Wie schaffen es die Profis der Tour de France 2025, so unglaublich schnell die Berge hochzufliegen? Patrick analysiert die wichtigsten Faktoren: von Leistung pro Kilogramm über Windschatten, Gangwahl und Krafteinteilung bis hin zu Biomechanik und Energiezufuhr. Erfahre, welche Tricks wirklich einen Unterschied machen und was du dir für dein eigenes Training abschauen kannst!
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Timestamps
00:00 – Intro
01:06 – Leistung pro Kilogramm
02:27 – Windschattenfahren
03:29 – Richtige Gangwahl
04:00 – Einteilung der Kräfte
04:55 – Positionierung vor einem Anstieg
05:23 – Momentum
05:48 – Energiezufuhr
06:20 – Biomechanik
07:09 – Fazit
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Wie schaffen es die Tour de France Fahrer so wahnsinnig schnell Berge hochzufahren? Die besten Profis fahren im Durchschnitt 25 km/h und mehr am Berg und das an den längsten und härtesten Anstiegen der Welt. Liegt das nur an ihrer Fitness oder steckt da noch mehr dahinter? Bevor wir auf die Gründe eingehen, wollen wir euch erstmal zeigen, wie schnell sie wirklich sind. Das hier ist der berühmte Anstieg der Goldelamad. Links seht ihr mich mit dem Tempo, dass ich über 13 km gerade noch so halten kann. Rund 17 km/h im Schnitt. Und rechts, das ist die Simulation von Tade Pogacas Rekordfahrt. Ein 25er Schnitt Berg auf. seine vertikale Geschwindigkeit über 1700 Höhlenmeter pro Stunde. Der Unterschied brutal. Das ist nicht nur schneller, das ist eine ganz andere Liga. [Musik] Leistung pro Kilogramm. Der Schlüssel zum Bergfahren. Tour de France Fahrer sind absolute Spitzenreiter, wenn es ums Verhältnis von Watt zu Körpergewicht geht. 6 bis 7 Watt pro Kilo an der Schwelle sind hier keine Seltenheit, eine beeindruckende Leistung. Aber die Performance am Berg hängt nicht nur von reinen Wattzahlen ab, sondern auch vom Steigungsprofil des Anstiegs. Je steiler der Berg, desto größer der Vorteil für leichtere Fahrer. Bei Steigungen unter 7,5% können auch Fahrer mit extrem hoher absoluter Power wie beispielsweise Philip Gana stark klettern. Aber ab ca. 7,5% Steigung wird das Gewicht dann zum entscheidenden Faktor, vor allem auf längeren Anstiegen. Kurz gesagt, je steiler und länger der Berg, desto mehr zählt das Leistungsgewicht und genau hier zeigen die Kletterkönige ihre wahre Stärke. Das sieht man auch super bei uns in der Gruppe. Giorgio bringt über 80 kg auf die Waage, Maximegen ist mit rund 60 kg deutlich leichter. Am Anstieg müssen beide sehr unterschiedliche Wattzahlen auf den Asphalt bringen. Je steiler es wird, desto größer wird der Vorteil von Maxim. Das zeigt perfekt, wie wichtig das Leistungsgewicht beim Klettern ist. Ein weiterer Faktor, warum die GC Fahrer so schnell am Berg sind, sie können sich voll aufs Klettern und ihre Leistung dort konzentrieren. Ihre Teamkollegen halten sie den ganzen Tag aus dem Wind. Sie schützen sie und bringen sie so frisch wie möglich an den Fuß des Anstiegs. Dadurch vergeuden sie kaum Energie unterwegs und können am Berg alles abrufen. Wir alle kennen den Windschatteneffekt und in einer Gruppe kann der noch viel größer sein. Selbst am Berg ist der Windschatten entscheidend, vor allem bei Geschwindigkeiten bis etwa 25 30 km/h und Steigungen bis 78%. Bei langsameren Geschwindigkeiten oder steileren Anstiegen nimmt der Effekt ab, weil der Luftwiderstand dann weniger ins Gewicht fällt und das Gewicht mehr entscheidet. Deshalb sieht man oft die Berghelfer, die in flacheren Anstiegen das Tempo machen. Schlau und kräft sparend fahren, das ist der Schluss zum Erfolg der GC Fahrer und dann in den schweren Anstiegen und Abschnitten den Unterschied machen. Ein Grund, warum Tode Frost Profis so schnell klettern können, ist ihre perfekte Gangwahl. Sie halten eine hohe Drittfrequenz, die hilft, die Leistung konstant zu halten und Muskelbüdung zu vermeiden. Ihre Technik und die breiten Übersetzungsmöglichkeiten ermöglichen es Ihnen in jeder Situation den perfekten Gang zu wählen. So fahren sie auch die steilsten Passagen flüssig und effizient und sind jederzeit bereit, eine Attacke zu launchen. [Musik] Ein weiterer großer Grund für die Stärke der Bergfahrer, perfektes Pacing. Profis lassen sich nicht von Attacken aus dem Rhythmus bringen, sondern halten ihr gleichmäßiges Tempo über lange