8 Tage, 682 Kilometer, 1 Mission: Von Hann. Münden bis Cuxhaven mit dem E-Bike – immer entlang der Weser bis ans Wattenmeer.
„Watt’n Ride“ ist mehr als nur eine Fahrradtour. Es ist ein Selbstversuch zwischen Muskelkater, Gegenwind und Glücksgefühlen.
In diesem Video teile ich:
🚴♂️ Zahlen, Daten, Fakten: Etappenlängen, Höhenmeter,
Durchschnittsgeschwindigkeit, Technik
💭 Persönliche Gedanken: Stolz, Zweifel, Überforderung – und warum Bad Oeynhausen mich emotional überrascht hat
🧠 Erkenntnisse: Weniger Gepäck, mehr Gelassenheit. Und: Wie viel ein Mensch schaffen kann, wenn er einfach losfährt.
Egal ob du selbst radelst, planst oder einfach mitkommen willst – dieses Video nimmt dich mit auf eine ehrliche Reise durch den Norden.
Hallo zusammen zum nächsten Video. Ich hatte euch ja versprochen, ich würde ein Best off machen. Ähm da könnte man jetzt einfach alles zusammenschneiden, wie es so gerade kommt pro Etappe. Aber ich wollte noch ein bisschen tiefer gehen. Zum einen wollte ich Zahlen, Daten, Fakten mitteilen und vielleicht auch mal mit ein bisschen Abstand, wie ich mich gefühlt habe zu den Etappen und was das in mir ausgelöst hat. Also viel Spaß bei dem Video. เฮ [Musik] Ja, ganz grob einmal ähm 8 Tage E-Bike Tour. Äh der eigentliche Plan war von der Quelle der Weser äh also Verra und Ful zusammenlaufen bis zur Mündung, also bis nach Kuckshafen zu oder kurz vor Kuchshafen zu fahren. Das war der eigentliche Plan. Da habe ich mir dann während der Tour überlegt, dass ich im eigentlichen Gushafen nicht in Zug steigen möchte, sondern ich fahre dann einfach weiter und habe da noch mal zwei Etappen dran gehängt, um nach Hause nach Bösum zu kommen. Ja, und davon handelt äh das ganze Best off in den einzelnen Etappen. [Musik] Ja, ich habe es mir die Zahlen, Fakten habe ich mir ein bisschen aufgeschrieben. Das kam ich nicht so ganz auswig drauf. Zum einem habe ich 682 km in 8 Tagen gemacht. Die längste Tagsetappe waren 115 km und die kürzeste war 42 km. Ähm ja, Höhenmeter habe ich noch aufgeschrieben. Das ist mal plus – 200 gewesen. Ich war in den ersten Etappen überrascht wie ähm wie bergig oder wie viel Höhen und Gefälle doch der Weser Radwig hat. So, was haben wir noch? Äh, ich bin durch vier Bundesländer gefahren. Das war natürlich Niedersachsen im Wesentlichen, Bremen, Schleswig, Heulstein und auch ein paar Mal haben wir Hessen geschrammt, Badkalshafen, das ist so die Grenze Drilereck. Ähm, also auch vier Bundesländer. Ähm, Dauer ähm der ähm ja, Tour Tourdauer ähm in Stunden waren insgesamt gefahren 35 Stunden. Das waren aufgeteilt auf acht Touren. Durchschnittsgeschwindigkeit über alles waren 15, nee, 18,5. Ähm Höchstgeschwindigkeit kann ich jetzt gar nicht sagen. Also, wir haben Bergup manchmal äh unverschämte äh fast 40 Stundenkilm erreicht, aber äh das ist nicht die Regel. Ja. Ähm was habe ich für ein E-Bike? Ich hatte einen Kalkhof Image 7B. Ähm das hat irgendwie ein 750 whatever Akku und Motorleistung, keine Ahnung. Ähm, also auf jeden Fall schon ein ganz ganzer passables E-Bike, was so eine Range hatte, wenn man im Ecobereich liegt, von ungefähr 130 km. Das äh konnte ich natürlich über die Strecken nicht ganz halten, weil Wind, weil Steigung und und. Ja, da habe ich mir ähm Panne, wir hatten eine Panne oder ich hatte eine Panne und zwar habe ich das vordere Schutzblechiner verloren. Dafür musste man aber das Vorderrad ausnehmen, um dann die Schraube des Schutzbleches wieder festzuziehen. Dabei haben wir natürlich mit unserem Werkzeug ein bisschen Fehler gemacht und landeten am Ende des äh oder zu dreiviertel des Tages in Rinteln in einer Fahrradwerkstatt, die uns dann gesagt haben, wie bescheuert wir waren. So, ähm heute bin ich auch schlauer. Man sollte sich mit der Technik oder mit dem Fahrrad vielleicht auch noch mal ein