Traumhafte Radtour über eine der schönsten Etappen des Donauradwegs: Wir fahren durchs Obere Donautal, das mit seinen Felsformationen, mittelalterlichen Burgen und malerischen Flusslandschaften wie geschaffen ist für eine Fahrradtour.

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Hinweis: Für den Drohnenflug hatten wir Genehmigung von der zuständigen Naturschutzbehörde!

Insgesamt legen wir rund 56 Kilometer zurück und überwinden dabei etwa 240 Höhenmeter (ohne Abstecher zum Eichfelsen). Die Strecke ist angenehm zu fahren und bietet unterwegs jede Menge sehenswerte Stopps. Los geht’s in Tuttlingen.

Direkt nach dem Start verlassen wir das Stadtgebiet und tauchen ein in die Natur. Von nun an begleitet uns die Donau fast durchgängig auf dem Weg. Wir fahren unterhalb steil aufragender Felswände und durch weite Felder. Der blaue Himmel über uns, blühende Wiesen zu beiden Seiten und schnuckelige Dörfer mit Fachwerkhäusern sorgen für echtes Urlaubsgefühl. Immer wieder erhaschen wir tolle Ausblicke auf die Landschaft und die ersten Felsformationen, die sich schon bald imposant über uns erheben.

Bevor wir richtig in die Felsenregion eintauchen, stelle ich euch noch kurz mein Rad vor. Ich war dafür im Multicycle Store in Villingen-Schwenningen und habe mir dort ein Cube Reaction Hybrid SLX800 ausgeliehen. Ein modernes E-Bike mit Boschmotor, hydraulischer Sattelstütze und App-Anbindung. Multicycle hat 54 Standorte deutschlandweit und bietet eine große Auswahl an Fahrrädern für jedes Terrain und jedes Fahrlevel. Von Mountainbikes bis Rennräder ist alles dabei. Vor Ort wird man ausführlich beraten und kann verschiedene Modelle testen.

Kurz danach geht es mitten hinein in die Felsenwelt des Oberen Donautals. Wir fahren an grasenden Kühen, Pferden und Ziegen vorbei. Der Weg ist meist asphaltiert, teils auch geschottert, aber durchgängig gut befahrbar. Die ersten 20 Kilometer vergehen wie im Flug. Immer wieder erheben sich neue Felswände neben dem Radweg, und plötzlich taucht auch die erste Burg in der Ferne auf. Die Landschaft wirkt wie gemalt.

In Beuron erreichen wir das gleichnamige Kloster. Bereits von weitem beeindruckt es durch seine Größe und Lage. Das Benediktinerkloster stammt aus dem 11. Jahrhundert und ist berühmt für seine barocke Architektur und die beeindruckenden Deckengemälde. Wir werfen einen kurzen Blick ins Innere, bevor wir wieder aufs Rad steigen und die Tour fortsetzen.

Immer wieder gibt es wundervolle Aussichtspunkte. Schließlich lassen wir die Räder kurz stehen und wandern hinauf zum Eichfelsen. Der Aufstieg dauert etwa 15 Minuten, lohnt sich aber in jeder Hinsicht. Von oben blicken wir auf eine der spektakulärsten Flussschleifen der Donau. Steile Felswände fallen senkrecht ins Tal, und unter uns schlängelt sich der Fluss durch die Landschaft. Mehrere Burgen sind zu sehen, unter anderem Burg Wildenstein und Schloss Werenwag. Ein Aussichtspunkt, der das Obere Donautal in seiner ganzen Schönheit zeigt.

Dass hier so viele Burgen stehen, ist kein Zufall. Früher war die Donau eine der wichtigsten Handelsrouten Europas. Aufgrund des schwer zugänglichen Geländes errichtete man Burgen auf den Höhenzügen, um Wege zu überwachen, Zölle zu erheben und die Region zu kontrollieren.

