Julia Schuler ist Deutschlands größte Radsport-Influencerin. Und wenn man ganz ehrlich ist, ist diese Tatsache mit ziemlich vielen Vorurteilen behaftet. „Die lebt in einer Traumwelt“, „Die macht Sport doch nur für die Aufmerksamkeit und die Kohle.“
Vielleicht mag das auf den ein oder anderen Influencer auch zutreffen. In unserem Gespräch mit Julia ließ sich allerdings ziemlich schnell erkennen, dass sie selbst gar nicht so genau weiß, wie das mit den 500.000 Followern eigentlich passieren konnte.
Immerhin kann sie mittlerweile sogar ihrer Oma erklären, was sie da eigentlich beruflich macht – und hat auch schon einen Plan B für die Zeit nach der Social-Media-Karriere.
Kleiner Tipp: Es hat was mit Hühnern zu tun.
📖 Kapitel 📖
0:00 Intro
0:50 Vorstellung
1:53 Begrüßung
3:03 Werdegang, Triathlon, Studium
7:50 Begeisterung Radfahren
9:30 Erste Schritte auf Instagram
13:15 Reaktionen aufs Influenzerdasein
16:10 Warum folgen dir die Menschen?
18:28 Triathlon Challenge Roth
21:50 Negative Kommentare & Feedback
24:14 Thema Selbstvermarktung
27:30 Letzte Fragen
29:00 “Entweder – Oder” & Outro
Vielen Dank an unsere Kanalpartner:
💃 Spare 10% auf @ryzon-apparel Bekleidung 💃
Unseren Affiliate Code findet ihr über den Link
Richie's & Tobi's Favoriten
🎥 @insta360 🎥
https://www.insta360.com/sal/x4?utm_term=INR1SAA
Unser Affiliate-Code: INR1SAA
⛑️🔒 @Abusgroup ⛑️🔒
Unsere Helme und Fahrradschlösser
https://bit.ly/RTFxAbus
Route auf Strava oder komoot:
https://www.strava.com/
https://www.komoot.com/
🎺 Musik – Lizenziert bei Epidemic Sound 🎺
❤️ Lasst ein Abo da ❤️
[Musik] Meine Eltern haben mich mit 6 Jahren in Schwimpfvere eingeschickt. Bin so halb auf dem Boot aufgewachsen, deswegen war das schon immer mein Element. Ich habe einfach das gemacht, was ich gut kann. Ja, und das ist einfach Spaß am Radfahren haben. Es können sich wahrscheinlich nicht alle direkt was drunter vorstellen und das so wirklich als Job sehen. Ich bin ganz froh, dass es meine Oma inzwischen verstanden hat. Ist dein Leben so perfekt, wie es auf Instagram aussieht? Natürlich so perfekt wie bei euch. [Musik] Herzlich willkommen zu einer weiteren RTF mit der auf dem Papier wohl bekanntesten Ratsportlerin Deutschlands. Über eine halbe Million Menschen folgen Julia Schule auf Instagram und gucken ihr dabei zu, wie sie Radfährt, läuft und ab und an auch mal schwimmt. Bis vor ein paar Jahren wäre es dabei wohl undenkbar gewesen, dass Julia all diese Sportarten völlig ohne Leistungsgedanken ausübt. Also Julia ist wederrad Profi, noch will sie einer werden. Julia macht einfach nur Sport. Zum Glück macht sie den nicht weit entfernt von unserer Gartenlaube im wunderschönen Mainz. Wir sind mit ihr auf den Ründchen verabredet und wollen mit ihr über ihren Job als Influencerin quatschen. Ob sie das eigentlich alles geplant hat, ob es Vorurteile gibt und wie das eigentlich ist, wenn einem ca. 50 Fußballstadien von Menschen beim Fahrradfahren zu gucken. Los geht’s. eine RTF mit Julia Schuler. [Musik] Angekommen am typischen Treffpunkt. Kein Julia zu sehen. Ist typisch Influencer, ne? Ist immer nur am Arbeiten. Ja. Moin. 5 Minuten zu spät. Alles wie immer oder Kaffee geht auf dich. Ich habe hier noch ein Mikrofon für dich. Danke, danke. Sonst hört man dich ja nicht. Erste Frage direkt hier so spontaner Smallt, wie läuft die Challenge Rotvorbereitung? Nächste Woche geht’s los. Es wird spannend, würde ich sagen. Also noch eine Woche jetzt genau, ne? Ist kurz vor knapp und so fühle ich mich auch. Also was macht die Form? Ist so mäßig, würde ich mal behaupten. Also ich kann es überhaupt nicht einschätzen. Aber reicht für Rzabel? Das ist die Frage. Das ist die große Frage. Ich denke schon. Ich bin guter Dinge. Ja, du schwimmst besser. Ja, ich glaube beim Fahrradfahren wird’s hart. Da holt er mich. Kann sein, aber laufen. Aber wenn wir jetzt mal darüber quatschen, bist du schon nervös? schon. Ich war eigentlich die ganze Zeit super entspannt, aber jetzt ist schon ein bisschen Nervösitäter da. Okay, dann verspreche ich dir jetzt ein seelenruhiges Interview und vielleicht gebe ich dir zwischendrin noch ein paar Schwimmtips. Komm, wir fahren los. Ich denke auch [Musik] endlich raus aus der Stadt schon geschafft. Die erste Frage in diesem Format ist eigentlich immer, wie bist du zum Sport gekommen generell und hast du direkt mit Radsport angefangen? Radsport? Nein. Ja. Sport ja schon ganz früh. Also ich glaube meine Eltern haben mich mit 6 Jahren in Schwimpfere eingeschickt. Oh, du arme mein Beileib. A, ich fand das super. Ich habe Wasser geliebt. Ich bin so halb auf dem Boot aufgewachsen, deswegen war das schon immer mein Element. Und dann habe ich erstmal planschen geübt. Ich glaube, ich konnte auch zuerst tauchen, bevor ich schwimmen konnte. Eine gute Kombination. Sehr