Nach den hügeligen Teilstücken der Vortage ist die 8. Etappe der Tour de France wieder eine für die Sprinter. Zwar sammelt das Feld auf der Strecke von Saint-Méen-le-Grand nach Laval über 1.700 Höhenmeter, doch die Anstiege sind für die Sprinter gut zu bewältigen, so dass es im Ziel zum erwarteten Massensprint der ganz schnellen Jungs kommt.
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#TourdeFrance #TdF #ARDTour
[Musik] Niemand würde dieses kleine Städtchen kennen, hätte es einen Louison Bob nicht gegeben. Der berühmteste Sohn von Sam Legran ist zwar schon vor langer Zeit verstorben, doch in den 50er Jahren war er so berühmt wie ein Tade Pogac heute. Louis Bob hat auch deswegen sein eigenes Museum, weil er der erste war, der die Tour de France dreimal in Folge gewinnen konnte. Genau vor 100 Jahren wurde Bobé im heutigen Statort geboren. Was lege da näher, als ihn durch einen Etappenstart zu ehren? Für die Profis geht es von dort aus Richtung Lavall 171 flache Kilometer Richtung Südosten. Nur ein kleiner Anstieg der vierten Kategorie. Ein Tag unter der großen Überschrift Sprintetappe. [Musik] Die Strecke führt aus der Britannien in Richtung des Departements Mayen. Ferienzeit in Frankreich. Wochenende strahlender Sonnenschein. Entsprechend gibt es praktisch keine Stelle unterwegs, die nicht von unendlich vielen Fans bevölkert wäre. Ausreusversuche unterwegs. Zunächst einmal völlige Fehlanzeige. Es sind zwei Mannschaften, die das Geschehen kontrollieren. On March Wy in Person von Jonas Rutsch und Lidl Track. Die Mannschaften der Sprinter Binjam Gemai und Jonathan Milan. Heute ein perfekter Tag, um reichlich Punkte im Kampf um das grüne Sprintertrikot zu sammeln. In der Wertung führt ja eigentlich auch gerade Tade Pogac, der aber muss natürlich gelb tragen. Das geht vor. Ein bisschen Ruhe unterwegs. Sicher willkommen nach den Anstrengungen der vergangenen beiden Tage und auch den Stürzen. Joo Almeider, einer der wichtigsten Helfer des Titelverteidigers, gestern schmerzhaft betroffen. Gebrochene Rippe. Er wird es erstmal versuchen, der Portugies weiterzufahren. Ob er seinen Kapitän dann aber auch wirklich so unterstützen kann, das ist die große Frage. Kleiner Vorteil vielleicht für einen entspannt wirkenden Jonas Wingegar. Tade Pogasa sieht ja sowieso immer relaxed aus. Heute hat der Slowene Zeit unterwegs auch zu plaudern mit Maximilian Schachmann. Ganz anders sieht das in den Köpfen der Sprinter aus. Jonathan Milan und seine Konkurrenten wissen, das ist eine Gelegenheit auf einen Etappensieg, die sich kein Sprinter entgehen lassen will. Bloß nicht zum Strecken ranschauen und vielleicht neidisch werden, wie andere diesen Tour der France Samstag verbringen dürfen. Binjam Gemai wartet ja 2025 noch immer auf seinen ersten Saisonsieg. Der Mann, der vor einem Jahr drei Touretappen unter das grüne Trikot gewann. Sein Team glaubt aber offensichtlich an den Mann aus Eritrea, ist die Mannschaft, die unterwegs am meisten arbeitet. Jonas Rutsch weiß heute Abend garantiert genau, was er unterwegs hat leisten müssen. Einen Louis Bar allerdings werden sie bei Anta March erst einmal schonen müssen. Der junge Franzose praktisch komplett verpflastert, war gestern vom gleichen Sturz betroffen wie Joao Almeider. Die größten Wunden kann man bei Baren dabei noch nicht mal sehen, denn die werden von seiner Rathose verdeckt. Die Hälfte der Etappe ist inzwischen geschafft. Es geht unweit dieser Burg zum Zwischensprint des Tages in Vitre. Man muss wirklich im Kampf um Grün jede Möglichkeit nutzen, um zu