Remco Evenepoel muss auf der letzten Pyrenäen-Etappe die Tour de France 2025 aufgeben. Dadurch entbrennt der Kampf um Platz drei in der Gesamtwertung erst richtig. Vor allem das Team Red Bull – BORA – hansgrohe mit Florian Lipowitz und Primoz Roglic rückt in den Vordergrund. Beinahe fällt ihnen die unbeantwortete Kapitänsfrage auf die Füße …

@brinki-polkadot ordnet die 14. Tour-Etappe in seiner Analyse-Ecke für uns ein.
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Das gelbe Trikot ist vielleicht schon so halb entschieden, aber jetzt hier die dritte Bergetappe in Folge, wenn wir das Bergzeitfahr mit rechnen. Da ist ganz schön viel Spannung und Verschiebung möglich, was so das Tour Podium angeht. Aber erstmal hey YouTube, herzlich willkommen zur Analyseecke to the Frost Etappe 14. Ja, und das ist eine ganz besondere Ausgabe für mich. In dem Diskussionsformat hier schauen wir uns jeden Tag auf YouTube die wichtigsten Entscheidung des Tages noch mal an und diskutieren so ein bisschen über die verschiedenen Teamstrategien, Optionen, was man da vielleicht auch hätte anders machen können. Und ich fühle mich sehr geehrt, das jetzt hier auch noch mal ein zweites Mal auf dem Eurosport YouTube-Kanal machen zu dürfen. Hat scheinbar beim letzten Mal gut funktioniert und ich habe mir auch extra auch die Etappe hier gewünscht, weil ich schon davon ausgehe, dass auf Etappe 14 am meisten mit Teamstrategie und Taktik auch möglich ist. Der Turmale 100 km vor dem Ziel entfernt und danach geht’s noch dreimal weiter. Sehen wir da große Angriffe. Ja, vor allen Dingen der spannende Kampf ums Tour Podium und es ist vielleicht sogar noch ein Stück mehr passiert, als ich vor dem Start der Etappe heute erwartet habe. Also, wir haben viel zu analysieren. Los geht’s. Aber zunächst mal, das hier ist das Streckprofil von Etappe 14. Wir haben ein Schlussanstieg nach Super Banier hoch 12,5 km mit 7,5% im Schnitt. Das heißt natürlich der große Topfavorit auf den Tagesieg wäre Tade Pugaca. Aber zum einen natürlich auch die große Motivationsfrage, will Tade Pugaca hier überhaupt? Also hat er das Interesse hier jede Etappe zu gewinnen? Wahrscheinlich ja, aber natürlich auch die Frage, kann UAE den Tag überhaupt kontrollieren und was wollen die anderen Mannschaften? Berksik ist natürlich eine ganz interessante Nummer. Das heißt vor allen Dingen auch Lenny Martinez versucht in die Fluchgruppe des Lages reinzugehen. Unterwegs gibt’s halt mit HC wirklich richtig viele Punkte zu verdienen. Dann wollen natürlich auch ganz viele andere Mannschaften mit einem schnarken Bergfahr in diese Fluggruppe des Tages rein mit Blick auf Tagessieg. Wie zu erwarten gibt’s ein riesenroßes Gespringe in dieser Anfangsphase. Nahzu jede Mannschaft hat eine Interesse ihren Bergfahr in diese Fluggruppe des Tages zu platzieren und das ist gar nicht so einfach bei dieser flachen Anfangsphase. Wir sehen häufig so Doppelaktionen. Also z.B. hier die Mannschaft Didel Trek mit Quin Simmons, der heute wieder mit offenen Haaren unterwegs, fährt nicht für sein eigenes Ergebnis, sondern der versucht hier gerade seinen