Nach zwei Flachetappen geht es bei der Tour de France endlich in die Berge: Acht Bergwertungen stehen auf dem 165,3 Kilometer langen Teilstück von Ennezat nach Le-Mont-Dore Puy de Sancy auf dem Programm.
Neben der beeindruckenden Landschaft der Auvergne rund um den Vulkan Puy de Dome macht besonders eine große Fluchtgruppe Laune, die sich bereits 156 Kilometer vor dem Ziel absetzt und die Favoriten um Tadej Pogacar im Gelben Trikot unter Druck setzt. Die spannenden Fragen bei der ersten Bergankunft der Tour de France 2025: Wer holt den Tagessieg und wer trägt nach der Etappe das Gelbe Trikot?
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#TourdeFrance #TdF #ARDTour
[Musik] Einmal gut festhalten, am besten auch noch anschnallen, denn es geht heute auf und ab und auf und ab. Eine wahre Achterbahn durch das Massivzentral wartet auf das Fahrerfeld. Es geht über 165 km von Enesa nach Leondor. Gar keine so lange Distanz, aber eine Etappe, die einfach keine Zeit zum Durchatmen lässt. Gleich sieben Anstiege der zweiten Kategorie. Rekord in der Tourgeschichte insgesamt 4450 Höhenmeter. Ein echtes Brett. 37 Punkte fürs Bergtrikot sind heute zu verdienen. Entsprechend sind die Chancen für Tim Wellens. Er es zu verteidigen gleich Null, denn der muss seinem Kapitän Tade Pogasa helfen. Betrüblic Nachricht aus deutscher Sicht. Georg Zimmermann leider nicht mehr mit dabei nach seinem schweren Sturz 24 Stunden zuvor. Für alle die noch dabei sind, geht’s gleich mit Vollgas los. Sofort nach dem Start geht’s rein in den ersten Berg. Does angeführt von einem Julian Ala Philipp als Ausreißer. Na klar, es ist Nationalfeiertag in Frankreich 14. Juiller, da hat jeder Franzose eine ganz besondere Motivation sich zu präsentieren. In der Auffahrt zur Cote Lobera bekommt Allah Philipp jede Menge Gesellschaft. An der Spitze rund 25 Fahrer können sich absetzen vom großen Feld. Den Sprint oben gewinnt Lenny Martinez vor Bruno Amirai. Ein französisches Duell ums Bergtrikot zeichnet sich ab. Gewohntes Bild an der Spitze des Pilotons. Dort fährt Nils Polit. Der hält den Rückstand unter Kontrolle. Doppeltarbeit heute für den Hürter, denn Teamkollege Pavel Sivakov geht’s offensichtlich gar nicht gut. Früh abgehängt, doppelt doof auch. für Tade Pogacia, weil bei UAE ja mit Joao Almeida einen Tag zuvor schon ein weiterer wichtiger Fahrer aufgeben musste. Nach 45 km wartet der Zwischensprint des Tages. Keiner der Endschnellen vorne vertreten. Zu schwer die Strecke, deswegen leichte Punkte für den Norweger Anders Holland Johanssen. Nils Polet sorgt dafür, dass das Hauptfeld nur rund 2 Minuten Rückstand hat. Die Konkurrenten seines Kapitäns lauern auf ihre Chancen. Bolit fährt gleichmäßig die Ausräuser dagegen immer wieder mal im Vollsprint, wenn wieder eine Bergwertung ansteht. Auch diese kann sich auf den letzten Meter noch der Franzose Lenny Martinez sicher. Den Pridedom, den mystischen Berg der Tourgeschichte müssen die Profis heute nicht bezwingen. Aber die Summe der Anstiege ist es, die diesen Tag so quälend macht. Es sei denn, man heißt Beno Connor ist exzellenter Kletterer und will Rückstand in der Gesamtwertung aufholen, dann heißt die Devise Offensive. Rund 100 km vor dem Ziel die Attacke des Mannes aus Perth aus der Ausreißergruppe heraus. Durch Okonas Tempoverschärfung reißt die große Gruppe an der Spitze auseinander. In dieser Rennphase geht sogar über eine ehemalige Formel 1 Rennstrecke, den Circuit de Charat. Mittlerweile ist der Rückstand des Pilotons um einiges angewachsen. Liegt bei rund dreieinhalb Minuten. Neue Situation