Ein kurzer Stopp mit einem Eis darf natürlich nicht fehlen, bevor es weiter zur nächsten Etappe geht. Unser nächstes Ziel ist die Teufelsbrücke, die spektakulär zwischen Felsen und Fluss eingebettet ist. Von hier oben fällt der Blick rund 20 Meter tief in eine felsige Schlucht, die passenderweise Hölle genannt wird. Die Brücke selbst ist fast 22 Meter lang und wirkt mit ihrem Ausblick wie ein natürlicher Aussichtsbalkon. Auch eine Legende gehört zu diesem Ort. Eine Fürstin aus Sigmaringen soll sich hier einst im Liebeskummer von ihrem Pferd in den Tod gestürzt haben.

Zum Abschluss der Tour kehren wir im Bootshaus ein. Es gibt Cheeseburger und Pommes, eine mehr als verdiente Stärkung nach einem erlebnisreichen Tag. Danach fahren wir mit dem Zug gemütlich zurück zum Ausgangspunkt.

Vielleicht seid ihr ja auch bald auf dem Donauradweg unterwegs. Ich freue mich über jeden Daumen nach oben und natürlich über ein Abo, damit ihr keine weiteren Touren verpasst.

die erste Felsen Wahnsinn Cool Hi ich fahre heute über den Donauuradweg und zwar geht’s da gleich durch das obere Donautal hindurch Das gilt als eine der schönsten Etappen des Fernrads Wart ihr da schon mal unterwegs vielleicht auch auf einem anderen Teilstück dann schreibt mir das gerne unten in die Kommentare Auf geht’s Wir sind jetzt schon aus Tutlingen rausgefahren Ab jetzt wird’s richtig idyllisch und naturbelassen Wir werden vorwiegend am Fluss entlang fahren und Etappe 2 führt auch immer so unterhalb von spektakulären aufragenden Felswänden entlang Dabei sind wir jetzt insgesamt rund 56 km unterwegs und es werden 240 Höhenmeter überwunden Hinter der Kamera ist auf J mal Felix mit dabei Hallo Felix Servus Ich glaube mit dem E-Bik sollten die Höhenmeter kein Problem sein oder die machen es uns natürlich einfach Das stimmt Ist voll schön hier Der Fahrtwind weht uns so um die Nase Blauer Himmel über uns Sonnenschein und wir düsen hier durch diese Felder hindurch Da blühen überall Blümchen und man blickt auf so urrige Ortschaften ringsum Voll schöne schnucklige Fachwerkhäuschen hier oben Müllim Oberstadt sind wir jetzt gerade Da hinten im Hintergrund seht ihr jetzt schon ganz spektakulär die Felsenaufragen Da geht’s jetzt gleich hin Bevor es soweit ist möchte ich euch Felsenland Schön die erste Felsen Wie schön Da sind überall Tiere hier So Kühe auf der rechten Seite Pferde da kommen Ziegen Nett Es fliegen jetzt schon über 20 km hinter uns und die Zeit verging wie im Flug geht aber auch die ganze Zeit so ganz entspannt eben hin Hauptsächlich über gut getrte Radwege hinweg Jetzt gerade hier über so eine Schotterstraße mittlerweile und dabei kann man immer mal den Blick heben und hier so die Aussicht auf diese Felsen genießen Da hinten sieht man auch schon die erste Burg Da ist einfach so ein Tisch mit zwei Stühlen im Wasser Mitten in der Donau Können wir fast eine Pause einlegen Da liegt jetzt schon Klosterburn Das Kloster ist echt riesig Man sieht es auch schon von weitem weil es so gigantisch aus der Landschaft heraustragt Geht auf das erste Jahrtausend nach Christus zurück ins Jahr 1077 Heutzutage ist es ein Benediktina Kloster und ist vor allem für seine Barocke Baukunst bekannt und für all die Gemälde die man hier sehen kann Mal ein Blick ins Innere Ist schon krass wie diese Deckengemälde da oben sind Alles so detailreich Das ist wunderschön geht mal wieder