beruhigend für Eltern auch. Ja, meine Mom hat mich irgendwie vom 3 m Fett springen lassen, weil ich konnte ja zum Rand tauchen. Ja, dann nee. Und dann wird das irgendwie immer leistungsmäßiger und so mit 14 war das jetzt aber auch nicht so effizient, dass man gesagt hätte, Eier, das lohnt sich irgendwie vor der Schule auch schwimmen zu gehen. Okay. Ja, und dann dachte ich so ganz das ganze aufgeben will ich auch nicht. Und dann gab’s in der Schule tatsächlich in der Projektwoche Triathlon und dann habe ich dann okay und dann habe ich das angefangen, weil mein Lehrer, der war bei Eintrad Frankfurt Trainer und habe mich dann da so mehr oder weniger hingeschickt: “Hey, probier das doch mal aus.” Und das habe ich gemacht und das hat mir irgendwie schon ganz getaugt. Aber du hast ja gerade gesagt, also mit dem Schwimmen, das ging so in Richtung richtig Leistungssport zu machen. Ähm und das hat dann aber dann für dich nicht geklappt, weil du gesagt hast, okay, so richtig durchziehen will ich es auch nicht jetzt. Also, ich war immer ganz schön klein, ja, und beim Schwimmen macht das echt krass was aus. Es waren alle immer so ein Kopf größer und du musst dir vorstellen, die springen ins Wasser und sind dann direkt schon eine Länge weiter. Ja, okay. Und dann hat mir ja, ich glaube, ich habe dann dadurch auch so ein bisschen die Freude verloren. Ja, verstehe. Aber vom vom Typ her, bist du bist du ein Wettkampftyp? Hast du Bock auf Vergleich mit anderen oder? Ich mache das gerne, aber eher so als Ziel für mich. Okay. Und ich glaube, ich bin nicht ehrgeizig genug. Aber hast so wichtig. Ja, okay. Aber das heißt dann, du hast dir nicht aus Ehrgeizgründen Triathlon ausgesucht, wie das würde ich sagen, viele Leute, die Triathlon machen, äh sich den Sport aussuchen, sondern weil dein Lehrer das gesagt hat und dann fand immer cool. Ich fand laufen cool. Es gab immer so Stadtläufe, da habe ich mitgemacht. Ja. Und Radfahren, ich bin eh überall hin mit dem Fahrrad gefahren. Das war so mein einziges Fortbewegungsmittel. Bus fahren, da kam ich immer zu spät. Der hat nicht auf mich gewartet. Ja, ich habe gewartet. habe ich den Busfahrer schon mal was voraust. Ähm, trotzdem, also der Triathlon Sport hat dich jetzt nie so zu 100% vereinnahmt, dass du jetzt dann auch in dem, sage ich mal, Sport gesagt hast, ey, da habe ich richtig Bock auf Leistungssport, das wird jetzt genau mein Ding. Sondern du hast das weiterhin ja gut in wie weit man Triadon jetzt als Freizeitsport betreiben kann, sei jetzt auch mal dahingestellt. Wie wie intensiv hast du das gemacht? Also am Anfang dachte ich, ach, ich mache jetzt ganz entspannt Triathlon. Ja, dann habe ich gelernt, ich glaube das geht gar nicht. Ich glaube auch nicht. Und ich war halt auch super fit durchs Schwimmen und hatte dann natürlich den anderen auch ein bisschen, aber einfach ein bisschen im Vorteil, weil die meisten Triathleten zu dem Zeitpunkt nicht so wirklich schwimmen konnten und da hat das leider alles so gut geklappt, dass ich dann auch sehr schnell irgendwie im Kader gelandet bin und das dann eigentlich das gleiche Trainingspensum war wie zuvor oder noch mehr. Ja, und dann hat sich das irgendwie so hochgesteigert bis hin so Abiphase und dann danach sind wir immer jedes Jahr haben mit meinem Team eine Runde aufgestiegen. Okay. Also Bundesliga Team dann quasi, aber zweite, nicht erste. Okay, nur zweite. Und als wir uns kennengelernt haben, ich glaube das war 218 Sommersemester Uni Mainz, Topadresse für Sportstudium auf jeden Fall Daumen hoch. Ähm ähm hast du da noch, also das heißt vor jetzt 7 Jahren, hast du da noch aktiv Triathlon gemacht oder hast du das dann irgendwann äh auch so ein bisschen ausschleichen lassen od wie? Also mit dem Sportstudium habe ich dann auch andere Sportarten natürlich kennengelernt. Ja und die haben irgendwie auch Spaß gemacht. Okay. Und ich habe ja dann quasi mein ganzes Leben nur Radfahchim und laufen gemacht. Ja, habe ich gemerkt, o ist irgendwie auch nicht alles. Ja, und ich will noch mal irgendwie was anderes sehen. Und mein Team war sehr sehr motiviert und die wollten halt immer weiter aufsteigen und waren aber zu dem Zeitpunkt, glaube ich, auch an einem ganz anderen Punkt als ich. Die waren alle schon ein bisschen weiter Studium so knapp fertig oder schon komplett in der Arbeitswelt und ich habe dann doch lieber mein Studium genossen. Okay. Ja, ich wollte nämlich gerade eben schon sagen, weil als wir uns kennengelernt haben, bist du auch glaube ich gar nicht so viel Rad gefahren, sondern das kam ja dann erst so ein paar Jährchen später, obwohl du Radfahren ja eigentlich vom Triadlon schon sehr sehr gut kanntest. Also wie wie kam so diese neue Begeisterung für den Sport noch mal zurück? Also, ich bin in Offenbach