130,7 km stehen auf der 4. Etappe der Tour de France Femmes auf dem Programm. Das flache Teilstück führt von Saumur nach Poitiers, wo es zum erwarteten Massensprint kommt, in dem die großen Favoritinnen Marianne Vos und Lorena Wiebes ganz vorne mitmischen.
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Heute liegt über dem Etappenstart in Zü eine besondere Spannung. Nach dem heftigen Sturz im Finale am Vortag erstmal runducken, wer denn noch dabei ist und wer vielleicht auch nicht. Elisa Balsamo, die frühere Weltmeisterin, kann die Tour zum Glück ebenso fortsetzen, wie auch eine der Topfavoritinnen, Demy Wollering. Meine Nacht war zum Glück nicht allzu schlecht. Ich konnte ganz ordentlich schlafen, aber man muss sagen, das war schon ein heftiger Sturz gestern. Ich bin auch mit dem Kopf auf dem Boden aufgeschlagen, aber mit dem Team haben wir eine intensive Untersuchung gemacht. Es sieht so aus, als ob ich keine Gehirnerschütterung habe. Von daher steht meinem Start nichts im Wege. Etappe 4 erneut eine der flacheren sprintertauglichen Kategorie. Es geht los zur Mü. Dann zunächst entlang der Vien und ab da immer Richtung Süden. Kurz vor dem Zielenquartier wartet die einzige kleine Bergwertung des Tages. Der Blick aufs Höhenprofil zeigt die Übersichtlichkeit der topografischen Schwierigkeiten nur 780 Höhenmet, verteilt auf 130 km. Von diesem herrlichen Anblick müssen sich die Tourfahrerin nach dem Start in Z Mühe verabschieden. Durchaus einer der Eindruck macht. Eindruck macht zum wiederholten Mal bei dieser Tour auch Mod Reinbek. Die Niederländerin praktisch mit ihrem Stammplatz an der Spitze als Ausreißerin wie fast auf jeder Etappe bisher. Allerdings mit überschaubarem Abstand zum großen Feld mit der Trägerin des gelben Trikots, Marianne Foss. Aus dem Peloton 80 km vor Poer ein weiterer Angriff zunächst die Brasilianerin Magalch, der hinterher fährt die deutsche Meisterin Franziska Koch. Auch die ja in den ersten Tagen der Rundfahrt extrem offensivfreudig. Die Frau an der Spitze merkt schnell, dass es eine gute Idee wäre, die beiden Verfolgerinnen aufschließen zu lassen. Von daher ab diesem Zeitpunkt ein Trio in der Führung. Franziska Koch durch den Ausfall ihrer Sprinter Charlotte Cool bei dieser Tour de France ja mit überraschend vielen Freiheiten, die sie offensichtlich gern nutzen mag. Vorbei geht die Strecke an der königlichen Burg in Chinon, wo 3 Wochen zuvor auch die Männer einen Etappenstart hatten. Weiter geht’s durchs nicht minder sehenswerte Richelö. Auch auf dieser Straße waren die Männer entlang gefahren. Danach aber trennen sich beider Etappenweg. Ein paar Kilometer später muss Mod Rinweg feststellen, dass täglich Ausreißen irgendwann doch an die Kräfte geht. Ab jetzt also nur noch das Duo Magalch und Koch an der Spitze. Abstand zum Feld, grob eine Minute. Der wächst danach ein wenig an. Das Führungsduo bei der Sprintwertung einmal im Vorbeifahren mitgenommen. Noch 44 km im Piloton. Das gleiche Duell wie am Vortag, egal ob beim Zwischensprint oder im Finale. Lorena Wiebes in grün gegen Marianne Foss in gelb mit dem Vorteil mal wieder für Lorena Wiebes. Beste Aussichten von Hochdroben auf das Ausreißerduo. Die große Frage, wie sieht es aus mit deren Erfolgsaussichten? 