Flach geht es los auf der 7. Etappe der Tour de France 2025. Nachdem das Feld durch wunderschöne Orte und Landschaften der Bretagne gefahren ist, wartet ein explosives Finale an der Mûr-de-Bretagne – einem der ganz großen Radsport-Orte in Frankreich. Die legendäre Rampe führt das Feld mit einer Durchschnittssteigung von 6,9 % hinauf ins Ziel, wo es um einen der großen Prestige-Tageserfolge der diesjährigen Tour de France geht.
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Die Bretann liebt ihre Radsporthelden. Ein Berner Ino war vor 40 Jahren ja der letzte Franzose, der die Tour de France gewinnen konnte. Heute morgen gehört die Tourlegende zu den ersten Gratulanten von Ben Heili, dem Etappensieger vom Vortag. Los geht es in Saalo, einem der Tourismusmagneten hier an der Smaragdküste. Wieso so viele Menschen gern hierherkommen, sie kriegen vielleicht auch schnell eine Idee davon. Auch der berühmte Mons Michelle in Sichtweite des Startorts. Wieder alles andere als einfacher Tag für die Profis. Fast 200 km lang die Strecke das Meer, zumindest in der ersten Hälfte häufig in Reichweite. Und zum Finale wartet die berühmte müde Britannie, die gleich zweimal bezwungen werden muss. Hochspannung ist also garantiert, insgesamt fast 2500 Höhenmeter. Die große Frage, wird Matthieu van der Pool sein gelbes Trikot dort verteidigen können? 2021 gewann der Niederländer an der Myde Britannien. Doch Vanerpool hat nur ein winziges Sekündchen Vorsprung vor dem aktuellen Weltmeister Tade Pogac. Wie schon 24 Stunden zuvor gibt es direkt nach dem scharfen Start die ersten ernsthaften Ausreißversuche und sofort ist einer der prominentesten des Tourfeldes dabei, der Belgier Waffenart. Der erhält baldgesellschaft durch den Schweizer Straßenmeister Mauro Schmidt. Solche zwei Topfahrer aber will die Konkurrenz nicht weglassen. Mehr als ein paar Sekunden Vorsprung ist dem Duo nicht vergönnt. Die erste Rennstunde mit ein wenig Rückenwind extremst schnell, mehr als 54 km pro Stunde. Kein Wunder, dass ich da niemand wirklich absetzen kann vom großen Feld. Manche schon so sehr am Anschlag, dass er kaum noch die Flasche vom Streckenrand schnappen kann. Arno Delie der Belgier erst im dritten Versuch irgendwann dann doch noch erfolgreich. Sehr aktiv in der ersten Phase die Wismalisebikschaft will unbedingt in einer möglichen Gruppe vertreten sein. Doch auch Victor Kamparatz hier an der Spitze. Gelingt das nicht allen Versuchen zum Trotz. Volles Risiko auch bei Nelson Paulus in der Attacke gerade noch mal gut gegangen. Nach gefühlt 35 Ausreißversuchen und fast 60 Rennkilom gelingt es dann aber doch noch einer Fluchtgruppe sich abzusetzen. Das Hauptfeld ermüdet von den vielen Tempowechseln, lässt ein Quinzi ziehen, hält es aber an der kurzen Leine. Vorbei geht es an Korgen, dem Wohnort von Berner Ino, wo dessen Gattin in diesem Rathaus fast 6 Jahre lang Bürgermeisterin war. Die Strecke führt mitten durchs Touristenstädtchen Dinon mit seiner beeindruckenden Festungsanlage. Heute aber spielt die nur eine Nebenrolle bei allen Urlaubern. Die wollen an diesem Tag lieber die Tourde France live an der Strecke erleben. Die fünf von der Spitze können ihren Vorsprung nach rund 65 km erstmals in Richtung einer Minute ausbauen. Vor mit dabei der junge Bretone Ivan Costu aus der AKEA B&B Hotelsmannschaft. Der Toursieger des Jahres 2018, Garen Thomas, sicher der Prominenteste hier. Dazu der Österreicher Marco Hal aus dem Judo Team, der Franzose Alex Bodan aus der amerikanischen Mannschaft EF Education Easy Post und als letzter der spanische Klassiker Spezialist Ivan Garciaa Cortina vom Movistar Rennstall. Im Hauptfeld sind es vor allem zwei Teams, die für die Nachfürarbeit sorgen. UAE, die Teamkollegen von Tade Pogada und die altbiehende Cingmannschaft des Mannes im gelben Trikot Matthieu Vanu. Nach etwa der Hälfte der Etappe sind die Ausreißer zurück am Meer. Allerdings bläst der Wind nicht so stark, dass er wirklich Einfluss auf das Renneschehen nehmen würde. Zeit für einen Zwischenstopp, zumindest für einen Mann Berner Ino de Ehrengast, denn es geht durch seinen Geburtsort