aufgewachsen und dann nach Mainz gezogen für das Studium. Ja. Und als ich glaube ich das erste Mal alleine hier in Mainz Radfahren war, bin ich richtig dumm irgendwelche Weinberge hoch und das war mir auch am Anfang einfach viel zu viel zu steil und ich bin immer fürs Radfahren zurück nach Frankfurt gefahren, wo es eigentlich komplett beschissen ist. So schön da noch mal so ein bisschen. Ja. Äh und dann muss ich die Liebe zum Radfahren eigentlich erst noch mal neu entdecken. Ich wusste, dass es Spaß machen kann, weil wir jedes Jahr am Trainingslager waren in der Toscana und das hat immer am meisten Spaß gemacht, aber halt irgendwelche Intervalle Berg hoch und runter hat mir nicht so getaugt. Also das heißt so ein bisschen auch einfach ist Radfahren bei dir dann der Naturaspekt oder sind’s die Leute mit denen du Rad fährst oder was was findest du geil am Radfahren? Es ist teils teils einmal Natur und auch einfach alleine sein. Das finde ich schon schön. Ja. Andererseits diese Kombination, dass man das auch mit Leuten zusammen machen kann, die vielleicht auch nicht aus diesem ganzen Vereinszirkus sind und das Radfahren so ja einfach als freudige Aktivität wahrnehmen. Das fand ich dann halt super cool in so Rids zu lernen. Man kann Kaffee trinken, man kann Eis essen, das kannte ich alles nicht. Stimmt ja. Das ging mir eigentlich ähnlich. Also so dieses, dass man also Kaffeepause kannte ich schon, weil wir sind ja nicht so verkrampft wie die Triathleten im Radbur, ne? Liebe Grüße, wir machen Kaffepause gibt’s bei uns schon länger. Als du mit dem Sportstudium angefangen hast, würde ich jetzt mal so behaupten, hast du gemerkt, okay, Sport ist meine Leidenschaft, wahrscheinlich will ich irgendwann mal in dem Bereich arbeiten. Ähm, dann kamen dir so ein paar Fotos auf Instagram dazwischen. Mm. Ich erinnere mich noch ganz gut da dran. Ähm, als du glaube ich das erste Mal ein Foto von dir beim Fahrradfahren hochgeladen hast, dass dann so ein bisschen ja der Grundstein dafür geworden ist, dass du heute so viele Abonnenten hast und dir so viele Leute beim Fahrradfahren zugucken. Meine Frage damals, hast du das einfach hochgeladen? War das geplant? Hast du dir gedacht, alles klar, ich werde dir als Influencerin oder wie ist das damals abgelaufen? Auf keinen Fall. Okay. Nee, also es ist einfach ein saus schöner Sport, den man auch, glaube ich, sehr schön in eine ästhetische Richtung machen kann. Ja, und das ist das, was mich am Rad von einem Endeffekt auch so begeistert hat. Ja. Und nein, ich wusste nicht, dass das so gut klappt, aber der Grund dafür ist wahrscheinlich, es war einfach der richtige Zeitpunkt, das war Corona. Ja, stimmt. Ja. Und zu dem Zeitpunkt gab es auch noch nicht viele Radinfluencer und im Endeffekt war das ja einer der wenigen Sachen, die überhaupt funktioniert haben zu dem Zeitpunkt. Stimmt. Und dann hat’s wohl einfach gepasst zur richtigen Zeit am richtigen Ort kann man sagen eben. Ähm trotzdem erinnere ich mich auch noch gut da dran, wie ich damals das so ein bisschen mitverfolgt habe und so dachte, Alter, da folgen ja jetzt auf einmal richtig richtig viele Leute rein und ich kenne das ja so ein bisschen von uns auch. Ähm, ich glaube, also wie wie stelle ich mir das vor, als du so gemerkt hast, hey, krass, irgendwie interessieren sich voll viele Leute dafür und auf einmal stehen da irgendwie 50.000 Leute, die mir beim Strampeln zugucken, weil ich finde irgendwie, also wir arbeiten hier jetzt nichts, was irgendwie was produktiv, wir verkaufen ja keine Fitness Handelbanke oder sowas, die dann Leute abnehmen, sondern wir laden quatsch im Internet hoch. Hat man das oder hast du das überhaupt so richtig realisiert, dass da gerade was passiert oder ist das irgendwie so nebenher gelaufen und war dann auf einmal da? Also so ganz realisiert habe ich es glaube ich nicht. Mhm. Vielleicht habe ich auch jetzt noch nicht ganz realisiert. Ja, aber irgendwas hat man ja schon gemerkt, das was passiert und auch dieser ganze Trend in Anführungszeichen, der auf einmal durchs Radfahren aufkam, ja, äh den hat mir ja dann irgendwie schon mitbekommen, aber für mich war das auch was ganz Neues zu sehen, dass das auch überhaupt auf Instagram funktioniert, weil davor wusste ich gar nicht, dass das überhaupt geht. Also ja, du hast ja wie ich eigentlich mit Vereinsradsport angefangen, würde ich sagen. So, weiß wie es bei dir war, bei mir damals auf der Schule so ungefähr der uncoolste Sport, den man sich eigentlich aussuchen konnte, würde ich mal so behaupten. Ich weiß, wie es bei dir war. Also, ich sah auch sehr uncool aus, auf jeden Fall. Ja, ich glaub darauf kann man Männer für ein Klamotten. Ja, darauf kann man sich auf jeden Fall einigen. Wir reden jetzt hier die ganze Zeit schon so komplett routiniert