ganz vorn. Benno Connor wieder eingeholt von den Verfolgern beschließt, eine Solofahrt bis Leor ist einfach noch zu weit zu anstrengen. Das ganze sieht aus wie in den alten wie in den Pyrene ist aber das massiv zentral. Das steht den prominenteren Bergen in Sachen Schwierigkeit, aber überhaupt nichts nach. Vierte Bergwertung, gewohntes Bild an der Spitze Lenny Martinez, der führt virtuell schon längst die Wertung um das Trikot mit den roten Punkten an. Am Nationalfeiertag rechnen sich die Konkurrenten von Tade Pog offensichtlich eine Chance aus. Zeit gut zu machen. Haben vorn in der Gruppe Fahrer platziert, die ihre Kapitäne Wingegard oder Evenpool vielleicht im Finale unterstützen könnten. Besonders motiviert an der Spitze das Team von EF Education Easy Post. Die machen sich extrem verdient um die Tempoarbeit, weil ihr Profi Ben Heili vielleicht eine Chance auf das gelbe Trikot hat, der ihre zwischenzeitlich virtuell in der Gesamtwertung vorbeigezogen an Tadipoga. Rund 50 km vor Leemondor beträgt der Abstand spitze großes Feld rund 5 Minuten. Ben Heli hatte vor der Etappe nur 3 Minuten und 55 Sekunden Rückstand auf Platz 1. Nils Polit hat zu diesem Zeitpunkt sein Tagwerk vollbracht. Noch 45 km Attacke Ben Hely in der Spitzengruppe. Doch anders als bei dessen Etappensieg in Virenomti ist die Konkurrenz dieses Mal wachsam. Gönnt ihm keinen Meter Vorsprung. Doch so leicht lässt sich ein Ben Heeli nicht entmutigen. Nächster Berg, nächster Angriff. Die Gruppe wird kleiner, aber mit der hofften Solofahrt wird das weiter nichts für den ihren. Das Feld mit allen Klasskapitän inzwischen 5 Minuten 45. Hinter der Führungsgruppe. Talep Pogasa noch immer im Abwartemodus, spart Kräfte fürs Finale, für mögliche Angriffe seiner Konkurrenten. Noch 25 km. Lenny Martinez kann der Spitzengruppe nicht mehr folgen, aber das Bertrikot hat er sich bis dahin schon fix gesichert. Im Hauptfeld erstmals an diesem Tag Vismis Bike an der Spitze will Druck erzeugen auf Poca. schickt Jörgenson in die Führungsposition. Der Mann in gelb reagiert sofort ganz vorn jetzt nur noch sechs Fahrer, vor allem einer immer wieder in der Führungsposition. Ben Heli will das gelbe Trikot unbedingt. Seine Arbeit zeigt Wirkung. 11 km vor dem Ziel hat der Fahrer vom Team Efasy Post 2 Minuten Vorsprung, zumindest virtuell. Noch eine Abfahrt, dann geht’s rein in den Schlussanstieg zum Mondor. Der ist kurz, aber hat es so richtig in sich. Die Steigung hat kaum begonnen. Sofort geht Simon Yates in die Offensive. Beno Conor, der Australier versucht den Anschluss zu halten. Noch 3 km. Ben Heili kommt nicht mehr hinterher, hat so viel geackert, aber um gelb geht’s ja weiter für ihn. Derweil schüttelt Simon Yades alle Verfolger ab. Der Sieger des Giro d’Italia hat den Etappenerfolg vor Augen. Ehre wirklich, wer hier Ehre gebührt und die gebührt dem Etappensieger dieser super schweren Etappe. Es sind die letzten Höhenmeter von 4500 und dann ist er im Ziel und das wird auch sein Kapitän freuen Jonas Wingegelard. Der Sieg geht an Wismal Lies Bike. Simon Yes gewinnt diese Etappe hier in Leemontor. Und ja, wie wir es erwarten konnten, Arensmann auf Rang 2. 30 Sekunden nach Simon Yates fährt auch Ben Hi über die Ziellinie und muss jetzt zittern ums gelbe Trikot, denn hinten heißt es inzwischen Vollgas bei Pugaca und Wingeg. 