Auf der 12. Etappe der Tour de France stand das erste große Pyrenäen-Finale an. Hochgebirge, enge Duelle und erbarmungslose Anstiege bestimmten den Tag. Von Beginn an entwickelte sich eine spektakuläre Etappe mit frühem Angriffstempo und einer riesigen Ausreißergruppe.

Im letzten Anstieg folgte dann eine Machtdemonstration der Favoriten mit eindrucksvollen Attacken und einem klaren Sieger auf dem Gipfel. Besonders ein deutscher Fahrer sorgte mit einer beeindruckenden Solo-Leistung für Aufsehen und mischt nun ganz vorne mit. Die Highlights der 12. Tour-Etappe.
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Jetzt wird’s ernst und hoch und steil. Die Pyrén rufen. Auf der zöften Etappe ging es an die erste Bergankunft der höchsten Kategorie in Otter Kam. Würde es einen Schlagabtausch zwischen Pogacha und Wingegard geben? Vielleicht vorentscheint der Fight um gelb und gepunktet in den Startlöchern. Und zunächst erst einmal der Blick auf die Teamräsentation. Bei besten Bedingungen über 30°. Picknick Post NL Red Bull Bohrer ins Gro mit dem niederländischen Meister. Das weiße Trikot auf den Schultern von Remcoinepol als besten Nachwuchsprofi und der Weltmeister wollte sich gelb zurückholen. Gelb auf den Schultern von Ben Heili. Jonathan Milan hatte das grüne Trikot auf den Schultern und das Punktetrikot trug Lenny Martinez. 3800 Höhenmeter heute vier Bergwertungen insgesamt auf diesem Teilstück nach Oakam. 180,6 km lang. Bergwertung der vierten, zweiten, ersten Kategorie und im Ziel der höchsten Kategorie. Insgesamt konnte man heute 36 Punkte sammeln. Es ging los mit Rückenwind und dann ein ganz schweres Finale auf 1520 Höhenmeter. Der letzte Anstieg alleine 13,5 km lang und um 13:25 Uhr erfolgte dann der offizielle Start. Zwei Rennfahrer feierten heute ihren Geburtstag. Lennard Vanetfeld und Lawrence Petti von Red Bull Bohrer ins Gro. gleich zum Beginn an. Ein sehr hohes Tempo. Viele Rennfahrer haben sich heute ausgerechnet in die Spitzengruppe des Tages zu kommen und die war verdammt groß. 52 Rennfahrer ganz vorn, darunter allein 13 Franzosen mit Lenny Martinez, mit Julien Alla Philipp mit Axel Laurence, aber auch die Belgier waren zu sieben vertreten und Inneus Grenades hat den Job am besten gemacht. Fünf Rennfahrer der britischen Mannschaft mit dabei mit Tymen Arensmann, Connor Swift, Tobias Foss und Carlos Rodriguez. Die Gruppe lief gut, aber trotzdem der Abstand nie größer als 2 Minuten. Hinten im Feld war Jonathan Milan mal ein bisschen sauer, weil das Motorrad zu dicht fuhr und dadurch auch ein bisschen Windschatten bot. Die Bergwertung ging an Fredd White ein Punkt ging also an den Berein Victorius Profi. Der Teamkollege Lenny Martines im Bergtrikot fuhr unauffällig in dieser Gruppe bei dieser Bergwertung mit rüber. Dann der Zwischensprint Laurinz Rex der schnellste. Er nahm im Kampf um das grüne Trikot Matthieu van der Pool wertvolle Punkte weg, weil sein Teamkollege Binig Gemai sich alle Hoffnungen macht auf dieses grüne Trikot. Die Helfer fielen dann zurück aus dieser Spitzengruppe. Fred White hat einen tollen Job gemacht, wie viele, viele andere. Die Gruppe wurde immer kleiner, auch der Abstand jetzt nur noch 150. Und dann hatte das weiße Trikot von Dremgepol. Echte Probleme. Der Belgier fiel zurück. Der letztjährige dritte der Tour de France. Matthias Gelmose von Lidl Treck vorn hat das Tempo gemacht, hat das Tempo erhöht. Michael Wutz am Hinterrad. Er von der Israel Premier Tech Mannschaft hatte heute auch richtig gute Beine und der gelbe der L Ben Heili hat den Anschluss verloren. Er hatte noch Teamkollegen mit dabei, konnte das Tempo um die Pugaca Gruppe mit Wingegard nicht mehr mitgehen. Heili und auch Remco Winepol trafen sich dann in dieser Gruppe und vorn da hat dann Michael Wutz richtig Tempo gemacht, holte sich