über den Job des Influencers oder der Influencerin. M nehmen wir mal an, ich wä deine Oma wird dir so ein schönes Stück Pflaumenkuchen auf dem Teller raufladen, bisschen Schlachsahne und dann würde ich dich fragen, Kind, sond eigentlich was, wie wir willst du deiner Oma den Job erklären? Oh, schwierig. Ich bin ganz froh, dass es meine Oma inzwischen verstanden hat. Okay. Aber ja, wie würde ich das sagen? Ich glaube, ich habe eine Werbefläche. Aha. Und diese Werbefläche wächst am Anfang verstand sie vielleicht nur in Mainz. Mhm. Inzwischen steht sie eher in der größeren Stadt an dem Platz, wo es immer mehr Leute sehen. Und diese Werbefläche kann natürlich auch andere Marken nutzen, die mit mir zusammenarbeiten. Und das würde ich jetzt so mal das technische Job visierte, so würde ich das ganze mal benennen. Ja, finde ich sehr sehr gut. Und wie wäre die Reaktion von einer Ober bzw. Wie sind so die gener die Reaktionen in deinem Umfeld generell? Also ist das eher so, dass die Leute sagen: “Ach Kind, such dir einen anderen Job oder mach mal was vernünftiges oder würdst du sagen, mittlerweile ist es angekommen, dass dass man das als Job überhaupt machen kann?” Ich glaub, alle Leute finden das zal erstmal sehr sehr interessant. Ja, könn es können sich wahrscheinlich nicht alle direkt was drunter vorstellen und das so wirklich als Job sehen, aber eigentlich ist es durchwegs sehr positiv. Okay, also eher so, dass die Leute nachfragen, wissen wollen, was ist das, was muss man da eigentlich machen, äh wie läuft das ab? Ja, und das war ja jetzt auch kein, also es war ein Prozess dahinzukommen. Das war ja nicht von den einen auf dem anderen Tag. Ich habe eigentlich studiert, das so ein bisschen nebenbei gemacht und Ja, Julia, eigentlich studierst du immer noch, ne? Masterarbeit wartet auf Abgabe. Ja, das stimmt. Da ist was dran. Versucht es gerade noch ein bisschen zu verdrängen, aber nein, ich habe eigentlich die Marke gesetzt, Ende des Jahres ist das dran und dann ist es aber wirklich fertig. Okay. Okay. Also, ich sag dir ganz ehrlich, mich ja auch gefragt habe, wie das von außen so wahrgenommen wird. Also es gibt ja schon immer noch so das ein oder andere Vorurteil und ich bei mir selber, also ich habe schon manchmal irgendwie so ein bisschen damit zu kämpfen, dass ich das so sinnlos anfühlt. Also man macht halt irgendwie so Videos oder Fotos, lädt man ins Internet hoch und aus irgendwelchen Gründen wollen Firmen dafür Geld bezahlen, um da quasi die Werbefläche für zu bekommen. Und es fühlt sich jetzt nicht so wirklich sinnstiftend an, also wie wenn man jetzt einen richtigen Job hat, keine Ahnung, Lehrer oder sowas. Ja. Ja. Ähm, aber gut, mit deinem Sportstudium in Sportwissenschaften wärst du auch kein Lehrer geworden. Nee, nee, nee. Ich wusste, das kann man den Kindern nicht antun. Ähm, aber ist das also kennst du das Gefühl oder hast du sagst du für dich, nee, ich bin ich bin fein damit. Ähm, das ist jetzt so, wenn jemand Coca-Cola verkauft, ist jetzt auch nicht unbedingt Sinnstiftender. Ja, also wenn du das jetzt mit einem Job wie Lehrer sein vergleichst, ja, auf jeden Fall kann man dahinter fragen, ist das jetzt so sinnvoll und so weiter, aber ich glaube, das was mir so den Mut macht, das Ganze auch weiterzumachen und ein bisschen den Sinn dahinter gibt, dass man einfach Leute motiviert, Sport zu machen. Und ich glaube, es ist super super wichtig, dass man aktiv bleibt, dass ja man einfach happy mit sich selber ist. Und bei mir trägt Sport halt einfach mega krass dazu bei. Ja, und deswegen würde ich schon sagen, hat ein Sinn. [Musik] Ob tiefere Sinn, sei mal dahinestellt. Es haben sich ja trotzdem eine ganze Menge Leute dazu entschieden, dir zu folgen. Ich weiß, die Frage ist ein bisschen gemein, aber kannst du oder hast du verstanden, warum dir die Leute folgen? Ich hoffe, dass ich die Schönheit des Radfahren vermitteln kann und die Leute mir deshalb folgen. Also quasi die Ästhetik, das Lebensgefühl, dass der Radsport im Internet so mit sich bringt. Und da ich hin und wieder auch echt sehr sehr süße Nachrichten von irgendwelchen Leuten bekomme, die mir folgen, die sagen: “Hey, habe gerade dein Video gesehen oder dein Post, whatever.” Und ich hüpfe jetzt auch auf Fahrrad oder ich bin seit dre Jahren nicht mehr gefahren. Ich fange jetzt aber wieder an. Ja, okay. Oder ich kaufe mir jetzt ein neues Fahrrad, weil ich habe jetzt einfach wieder richtig Bock. Also, ich glaube tatsächlich auch und das hat sich ja auch geändert in den letzten Jahren, dass man jetzt, wenn man mit einer Sportart anfängt, nicht mehr nur Profisportlern quasi als Vorbild beim Sport machen, zuschauen muss oder kann, sondern dass man sich theoretisch normale Leute suchen kann und dann guckst du dir halt an, okay, wie machen