30 km noch. Es geht rein in den einzigen kategorisierten Hügel des Tages. Das Wort Berg wäre wohl übertrieben, angesichts einer Steigungslänge von nur 900 m durchschnittlichen Steigung von 5,4%. Oben aber haben sich Radsportfans in einer beeindruckenden Menge eingefunden. Irgendwie dann doch gefühltes Hochgebirge. [Musik] Wie man die Radsportanhänger praktisch ins Rennen integrieren kann, zeigt die Österreicherin Christina Schweinberger. Der Rest der zurückzulegenden Kilometer schrumpft. Was bis dahin nicht schrumpft, ist der Vorsprung der beiden Ausreißerinnen noch immer etwas mehr als eine Minute. Die Hoffnung, das große Feld könnte sich durch diesen mal wieder herrlichen Anblick ablenken lassen. Wohl nur eine trügerische, denn die Topfahrerinnen um das gelbe Trikot schon in dieser Phase ganz vornem Feld platziert, wollen jedem Risiko aus dem Weg gehen. Noch 14 km, jetzt sind noch 40 Sekunden übrig für Koch und Magallesch. Kein Ruheissen, aber ein Abstand, der zumindest ein Aufgeben verbietet. Nach fast 70 km vorne im Wind. Noch 10 km. Schlechte Nachrichten für die beiden Ausreißerinnen. Vorsprung erneut halbiert auf bloß noch 20 Sekunden. Zumindest den Titel der angriffslustigsten Fahrerin kann sich Franziska Koch aber sichern. Zum zweiten Mal in vier Renntagen. Respekt. Weniger gut läuft der Tag für Christan Fogner. Die Straßenolympiasiegerin zu Fall gekommen ohne Verschulden einer anderen. Zum Glück für sie ohne größere Folgen. 4 km vor Poer ist der respektable Ausreusversuch von Franziska Koch und der Brasilianerin Magali beendet. Ab jetzt ist klar, in Poer wird erneut gesprintet Etappenerfolg so wie schon 24 Stunden zuvor. vierte Position, die große Favoritin Lorena Wiebes, die bleibt schlau dahinter. Wir wissen auch jetzt kommt ein bisschen der Gegenwind. Das heißt, so lange wie möglich im Windschatten bleiben und dann mit einem Riesenpunch nach vorne gehen. Schauen Sie, wie sich da Lorena Wiebes im grünen Trikot positioniert. Der Blick nach vorne relativ frei. Jetzt geht sie noch mal ans Hinterrad von Marianne Foss. Es ist ein bisschen die andere Konstellation im Vergleich zu gestern. Da suchte Marian Fos das Hinterrad von Lorena Wiebes, die immer so unfassbar cool bleibt, lässt auch mal rechts alles ein bisschen passieren. Schaut sich das an. Immer noch dran am Hinterrad von Marian FS. So viel Zeit, aber das Loch darf für sie nicht zugehen. Oh, jetzt schließt sich diese Lücke. Jetzt braucht sie den Moment, an dem es auseinander geht. Marian Forst geht raus. Wiebes versucht sich jetzt zu behaupten, im Moment war diese Lücke zu. Jetzt muss sie vorbei. Jetzt muss sie rechts vorbei und schauen Sie, was die für ein Punch hat, um am Ende das Ding da doch zu gewinnen. Lorena Wiebes auf dem Weg zu ihrem nächsten Etappensieg. Es wäre der fünfte in der Geschichte bei der Tour France für sie. Marianne F ist wieder die zweitbeste, wiebes gewinnt, baut den Vorsprung im Kampf um das grüne Trikot weiter aus und Marian Voss verteidigt das gelbe Trikot der Tour de France Fam 2025. Die große Favoritin hat mal wieder geliefert, Lorena Wiebes mit ihrem Karrieresieg Nummer 109. Auch wenn ihr Marianne FS auf den letzten Metern durchaus noch mal naher kommt, ist der Erfolg für die weltbeste Sprinterin im Duell. Niederländerin gegen Niederländerin eigentlich nie in Gefahr. Dritte in Portier wird die ihren Lara G Lesbi. Fünfte Chloe Deigard vom deutschen Team Canyon Slam Sonderkrypto. Lorena Wiebes und ihr Dank an Weltmeisterin Lotte Kopeki für die Vorarbeit. Franziska Koch rollt grob dreieinhalb Minuten nach der Siegerin völlig entspannt über die Linie, hat aber ein weiteres Mal als prägende Figur einer Etappe geglänzt. Marianne FS muss zwar erneut die überlegende Endgeschwindigkeit einer Lorena Wiebes anerkennen. In der Gesamtwertung aber kann sie die Landsfrau auf Distanz halten. Lorena Wiebes jedoch ist dank der Zeitgutschrift für den Tagessieg dort auf Platz 2 gerückt. Dritte ist jetzt Kimberley Le Kurt Pa. Auf Etappe 5 Richtung Gerer jedoch ist das Profil deutlich anspruchsvoller. verspricht dementsprechend sehr spannend zu werden im weiteren Kampf um das gelbe Trikot.