Bergfahrer, das heißt Matthias Kelmose, der da gerade am Hinterrad sitzt, in diese Fluchtrobe des Tages reinzuplatzieren, was halt für den leichten Matthias Kmose gar nicht so leicht ist. Ja, weil der so leicht ist, kommt er auf dem flachen nicht so gut weg, aber die Chance hinten raus dann bei der Berkankunft mit so einem Fahrer aus der Fluggruppe rauszug gewinnen ist natürlich deutlich größer als wenn z.B. en Sprint da vorne rausfährt. Zwischenzeitlich sehen wir sogar mal Jonathan Milan, der versucht in diese Fluggripe des Tages mit reinzugehen. Ganz einfach, weil diese Zwischensprintwertung, das heißt 20 Punkte fürs Grün Trikot noch vor dem ersten Anstieg kommt. Jonathan Milan könnte da also noch mal ordentlich Punkte in der Wertung ums Grün Trikor sammeln, aber die Mannschaft kann auch nicht bis zum Zwischensprint einfach das gesamte Feld zusammenhalten und kontrollieren, weil je früher diese Fluchtgruppe sich absetzt, desto mehr Vorsprung der Bergfahrer Matthiasmose bekommt, desto wahrscheinlicher ist die Chance, dass die heute durchkommen. Das heißt, die Mannschaft steht da so ein bisschen vor der Herausforderung, da zwei sehr unterschiedliche Ziele parallel unter einen Hut zu bekommen, aber diese Schleppeaktion, dass einen Fahrer, der besser an diesem flachen zurecht kommt, einmal auch diese Beschleunigung mitgehen kann, versucht den leichten Bergfahrer in diese Fluchtgruppe reinzubekommen. Das sehen wir wirklich ganz oft auch von vielen verschiedenen Mannschaften. Auch Victor Kampenz versucht so Z Kass in diese Fluchtgruppe des Tages reinzubekommen. Aber noch mal ganz kurz auf dieses Thema mit den offenen Haaren bei Künstimons zurückzukommen, ich finde es wirklich sehr interessant. Also ähm Specialized hat das ganze malim Windkanal getestet und das ist so eine Nachteil von so 4 5 Watt Aerodynamik halt einfach schlechter bei 45 km/h, die er mehr treten muss bzw. halt etwas langsamer fährt und das sagt meiner Meinung nach schon viel über den Charakter aus, wenn er immer sich die Haare zusammenbindet, wenn er auf sein eigenes Ergebnis fährt und in dem Moment, wo er hier nur Helferdienste für jetzt auf der Etappe für den Bergfahrer Matthias Game verrichtet oder auf anderen flachetappen für Jonathan Milon zu kontrollieren, fährt er immer mit den offenen Haaren, aber ohne dass eine Mannschaft hier in dieser Anfangsphase wirklich kontrollieren muss, dadurch, dass halt einfach dieses Gespringe jede Mannschaft möchte in dieser Fluggruppe vertreten sein, so unkontrolliert abläuft, der werden immer wieder Lücken zugefahren. Die Gruppe kommt nie so richtig weg, bevor dann auch wirklich dann der Berg losgeht, also der Turme. Wir sehen z.B. 134 km von dem Ziel eine ganz interessante Szene. Da fährt Victor Kampenatz bis zu Bruno Amirai hin, aber fährt da nicht weiter. Entweder nur, weil er meint, diese zweiergruppe hat wahrscheinlich eh keine Chance. Victor Kampenarts will halt seine Kraft investieren, wenn eine große Gruppe geht. Oder es ist vielleicht auch so ein bisschen die Überlegung, anders als wir das meiner Meinung nach teilweise schon auf anderen Etappen