die das, was haben die dabei an? Wo fahren die lang? äh und brauche ich eine teure Siebträgermaschine, um äh Fahrrad fahren zu dürfen, um die Fahrradlizenz bekommen. Was ich ja trotzdem von anderen Influencern so ein bisschen unterscheidet, ist die Tatsache, dass du eigentlich gar nicht außer diesem Interview, danke noch mal dafür, bin nervös, mit der äh mit der Kamera quatsch, das ist ja schon so eigentlich ein Ding. Warum machst du das nicht? Na ja, erstens das ich hatte es glaube ich nie im Sinn Influencer zu werden. Ja, und deswegen hatte ich das nie geplant, habe das nie gemacht und irgendwie musste ich das ja auch nicht machen. Das hat ja auch alles so gepasst und ich bin jetzt nicht so die Labertasche wie du im Studium gewesen und ich habe einfach das gemacht, was ich gut kann. Ja, und das ist einfach Spaß am Radfahren haben und da muss ich mich jetzt auch nicht verstellen und die ganze Zeit in der Kamera reden. Ja, okay. Und ich finde das cool, dass es auch so funktioniert. Ja, wir haben am Anfang schon mal so ganz kurz drüber gequatscht über deine Iron Man bzw. diese Triathlon Langdistanz Vorbereitung jetzt noch Vorbereitung. Ja, das darüber wollte ich so ein bisschen sprechen, weil das war ja jetzt das, wo sich bei dir auf dem Kanal auch ein bisschen was drum gedreht hat in den letzten Wochen. Nächste Woche geht’s jetzt los. Wie war denn die Vorbereitung? Äh Berg auf, Berg ab, würde ich sagen. Ja, also ich habe es ja schon mal kurz, glaube ich, erwähnt. Ich bin jetzt nicht so ja mega der Trainingstyp vielleicht. H ich mach das, worauf ich Lust habe. Ja, schlecht finde. Langz vorbereitung. Ich hatte tatsächlich keinen Trainingsplan. Ich dachte die ganze Zeit, ja, ich suche mir noch irgendwie jemanden, der mir einen schönen Trainingsplan schreibt. Ja, und dann sind die Monate so dahinesickert und jetzt ist es nächste Woche soweit. Und ich habe das gemacht, worauf ich Lust hatte. Das heißt, ich war so ungefähr zehn mal schwimmen dieses Jahr, wenn es hoch. Ja, als ehemalige Technik verlernt man das wie mit ohne Stützräder fahren, oder? Man fühlt sich trotzdem im Verhältnis so langsam. Ja, okay. Wie wenn du jetzt Fahrrad fährst und du bist halt früher trotzdem doppelt so schnell gefahren. Das fühlt sich dann alles nicht mehr so geil an. Das fühlt sich alles nicht mehr ganz Ja, das kann ich ungefähr nachvollziehen, smooth, aber es ist ja trotzdem so. Also, hattest du dir denn ganz ursprünglich mal irgendwie ein Ziel gesetzt oder sowas? Also, bist du das mit Ambitionen angegangen oder geht’s hier nur um ins Ziel kommen? Am Anfang hatte ich Ambitionen, die musste ich jetzt über ein Haufen schmeißen. Ich dachte am Anfang, ach easy unter 10 Stunden. Okay, kann man machen. Ich glaube jetzt wer nicht happy, wenn es unter 11 wird. Also mal easy eine Stunde drauf gerechnet. Okay, aber ich will das einfach nur genießen eigentlich. Jeder mit dem ich geredet habe sagt: “Oh, Challenge rot, man muss einfach die Stimmung aufsaugen.” Mhm. Und das klappt nicht mehr so gut, wenn ich komplett am Ende bin. Deswegen stimmt, da musst du quasi Zeh Pulschläge musst du loslassen. Ja, geht gar nicht anders. Kurzes Update aus der Zukunft, denn wie sich das für eine richtige Sportlerin gehört, hat Julia natürlich schön tief gestapelt und bei ihrem Triathlon Debüt abgeliefert. Besonders beeindruckend, sie kommt als 16. Frau insgesamt aus dem Wasser. Danach wurde auch noch schnell Rad gefahren und gelaufen und am Ende stand ein 57. Gesamtrang insgesamt bei den Frauen und ein achter in ihrer Altersklasse zu Buche in einer Zeit von 10 Stunden und 27 Minuten. Das kann sich sehen lassen für ein Triathlon Debüt, finde ich. Und jetzt geht’s weiter mit dem Interview. Was dich jetzt vielleicht von dem einen oder anderen Teilnehmer unterscheidet, ist, du hast deine Teilnahme vor über einer halben Millionen Leute verkündet und die auch so ein bisschen dahin mitgenommen. Mhm. Ähm, kreiert das bei dir Druck? Ich glaube, also inzwischen habe ich ein bisschen Druck. Ich würde lügen, wenn es nicht so wäre. Mhm. Ähm, aber ich glaube, ich mache mir den Druck eher selbst. Okay, ich glaube, ich erwarte von mir ein bisschen zu viel, weil ich halt von früher diesen Leistungssportgedanken irgendwie noch so ein bisschen im Hinterkopf hab. Mhm. Ähm, aber jetzt der Follower wegen mache ich mir den Druck eigentlich nicht. Ja, da unterscheiden wir uns, weil ich bin immer so, okay, wenn ich was groß spurig angekündigt habe, da muss man jetzt auch liefern. Wir sind letzte Woche in Kriterium gefahren. Da war ich so aufgeregt, wie schon seit Ewigkeiten nicht mehr, weil ich dann auch Angst davon habe, davor habe, so negative Kommentare zu bekommen, so nach der Motto, ja, okay, hier immer groß im Internet und dann kommt nichts. Ähm, Thema so