In Linz im Hello Yellow Velodrom powered by Schachermayer fanden von 29. – 31. Juli 2025 die Österreichischen Staatsmeisterschaften auf der Bahn statt. Am Dienstag wurden die Bewerbe mit dem Omnium der Elite eröffnet, am Mittwoch warteten die Einerverfolgung und das Madison und den Abschluss bildete das Omnium in den Nachwuchsklassen am Donnerstag.
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Premiere im Bahnradsport. Zum ersten Mal werden die österreichischen Staatsmeisterschaften in Oberösterreich ausgetragen. Im hochmodernen Hello Yellow Velodrom bei Scharmeer in Linz. Und das war jetzt das der Startschuss. Drei Tage lang treten die besten Bahnradathletinnen und Athleten des Landes auf der 200 m langen Holz Outdoorbahn gegeneinander an. Gleich zu Beginn steht mit dem Omnium, dem klassischen Mehrkampf ein sportliches Highlight auf dem Programm. In vier Disziplinen fahren die Athletinnen und Athleten um die ersten Meistertitel. Bei den Herren setzt sich der Wiener Maximilian Schmidtbauer durch. Bei den Frauen die Tierolerin Leila Schwendner. Schmiedbauer zeigt von Anfang an eine starke Leistung. Im Scratch Rennen gelingt ihm eine erfolgreiche Soloflucht, die er dann bis ins Ziel behauptet. Damit sichert er sich nicht nur die Punkte für den Nährkampf, sondern auch den Staatsmeistertitel in dieser Einzeldisziplin. Im Temporennen dominieren dann die Verfolger. Franz Josef Lesser und Tim Wafler holen durch einen Rundenwinn die vorderen Plätze. Schmiedbauer wird dritter. Nach zwei Disziplinen ist das Trio Punkt gleich. Das Ausscheidungsrennen bringt schließlich einen Führungswechsel. Rafael Kokas gewinnt, Schmidtbauer landet auf Rang 2. Doch im abschließenden Punkterennen setzt sich der Wiener mit konstanter Fahrweise und guter Rennübersicht durch. Er holt sich die entscheidenden Punkte und damit den Staatsmeistertitel im Omnium. Silber geht an Lesser, Bronz an Kokas. mit einer gewissen Ungewissheit reingegangen, wie die Form jetzt auch nach der Tour of Austria ist, aber ich bin sehr happy mit den Beinen und das zu gewinnen ist natürlich ein ja eine große Freude. Bei den Junioren steht der Kerntner Heimo Fucker ganz oben. Der frisch gebackene Europameister aus Kärnten bestätigt seine starke Form. Auch wenn er in Scratch und Punkterennen knapp hinter seinem Landsmann Santiago Wrohich landet, sichert er sich durch einen Sieg im Ausscheidungsrennen und eine ausgeglichene Gesamtleistung den Mehrkampftitel bei den Junioren. Im Frauenrennen dominiert Leilac Schwendner das Geschehen. Sie gewinnt alle vier Disziplinen und holt sich damit souverän den Staatsmeistertitel im Omnium. Das Podium komplettieren Shanin Giffing und Anja Vogel. In den Einzelrennen zeigt sich eine klare Tendenz. Schwendner bleibt nahezu unangetastet und auch die die ich wollte die Konkurrenz nicht unterschätzen, aber ich auf jeden Fall vorgehab aktive Rennen zu fahren und deswegen habe ich versucht gleich am Anfang zu attackieren und schauen, dass es Rennen aggressiv anzugehen und es hat dann funktioniert und ja bin froh, wie es wie es ausgegangen ist. Nach mehreren Jahren österreichische Meisterschaften zurück in Österreich, das erste Mal in Linz. Wie viel Spaß hat’s gemacht im Autovelodrom? Viel Spaß. Also mir haben alle nicht gewusst, wie Lin sein werd, aber es hat auf jeden Fall überzeugt und es meiner Meinung nach viel besser wie in Brünnen. Ich find, dass mehr Velodrum haben. Natürlich innen Velodrum wä natürlich nur, also innen 250 wä natürlich noch cooler, aber das ist auf jeden Fall mein Anfang und ja, auf jeden Fall sehr überzeugt. Der zweite Wettkampftag bringt weitere Titelentscheidungen. In der 4000 m einer Verfolgung liefern sich die Männer ein spannendes Rennen auf Augenhöhe. Am Ende setzt sich Franz Jose Fläser an die Spitze mit einem neuen Bahnrekord von 4 Minuten 35 Sekunden und 14 Zehntel. Schmidtbauer holt Silber, wird mit minimalem Rückstand dritter. Ja, ich muss sagen, es war echt cool, dass man das ein mal so als Staatsmeisterschaft wirklich austragen haben können, weil es ja nicht so äh einfach ist, dass man dass man es vor allem jetzt mit den Wetterbedingungen wirklich alle Disziplinen unter den Hut bringt und es war für mich echt cool auch die vor allem bei uns fehlt die Disziplin jetzt im paralympischen Programm leider deswegen war es echt cool, dass ich