die Bergwertung und war der führende in diesem Rennen. Wismal Lise Bike führte dann die Verfolgergruppe mit dem Giro Sieger und to the France toppen Sieger Simon YZ an. Auch Sep noch mit dabei, Mattho Jergenson und natürlich auch Jonas Wingegard. Ganz vorn hat sich dann Bruno Amirei an die Spitze gesetzt. Der Franzose kämpfte um den ersten französischen Etappensieg. Dieser Tour baute den Abstand auch noch mal etwas aus. 2 Minuten 11 jetzt auf die Gruppe um Tade Poga und Jonas Wingegard. Remko Ervinepol viel weiter zurück, gab sich aber nicht auf, kämpfte teilweise mit einer Lücke von 20, 30 Sekunden und hier in dieser Rennsituation konnte der Belgier im weißen Trikot wieder aufschließen. Er war also wieder mit dabei im Kampf um die besten Platzierungen. Tim Wellens kam aus der Spitzengruppe zurück, der belgische Meister machte dann das Tempo und leider fiel Remcoepol wieder zurück. Dann Navares, die Attacke 11,9 km vor dem Ziel bereitet er also alles vor für Tade Pugaca. Das Tempo ging in die Höhe, keiner konnte mehr folgen. Der letzte, der es probiert hat, war Jonas Wingegard, aber auch er musste reißen lassen. Und der Schüsanstieg nach Otterkam hatte es wirklich in sich. Die frühe Attacke vom Weltmeister. Er konnte sich also absetzen, die Verfolgergruppe mit Primus Roglc mit einem ganz starken Florian Lipitz, Oscar Oh Le mit dabei und Kevin Wolan. Der ist auch noch einmal zurückgekommen, hat sich noch mal zurückgekämpft, genauso wie Jonas Wingegard kämpfen musste um Platz 2 170. Die Lücke ging immer weiter auf. Alle Ausreißer wurden eingeholt und dann die Attacke hinten von Florian Lipowitz. Bärenstark. Er hat dann die Freigabe bekommen und schüttelte auch seinen Teamkollegen Primus Roglitch ab. Dann das große Finale, die letzten 3 km für den Weltmeister. Der Abstand war 136 groß, wurde immer größer, aber Florian Lipowitz von hinten ist ja nach vorne gekommen, hat immer weiter Boden gut gemacht, konnte sich von Oscar Onley absetzen, von Primus Roglc absetzen und fuhr ein unglaublich starkes Rennen. Der Weltmeister ging auf den letzten Kilometer. Der Teufelslappen. Er konnte seinen Vorsprung weiter und weiter ausbauen. Jetzt schon über 2 Minuten und er siegte in Oakam der 20. Sieg bei einer Tour de France Etappe. Der in seiner Laufbahn als Berufsadfahrer. Als zweiter ist Jonas Winkegard ins Ziel gekommen. Sein Rückstand zum Weltmeister 2 Minuten und 10 Sekunden und dann diese hervorragende unfassbare Leistung. Florian Lipowitz heute dritter auf der Etappe von Red Bull Bohrans Grohe, macht dadurch wertvollen Bohnen gut. Bester Franzose Kevin Wocolon auf Platz 6. Und das war der Mann des Tages. Nach seinem Sturz gestern ging er heute in die Attacke. Voll auf Angriff. 11,9 km vor dem Ziel. Die Attacke Florian Lipowitz auf Platz 3. Hervorragendes Ergebnis für den Deutschen und Tade Pogaca konnte sich heute als Etappensieger feiern lassen. Unter den Augen vom Präsidenten aus Frankreich siegte er auf diesem Teilstück mit einem Stundenmittel von 41,4. In der Gesamtwertung gab es große Veränderung. Ben Heli musste das gelbe Trikot ausziehen. Tade Pugaca, der neue führende vor Jonas Wingegard. 3 Minuten 31 schon der Abstand. Remco Evanpol auf Platz 3 und Florian Liptz neuer vierter 5 Minuten 34 sein Rückstand. Bester Franzose Kevin Vucol auf der fünften Position und morgen geht’s so weiter wie es heute aufgehört hat, denn es steht ein ganz schweres Bergzeitfahren an über 10,9 km, die ersten 3 km flach und dann geht der Anstieg los. 8,1 km lang, 7,6% durchschnittlich steil und das Ziel ist dann in Peragüt. Also wieder was für die Gesamtwertung, wieder was für die Männer, die am Berg richtig stark sind und die Gesamtwertung wird morgen mit Sicherheit eine weitere Struktur bekommen. Das war die Zusammenfassung der zöffen Etappe. Bis morgen.

