehr aktiv noch immer Lee Lipper. die mag ja eigentlich eher Anstiege von 2 bis 3 km Länge und ist nicht unbedingt eine echte Kletterspezialistin. Anders als Kastian Nadoma, die Vorjahresiegerin Bergab ebenfalls sehr schnell unterwegs sorgt mit dafür, dass ich das Feld in der Abfahrt reduziert. Nächster Anstieg, nur noch ein paar Meter Vorsprung für Elise Chab, nicht mehr dabei in dieser Phase. Liane Lippert wenig später, aber läuft von alles wieder zusammen. Jetzt sehr präsent Ricarder Bauernfein zunächst mal in der Kontrolle der attackierenden Shirin van Anreu. Ab hier muss Liane Lippard einsehen, dass für sie an diesem Tag nichts mehr drin ist. Sie muss endgültig abreißen lassen. Ganz anders das Bild von Ricarda Bauernfeind. Sie arbeiteten in der Spitze des Feldes für ihre Kapitän Kia Neviadoma. Eine Konkurrentin, aber hat noch eine Menge Reserven für eine ordentliche Attacke. Ma Skibon ab hier. Solo an der Spitze. Bis dahin hatte die junge Französin offensichtlich noch gar nicht an ihre Grenzen gehen müssen. So schnell kann sie ihren Vorsprung ausbauen. Bald ist es mehr als eine Minute vor dem Verfolgerfels. Letzte Bergwertung. Noch knapp 30 km hinter Maiwas Gibon klafft ein ordentliches Loch. Allein aber ist der Weg noch weit bis zum Ziel. Doch zumindest in der nächsten kurwigen Abfahrt kann das Feld kaum schneller fahren als die Ausreißerin. Keine Bergwertung mehr heißt bei der Tour aber nicht unbedingt kein Berg mehr. Ma Skibau weiß aber offensichtlich ganz genau, was da noch so kommt. Noch knapp 16 km der Gedanke an einen Etappensieg konkretisiert sich so langsam in ihrem Kopf. Vorsprung jetzt 120 nicht mehr im Feld dabei. Elise Chabe, die aber kann trotzdem zufrieden sein. Führung in der Bergwertung ausgebaut. Im Favoritenfeld jetzt erstmals das Team FDG Suz eingerit die Mannschaft von Demy Wollering, denn 12 km vor dem Ziel gibt es noch einen Bonussprint. Der erste dort Mayaskibon. Die interessieren die 6 Sekunden fürs Gesamtklassm eher weniger. Da ist sie weit abgeschlagen. Ganz anders sieht das bei den Klassfahrerinnen aus. Kimberlele Kurt ist die exklusivste. 4 Sekunden für die Trägerin des gelben Trikots, 2 Sekunden für CIA Nevianoma. Danach aber geht das Tempo bei den Topfahrerinnen für einen kleinen Moment erstmal ein wenig runter. Sehr zur Freude von Mayas Skibon. Die 23-jährige vor einem Jahr schon mal zweite bei einer Tourde France Etappe. Dieses Mal aber könnte der Französien ein echter Kuh gelingen. Die Fahrerin aus der Britannien lässt es Richtung Bär so richtig rollen. Bis kurz vor dem Ziel geht’s nur noch Berg ab. In der direkten Verfolgung eine weitere Französin, Juliette Labus, die Teamkollegin von Demy Wollering, aber nur mit einem kleinen Vorsprung vor der Favoritengruppe. Das alles aber muss Maeva Skibon nicht mehr nervös machen. Zu groß ihr Vorsprung, keine Gefahr und sie feiert jetzt. Ja, super. Ganz toll. Hat genug Zeit. Sie weiß, hat ja eben noch mal Funkkontakt gehabt mit ihrer sportlichen Leitung. Sie weiß, da brennt nichts mehr an. Sie ist im Gesamtklass, keine Gefahr gewesen, hat einen Rückstand von 9 Minuten 33. Der wird sich jetzt etwas reduzieren, aber das große Ziel für sie war der Etappensieg. Und Juliet Labus ist durchaus aus taktischen Gründen rausgegangen, denn es gibt im Ziel für die ersten drei Zeitgutschriften und die werden durchaus umkämpft sein, denn es ist noch sehr, sehr knapp an diesem sechsten Tag im Gesamtklassement. und besser mal eine Teamkollegin rausschicken, die vielleicht noch Zeitgutschriften wegholen kann. Das macht Sinn, diese Attacke von Juliette Labus, sie fährt im Sinne von Demy Wollering. Die sehen Sie jetzt in dieser Gruppe an dritter Position Kim Le Kurt. Das können wir jetzt schon sagen, wird das gelbe Trikot verteidigen, denn ihr Vorsprung ist groß genug. Das wird die zweitplatzierte sein. Wir sind eine knappe Minute hinter der Frau, die schon im Ziel ist. Jetzt