beobachten konnten, geht’s wisbike heute nicht so sehr darum nur irgendeinen Fahrer vorne zu positionieren. Ja, Stichwort Relaisestation auch mit so einem defensiven Gedanken einfach nur abzusichern. Die hatten schon mal Tage, wo die mit mehr Kraftaufwand sicherstellen wollten, dass die auf jeden Fall irgendeinen Fahrer vorne platziert haben. Und heute zocken die meiner Meinung nach ein bisschen mehr. Die fahren mehr mit Auge, die wollen den richtigen Fahrer, das heißt einen starken Bergfahrer auch möglichst Kräfte schon vorne positionieren. Also wir sehen hin und wieder Maren Victor Kampennardz, Eduardo Afini, die neutralisieren nur die Aktion, aber die richtige Gruppe unter anderem auch wegen dieser Kontrollarbeit setzt sich dann erst am Fuß vom Turmer alle ab, aber es gibt leider noch eine sehr unschöne Szene unterwegs. 130 km vor dem Ziel bei so einer Orsdurchfahrt. Er hat Matthias Keelmose, also genau der Bergfahrer von Lidel Dreck, der heute in diese Fluchtruppe des Tages reingehen wollte. Er hat auch im Interview vorher verraten, er wollte mal mit Blick aufs Bergtrikot fahren. Der beste Nachwuchsfahrer und fünfplatzierter in der Gesamtwertung von der letzten Spanien Rundfahrt kollidiert hier mit so einem ja Metallstück. Also der schlitzt sich da irgendwie an dem Schild den Arm auf. Das blutet so stark. Der kann danach noch weiterfahren, aber merkt das macht hier keinen Sinn und für ihn ist die Tourde Force leider an der Stelle vorbei. Gute Besserung an der Stelle auch dadurch kann jetzt Ledeltrekck dann das Feld zusammenhalten, kontrollieren. Nur noch für das eine Ziel. Jonathan Milan holt sich da die Maximalpunkte am Zwischensprint. Weiter beim Zwischensprint wird noch Matti VPL mit 17 Punkten und das entwickelt sich hier wirklich zu einem spannenden Dreikampf, weil t der Poger hat ja auch noch gute Chancen sich im Ziel weitere Punkte für die Wertungs Ketrikot zu sichern, aber das Rennen startet jetzt eigentlich erst so richtig mit Eingang in den Colde Turmy. Das heißt jetzt keine Überraschung mehr, man kann sich einfach über Stärke absetzen und sehr überraschend, also wirklich noch 16 km vor der Spitze vom ersten Berg fällt hier der drittplatzierte aus der Gesamtwertung Remco Vepol raus. Der muss auch kurz danach die Rundfahrt aufgeben. Meinte auch schon irgendwie die letzten zwei Tage, die haben nicht so richtig funktioniert. Das Bergseitfahren lief ja gar nicht nach seinen Vorstellung. Hatte schon auf der Etappe 12 richtig zu kämpfen. Ich hatte mich eigentlich auf ein spannendes Duell zwischen Floren Lipowitz und Remco Vennepol um das Podium bzw. das weiße Trikot gefreut. Das ist jetzt erstmal vorbei, aber dieses Duell ums Tour France Podium wird heute auf einmal trotzdem noch extrem spannend. nur halt jetzt nicht mehr mit der Rolle Redpool Boran Score als die Herausforderer, die Remco Venepol angreifen müssen, da noch ein paar Sekunden Zeit gut machen müssen, sondern Red Bull Boran Score sind jetzt auf einmal die, die das Tourpodium verteidigen müssen, die können jetzt was verlieren und darauf waren die vor dem Start der heutigen Etappe gar nicht