350 sind jetzt und es sind noch 374 m. Es geht natürlich runter. Die letzten Reste der Fluchtgruppe kommen ins Ziel und dann kommen die Klasmorfahrer angeführt aber von Lenny Martinez. Ja, und das sieht so aus, als wenn eben als wenn so eine Patzsituation jetzt entstanden ist. Wrum geht’s jetzt noch? Um die Plätze brauchen sie nicht unbedingt sprinten. Sie können auch Lenny Martines da lassen. Es reicht für Hei und ich sage aber auch wieder ganz knapp. Ja, ganz knapp. Aber das hat der Mann sowas von verdient, dass er nach diesem tollen Supertag hier heute das Mayo Jean übernimmt. Egal wie lang es ist, das ist einfach großartig. Gleich kommen. Ja, er jubelt sehr zurecht. Ben Heli hat das gelbe Trikot. Jetzt kommt Martinez, aber vor allem es gibt keine Zeitabstände zwischen Pogata und Wingegord und man muss auch sagen, schauen Sie mal diesen großen Fight da noch von Lipitz. Kann gut sein, dass das sogar zeitgleich gewertet wird und er führt auch diese Gruppe an. Was für ein Tag im Zentralmassiv. Was für eine Achterbahn der Gefühle auch für Ben Heili. Der Tageserfolg geht an Simon Gates vor Tümen Arensmann und Ben Heiliadepoga und Jonas Wingegar auf den Rängen 9 und 10 direkt dahinter Florian Lipz als Tadepoga muss ich zumindest vorübergehend mal vom geliebten Mayon trennen, denn so sieht jetzt die Gesamtwertung aus. Ben Hili führt mit 29 Sekunden vor Tade Pogacia. Kevin Blan ist abgerutscht von Rang 3. Auf Platz 6 weiter achter der heute erneut sehr überzeugende Florian Lipowitz. Der Mann des Tages aber ist Ben Hey nach seinem Etappenerfolg in der ersten Woche jetzt auch noch das gelbe Trikot. Was für eine Tourde France für den Radprofi aus Irland.
24 Comments
Was denkt ihr nach der ersten Bergetappe: Wer bringt sich noch ins Spiel um den Gesamtsieg?
Heute dürfen alle glücklich sein: Healy fährt in gelb, Martínez holt sich das Bergtrikot, Yates gewinnt ne Etappe, Vingegaard hat mit Pogacar mitgehalten, Lipo wirkt wie ein Top 5 Fahrer und die Franzosen feiern ihren Nationalfeiertag
Astreine Zusammenfassung wie immer. Wie heißt eigentlich der Sprecher?
Grande BEN,avanti cosi´!!!
Er hat es verdient ❤
Die Tour ist immer wieder auch Werbung für Frankreich als Urlaubsziel. Wie toll sieht es da bitte aus? Wahnsinn.
Lipowitz vielleicht mal fahren lassen. Aber er darf ja nicht.
Das was Nils Polit macht. Das kann man nicht mit Gold aufwiegen
Freue mich sehr für Ben Healy, der hat sich das wirklich verdient. Was er heute geleistet hat ist Wahnsinn! 😓😓😒😒
Super, dass es jeden Tag ´ne geile Zusammenfassung gibt !! Danke !
Wird die Dopingwahl nicht veröffentlicht?
Danke für die tollen Zusammenfassung. Dafür zahle ich gerne GEZ
Clickbait
🙌🏼🙌🏼🙌🏼😊
🙄 mir, als ehemaliger Profi Sportler, vollkommen unbegreiflich wie die Sportschau stundenlang live über die wohl schmutzigste sogenannte Sportart der Welt berichtet 🤮
In jedem Sport hat, und gibt es immer mal, ein schwarzes Schaaf 😂 – aber was beim Radfahren abgeht 🙄
EINFACH LÄCHERLICH UND WIDERLICH
So viel Spektakel war es nicht, fand die Etappe sehr öde, Pogacar und Vingegaard scheinen die Konkurrenz null zu fürchten und schenken extrem viel Zeit her, alleine auf den letzten 1,5 km hätten sie locker ne Minute schneller fahren können. Was Evenepool und Co machen, lassen sich vom eingegangenen Ausreißer noch überholen, ist ihnen ja komplett egal.
Ben Healy einfach so ein sympathischer Typ, mega verdient mal in Gelb zu sein!
wer dopt am besten
Ben Healy 🎉👊🏻🤘🏼🚀🫶
Alle gut gedopt… macht Spaß
5 Booster und dann kommt alles anders 😂❤
Ich warte auf den Tag an dem Pogacar und Vingegaard sich nach der Ziellinie einen Kuss geben. Man kann's auch übertreiben mit diesem gegenseitigem Respektsgetue. Ich vermisse die Armstrong, Ullrich Zeiten….
love it, always Handshake Pogi & Jonas, always fairplay
rihetag lmao .war wohl epo pause