Anstiege. So sparen sie Energie, müssen nicht ständig in roten Bereich fahren und können ihre Leistung bis zum Gipfel voll abrufen. Ein gutes Beispiel ist Remco Evenepol, der die Attacken von Wingegard und Pogac oft einfach ziehen lässt und stattdessen versucht gleichmäßig wieder aufzuschließen. Natürlich hängt das auch vom Fahrertyp ab. Manche vertragen Tempowewechsel besser, andere bevorzugen ein konstantes Tempo. Aber eine klare Pacingstategie am Berg gehört für alle dazu. Diese Selbstkontrolle und Disziplin machen Sie zu den besten Bergfahrern der Welt. Für die France Profis wissen, die Position vor den Anstiegen ist entscheidend. Je kürzer und steiler, desto wichtiger. Wer vorne in den Berg reinfährt, kann das Tempo kontrollieren, den Windschatten optimal nutzen und wird nicht vom Ziharmonikaeffekt ausgebremst. Jeder Meter Rückstand am Berg kostet wertvolle Sekunden und Lücken oder Positionen gut zu machen frisst wahnsinnig viel Kraft. [Musik] Ähnlich wie die Positionierung am Fuße des Bergs, ist auch das Momentum an kurzen Wellen entscheidend. Wer vorne reinfährt, kann den Schwung optimal nutzen und bis zur Kuppe mitnehmen. Das funktioniert natürlich nur bei kurzen Wellen, spart aber enorm Kraft, vor allem im Vergleich zu Fahrern, die hinten im Feld bremsen müssen und von null wieder beschleunigen. Ein weiterer Faktor für die Topfahrer ist ihre enorme Fähigkeit während der Fahrt Energie aufzunehmen. Harte Bergetappen verlangen tausende Kiloj, die verbrannt werden und GC Fahrer können 100 bis 150 g Kohlenhydrate pro Stunde verwerten, was ihre Ermüdung deutlich hinauszögert. Der Wahre Skill dabei am Berg und unter hoher Belastung überhaupt essen und trinken zu können, ohne die Leistung einzubrechen und das über mehrere Stunden. [Musik] Ein wichtiger biomechanischer Trick beim Bergfahren. Der Sattel wird weiter nach vorne gestellt und leicht mit der Sattelspitze nach unten geneigt, sodass das Knie etwas über der Pedalachse liegt. Auf der Ebene ist das zwar nicht die optimale Position, aber berauf verschiebt sich durch die Steigungsprofile die perfekte Übertragungsposition von Knie und Pedalachse. Diese Anpassung ermöglicht es am Berg das maximale Potenzial aus jedem Tritt rauszuholen und genau darauf kommt es bei den GC Fahrern ja an. Klar, das sind Marginal Gains, aber immer mehr Profis setzen genau auf solche kleinen Details, um sich einen minimalen Vorteil zu verschaffen. Gutes Beispiel ist hier Tade Pogacha. Auch bei ihm ist diese Veränderung in letzter Zeit sichtbar geworden. Da habt ihr es also das Wichtigste ist Watt pro Kilogramm am Werk, aber es spielen auch noch andere Faktoren mit rein, um so schnell zu fahren wie die Profis. Ich muss sagen, 30 Sekunden mit der Pace von Pugac hier am Berg. Fühlt sich auf jeden Fall sehr cool an, aber schade, dass man das nicht so lang halten kann. Was sagt ihr dazu?
40 Comments
Wie lange könntet ihr mit der Pace der Tour de France Profis am Berg mithalten?
Ich glaube nach wie vor daran das die top athleten alle was nehmen.
Wer die bessere medizinische Betreuung hat, kann schneller regenerieren und hat mehr PS….schlafen an der Steckdose.
Perfekte Analyse!
Du hast den wichtigsten Grund vergessen warum Tour de France Fahrer am Berg so schnell sind und das ist sehr einfach: Doping, das weiss jeder der schon mal auf nem Ergometer saß und versucht hat mehr als eine Minute 300 Watt zu treten ( meines Wissens, nicht dass es mich wirklich interessiert, schaffen Tour de France Fahrer 700 Watt über mehrere Stunden , nur komplette Ignoranten glauben da noch dass das ohne Doping geht…😮)
Die Frage ist nicht ob sondern wie gedopt wird
Die sind doch alle gedopt und ich verausgabe mich gleich völlig beim Extrem Sport wie Dartpfeile werfen oder sogar E- Spot (Computer zocken) Spot nicht Sport! 😜
Die erste Aussage hier war schon einmal ein ziemlicher großer pauschaler Unsinn. " Die besten Profis fahren im Durchschnitt 25km/h und mehr am Berg, und das an den längsten und härtesten Anstiegen der Welt !" 😂
Nach dem Satz habe ich bereits ausgeschaltet. Das ist natürlich grober Unfug, denn selbst mit allem Doping dieser Erde fährt niemand von denen 25km/h und mehr an den längsten und härtesten Anstiegen der Welt .
Diese unwahren und reißerischen Aussagen sind wirklich sehr fragwürdig und helfen niemanden.