eingestellt. Wie schnell kriegen die jetzt den Schalter umgelegt? Eine neue Strategie dafür ausgerichtet und hier entwickelt sich gerade eine richtig richtig gefährliche Situation für Red Bull Burans Go und die Ziele to the France Podium, weil keiner weiß ja, ob UAE heute überhaupt den ganzen Tag kontrollieren will, ob Tuggache heute auf den Tagessieg fährt. Im Moment fährt nur Nils Polit am Koldeturm die ganze Zeit von vorne. Also, der macht schon wirklich einen sehr guten Job, aber so wirklich voll Anschlag ist das jetzt noch nicht, wie wenn der z.B. Adam Jates kontrollieren würde und vorne setzen sich immer weiter richtige Hochkaräte ab. Lenny Martinez ist gerade vorne solo raus, der wird sich gleich die HC Bergwertung am Turm schnappen, aber ganz gefährlich ist doch diese Gruppe Nummer 2 Johannesen. Also der aktuelle Stand in der Gesamtwertung vor dem Start der heutigen Etappe ist Florian Lipowitz hat 7 Minuten Rückstand und Tobias Harland Johannessen vom Team Uno X 10 Minuten, also wirklich knapp dahinter, aber auf der anderen Seite für Tade Poger noch nicht so eine Bedrohung und das heiß hier setzt sich wirklich gerade eine wirklich brandgefährliche Gruppe ab, die hat 1 Minute 45 Vorsprung aus Sicht von T der Pogc ist die Welt ja absolut in Ordnung. Wenn ihr heute nicht auf Tages fahren will, kann ihr die Gruppe ja durchaus auf 8 Minuten heute fahren lassen und die fahren heute ein bisschen entspannter, gemütlicher ins Ziel, aber auf der anderen Seite kleitet halt so Red Bull Borans Groß die Situation aus seinen Händen, weil die dürfen halt nicht mehr als 3 Minuten Vorsprung zulassen zu dieser vorderen Fluchtgruppe und dann Florian Lipowitz, sonst verliert er das Tourpodium, was der vor ein paar Kilometern gerade erst gewonnen hat. 80 km vor dem Ziel haben wir folgende Rennsituation. Vorne an der Spitze weiterhin Solo Lenny Martinez, der schnappt sich so viele Bergwertung wie er kann. Und in der Gruppe dahinter herrscht schon so ein bisschen Uneinigkeit, da geht auch schon sehr früh dieses Springe los. Da setzen sich zwischenzeitlich mal Parantre und Kass ab. Also nach dem Aussteigen von Remco Vepolent Parantre natürlich ganz klar auf Mission Tagessieg da vorne mit Freiheiten unterwegs. Bei Z K und Simon Yes kann man vielleicht ein bisschen diskutieren. Spielen die auch noch eine potenzielle Rolle für Jonas Wingegard, aber ich denke auch eher so ja 20 80. Man kann ja auch noch ein bisschen flexibel entscheiden, falls die tatsächlich gebraucht werden, aber wahrscheinlich eher mit der Mission Tagessieg für Wisman Lisebik vorne. Sehr viele starke Bergfahrer vorne in der Gruppe. Michael Woodz, Tüman Arensmann, Carlos Rodriguez, Henrik Mass. Beno Conor würde, wenn die Gruppe durchkommt, sich auch ein bisschen verbessern in der Gesamtwertung, aber ich denke mal, das Hauptziel ist hier Tagessieg. Der best platzierte vorne in der Gesamtwertung ist halt Johannesen mit nur 10 Minuten Rückstand, also nur 3 Minuten hinter Floren Lipitz. Und das ist hier gerade eine richtig gefährliche Situation, weil die haben schon über 2 Minuten Vorsprung aufs Hauptfeld und