negative Kommentare, wenn die jetzt nicht zum Triathlon kommen oder sonst irgendwas, ich gibt sie ja trotzdem. Ja, wie gehst du damit um? Siehst du das überhaupt? Ignoriert man das einfach? M, ich glaube, das meiste lese ich schon. Mhm. Aber es geht tatsächlich gar nicht so an mich ran, was mich eigentlich sehr überrascht, weil sonst nehme ich mir alles immer sehr zu Herzen, gerade wenn irgendwas von Freunden kommt. Ähm, aber da kann ich das irgendwie ganz gut separieren, aber ich glaube, ich mache mich auch auf Instagram gar nicht so angreifbar, weil ich halt auch nicht rede eigentlich hier wahrscheinlich jetzt mehr, ich glaub, aber ich muss aber auch sagen, es kommen gar nicht so viele negative Kommentare. Es ist viel viel viel viel viel mehr positiv als irgendwas Negatives. Ja, ich glaube, dass der Sport auch sehr dankbar ist. Also, die Leute sind meistens sehr wohlwollen, finde ich. Ähm, meine Frage wäre jetzt trotzdem, also hattest du das von Anfang an, weil ich finde, also bei mir kann ich jetzt nur drüber reden, war das am Anfang, dachte ich mir so, Alter, das ist krass so, du kriegst so direktes Feedback für das, was du machst. Es kriegen ja wenig Leute, ja, und keine Ahnung, also ich habe mir da schon so den einen oder anderen Kommentar zumindest am Anfang zu Herzen genommen. Ähm, also bist du da reingewachsen oder sagst du, nee, hatte ich von Anfang an irgendwie ein ganz gute ganz guten Katalysat. Nee, Katalysator, genau das Gegenteil passt. Aber ich glaube z.B., dass YouTube viel viel krasser ist in direktenem Feedback als jetzt irgendwie Instagram und vor allem bei mir ist es so, dass die meisten Kommentare dann eher so dazu kommen, so du fährst ja gar kein Fahrrad, du sitzt nicht richtig auf dem Rad und das sind so Sachen, ich fahre jetzt seit über 10 Jahren Fahrrad, das kann ich getrost einfach abschütteln, so und das geht dann halt auch wirklich nicht so an mich dran. Macht absolut Sinn. Ähm, letzte Frage zu diesem ganzen Thema Influencing und sonst irgendwas. Danach habe ich noch ein leicht leichten Abgang. Ähm, Thema Werbung. Ja, also ich glaube in dem Moment, wo Menschen anfangen Werbung für irgendwas zu machen, kriegt es immer oder für viele Menschen einen Beigeschmack. Gleichzeitig geht’s nicht ohne, wissen wir alle. Du musst jetzt auch hier gar nicht über deine ganzen einzelnen Werbepartner und sonst irgendwas reden. Was mich viel mehr interessieren würde, ist irgendwann hast du ja mal mit diesem Thema angefangen, aber das man kann das ja nicht. Also im Endeffekt verhandelst du ja mit Firmen auf einmal über den Werbewert deiner Plattform. Also wie wie bist du da reingewachsen? Ja, natürlich ist es anfang am Anfang ganz schön komisch. Ja, natürlich freut man sich übertrieben. Vor allem, weil ich halt schon so lange ja Rad fahre und auf einmal eine Firma kommt, die mir irgendwas geben will. Ja, da freue ich mich immer noch wie so ein kleines Kind, glaube ich. Ja, aber natürlich ist es am Anfang auch super super schwer, da reinzufinden und zu wissen, okay, was ist fair gegenüber der Firma und auch fair mir gegenüber und was ist man selber wert? Ja, das ist das ist ein sehr komisches Thema und es ist mir immer noch unangenehm. Inzwischen kann ich aber glaube ich besser damit umgehen als am Anfang. Ja. Und man musste ja, ich musste am Anfang natürlich auch viel dazu lernen. Hast du mal was verkackt? Also, hast du mal also hast du irgendwas, wo du sagst, boah, das hätte ich mal besser nicht gemacht? Es gab Sachen, wo ich dann am Ende den Vertrag auch abgebrochen habe oder froh war, dass es noch nicht zu einer Unterschrift kam, weil ich mich vielleicht auch nicht genug tatsächlich informiert habe, was ich inzwischen viel viel besser mache, aber jetzt so, dass es richtig schlimm war, zum Glück nicht, aber manchmal passt das halt dann auch menschlich nicht. Und deswegen sage ich jetzt auch immer im Vorhinein, hey, so und so würde das ganze ablaufen und wenn jetzt irgendwie eine Marke sagt, ah, das finden wir aber nicht gut, dann lieber direkt davor sagen, okay, dann passt das anscheinend nicht. Aber wenn das davor nicht passt, dann wird keiner von beiden irgendwie happy. Okay, trotzdem muss man ja alles an allem sagen. Äh, so dieses, was bei dir passiert ist auf dem Instagram Account, es hat ja auch eine ganze Menge an ziemlich geilen Sachen ermöglicht. Also, du hast äh mittlerweile bisschen Marathon gelaufen, bisschen Öt Ztaler gefahren, äh diverse Halbmarathons. Jetzt im Optimalfall, wenn das Video draußen ist, hast du deine Langdistanz ähm gefinisht. Wäre schön, wenn wäre schön, wenn wenn man der kleinen Julia gesagt hätte, du pass mal auf, ähm du wirst später mal XY machen und kriegst auch noch Geld dafür. Was wäre das geilste gewesen, was man dir hätte erzählen können? Boah, also