bisschen besser auseinandersetzen, wenn man so eine Tour macht. Wetter war durchw gut. Wir waren ja vom 14. Juni bis zum 20. irgendwas in dem Dreh waren wir unterwegs. Da hatten wir einen etwas größeren Regenschauer dabei, aber der war auch so, dass wir noch nicht mal die Regenjacke angezogen haben. Es war eigentlich eine nette Abkühlung, wenn man so will. Ja, Unterkunftverpflegung. Ähm, wir haben so an die 700 € oder ich habe an die 700 € für Hotels ausgegeben. Ähm, das stimmt nicht ganz, weil wir uns die ersten Etappen bis Kugshafen geteilt haben. Äh, das heißt ähm so in der Summe haben wir um die 500 € für Hotels ausgegeben äh und ungefähr die gleiche Summe noch mal ähm für Verpflegung und und sonstige Dinge. Also, wir hatten zum ja in der Mitte haben wir mal errechnet, dass wir um die 100 € pro Tag verbrauchen. Ja, jetzt hätte ich natürlich gern noch mal was ich gut finde noch mal ein ja ein Satz zu dem Videomaterial gesagt. Weil ich habe natürlich den ganzen Tag irgendwo mitgefilmt mit mit fotografiert mit verschiedenen Kameras. äh einmal mit der Insta 360 G3 Action Kamera, äh mit dem iPhone natürlich und auch mit der Sony CV 10 ähm die ich für die Talking Heads benutzt habe. Ähm relativ wenig für sonstige Filme rein, weil es mir einfach zu schwer oder zu unheimlich war. Aber für die Talking Heads meistens morgens des Folgetages habe ich die Sony CV 10 genommen. Also im Rückblick fand ich den ersten Teil der Tour äh mit am besten. Ähm also im Grunde von Hannof Waschmünden bis ähm Nienburg ca. Ja, also bis in die Richtung war die schönste Tour, also landschaftlich die schönste Tour. Danach wird es ähm um Bremen, Bremerhafen herum sehr industriell. Ähm und ähm dann auch was die Landschaft angeht auch äh eintönig. Seltsamerweise habe ich äh in der letzten Phase und in den letzten Touretappen besseren Schnitt gefahren. Ähm lag vielleicht auch daran, dass ich alleine dann unterwegs war, dass ich nicht mich nicht so viel auf den Partner konzentrieren musste. Ähm vielleicht aber auch ähm weil ich im Training war. Ich habe keine Ahnung, warum das so war. Äh, auf jeden Fall ähm vielleicht gibt’s do irgendeinen Zusammenhang mit der Landschaft, ich weiß es nicht. Ja, Lieblingsmoment hatte ich mir mal aufgeschrieben. Lieblingsmoment war für mich, nachdem wir die erste lange Tabetappe geschafft haben. Wir sind von Hand verschmünden bis Boden Werder gefahren. Das war auch noch der Geburtstag meines meines Kumpels. Ähm das heißt da waren wir richtig stolz, dass wir dann 150 km gemacht haben. Abends sind wir auch mit Griechen essen gegangen. Das war äh also was die das schaffen, das Erreichen angeht, war das ein ein sehr guter Tag. War natürlich anstrengend. Wir waren wir waren platt, äh aber wir waren richtig guter Dinger. Die härteste Etappe ähm würde ich sagen, ist der der Teil zwischen ähm Bremerhafen. Nein, gar nicht Bremen, Bremerhafen. Äh da haben wir ähm sehr lange gebraucht, um aus Bremen rauszufinden, also aus einer Großstadt dann wieder den Weseradweg zu finden. Das war der eine Teil. Es war alles sehr industriell. Es war für uns nicht senig ausgeschildert. Äh unser Navi hat dann auch ähm unser Fahrrad Navi hat dann auch etwas etwas gesponnen. Also der da haben wir nicht auf die Route gefunden, die wir fahren wollten. Äh und wir waren am Ende des Tages äh sehr genervt, was auch daran lag, dass wir den Großteil der Strecke immer geradeaus an der, ich glaube das ist die B6, also an der Landstraße entlang gefahren sind. Also kein guter Tag und die Laune war bei uns auch ziemlich runter. Ja, emotionalster Moment. Ähm, ich würde mal sagen, Bad Öhausen war das für mich. Zum einen, weil ich da so Erinnerungen aus meiner Vergangenheit hatte. Habe da familiär mal ähm mal so eine Art Bringdienst in eine Kur gemacht. Das hatte ich mich