Ifak und gefühlt steht dort jeder Bewohner des Ortes am Rand der Tourstrecke und wahrscheinlich noch eine Menge mehr hier in der Britannien, hier, wo der Radsport eine Begeisterung genießt, wie sonst wohl nirgends sonst in Frankreich. Noch knapp 60 km der Zwischensprint des Tages. Die meisten Punkte dort sichert sich in der Spitzengruppe der Spanier Garcia Cortina leicht verdiente 1500 €. Im Hauptfeld geht es erheblich energischer zur Sache. Beteiligt die Teams von Mar Wy und Lidl Track für Ihre Kapitäne Gerai und Milan. Der schnellere der beiden, der Träger des grünen Trikots, Jonathan Milan. Viel Arbeit auch heute wieder für Nils Polit in gewohnter Manier als Schrecken aller Ausreißergruppen. Noch rund 40 km, der Akku ist leer bei Marco Halla. Offensichtlich geplagt von Krämpfen fällt der Österreicher zurück aus der Spitzengruppe. Jetzt also nur noch ein Quartett vorn. Jetzt, wo die Strecke anspruchsvoller wird, jetzt wo noch die meisten Höhenmeter warten. Rund 18 km vor dem Ziel geht es für die Ausreißer zum ersten Mal an diesem Tag den Schlussanstieg hinauf, die gefürchtete Mühe derde Britannien. Vom Spitzenquartett bleibt nur noch einer der vier übrig, der junge Bretone Evan Costume. Doch die Verfolger sitzen ihm schon im Nacken. Wismalise Bike und UAE, die Teams von Jonas Wingeger und Tadepoga sorgen fürs Tempo. Der Abstand ist auf rund 20 Sekunden geschopft. Eine Klasse Leistung des jungen Franzosen sich damit länger vornten zu können, als z.B. ein Garen Thomas. Doch 12 km vor Schluss ist auch seine Zeit als Ausreißer vorbei. Da Materpool und Tadipoga ja nur durch eine Sekunde in der Gesamtwertung getrennt sind, wäre der Titelverteidiger bei einem Sieg also auch wieder zurück in gelb. Entsprechend also doppelte Spannung für das Finale an der müde Britannien. Vorher gibt’s aber noch mal einen großen Schreckmoment. Ein heftiger Sturz in der Spitzengruppe. Betroffen unter anderem Santiago Buitrago, Guill Marzin, Henrik Mass und auch Joao Almeider. Was für ein Schlachtfeld. Jetzt aber rein in die Finaleung. Das Tempo wird diktiert von UAE. An der Spitze der Mann im Bertrikot. Team Wellens, eine Klasse Leistung. Das alles ist an diesem Tag zu schnell für Matthieu Van der Pool. Vorne in dieser Phase das Topprio der Tour defance 2024. Buga, Wingegard Evepolünstig platziert in dieser Phase. Florian Lipowitz und Primos Roglit haben ein Loch nach vorn, während an der Spitze der Kampf um den Tagessieg. Eines ist jetzt schon klar, das gelbe Trikot ist weg. Das gelbe Trikot wird Tade Poga übernehmen, denn Matthieu Van Derpool hat einen Rückstand von jetzt 40 Sekunden. Das war am Ende zu viel. Felix paratchuldigung Felix Gall sehen wir hier. Super Rennen, was er jetzt hier fährt. Antritt letzter Position in diesem Feld. Pogada blickt sich um, vor allem natürlich nach seinem ärgsten Konkurrenten nach Jonas Wingegard. Gibt’s diese Auseinandersetzung tatsächlich im Finale? Wie sind die Sprintfähigkeiten von Remco Evenepol, der dieses erste Zeitfahren der Tour de Force 2025 für sich hat entscheiden können? Sie erkennen ihn am goldenen hellen, am weißen Trikot, an der zweiten Position umblicken wie in einem Sprint aus einer Gruppe heraus. Pogaca will sich nicht überraschen lassen. Felix G, jetzt kommt der Antritt vom Weltmeister. Jetzt kommt der Antritt von Pogac. Wird er gewinnen? Dann macht er noch 10 Sekunden gut, dann baut er die Führung sogar noch weiter aus. Es kommt zu diesem Sprint gegen Jonas Wingergard und es ist der zweite Etappensieg von Tade Pogaca bei der Tour de France 2025 und der 10. Profisieg für ihn im Laufe seiner Karriere. An solcher Steigung Tade Pogasaca aktuell einfach unbezwingbar. 21 Sekunden nach ihm sprinten Florian Lipowitz und Primo Schroglitch über die Linie auf den Plätzen 14 und 16. Eine Leistungsdemonstration des Superstars. Sein zweiter Tageserfolg bei dieser Tour bringt Tade Pogga zurück an die Spitze der Gesamtwertung. 54 Sekunden liegt er jetzt vor Remcoepol 11 vor Kevin Wokler. Florian Lipowitz rückt durch den Sturz vor auf Rang 8. 3 Minuten 2 sein Rückstand auf den Wiederträger des Maoon auf Tade Pataca.