die große Frage, wer fährt da hinterher? Im Hauptfeld sieht man die ganze Zeit nur Nils Polne in der Spitze, aber der muss ja nicht unbedingt schneller fahren und von Red Bull Boran sind nur noch die beiden Kapitäne Floran Lipowitz und Primus Rocklet da. Das heißt, wenn UAE sich jetzt irgendwann mal entscheidet und sagt, für uns ist die Gruppe okay, wir sind am Tages nicht interessiert, wir lassen das Loch jetzt immer weiter aufgehen, dann wird’s ganz gefährlich bzw. Dann muss sich doch bei WBoransfruhe irgendjemand entscheiden, wer ist da der Kapitän Nummer 1? Okay, man hat noch Alexander Flasov hier vorne in dieser Fluggruppe mitgeschickt, wo man auch so ein bisschen sich die Frage stellt, vorne hilft er jetzt erstmal nicht so viel, den könnte man jederzeit zurückbeordern, damit der Tempo an der Spitze vom Hauptfeld fährt, aber er alleine gegen eine 14 oder 15 Mann Spitzengruppe, die zusammenarbeitet, kriegt man so schnell auch nicht kontrolliert. Red Bullbohrer hat hier ein riesengroßes Problem. Die haben auf der einen Seite die Situation verpasst, einfach am Hinterrad von Johannen mitzugehen, als der am Koldeturmelee gegangen wäre, hätte einfach Liptz quasi in Mannndeckung abriegeln müssen. So viele Fahrer, die da ums Todium eine Herausforderung sein können, gibt’s ja nicht mehr. Also neben Johannesen würde ich auf jeden Fall noch Felix Gall und Oscar Only extrem ernst nehmen, aber aber wenn man in solche Gespringeraktion in Fluchtgruppen abwechselt mit Rocklitch oder mit Lipovitz reingeht, hätte man das auch so neutralisieren können. Nachdem die Gruppe aber einmal weg ist, ist es ein riesengroßes Problem, dass Red Bull Boran Gro halt nur mit so einer geteilten Strategie hier zur Tourde France gekommen ist. Redbans Gro fehlen halt jetzt im Zweifel echte Berghelfer, die jetzt hier so eine Situation noch mal retten können und UAE muss ja nicht, dafür ist der Zeitunterschied ja schon zu groß. Andersen ist in der Gesamtwertung für Pog sowas von keine Gefahr. Ist nur die Frage, kann Polit alleine so weit das Feld kontrollieren und fahren, dass Pog noch mal eine Option auf den Tagessieg hat? Und die Antwort ist tatsächlich, Redporan Score hat heute richtig richtig viel Glück, dass sie sich nicht heute schon auf einen Nummer 1 Kapitän eindeutig festlegen müssen, weil UAE so lange heute an der Spitze vom Hauptfeld von vorne fährt und das Loch nie größer aufgehen lässt als 3 Minuten zur vorne zur Spitze bzw. 2 Minuten zu dieser Fluchgruppe um Johannesen. Und was Bora auch wirklich extrem hilft, ist, dass diese Fluchgruppe vorne nicht so konsequent zusammenarbeitet, sondern dass da quasi schon ja direkt ab 100 km vor dem Ziel die ersten Attacken rausgehen und auch schon aus dieser Fluggruppe raus immer wieder Gespringe Uneinigkeit war mit Blick aufs Tagesergebnis. Das heißt, nachdem Lenny Martinz irgendwann gestellt war, der hat sehr viele Punkte in der Bergwertung gesammelt, setzt sich 33 km vor dem Ziel Tüen Arensmann ab und nur die Mannschaft UAE hat ganz alleine diesen Abstand zu dieser sehr gefährlichen Fluchtgruppe kontrolliert im letzten Anstieg 14 km