erinnert. Dann war ich auch ein bisschen ange angefixt, weil ich bei Rinkeln einmal mit dem Fahrrad umgefallen bin, mir das Knie aufgeschlagen hatte. Das heißt, ich war ähm in Bad Önhausen eh ziemlich emotional drauf. Deshalb würde ich sagen, war das so der emotionalste Moment. ähm auch hat auch alles mit dem Hotelzimmer gepasst, ähm dass wir dachten für das Geld dieses Zimmer, wow, ne? Äh, also das war auf jeden Fall ein sehr sehr guter Moment und ein sehr guter Abend dann auch. Ja, Erkenntnisse, was habe ich für Erkenntnisse gewonnen? Zum einen habe ich die Erkenntnis gewonnen, dass ich viel mehr aushalte, als ich gedacht habe, ne? Ähm, ich bin ja äh kurz nach der Tour irgendwie 60 geworden. Ich hatte angenommen, dass ich ähm viel platter oder ähm manche Touren auch nicht so durchhalten kann. Da war ich halt auch ähm sehr überrascht. Äh und ich habe auch ähm gesehen, dass äh ich ähm mit allen Schwierigkeiten umgehen kann, dass dass ich das gut finde, äh unterwegs zu sein, immer wieder die Tasche zu packen, unterwegs zu sein, mit wenig mit wenig auszukommen. Äh, das hat mir sehr gut gefallen und ähm ich habe das früher in meinen 20ern oft gemacht, also solche Fahrradturen oft gemacht und daran habe ich mich erinnert und das war äh war jetzt keine Midlife Crisis, aber auf jeden Fall habe ich gemerkt, dass ich sowas äh noch öfter haben möchte. Ja, Soriles ähm habe ich mir notiert als Stichwort. Ähm, da erinnere ich mich an eine Fahrt, ich glaube, wir sind von Bremen nach Bremerhafen gefahren. Hatte mir morgens ein neues T-Shirt angezogen, ähm, was ich in Bremen gekauft hatte. Ähm, zwei zum Preis für ein Zwe Kalirs ähm für 39,90 €. Und am Abend in Bremarhafen sehe ich, dass ich hier noch so auf dem auf der Brust noch so ein Aufkleber habe. Zwei Shirts für 3990. Aber weder mein Kumpel noch irgendein Passant hat mich drauf aufmerksam gemacht, dass ich hier noch den Verkaufsbutton noch drauf habe. Äh fand ich im Nachhinein ganz lustig und sehr skoril. Ja, abschließend würde ich sagen, äh macht Lust auf mehr. Also, es sind die nächsten Touren sind auch schon geplant. Äh, das ist das eine. Dann habe ich gemerkt, ähm, eigentlich die Erkenntnis hatte ich schon früher mal äh, als ich mit dem Rucksack unterwegs war, dass so der der Weg das Ziel ist, ne? Also, dass man nicht unbedingt ankommen muss, sondern dass man so in Langsamkeit oder mit einem speziellen Tempo, man findet irgendwann über die Hunderten von Kilometer findet man Rhythmus, dass man da halt einen bestimmten Rhythmus findet. So ein Flow hört sich doof an, aber ist vielleicht auch so, dass man so ein Flow bekommt. Und das ist ein sehr, sehr schönes Gefühl und das hat nichts mit dem Tempo zu tun, sondern einfach mit, dass man mit sich und der Fahrt eins ist. Das hört sich wirklich sehr hochtrauend und sehr sehr buddhistisch an, aber anders kann ich es vielleicht nicht beschreiben. Es ist auf jeden Fall ein schönes Gefühl. Ähm und ich das habe ich na gebraucht. Ja, es war kam zur richtigen Zeit, glaube ich. Tja, ähm, abschließend würde ich sagen, die wie gesagt, die nächsten nächsten Touren sind geplant. Ähm Videoausrüstung steht, die Akkus sind geladen. Ihr wisst Bescheid, wenn euch irgendwas aufgefallen ist, wenn ihr ähm wenn ihr irgendwelche Kommentare schreiben möchtet, äh Tipps zu der nächsten Tour äh zur Aufzeichnung. Ich habe nach der nach der Tour äh ähm einige Kommentare gekriegt, was die äh was die Navigation angeht, dass man sich da vielleicht verbessern kann oder mit der Tourplanung, wie man sich verbessern kann. Äh, ich stimme allem zu und nehm es mit. Also schreibt ruhig weiter in die Kommentare, schließt ein Abo an ab, dass er da nichts verpasst und wir sehen uns im nächsten Video. Bis denne. [Musik]
2 Comments
Super… sehr informativ!
Musik ist anstrengend, Sonst ok …