46 Comments
Apotheken – Rundfahrt
Schade das Vingegaard beim Sprint nicht mal selbst attackiert und nur auf Pogacar reagiert….so wird er keinen Sieg holen
Absolute langeweile leider auch in diesem Jahr!
1998-2006 fieberte ich mit Jan Ullrich und Lance Armstrong mit. Mochte Ullrich natürlich viel mehr, aber Lance war unbezwingbar (außerhalb vom Piraten 1998, weil Ullrich die Tor durch einen Hungerast verlor).
Heute fiebere ich mit Vinegaard und Pogacar mit, mag aber klar Pogacar mehr, da er wesentlich mehr Sports- und Kampfgeist hat und alles, nicht nur die GT fährt.
Diesmal hat aber (zumindest seit 2 1/2 Jahren) Vinegaard immer das Nachsehen.
Krass ist, wie sehr der Spiegel dieser Jahre auch vor 20 Jahren war, dass es neben den 2 Stars, nahezu nur Nebendarsteller, wie Wout, Remco oder Roglic gibt.
@Patrick_9090 Bekommst du Dopingspritzen, für solch kognitiv homöopathische Beiträge?
Warum belustigt sich die Sportschau über die misslungene Wasserflaschenaufnahme?
Das finde ich unverschämt.
Man sollte Euch mal bei 50km/h eine Trinkflasche greifen lassen. Oder, weil Ihr die ja nicht fahren könnt, Euch einfach mit 50km/h schnellen Trinkflaschen bewerfen.
Schämt Euch, Ihr seid peinlich !
Ohne Almeida sind die Bergetappen unmöglich für Pogacar. Herzlichen Glückwunsch an Jonas und Team Visma, durch einen Crash die Tour geschenkt bekommen…
Frage: Wie machen es die Teams eigentlich, dass die Fahrer der verschiedenen Wertungstrikots immer ein Fahrrad in passender Rahmenfarbe haben, zB gelb für den Gesamtführenden. Man kann das ja nicht im Voraus planen und es kann sich täglich ändern. Sind das Folien? Wird das Rad nachts umlakiert? Man kann ja wohl kaum für jeden Fahrer im Voraus ein Rad in entsprechenden Farbe einplanen. Für die Favoriten klar, aber gerade zu Beginn der Tour fahren immer wieder Außenseiter in die Trikots.
Eigentlich schade, dass das "Peleton" nach dem letzten Sturz zumindest nicht auf Healy (Platz 8) gewartet hat. Hätte ich schon erwartet.
Leider ist es jetzt eigentlich langweilig.
@sportschau vielen Dank für diese Top-Zusammenfassungen! ❤💪
Meine Güte der Kommentator ey ich komme mir vor wie bei Sendung mit der Maus.
in weiss sieht er soviel schöner aus
jo, also mit Taktik verhauen oder ähnlichem haben die "Ergebnisse" von Roglic nichts zu tun…👈👆
man sollte es einfach mal einsehen, dass der Ofen für einen Tour-Sieg von Roglic längst aus ist. Er bringt es nicht mehr.
Seitdem er vor Jahren mal das Gelbe anhatte und dann nach dem Berg-Zeitfahren abgeben musste, liest man inzwischen
seltsam anmutend immer wieder so eine komische "Hoffnung" oder "Erwartung" ala
"ja, morgen dann, dann fährt er Pogacar und Vingegard in Grund und Boden und nimmt ihnen 5 Min. ab" 😂🤣
Das wird nie mehr geschehen, er ist einfach viel zu langsam um irgendwas mit dem Tour-Sieg zu tun zu haben.
Und dieses Team mit dem großen Namen "Red Bull" – dieser Konzern könnte die ganze Tour locker in die Tasche stecken –
sollte sich mit Ziel Tour 2026 endlich mal ernsthaft um Fahrer bemühen, die um den Toursieg mitfahren können.
Wie peinlich ist das, dass "Red Bull" in der Tour irgendwo im Mittelfeld zu finden ist und nicht um den Sieg mitfährt.