punkten. Milan ist der Fixpunkt, das sehen wir. Zwei Positionen, drei Positionen hinter Milan. Da ist Merier, der vertraut auf den langen Sprint und Milan nutzt Anter Marché Vonti jetzt an vierter Position. Quin der muss ein bisschen aufpassen. Der boxt da so ein bisschen hinten rum. So, jetzt kommt Milan raus. Wo ist Binjam? Merlier als zweiter jetzt linksrum um die Kurve. Ist übrigens so ganz leicht ansteigend. Oh, Milan cool und locker nimmt sogar den Tritt noch raus vor Tim Merlier. Und was macht der Mann in Gelb so unterwegs? Der denkt an seine verlobte Urschka Zigotsch. Die fährt nämlich gerade beim parallelstattfindenden Giro d’Italia der Frauen. Urschkait mayck. Da ist auch bei der Tour auf der Etappe was passiert dafür. sorgen diese beiden Herren. Das Team total Energie mit einer Wildcard am Start weiß, dass es gefragt ist, wenn sonst keiner was für die Abwechslung des Etappengeschehens tun will. Matthieu Burgodo und Matteo Verchet wetten so um ihren Platz bei der Siegerehrung als kämpferischste Fahrer des Tages. Eine Situation, gegen die das große Feld rein gar nichts einzuwenden hat, denn zwei Ausreißer sind natürlich prima zu kontrollieren. Der Mann in gelb kümmert sich der Wall um die Moral seines vom Vortag arg verbondenen Teamkollegen Joao Almeider. Zeit ist ja genügend da auf dem Weg Richtung Laval. Vielzeit auch für Georg Zimmermann. Immer wieder mit einer Familienration Trinkflaschen zwischen Mannschaftswagen und Teamkollegen an der Spitze des Feldes hin und her zu pendeln. Auch kein großer Spaß bei 30° im Schatten. Noch weniger Spaß hat Marx Sole. Schon wieder ein Teamkollege von Tade Poga, der auf der Straße liegt. Zum Glück geht’s für den Spanier fast unbeschädigt weiter. Manchmal sind gerade die vermeintlich harmlosesten Momente die gefährlichsten. Die beiden an der Spitze haben einen maximal Vorsprung von einer knappen Minute, der allerdings schrumpft in blitzes Schnelle, als das große Feld nervös wird wegen des auffrischenden Windes. Dann aber dreht die Strecke wieder. Die zwei vorn eben noch fast schon eingeholt kriegen dann doch wieder einen größeren Vorsprung zugestanden. Schon mehr als 20 km vor Laval, die prominentesten der Sprinter alles samt ganz weit vorn im Feld platziert. Immer ist die Angst vor Stürzen präsent. Aus dem Nichts heraus erwischt es den Mann, der so viel geackert hat. Jonas Rutsch. Der Colombianer Rubio fliegt zu allem Überfluss auch noch über den Deutschen drüber. Jonas Rutsch bleibt erst einmal eine ganze Weile benommen liegen. Umso größer ist die Erleichterung, als der 27-Jährige das Rennen dann doch wieder fortsetzen kann. In der Führungsgruppe doppelte Belohnung für doppelte Ausreißerpower. Matteo Verch und Matthew Burgodo werden alle beide geehrt als kämpferischter Fahrer der heutigen Etappe. Noch 12,7 km Werche ist platt. Teamkollege Bürgodau nun in Solofahrt fah praktisch zeitgleich defekt bei Tim Merlier, einer der großen Favoriten des Tages. Welch ein Pech. Wenig später wird auch der letzte Ausreißer geschluckt vom Piloton. Team Merlier schafft es zurück ins Feld, aber wie viel Kraft hat die Aufholjagd gekostet vor der Entscheidung im Massensprint, auf die alle heute 170 km lang gewartet haben. Die 1000 m Marke ist erreicht. Erfüllt sich Milan diesen Traum. Momentan hat er keinen Anfahrer mehr. profitiert jetzt vom Windschatten von Tudor mit Alberto Deinese links, Achtung, nicht überraschen lassen. Ja, Van Poppel jetzt kommt jetzt nach vorne am Hinterrad von Wort Fernart. Positionskämpfe beginnen. Milanese muss jetzt rein. Ja. Ja, muss