kommt Zedrin Kerba und diesen Sprint geht auch die vorm weißen Trikot mit. Das ist die polnische Meisterin. Das ist Kia Neviadom vorjahresiegerin. So geht es hier rein. Dieser Sprint hat durchaus Bedeutung. Labus ist zweite, weil im letzten Jahr, erinnern Sie sich, die Tour der France endete mit einem Vorsprung von 4 Sekunden. Drittplatzierte ist Kimle Kurt, holt noch mal zwei Punkte, 2 Sekunden raus und macht damit sogar noch etwas mehr Platz zwischen Platz 1 und 2. Aber die Tränen, die nehmen wir noch mit und diesen Jubel der Siegerin des heutigen Tages Maiwas Gib. Was für ein Tag für Sie. Was für Gefühl, aber jede dieser Emotionen hat sich Mayeaskibon sowas von verdient. Nach 32 km beeindruckender Alleinfahrt bis zum Ziel. Durch Platz 3 Hber kann sich Kimberl Kurt Pah vier weitere Bonussekunden sichern. Ihre direkten Kontrahentinnen gehen da leer aus. Ricarder Bauernfeind auf Rang 17 nach viel Arbeit unterwegs. Beste Deutsche an diesem Tag und dann wollen alle Teamkolleginnen mit der Tagessiegerin feiern, wollen ihre Freude teilen mit Maeva Skibon. In der Gesamtwertung hat Kimle Kurt jetzt 26 Sekunden Vorsprung vor ihrer direkten Verfolgerin Paulin Feron Prevau auf Rang 3 Rücktitelverteidigerin Casia Neviadoma. Doch weil die Top 5 weiter nur um 35 Sekunden auseinander liegen, ist Hochspannung garantiert an den letzten drei Tagen dieser Tour der France. Sophie Murzo.
25 Comments
Bitte öfter erwähnen, wann und wie oft die Männer evt. schon einmal in der Region/ auf der Strecke unterwegs gewesen sind. Den sinnbefreiten Kommentaren unter den letzten Videos muss Einhalt geboten werden. 😉😅
Tour de Dope(ing) Femmes
Welche Fahrerinnen haben euch in den Bergen heute überzeugt?
Patrick heute ganz schnell :O
Bitte nicht Spoilern im Titel, da wird total die Spannung genommen…
bitte keine spoiler in den titel
Hey Leute,
vielen Dank für eure coolen Zusammenfassungen, aber bitte verratet doch das Ergebnis nicht im Titel, Dankeschön!
Jede Etappe ne wunderschöne stadt
Gratulation an Frau Squiban für diesen Etappensieg.
Spoilert halt noch härter im Thumbnail.. Amateure.
Was ist denn mit Marianne Vos?
Wie sind die Einschaltquoten im Vergleich zu den Männern?
Ich frag mich wie viele Kommentare zu den Spoilern noch kommen müssen ….
Nichts desto trotz tolle Berichterstattung und wahnsinnige Leistung!
Ich finde es schon nachvollziehbar, dass die Frauen weniger lang fahren und auch meist weniger harte Etappen, da sie Leistungstechnisch nunmal große Nachteile zu Männern haben. Aber was mich überrascht, sind echt die riesigen Qualitätsunterschiede im Bereich Taktik im Vergleich zu den Männern. Da fährt gefühlt fast jede für sich.
Ihr habt das mit den Spoilern bei der Männer Tour doch auch hinbekommen, was soll das denn jetzt hier? 🙄
Die Kasia Unterstützung von Bauerfeind und Team Canyon SRAM habe ich leider nicht gesehen😕Habe ich was verpasst ?😉
👍🤩👍
Die Attacke von Squiban hat Bauerfeind leider vermasselt 😕
Bitte, wie auch bei den Männern, das Ergebnis nicht schon im Titel verraten.
Dachte die Kirche am Anfang ist der Kölner Dom 😂
Mega Leistung. Echt beeindruckend!
Liane Lippert wurde übrigens 48. Wurde vergessen im Bericht zu erwähnen
Wieder eine tolle Zusammenfassung, aber es wäre ohne Spoiler im Thumbnail wirklich besser.
Ist es nicht witzig? Wenn es eine regel gäbe dass jedes team einen fahrer aus dem land für das das team fährt haben müsste dürfte dieses team nichtnal existieren. Oder das land müsste frauenrechte einführen. Aber israel premiertech boykottieren lol. Lieber staaten supporten wo frauen erst seit 20 jahren existieren dürfen und bis heute mittellos sind wenn sie keine familie haben(de facto existierst du als frau nicht in uae wenn du keinen männlichen familienangehörigen hast)
Warum glubt Ihr, dass wenn ihr bei Männerfahrten fürs Spoilern in Titel und Vorschaubild nur negative Kritik bekommt, dass das bei den Frauen anders wäre!?