Das sind ja keine Radfahrer sondern Hochleistungssportler es ist unfassbar wie schnell sie sind und wie lange absolut krass
Pillen und Invusionen,hm.
Ich respektiere die Leistung eines jeden Tour de France Fahreres, egal ob Spitzenfahrer oder Mittelklasse! Wer einmal LIVE gesehen hat (in meinem Fall GIRO D´ITALIA) mit welcher Geschwindigkeit die Typen den Berg hoch klettern, der kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus; denn man weiss ja, mit welchen Tempo man selber unterwegs ist! Ob der Radsport sauber ist oder nicht, wissen wir alle nicht so genau; ich denke die WADA wird ständig unangemeldete Kontrollen durchführen.
Weil sie alle gedopt sind
Ganz einfach
Neueste Technik
Maximum Training
Neuestes Doping
Ja warum nur?
Bin auch schon als Amateur mit 25 den Hügel hinauf, nur nicht so steil und lang 😅
Wie schaut denn auch die Technik des Rads an von den Profis? haben die ein Rad von der Stange oder gibt es verbesserte Teile und Leichtläufigere Kugellager beispielsweise??
Falls es Mal eine glaubwürdige Begründung gibt die das ohne Doping erklärt wäre ich froh, kommt aber leider nichts 😮
Bessere Technik…mmh gab's bei Armstrong auch… warum ist der plötzlich so schnell, ja jetzt Guck Mal sein 7kg Carbon Rad an und dann die Gurke von hinault und fignon, 10kg mit Rahmenschaltung, und das bessere Training und die Gewichtsabnahme, die akribische Vorbereitung schon im Frühjahr die Anstiege abzufahren….
Tja dank Tyler Hamilton, Jörg jaksche und co sind durch das EPO und Blutdoping Verbesserungen von um die 10% möglich gewesen, ach so und schnellere Erholung. Schneller fahren, länger fahren und schneller erholt.
Könnte GCN oder irgendwer vielleicht zeigen um wie viel schneller die neuen Fahrräder sind und zwar von den 80ern an. Sprich wie viel hat Armstrong profitiert gegenüber hinault, wie viel profitieren pogacar und co Gegenüber Armstrong, gibt es irgendwelche Belege Studien aus der Sportwissenschaft die durch seit 2005 erlangten Veränderungen durch Ernährung und Training ebenfalls eine starke Verbesserung erklären? Irgendwas?
Da muss ich nur wie vor 20 Jahren einfach glauben das es so ist, gut damals war's falsch aber JETZT, jetzt MUSS es einfach stimmen….😮
Früher ging es doch fast genauso schnell dank Heldenkurbel, 21-11 Kassette Radfahrer-Schnitzel en masse, Hirschtalg am A… und 100.000km Training im Jahr
Das schaffe ich auch. Bergab.
Scherzkeks, ich würde auf der graden Ebene die 25 kmh schaffen. In der Spitze vielleicht ma 30 für kurze Zeit.
Berghoch im Westerwald, da gibt's auch ordentliche Steigungen, 10 kmh.
Die Tour Fahrer sind dahingehend Götter
Einfach
Mit Stoff. Ende der Diskussion
Habe einen ehemaligen Profi im bekannten Kreis, an einem gewissen Level "verpflichten" dich Sponsoren und Trainer zu dopen, schon alleine damit deine körperliche Regeneration deutlich schneller abläuft.
Und nein, ich finde das nicht verwerflich
Ja die Tour ist voll lame ich würde die Tour easy gewinnen, wenn ich meine Stützräder abmachen würde und mal ohne die Steine in den Trikotaschen fahren würde.
Was ist das für eine dämliche Frage ?!?
Alle Toursieger waren gedoppt. Irgend wann kommt es raus.
In jedem Leistungssport wird gedopt….
Weil sie vielleicht gedopt sind?
Du hast das Doping vergessen!
doping it is, nur logisch – wie soll das sonst in diesem tempo + intensität gehen? schade, hättet ihr schon was dazu sagen können.
Tolle Erklaerung… daumen hoch🎉😂
Dank der Pharmaindustrie 😀
Ich werde regelmäßig von gut trainierten Amateuren überholt, also Nein, nicht einen Meter.
Ganz einfache Geschichte…schaut euch Armstrong, Ulle oder Pantani an, und wie normal die aussahen. Gegen einen Pogacar oder Vingegard sehen ja selbst Skispringer fett aus. 1,75m und 60 Kilo? Und dann ballern die die Berge so schnell rauf wie nie zuvor? Genau, bessere Ernährung und ein 2 Kilo leichteres Rad als in den 90igern, daran wirds liegen! Wers glaubt!
Es wird mindestens so viel gedopt wie zu Ulles Zeiten, eher noch mehr und professioneller.
💉💉💉
Mit Doping, ganz einfach.
was für kassetten fahren sie denn?
gruppendynamik , training und ne gscheite übersetzung, (+ evtl. Doping xD), voila 😉 peace.
Durch entsprechende Substanzen.
na mit doping!!! Was für nee frage!