von dem Ziel nur eine Minute der Abstand vorne Tin Arensmann Solo an der Spitze ist ja nicht die Gefahr für Rpel Borans Ruhe und erst am letzten Berg starten noch wirklich die Attacken aus der Gruppe der GC Favoriten. Also Felix Gall attackiert mal raus, aber wir sind ja jetzt schon am letzten Berg. So super viel machen jetzt Teamkollegen Windschattenspiele nicht aus, wie wenn wir in der Abfahrt von vorne fahren oder im Flachstück und das heißt Red Boran hat richtig Glück gehabt. Die mussten sich heute noch nicht festlegen, wer die klare Nummer 1 ist, sondern zum Schluss darf halt am letzten Berg jeder sein eigenes Tempo fahren. Wir sehen sogar Jonas Wingegard attackiert mal raus, aber nur so 2 3 km vor dem Ziel. Da macht er keine 4er Minuten mehr gut und erst recht nicht, wenn der Pogatc einfach am Hinterrad klebt. Loren Lipz macht heute wieder einen sehr starken Eindruck. kann er mitgehen, während Primus Rocklit ein bisschen früher reißen lassen muss, aber man kann sich wie gesagt beide Karten erstmal ein Stück weit weiter offen halten, weil UAE doch heute sehr lange so auf halbe Kontrolle gefahren ist. Das heißt tatsächlich einen Fahrer konnten die heute nicht einholen. Keine Option für Tagessieg Nummer 3 für Tal Pog in Folge. Aber auch wenn das manche Experten vielleicht anders sehen, ich bin der Meinung, dass die Entscheidung t der Pogatcha fährt heute nicht auf Tagessieg sehr spät kam. Vielleicht haben die auch ein bisschen ja effizient geschaut, wie weit kommen wir mit so viel Kräften? Mehr wollen wir nicht investieren. Wenn man weit vorm Ziel schon die Entscheidung getroffen hätte beim Team UAE, die fahren heute nicht auf Tagessieg, die Fluchgruppe kann durchfahren, dann muss man ja nicht so dicht dahinter ins Ziel reinkommen, weil man ja aus Sicht von Tade Poger viel mehr Zeit hatte zum Spielen in der Gesamtwertung. Man konnte ja 10 Minuten Vorsprung geben, ohne dass das gelbe Trik ohne Gefahr wird und erstmal Redburans Ruhe quasi in Zugzwang setzen, aber da kann man aus deutscher Sicht wirklich von extrem viel Glück reden, dass das am Ende nicht passiert ist. Das hier ist das Tagesergebnis. Tymen Arsmann gewinnt mit einer Minute 8 Vorsprung vor Tade Poger. Pogca holt tatsächlich sogar noch mal 4 Sekunden plus 2 Bonussekunden raus, aber auch ohne Remke Venepol wird das hier glaube ich noch eine richtig spannende Angelegenheit ums Tour de France Podium, weil Felix Gall, Floren Lipitz, Oscar Only, die kommen auch heute noch relativ dicht zusammen ins Ziel. Tobias Hand Johannesen hat ein bisschen eingepüst. Der hat halt natürlich auch in der Fluggruppe viel gearbeitet und zum Schluss kann er dann das Tempo nicht mehr mitgehen, wenn Floran Lipowitz ein bisschen erholt aus dem Windschatten kommt. Heute musste sich Redbo Borans noch nicht festlegen, wer die klare Nummer 1 ist, aber es ist mal wieder ein Tag, wo Lipovitz über eine Minute vor Primus Rocklit ins Ziel kommt. Eine Entscheidung wäre relativ eindeutig, wenn so eine Situation demnächst noch mal entsteht, als erstes im Wind arbeiten muss und wer dann der Nummer ein geschützte Kapitän ist. Das hier