ich glaube, es wäre natürlich das größte wäre das Fahrrad gewesen, wenn du jemand sagst: “Hey, du bekommst ein Fahrrad, wie krass ist das denn?” Und bei mir war das auch ein langer Prozess, bis ich mein eigenes Rennrad mir kaufen konnte. Ich hatte zum Glück das ja das Glück, dass mein Verein, wo ich mit dem Triathlon angefangen hatte, äh die Jugendleirräder hatten. Ah, geil. Okay. Und dadurch hatte ich die ersten drei Jahre, indem ich den Sport gemacht habe, gar kein eigenes Fahrrad. Und das war für mich total der große Step mit meinem Geld vom Abi und Geburtstag und so und mir dann irgendwann ein eigenes Rennrad zu kaufen. Deswegen hättest du mir das da erzählt, wäre ich wahrscheinlich schon aus dem Häuschen gefallen. Okay. Und dann aber auch zu den ganzen Events zu fahren und da die Möglichkeit dazu zu haben. Das war nämlich auch immer so mein Triathlonraum. Die Erwachsenen sind immer zu den Bettkämpfen auf der ganzen Welt geflogen, gefahren, whatever. Und ja, bei mir waren es halt eher so die Dorfwettkämpfe um die Ecke. Die sind ehrlich. Ja. Ja. Kommen wir zwar zu den letzten beiden Fragen. Instagram macht zu, Laden geschlossen, Geld spielt aber keine Rolle. Was einin Traumjob? Puh. Okay. Wir haben vorhin einen Huhn entdeckt, was neben der Straße lang gelaufen ist. Ja, exakt. Und da dachte ich direkt, man müsste ihm natürlich helfen. Dann hast du mir erklärt, nee, das wohnt da halt. Aber ich hat es direkt mitgenommen, eingepackt und mit nach Hause genommen, mich drum gekümmert und ja, ich glaube, das würde ich dann halt einfach machen. Ich gucke immer neben Straßenrand, ist da vielleicht irgendein Tier, was Hilfe braucht. Gestern bin ich an einem Hund mit einer Frau vorbeigogt. Den war halt einfach zu heiß, aber ich frag da immer und ist alles okay? Dem Hund oder der Frau? Ja, wahrscheinlich beiden, aber den Hund. Er beide mit nur den Hund mitgenommen. Ja, also ist mir das wichtige von beiden. Also Gnadenhof quasi. Gnadenhof. Genau. Finde ich gut. Also falls ihr noch irgendwelche Tiere habt für Julia, ne, gerne in den Kommentaren melden. Wird super. Voll aus dem Balkon. Auf jeden Fall dann stelle ich dir jetzt noch eine gemeine letzte Cheesy Frage. Ist dein Leben so perfekt, wie es auf Instagram aussieht? Natürlich so perfekt wie bei euch. Super. Alles klar, dann legen wir da ein schönen Filter drüber und fahren jetzt ganz ehrlich an der Tanke, kaufen uns ein Kalibro Cola und treffen uns dann zu den Entweder oder Wagen wieder. Machen wir so. [Musik] So, bin ehrlichen Tankstelleneis, dass wir leider schon anknabbern mussten, weil es heute gefühlte keine Ahnung 30° hat. Gibt’s jetzt hier entweder oder Fragen. Bist du bereit? Sehr bereit. Bereiter als mein Eis. Ja, ist auch nicht so schwer. Triathlon oder Radsport? Radsport. Eros Ramazotti oder Herbert Grönemier? Ah, beide schon legendär. Rosen oder Tulpen? Tulpen. Kraulen oder Brust schwimmen? Kraulen. Lieber abfahren können wie Tom Pitcock oder klettern wie Poka? Abfahren können wir Pitcock. Parmesan oder Mozzarella? Parmesan. Bräunungskante oder Badese? M eigentlich lieber Badese, aber die Bräungskante steht. Hunger hast oder Wadenkrampf? M, ich stehe für den Wadenkrampf. Abfahrt vor oder nach 10 Uhr? Nach Stadt oder Dorf? Was dazwischen? Basilikum oder Rosmarin? Rosmarin. Radweg oder einsame Landstraße? Einsame Landstraße. Frittieren mit Jan Frodeno oder panieren mit Laura Philip? Beides sehr geil. Komm, frittieren. Alles klar und dann letzte Frage. Lieber eine Million Follower auf Instagram oder ein Iron Man gewinnen? ein Iron Man Gewinn. Alles klar. Rickabel hat sich damals anders entschieden. Da erinnere ich mich noch dran. Das war die allererste RTF. Da hat er gesagt Toolpappe oder eine Million Follower, hat er sich für die eine Million Follower entschieden. Mein Eis läuft. Ich glaube, wir müssen uns verabschieden, weil wir haben hier noch eine kleine Baustelle zu reparieren mit den Eisen in unserer Hände. Leute, macht’s gut. Vielen Dank fürs Zuschauen. Kennst du die magischen YouTube Worte? Gibt’s das auf Instagram? Nee, ne, ich rede doch nicht. Stimmt. Also dann Daumen nach oben da lassen, Abonnement und irgendwas liebes kommentieren. Da freuen wir uns immer alle drüber und wir sehen uns bei den nächsten Videos wieder. Macht’s gut. Tschüss. Tschüss. Tschüss.
25 Comments
Danke fürs Mitfahren Julia🫶
Auf welchen Gast hättet ihr als nächstes Lust?
noch nie etwas von der gehört – profil ist typisch 1.000.000 Fotos von ihr selber. Keine Ahnung was sie und wen sie influencen soll. Inspiratonslos.
Welche Uhr trägt Julia hier? Danke
Was 'n hier los? Miesmuschlige Kommentare wie bei NIUS. Man kann den Influenza Kram auch einfach nicht mögen, ohne gleich den geballten hate auszupacken.
Coole Musik für ein gutes Video
Wer ist das???