rein. Aber Milan muss auch aufpassen, dass er nicht zu früh im Wind ist, denn es sind noch 600 m. Wir sind jetzt im Bereich der fest installierten Kameras auf der linken Seite, jetzt auf der rechten Seite kommt vor allem auch ähm Pascal Akakmann. Thunderpol zieht das Ding an für Cayen Groves. Das hat natürlich Milan sofort erkannt. Hängt sich an dieses Hinterrad von Cayen Groves. Der Sprint beginnt. Achtung noch mal der Tritt rausgegangen eben von Jonathan Milan. Jetzt nimmt er die Fahrt auf. Jetzt geht er raus. Wortfaherat versucht sich noch in den Windschatten zu klemmen. Holt sich Jonatan Milan jetzt endlich diesen Etappensieg, auf den er so lange gewartet hat. Ich würde sagen, ja, Etappensieg für Jonathan Milan und am Ende streckt er die Arme nach oben nach dem Motto endlich. Perfekt gemacht von seinen Anfahrern. Perfekt abgeschlossen vom Italiener. Als Jonathan Milan antritt. kann nur noch ein Wautfanart halbwegs folgen. Alle übrigen sind völlig ohne Chance. Jonathan Milan feiert den 22. Profisieg seiner Karriere, den bisher wohlwichtigsten. Zweiter wird Vaunt van Cayen Groves auf Platz 3. Starker vierter Platz für Pascal Ackermann. Sein bisher bestes Ergebnis bei dieser Tour. Viel Bauhaus wird 12 im Gesamtklusm in den Top 10 heute keine Veränderungen. Gelb trägt auch auf Etappe 9 wieder Tade Bog. Eine halbwegs gute Nachricht noch zum Schluss. Auch Junos Rutsch kann die Etappe beenden als letzter direkt vor dem Besenwagen. Aber die schmerzhaften Folgen seines Sturzes, die dürften den Deutschen ganz schön verfolgen in den nächsten Tagen.
44 Comments
lesgo
Dopingtour geht weiter. Schade um die GEZ Gebühren, dass sowas unterstützt wird
Bei den beiden die die ganze zeit vorweg gefahren sind, war der Dopingtank auf einmal leer, was?
0:55 hammer Halstuch
Nach was würdet ihr im Teamfunk fragen?
Heute war Patrick_9090 wieder pünktlich! Hat sich wohl einen Wecker gestellt… oder es lag am Regenwetter in DE..
Könntet ihr Archivbilder im Thumbnail verwenden?
Frage an alle Radsportexperten mit Insiderwissen: Gibt es negative Dopingfälle bei dieser Tour?
Warum ist eigentlich bei jedem Etappenziel diese verf… Türkei-Flagge zu sehen!? Es ist kein einziger türkischer Fahrer bei der TdF dabei, dem die gewidmet sein könnte. Hauptsache einen auf Nationalstolz machen, der Typ der die schwenkt lebt mit Sicherheit selbst im freiheitlich-demokratischen Europa.
Heute die 8. Dopingtour 2025 (will nur, dass es ein meme unter den Kommentaren wird. Bekommen wir das hin? ).
Grüße an alle Fahrsportfreunde. Passt auf euch auf und bleibt gesund.
Ihr lernt es einfach nicht mit den Thumbnails
danke ARD für die gute Berichterstattung von der Tour👍
mit dem Sturz von Philipsen ist das Grüne für Milan sicher
Was ist mit Biniam Girmay los? Bei keinem der Sprints aktiv dabei. Hat der schon abgehakt?
warum wurde die süffisant-arrogante Betonung abgelegt? das kam doch recht sympathisch rüber. Ihr von der zwangsfinanzierten ARD seid ein echt tolles doppeltgeimpftes Team.
Milan ohne Wenn und Aber ganz klar der Stärkste Sprinter. Freue mich für den guten Wout. Der kam gerade im Windschatten noch mit aber konnte nichts zusetzen. Groves klar nicht stark genug. Als mvdp rausging, bremste der gefühlt ab im Vergleich zu Milan, obwohl er den perfekten Leadout vom Chef hatte. Acki war auch stabil auf der Vier aber auch da, sah aus, als ob da nichts mehr ging. Girmay komisch auf 19 aber mal sehen, was Morgen so abgeht. Heute war schon ekelhaft mit dem bergan und Gegenwind. Kein 100%tiges Sprinterfinish im klassischen Sinne.