ist jetzt erstmal der neue Stand in Sachen Gesamtwertung. Nach Etappe 14 Tade Pogac jetzt mit 4 Minuten 13 Vorsprung vor Jonas Wingegard. Da passiert wahrscheinlich nicht mehr ganz so viel. Wenn man hätte auf den Wunder hoffen dürfen, wä wahrscheinlich heute mit Durchfahrt Lurt oder vor allen Dingen auch mit genau diesem Streckenprofil ein schwerer Berg sehr weit weg vom Ziel die größte Chance gewesen, aber der Kampf ums Tour Podium kann glaube ich noch richtig spannt werden. Jetzt mit Floren Lipz in der Verteidigungsrolle und Redbo Boranko halt wirklich nicht mit der Mannschaft dafür angereist, so eine Position auch verteidigen zu können. Und wenn weiter Gall Onley und Johannesen abwechseln attackieren, wird’s wirklich schwer drei Fahrer mit zwei Fahrern in Mannckung zu kontrollieren. Das hier ist jetzt der neue Stand in Sachen Wertung ums grüne Trikot. Jonathan Milaner in einer Spitze mit 251 Punkten vor Tade Pogata 223 da könnte auch noch was passieren. Und auch in der Bergwertung ist Lenny Martinez mit aktuell 60 Punkten an der Spitze war weitem noch nicht durch. Der Vorsprung auf Turg mit 52 ist nicht so groß und da kommen noch einige Bergankünfte mit richtig vielen Zählern. Das hier noch zur Vollständigkeit die Wertungs weiße Trikot, aber die ergibt sich natürlich auch so ein bisschen aus der Gesamtwertung. Und was können wir von der Etappe morgens erwarten? Etappe 15 geht nach Kakasson. Flaches Ziel, aber nicht so einfach, dass das hier in den Massensprint endet. Wir haben 55 km vor dem Zielenden Anstieg, der ist 3 km lang mit über 9 % im Schnitt. Ein bisschen weit weg vom Ziel, um hier schon die Gesamtwertung anzugreifen, aber das kann hier ein richtig schönes Spektakel geben. Kampf aus der Fluchtgruppe raus, weit weg vom Ziel. Matth Vanerpool versucht vielleicht zu sprinten bzw. ich hoffe natürlich weiter auf dieses zweier Sprintduell aus einer nach Florgruppe raus. Matthe vonpol gegen Wout von Art, aber wird natürlich ein ganz schwer zu kontrollierender Tag. wahrscheinlich wieder so 100 km Kampf in die Fluggruppe des Tages reinzukommen und dann auch schon nahtloser Übergang 100 km raus aus dieser Fluggruppe sich absetzen Richtung Tagessieg. Aber das soll’s mal an der Stelle von mir für heute zumindest mit der Analyseecke gewesen sein. Ich sag mal bis morgen, je nachdem auf welchem Kanal ihr einschaltet und vielen Dank an Eurosport für das Vertrauen, dass ich das Format mal hier bei euch auf dem Kanal machen durfte, dann auch mit Livebildern aus dem Rennen. Lasst gerne Feedback in den Kommentaren da, wie euch das Format gefallen hat, bzw. Also, ich diskutiere auch wirklich sehr gerne über sportliche Sachen. Ihr dürft natürlich auch Sachen anders sehen als ich. Gerade im Sport gibt’s ja wirklich sehr viele Dinge, die sind nicht so eindeutig zu klären. Was waren wirklich die bewegtgründe? Wollten die auf Tagessieg oder wollten die so oder so fahren? Und gerade genau solche Diskussionen, wo es vielleicht doch gar keine eindeutige Wahrheit gibt am Ende des Tages, finde ich richtig spannend. Aber wie schon gesagt, macht’s gut und bis bald. [Musik]