28 Comments

  1. 22 km/h auf 13km, 9% Steigung! Pogacar ist komplett irre! Der checkt aus und lässt einen Vingegaard stehen wie einen Halbprofi! 🔥

    Und bitte liebes RB Team! Lipo Kapitän und das Team um ihn aufbauen, keine Millionen für Remco! Der hat mit einem Gesamtsieg nichts zu tun. Sah man heute definitiv!

  2. wenn er eher das ok bekommen hätte zu fahren wäre er locke 2 geworden, und denke auch schon auf dem 3 Platz, aber egal es macht einfahch spass den Jungen fahren zu sehn,
    hoffe das er uns noch lange freude macht

  3. ….dringend gesprächsbedarf im Team RB Grohe. Lipowitz ist um längen stärker als Roglic. Und die wollen den auf's Treppchen stellen??? Dann hätte der heute mal einen raushauen müssen…war aber nich. Die Tour is noch lang und ich sehe im Team momentan keinen der ihm wirklich helfen könnte. Hilf dir selbst….dann hilft dir G… bin gespannt auf Samstag…

  4. Vllt ist der One Drive von Visma für die großen Anstiege doch nicht so die beste Wahl. Jonas konnte Pogi nicht folgen und Florian hätte ihn auch noch fast kassiert. Morgen kann die Tour quasi leicht vorentschieden werden.

  5. ….dringend gesprächsbedarf im Team RB Grohe. Lipowitz ist um längen stärker als Roglic. Und die wollen den auf's Treppchen stellen??? Dann hätte der heute mal einen raushauen müssen…war aber nich. Die Tour is noch lang und ich sehe im Team momentan keinen der ihm wirklich helfen könnte. Hilf dir selbst….dann hilft dir G… bin gespannt auf Samstag…

  6. Lipowitz hätte gleich mitgehen und sich nicht umschauen sollen, dann wäre er Zweiter und wahrscheinlich Dritter in der Gesamtwertung. Da ist viel liegen geblieben und wenn Evenepoel doch zu RedBallaBalla-Bora-Hans Grohe wechseln sollte, dann sollte Lipowitz sich nach einem anderem Team umschauen, sonst ergeht es mir wie Buchmann. Vor Jonas Vinegaard muss man trotz dieser "Niederlage" den Hut ziehen,weil nach diesem Unfall im Frühjahr hatte ich diesen überhaupt nicht auf der Rechnung. Von Roglic weiß ich nicht was ich halten soll. Er hatte seine Zeit und irgendwann ist Schluss. Klassiker ja, aber Rundfahrten ist dann doch mittlerweile etwas zu viel. Das muss er auch endlich einsehen.
    Zu Lipowitz meinten Pogacar und Vinegaard ja bereits: "den müssen wir im Auge behalten" und ich denke die wussten schon warum 😉
    Hoffentlich verheizen die ihn nicht. Unsere Landsleute sind ja bekannt dafür …

  7. Schade dass hier nicht bis kaum über einen Felix Gall gesprochen wird der heute 8. geworden ist und im GC auf Platz 9 steht und das vor den Bergetappen. Der kann heuer mit etwas Glück die Top 5 schaffen.

  8. Das Management von Bora hat's verkackt. Jeder sagt seit Wochen, dass Roglic viel eher am Limit ist und man Lipowitz mehr Freiheit lassen soll. Heute hätte er locker auf Platz zwei fahren können. Bitte einmal austauschen!!! Lipowitz weiterhin viel Erfolg, super Leistung!

  9. Ich fands lustig, wie in der Live Übertragung alle überrascht waren, dass Remco am Berg so schnell zurück gefallen ist. Wer die Dauphine gesehen hat, der war nicht eigentlich nciht überrascht. Er hat dieses Jahr nicht die für ein Podium nötig ist.

  10. Wie schon erwähnt, langsam wirds lächerlich, alle sind Mausetot und Pogi fährt mal eben 2Min.locker im sitzen raus, als wärs ein Flachstück. Aber hey schöne Geschichtstunde von Birgit und tolle Luftaufnahmen. 😅

  11. Wenn ein Mensch mit Prellungen und Schürfwunden alle andere Weltklasse-Fahrer so stehen lässt, dann erinnert das stark an einen gewissen Herrn Armstrong! Da kann etwas nicht stimmen!

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