BIELEFELD: Nach neuer Messer-Schock-Tat! Rainer Wendt rechnet mit deutschem Migrationschaos ab
Im Studio spricht Rainer Wendt, Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft über die zunehmende Messergewalt in Deutschland. Besonders tragisch: der mutmaßlich islamistische Angriff in Bielefeld, ein weiterer Fall mit Nachbarschaftshintergrund und ein lebensgefährlich verletzter Polizist. Wendt warnt vor einer gesellschaftlichen Verharmlosung des Problems. Messer seien leicht verfügbar, und die Gewalt betreffe zunehmend auch junge Menschen in der deutschen Bevölkerung. Wendt fordert konsequentes Handeln von Justiz, Polizei und Bildungseinrichtungen, um die innere Sicherheit zu stärken.
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Video 2025 erstellt
Mit dem Bundesvorsitzenden der Deutschen
Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, zu mir ins Studio gekommen. Guten Morgen, Herr
Wendt. Guten Morgen. Wenn man sich diese Fälle zusammenfasst – es soll noch einen dritten Fall
geben – also diese Messergewalt in Deutschland ist weiterhin ein Riesenproblem. Ein Riesenproblem
und nicht nur, aber zu einem großen Teil auch ein Problem im Zusammenhang mit der Zuwanderung. Das
wissen wir. Das, was in Bielefeld passiert ist, hat alle Anzeichen eines islamistischen
Terroranschlags. Die Polizei ist ja noch sehr zurückhaltend – verstehe ich auch. Sie müssen
sich jetzt auf die Verhandlung konzentrieren, und dass es so schnell eine Öffentlichkeitsfahndung
mit einem Foto gibt, deutet darauf hin, wie gefährlich dieser Mann ist, dass er blitzschnell
aus dem Verkehr gezogen werden muss. Und wir werden interessante Neuigkeiten noch erfahren –
nämlich über die Historie dieses Tatverdächtigen. Das heißt: Was wusste man eigentlich vorher
darüber, über seine Gefährlichkeit? Und warum leben solche Typen immer noch mitten unter uns?
Genau diese Frage wird zu beantworten sein. Der andere Fall ist eine ganz andere Sachlage. Da
geht es ganz offensichtlich – klar, es geht um einen Mann, der aus dem Kosovo stammt – aber das
Ursprungsmotiv scheint ein völlig anderes zu sein, nämlich eine Streitigkeit unter Nachbarn. Und dann
nicht zu vergessen auch noch der Polizeibeamte, der einen Stich in den Hals bekommen hat. Der
Täter wurde schon von der Staatsanwaltschaft wieder freigelassen, während der Kollege noch um
sein Leben kämpft. Viele haben darüber den Kopf geschüttelt. Diese Messergewalt in Deutschland,
die wir sehen – man hat immer wieder versucht, dagegen vorzugehen. Aber Messer sind einfach zu
bekommen. Da kann man ja auch Küchenmesser einfach benutzen für solche schrecklichen Taten. Also ist
das jetzt wirklich das größte Problem, was die Sicherheitskräfte haben – dass die Menschen sich
zusehends tatsächlich mit Messern bewaffnen? Ja, ich sag mal die gute Nachricht: Das ist die,
dass die Schusswaffen in Deutschland nicht so eine hohe Verfügbarkeit haben wie Messer –
sonst würde es noch ganz anders zugehen auf unseren Straßen. Staaten zum Beispiel, wie dann
über längste amerikanische Verhältnisse. Aber es ist in der Tat ein gesellschaftliches Problem. Und
das, was wir in den vergangenen zehn Jahren fast zelebriert haben und immer wieder vervollkommnet
haben – nämlich die Dinge erst zu verschweigen, dann zu verharmlosen, dann zu relativieren –
das muss endlich aufhören. Wir müssen erkennen: Es ist nicht nur ein Problem mit Menschen, die
zu uns gekommen sind, aber eben auch – und das ist nicht rechtsradikal, das beim Namen zu nennen.
Aber es ist mittlerweile längst in der deutschen Bevölkerung – insbesondere bei jungen Menschen
– angekommen. Und es ist ein gesellschaftliches Phänomen geworden. Eins, das die innere Sicherheit
radikal bedroht. Und hier muss mehr getan werden. Das heißt: Die Justiz hat hier eine herausragende
Aufgabe, aber eben auch die Sicherheitsbehörden insgesamt. Das heißt, wir müssen gefahrenabwehrend
tätig werden, viel besser aufklären, den Schulen zur Seite stehen – denn auch dort findet
diese Gewalt statt, gegen die Lehrkräfte.