39 Comments

  1. Gute Analyse, aber was aus meiner Sicht übersehen wurde: Es war kein Glück, Zufall oder Unsicherheit bzgl. Tagessieg Pogi, warum UAE so viel Nachführarbeit gemacht hat. Sondern: Der Gegner von Pogi ist Visma mit Jonas Vingegaard und UAE hat clevererweise das Tempo hochgehalten und damit die Attacken von Kuss, Yates, Jorgensen& Co verhindert, dazu Vingegaard isoliert.

  2. so schnell zu eurosport muss ja gute Kontakte haben unter 1k viewer und jetzt hier 😉 ?! interessant, geht doch nix über Connections, immerhin darf er jetzt endlich Fahrszenen zeigen was es sicher interessanter macht. Zu Visma gute Idee als relais Station aber n Flop wollten wohl eher auf Tagessieg gehen denke ich sonst wäre es wie gesagt n Flop, hätte Vingos Angriff früher erwartet, Poga heute erstaunlich deffensiv sieht man ja selten. Die Arensman Attacke hätt ich gerne noch gesehen. Gall auch sehr stark, leider nicht erwähnt.

  3. Wieder sehr gute Analyse👌
    Auch wenn ich selber auf dem Rad unterwegs war und keine Zeit für TDF schauen kann ich so dementsprechend TDF folgen und bin vorbereitet für die nächste Etappe.
    Wann TDF Doku auf Deutsch mit Brinki!!!!!! Netflix gönn doch mal.

  4. Warum fährt Visma eigentlich nie für Jonas? Alle wollen immer selber was reissen, am Schluss schaut nie etwas raus. (Ausser bei Simon, aber was brachte das Jonas)

  5. mega geil. Ein wenig schade, dass Gelb quasi schon entschieden ist, was die Taktik spielchen uninteressanter macht, aber sonst mega geiles Format.

  6. spannende Analyse. Pogacar wird wohl am Ende das Rennen machen (sofern nichts blödes dazwischen kommt), trotzdem ist es eine spannende Tour. Aus schweizer Sicht finde ich macht auch Tudor einen guten Job.

  7. Was aber fuer RBBH nun spannend wird: Wie will man mit der jetzigen Mannschaft das Podium verteidigen ? Bisher hat ja UAE immer die Etappen kontrolliert. Aber wie weit koennen die das noch ? Wir haben noch eine Woche und Visma hat nur eine Chance mit Vingegaard und zwar wenn sie absolutes Chaos verursachen. Und dabei kann ihnen ein Onley oder Johannesson durchrutschen bzw in ne Gruppe moggeln.

  8. Ich schau nebenbei bei discovery + den Eurosport Stream und muss wirklich sagen das gefällt mir. Genauso wie die Analyse Videos. Bewegte Bilder sind natürlich nice…

  9. Super Analyse und immer wieder interessant als Hobby fahrer und kein Rennradfan von klein auf, wie viel taktisch und technisch alles bedacht wird. Da werd ich direkt zum Entusiasten. Super!

  10. Klasse Analyse, ich verfolge die auch auf seinem Kanal. Aber wurde seine Stimme bei dieser Analyse etwas schneller gemacht. Ist mir so noch nicht aufgefallen. Mal schaun, wie es morgen ist. 🙂

  11. Mein Hottake für morgen: RBBH geht mit einem Plan ins Rennen 😄
    Ich glaub selbst nicht dran…
    Aber schon Wahnsinn, wie unsichtbar das restliche Team ist. Vlasov sieht man manchmal, aber eigentlich immer schon am Anschlag, wenn's drauf ankommt. Und die anderen sind einfach irgendwo im Feld. Die können von Glück reden, dass Lipo in so einer guten Form ist. Denn Roglic reißt auch nicht die Wurst vom Teller.

  12. Prima Analyse mal wieder! Ich hoffe, falls Florian Lipowitz mal Windschatten von Roglic bräuchte, dass Roglic auch für ihn fährt (glaube ich aber persönlich nicht!)

  13. Genau die Art von Analyse die bisher auf jeden Kanal gefehlt hat. Kein endlos Gelaber Ober endloses wiederholen. Ganz prima, bitte macht damit weiter, gerne auch bei allen relevanten Rennen.

  14. Ich denke die Etappe hat vieles deutlich aufgezeigt. Das komplette Team VISMA, welches wirklich, wirklich hochgehandelt wurde, performed durch die Bank nicht. Die Antritte von Jonas sind kraftloser geworden, man merkt eben auch 13 Tage Rennen. Man wird sich glaube ich auf der Etappe dazu entschieden haben, einfach Platz 2 zu untermauern, weil man gemerkt hat, dass das Team nicht funktioniert. Es müsste anderes als ein Antritt ein paar km vorm Ziel passieren um Pogacar ernsthaft unter Druck zu setzen. Die Etappe übermorgen bietet dazu keine Gelegenheit und auf der Etappe am Donnerstag fährt man – selbst wenn alles super gut läuft – nicht über 4 Minuten auf Pogacar heraus. Glaube der Antritt galt eher den Abstand zwischen Platz 2 und Platz 3 zu vergrößern.

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