Ackermann 4 Platz, Super Junge….!
Lipowitz bleibt 8 ter im GC, mit nur 3.02 Rückstand…. bleib dran Ami…..!
Buchmann derzeit nur auf Platz 21 …
Mit 8.25 min. auf Pogacar….
Emu da kommt noch was v dir…
Da bin ich sicher…
Also Jungs gebt alles….!!
Die Zusammenfassungen sind top. Vielen Dank! 🙂
Ich fand die Kameraführung auf dem letzten Kilometer aus dem Helikopter heraus cool! Man konnte beobachten, wie Milan sich seinen Weg an das richtige Hinterrad suchte, wann er zum Sprint ansetzte und mit welcher Leichtigkeit er die anderen Sprinter abschüttelte. Das war von Milan wie auch von der Regie stark gemacht! 👍
Starker Sprint von Wout ohne Hilfe
Wahnsinn. Bestimmt weit über 1000 Watt.
By the way, das einzige was ich im ÖRR schaue.
Tour de France ist immer Sternstunde des ÖRR
Kelleraufräumen ist aufregender als diese Tour 😂
Danke an den sehr guten Kommentor. Die Zusammenfassungen sind immer ein Tageshighlight.
So viele Stürze diese Tage
Wie Assi das die Giro Italia der Frauen gleichzeitig stattfindet, hab keine Ahnung von Radsport wie sehr sich das Unterscheidet
ARD gerade im Short:
'Alle Trikots weg . . .' 🫢
Ich habe einen riesen Schreck bekommen und dachte erst die Dopingkontrolle hat bei Pogaćar zugeschlagen. 🫣
Sorry, ich schaue schon etwas länger Profiradsport! 🤫
wow :O
Top Zusammenfassung
Schade Pascal
Danke ard, dass ihr so tut als würde Frauenradsport nicht existieren. Die gute alte Zeit ist zurück. Weder im Fernsehen noch in der App. Da gibt es sogar eine Rubrik Radsport. Nur Tour de France. Und eineRubrik Tour de France, das gleiche noch einmal. Giro d'Italia der Frauen? Nie gehört. Liliane Lippert, Antonia Niedermeier? Wer soll das sein? Bügeln die die Trikots bei Lidl Trek? Oder arbeiten als Hostessen beim Sektempfang bei Bora Hansgrohe?
GRANDE Jonathan MILAN,der Stärkste,grande GRANDISSIMO!
7:40 für mich ganz klar unsportlich von Milan, wie er seinen Kontrahenten, der ihn gerade am Überholen ist wegcheckt.
Verfolge Tour de france nur so nebenbei. Kann mir jemand erklären, warum die Favoriten auf dem Gesamtsieg Pogacar, Vingegaard heute z.b. überhaupt nicht vorne um den Etappensieg mitgefahren sind und gestern schon?
Milan war echt vorsichtig… immer perfekt mit speed andere Fahrer touchiert und seine Linie durchgesetzt. Maschine
Schön Wout wieder vorn zu sehen
Ich bin ein riesen Tour de france Fan❤❤❤❤ ich liebe die Tour de france
Polit du maschine
Danke für die tollen Zusammenfassungen!
Mythos Tour ist auch sehr zu empfehlen!! ❤
Warum verplempert die ARD schon wieder unser Geld an die Apotheken auf Rädern?
😂 – Wo bleibt die Eishockey-WM?
Bitte den Begriff "Stundenkilometer" nicht mehr benutzen – Danke!
aus welchem Jahr ist das Video ?
tour de dope, als experten dabei, doping könig uhlrichund sein protege zabel.
da laden die echt den zabel und den uhlrich als experten ein lmao
diese 2 heinis haben den radsprot in dtl zerstört.
betrug und verbrechen lohnen sich eben doch und im gleichen beitrag macht man dann noch werbung für eine anti doping doku ? das muss doch satire sein.
wie viele ehrliche radsportler haben zabel , uhlrich und co vom rad in den graben gestossen ? nur um im jahr 2025 als experten mit GEZ gebühren honoriert zu werden.