es fahren habe können und auch zeigen, was man kann und bisschen mit dem Material habe ich bisschen fehl eingeschätzt, weil ich bin doch eine Doppelscheibe gefahren und auf der Autobahn mit dem Windinflößen muss ich sagen hat wirklich war schwer die Linie zu halten, aber trotzdem echt cooles Rennen und hat mal ein Spaß gemacht da das Verfolgerrad auszupacken. Du kennst B in Linz vor einige Trainings Sessions, was du schon hier gemacht hast. Was ist das wirklich spezielle daran? Ja, ich meine spezielle es ist eine der wenigen Outdoorbahnen, die auf Holz wirklich also aus Holz gebaut ist. Was jetzt, ich meine, wenn es nass ist, kann man auf keiner Bahn fahren, leider, aber da merkt man halt wirklich, okay, es ist grundsätzlich eigentlich super Bahn, aber dadurch, dass du halt bisschen am Wind hast, äh hast du trotzdem die Witterungsbedingungen und was ist halt einfach ungewöhnlich. Die meisten Autobahnen sind eher 300 m lang und eher auf Beton und das halt sehr was eigentlich was sehr besonderes. Also, wenn es einen schönen Tag hat, da nach Linz zu kommen auf die Bahn auf die Holzbahn ist eigentlich traumhaft. Ist echt cool. Im Fokus steht nun das Madison, das spektakuläre zweier Mannschaftsfahren. Bei den Männern kommt es zu einer Überraschung. Das erstmals gemeinsam startende Duo Wafla Fucker setzt sich in einem engen Rennen durch. In einem wirklich packenden Finalabschnitt entscheiden sie den Titel gegen die U23 Europameister Kuckas Schmiedbauer im letzten Wertungssprint für sich. Dornhofer und Prünstler komplettieren das Podium. So cool da eigentlich die Meisterschaften. Ähm zum Glück hat Wetter gehalten da jetzt oder einigermaßen. Ich sag es war ganz gut und Stimmung ist gut und jetzt dann da mit Team den Meistertitel in der Elite meinen ersten zu holen ist natürlich richtig cool und mir guter Abschluss von die Meisterschaften da jetzt her. Ja, habt euch durchgesetzt gegen die Europameister vor 2023? Äh ja, ist natürlich har was cool zu cool zu sagen zu können und sagt ja, dass ähm da Potenzial uns da vielleicht vorhanden ist für zukünftige Rennen bzw. ähm einen Hinblick auf größere Events. Ihr seid beide aktuell in euren Klassen Nummer 1 der Welt. Wie viel Spaß hat’s gemacht, das erste Mal in dieser Kombination zu fahren? Na, ich muss ehrlich sagen, Heimat fah ich sehr, sehr gerne. Man hat jetzt nicht gemerkt, dass das sein erstes großes Elite Madison war oder halt wir sind war jetzt keine vielen Paare, aber es war glaube ich schon ein sehr sehr umkämpftes Rennen. M ja, macht mega Spaß mit Heimo und ja eben mit mit dem Junioren Weltranglistenführenden da zu fahren ist schon schon cool. Team für dich, wie hast du jetzt die letzten Tage in Linz vorgenommen? Wie wichtig ist da für die jetzt noch mal für das Training hin zu die Weltmeisterschaften? Genau, also das war für mich jetzt mein Auftakt. Äh, war so ein kleiner schock fürs System, sage ich. Also, gestern war auch schon nicht schlecht. Ähm, aber habe heute schon gemerkt, heute geht schon wieder bisschen besser. Waren jetzt meine ersten Tage auf der Bahn seit Mai. Also, war doch jetzt ein sehr, sehr langer Straßenblock, der auch sehr erfolgreich war. Deshalb ja habe ich bisschen genossen ohne Bahnrad, aber jetzt habe ich mich schon gefreut und ja, ab jetzt ist dann sehr, sehr viel auf der Bahn. Bei den Frauen bestätigt Schwendler ihre Ausnahmestellung mit einem weiteren Titel in der einer Verfolgung. Sie verweist Shanin Giffing und Lea Sophie Unterköfler auf die Plätze 2 und 3. Bei den Frauen bringt das Madison Spannung und Dynamik. Schwendner und Giffing harmonieren perfekt und sichern sich den Titel. Vorig Rattner holen Silber. Bronz geht an das Nachwuchsduo unter Köfler Baubeck. Mit insgesamt sechs Meistertiteln ist Leila Schwendner die überragende Athletin dieser Meisterschaften. Auch Fucker, Schmidbauer und Lesser setzen starke sportliche Akzente. Der Nachwuchs zeigt ebenso spannende Rennen und auch starke Leistungen. Damit setzt man ein kräftiges Zeichen für die Zukunft im Bahnradsport in Österreich. Der Auftakt für das Hello Yellow Velodrum als neue Bühne des österreichischen Bahnradsports ist damit rundum gelungen. Mit packenden Rennen, neuen Rekorden und einem hochklassigen Teilnehmerfeld setzen die Staatsmeisterschaften 2025 ein deutliches Zeichen für den österreichischen Bahnradsport. เ