Ist das der Anspruch 👈von "Red Bull", die in vielen anderen Sportarten Siegertypen und Siegerteams am Start haben!?!
Schon beeindruckend was da dieses Jahr in der 1. Woche an der Strecke los ist!
Tadej ist unschlagbar..keine nehmt das gelb Trikot von ihm ..le tour de france gehört ihm..wenn so bleibt ohne sturz..
"Leicht verdiente 1500 Euro", naja😂
Schade das Team TVL sitzt nicht auch auf der Sieger von Giro Simon yates und nicht nur als Helfer von vingegaard .
Also wenn ich die anderen Etappen nicht gesehen hätte, wäre dieses mithalten von Jonas beim Schlusssprint ein Zeichen auf einen harten Kampf. Ich hab aber die anderen Etappen gesehen
krass :O.
Gähn, langweilig – wie der Farbe beim Trocknen zuschauen…
Am Ende gewinnt der mit dem besten Doping Mitteln 😂
Aber beeindruckend, wie spritzig Vingegaard auch geworden ist im Vergleich zu den letzten Jahren. Dass er solche Sprints mit Pogacar mitgehen kann ist stark
Einmal mehr eine grandiose Leistung von UAE, trotz dem Chaos als Almeida stützt … Größter Respekt für die Orga und Taktik. Aber auch dass Vinegard so unglaublich gut an den kurzen Anstiegen mithalten kann obwohl sein Team anscheinend nicht mit UAE mithalten kann. Nur ein Team pennt erneut .. Bora. Offensichtlich sowohl im Teamwagen als auch der erfahrene Kapitän Roglic bekommt sich nicht vernünftig positioniert und radelt erneut wie ein Hobbyradler in der Verfolgergruppe als letzter übern Strich
GEZ abschaffen
Pogacar nun mit 19 TdF-Etappensiegen, und der ist erst 26 Jahre alt. Cavendish muss sich langsam Sorgen um seinen Rekord machen!
Wie kann man eigentlich so schlecht kommentieren? Ein Spannungsbogen wie im ZDF Fernsehgarten.
einfach nur geil. endlich mal nen guter job von euch.
40km vor Ziel hab ich den Fernseher ausgemacht und den Rasen gemäht.
Dieses ganze durcheinander Gequatsche konnte ich nicht mehr ertragen.
Selbst den O-Ton von der Strecke hat Naß mit Leichtigkeit übertönt.
Ein schwerer Rückfall in alte Selbstdarstellung Gewohnheiten. Gruselig.
💉💉💉💉💉💉💉💉
Jetzt spricht Florian Naß schon von „die zwei Kapitäne Roglic und Lipowitz“ wie ein trotziges Kind, das es einfach nicht aushalten kann, dass das Team eben erst mal einen Kapitän nominiert hat. Raushalten und die Autorität des Teams nicht untergraben, liebe ARD!
Sehr langweilige Tour. Wird sich nichts mehr ändern.
wieso wehrt sich der erste vor Tadejs end sprint nicht ??? fährt einfach so weiter …
Alle voll mit doping
Sorry aber die Tour macht einfach keinen Spaß. Ich mag Tadej wirklich gerne, aber niemand mag einen Dominator
Roglic ist finished, nach all den stürzen wird, aber auch von bora hansgrohe zu oft übersehen, dass sie nahe an den topfahren bleiben
Leider bleiben die Zweifel…. 🤔
Hajo seppelt wartet schon im emirates bus
Nils Politt ist der Kamerastar der Tour 🔥
Das der Typ inzwischen einfach alles gewinnt, egal ob Hochgebirgsetappe, Zeitfahren, Klassiker oder was auch immer, ist im Mindesten extrem langweilig und nervig, leider aber auch ganz schön verdächtig.
Etappe 7 und der GOAT Roglic fährt noch mit. Was läuft das falsch?😂
So eine krasse Machtdemonstration war das jetzt aber auch nicht, jonas ist wirklich beeindruckend gut mitgekommen. Wie jonas in den nächaten wochen allerdings über eine Minute gutmachen soll, sehe ich aktuell leider trotzdem nicht
GEIL
Sind die Teamfahrzeuge Rechtslenker, damit der Beifahrer die Radler versorgen kann?
Absolute LOOSER ! Zwangsabgabe und diese LOOSER bekommen nicht mal den Ton hin aus dem Nachbarland ! Jeden Tag Tonausfall bei den Loosern 1:36 1:39
7:04 Was macht denn der Fahrer ganz hinten, der völlig überzogen die Bremse reinknallt und über den Lenker fliegt? Der ist ja komplett ohne Fremdkontakt abgehoben.