20 Comments
Patrick?
Tour de Dope(ing) Femmes
Bitte Untertitel und keine Synchron Übersetzung, das ist ja mega komisch
Glückwünsche an Frau Wiebes für diesen Etappensieg!
Kann es sein, dass sich außer Wiebes und Vos (so'n bisschen) niemand für das grüne Trikot interessiert? Die Zwischensprints sind bislang alle nur so nebenbei mitgenommen worden und im Finale wirkt das auch eher halbherzig, wenn Wiebes dabei ist (in der 1. Etappe hat sie halt den Anstieg nicht geschafft und in der 2. war Mavi Garcia zu weit weg). Irgendwie nicht so interessant, wenn das Thema quasi von Anfang an durch ist.
Welcher deutschen Fahrerin traut ihr in diesem Jahr einen Etappensieg zu?
Warum wirkt die Kommentierung so verniedlichend – oder geht das nur mir so? 🤔
Vollering ist Heute nicht umgefallen ! Klasse 👍
I-wie wird das grüne nur so wahrgenommen und nicht drauf gearbeitet hmm
Ich war davon überzeugt wenigstens bei den Frauen keine Gen mutierte Freakshow zu erleben..Fehlanzeige.On Top wird hier der Frauen Freak Trip auch noch in so einer Niedlichkeitsform kommentiert. Und das alles alles mit GEZ ermöglicht. Wahrscheinlich gibt es mittlerweile keinerlei Auswahlkriterien mehr. FNass Syndrom. Nervt der denn immer weiter?
Ist denkbar das Pauline Ferrand-Prévot in den kommenden Etappen richtig angreifen wird? Sie hat 2024 das olympische MTB Rennen so beeindruckend gewonnen. Ist sie auch auf der Straße so gut?
Der Kommentator im Original Ton lernt seit Jahren nicht das die gute Marianne heißt und nicht Mariann.
Lorena Wiebes ist ja ungefähr doppelt so breit wie die anderen Fahrerinnen lol
Meine Güte – Wiebes hat aber auch einen starken Antritt 😮!
Finde die Streckengestaltung dieses Jahr leider sehr anspruchslos und langweilig. 4 Tage, 4 mal nur ein paar Hügel.
Bei 9 Etappen insgesamt, ist dieser Start mehr als fragwürdig, selbst wenn jetzt nur noch Bergetappen kommen würden.
Warum legen es so viele Teams auf den Sprint an? Ich sehe nicht wie die Wiebes und mit Abstrichen Vos im Sprint schlagen sollen. Bin aber auch kein Experte.
Bitte sagt mir, die Frau durfte das Fahrrad behalten
Ich würde mich über die Platzierungen der deutschen Teilnehmerinnen freuen
so schön zu sehen dass ihr die tour de femmes zusammenfasst, fande das schon vor ein par jahren cool das die frauen wm so einen zuspruch bekommen hat, jedoch bin ich kein fussball fan.
frauensport steht dem männlichen äquavilent in nichts nach und brauch noch mehr support von allen in jeder diszipln!
drecks doping tour.
was sagt ihr der jugend ? das ist so und wir halten mit der kamera drauf