Cooles authentisches Interview. @Richie: besorg dir mal ne gerade Sattelstütze ohne Offset, die Position vom Sattel ist ja so sehr wild 😉
Like 3597
Moin, eine sehr tolle Folge, in der Ihr beide sehr sympathisch rüberkommt. Das ist ja nicht bei allen influencern so. Hoffe Julia hatte bei ihrem Wettkampf so absolviert, wie sie sich das vorgestellt hat. Viele Grüße aus Kiel
Ich musste hier zum ersten Mal in eurem Kanal vorspulen (wiederholt)!
Bitte nächstens wieder mehr Inhalt, weniger Content.
Wo war denn hier der Erkenntnisgewinn???
Hey Richie und Tobi,
wieder ein super gelungenes Video von der RTF mit Julia, die einen äußerst sympathischen Eindruck macht und eine schöne Philosophie vom Radfahren vertritt.
Tolles Ergebnis in Roth, Herzlichen Glückwunsch dazu.😊
Hat Spaß gemacht zu schauen. 😊
LG und gute Fahrt
Hafti abi
Tolles Video und eine sympathische Julia.
Habt ihr nochmal den Link zur Route? Kann sie aus der Beschreibung leider nicht kopieren🥲
wenn man sowas mit nem zabel betreibt. gibts dann auf epo nen rabatt ?
einfach niemand kennt die alte
Sympathische Sendung. Das Anschauen hat richtig Bock gemacht. Vielen Dank für die interessante Unterhaltung.
English sub please
Gerade wurde mir ein Reel von Julia eingespielt – Titel: „Feeling like Pogacar“. Es hat mich zu diesem Post veranlasst.
Ich liebe Frauensport. Ich bin großer Fan der Tour de France Femmes, der Profi-Triathletinnen und des wachsenden Stellenwerts, den Frauen im Leistungssport endlich bekommen. Umso mehr irritiert es mich, wie oft der „Sport“ bei einigen Influencerinnen nur als Bühne für Selbstdarstellung dient – genauer gesagt: für sexualisierte Selbstdarstellung.
Das aktuelle Video zeigt es deutlich: die Kameraperspektive, die Körperhaltung, der Fokus auf den Booty– hier geht es nicht um Leistung, Haltung oder Trainingsinhalte. Sport ist nur die Verpackung. Die Botschaft lautet: Sex sells, gepaart mit der immer gleichen Happy-Lifestyle-Attitüde.
Alica Schmidt? Sie macht das auch, sie hat es vielleicht sogar erfunden. – aber ich nehme ihr zumindest die sportliche Ambition ab. Sie war und ist Athletin, nicht einfach nur Influencerin mit einem hübschen Körper in Sportkleidung. Das ist ein Unterschied.
Ich bin weder prüde noch frauenfeindlich – im Gegenteil. Ich bin Vater von zwei Mädchen, arbeite seit Jahren als Portraitfotograf, bin selbst Sportler und kenne die Welt hinter der Kamera gut. Ich weiß, wie kalkuliert, reduziert und körperzentriert viele dieser Profile funktionieren. Es geht nicht um Haltung, Technik oder gar Inhalt – es geht um Aufmerksamkeit. Aufmerksamkeit für den Algorythmus, um mit einem Körper, der in Szene gesetzt ist, ist es einfach und billig.
Und ja: Ich finde das schade. Weil es die Sicht auf den Frauensport verzerrt – und junge Frauen ermutigt, Klicks mit Körper statt mit Können zu generieren. Das Perfide an dem Spiel ist, wenn man das kritisiert, wird man besonders als Mann wieder nur reduziert. Das ist ein echt schlimmes Spiel, was viele Frauen und vorallem junge Mädchen auf formt und ihnen falsche Bilder zeigt. Schön wäre es, wirkliche Leistungen zu zeigen, reale Anstrengungen, Struggeln, Niederlagen und dann Erfolge. Aber nein, und diese Kritik muss sich auch Julian stellen, wo ist die Grenze, zwischen billigen Körpercontent und echten Sport?
Triathlon als Projektwoche in der Schule – das muss ja wirklich ein cooler Lehrer gewesen sein, finde ich sehr cool
Wir brauchen eine RTF mit lipowitz!
symphatisch auf jeden. Aber sein wir doch mal Ehrlich. Das Rezept wie man Follower auf insta bekommt ist simpel: blond, süß und sexy.
Ob man das dann auf Radsport lenkt, Motorrad, Autos etc spielt da keine Rolle. Alles was Männer dominiert ist und Frauen rar sind funktioniert immer.
Julia ist echt ein Role Model. Quinn Simmons trägt seine Haare auch vorne vor der Schulter.
Egal wie sympathisch diese Frau rüberkommt muss man eins ganz klar feststellen:
Hätte sie nicht ihr attraktives Aussehen, würde ihr diese Inhaltsleere um die Ohren fliegen.
Ich kritisiere damit nicht sie als Person, denn letztlich macht sie es ja sehr gut.
Ich kritisiere die ganzen Marken, die sie als Litfaßsäule nutzen. Viel Geld ausgeben und eigentlich NULL transportieren. Ich schaue mir ihre Werbepartner genau an und werde diese Marken nicht kaufen. Denn für mich stehen diese Marken mit einer solchen Werbefigur nur für Aussehen, nicht aber für den eigentlichen Nutzen der Produkte. Vielmehr vermitteln diese Produkte dann eben nur oberflächliche Attribute statt richtige Performance.
Sehr cooles Video. Ich find's sehr cool man Julia Schuler aus Charakter näher kennenzulernen, vor allem weil sie ja allgemein nicht "in die Kamera Quatscht" und man so nicht wirklich erfährt "wer sie so ist".
Was ich ganz interessant fänd, wär eine RTF mit Kai Lunge von Rad Race.