auf die andere Seite Hier lassen wir jetzt die Bikes stehen und wandern dann rauf zum Eichfelsen Dort oben wartet dann eine der schönsten Aussichten so über das obere Donautal geht jetzt also hier so rund 500 m zu Fuß weiter Raus geht’s aus dem Dschungel Cool Wir stehen jetzt hier auf 786 m in der Höhe auf so einem eindrucksvollen Felsen drauf und überall geht es wirklich steil runter Sieht man ja sehr schön Die Felsen fallen hier quasi so senkrecht ab Wir stehen so über allem drüber Unter uns zu unseren Füßen schlängelt sich die Donau oder so malerisch durch das Tal hindurch Wir sehen mehrere Burgen Burgwildenstein da drüben und dort auf diesen Felsen da hinten Schloss Wärenwand Schon schön wenn man da oben wohnt nämlich in Familienbesitz der Familie Fürstenberg Es gibt ja hier ganz ganz viele Burgen und Schlösser so am Wegesrand Das liegt daran dass früher hier auf der Donau eine der wichtigsten Handelsroen Europas war Und ihr seht das ja schon dieses obere Donautal ist sehr sehr schwer zugänglich hat ja so einen Schluchtenähnlichen Charakter Deswegen hat man diese ganzen Burgen da oben errichtet Dann konnten die von oben herabschauen auf diese Routen die so ein bisschen überwachen und auch sichern und gleichzeitig Zoll verlangen und damit Geld verdienen Sieht auch ein bisschen gruselig aus Eis Getränke und Snacks gibt’s hier Kurzer Pausen Stopp Jo klingt gut Gibt zumindest ein kleines Eis für zwischendurch Yummi lass es dir schmecken Und weiter geht’s denn noch liegen rund 15 km Strecke bis Sigmaringen vor uns Außerdem wollen wir uns noch den fürstlichen Park in Insigkurven ansehen wo Marlene später sagen wird dass es das absolute Highlight ihres Tages war Wenn ihr die Tour nachmachen möchtet dann empfehle ich euch unsere neue Home of Travel App herunterzuladen Alle Infos dazu findet ihr unten in der Beschreibung Da findet ihr dann auch die genauen Tourendaten und natürlich auch viele weitere Reisetipps Und für uns dauert’s jetzt nicht mehr lange dann sind wir in Sigmaring Ich habe noch 50% Akku und du 59 sind bei mir noch Mein Hintern ist die Schwachstelle Es geht zur Teufelsbrücke hinab Wie so ein Klammweg hier durch Rechts die steil aufragenden Felsen links der Tiefblick auf die Donau Zwischen den Bäumen zumindest Diese Teufelsbrücke ist fast 22 m lang und führt hier so ganz spektakulär nach oben Unter uns da liegt die sogenannte Höll das passt ja eigentlich thematisch ganz gut dazu geht’s 20 m in die Tiefe und früher müsst ihr euch vorstellen gab es ja auch noch einen abenteuerlichen Weg irgendwo hier in den Felsen hinauf hieß dann Himmelsleiter von hier hat man auch noch mal eine richtig schöne Aussicht Es sieht alles super schön idyllisch aus und dieser Felsen ist nach einer Siegmaringer Fürstin benannt nach Amalie eben Und sie hat sich damals im Zuge von Liebeskummer auf ihrem weißen Schimmel hier wohl der Legende nach in den Tod gestürzt Mit dem Zug düsen wir jetzt wieder zurück zum Ausgangspunkt und vielleicht seid ihr ja auch bald mal auf dem Donauradweg unterwegs vielleicht ja mit einem neuen Bike von Multiycle Dann schreibt mir gerne unten in die Kommentare hinan was ihr euch dann angeschaut habt und denkt an den Daumen nach oben und an das Abo um nichts mehr zu verpassen Vielleicht führt ihr das neue Bike dann auch zum Bodensee aus Da waren wir auch schon mal unterwegs und zeigen euch hier die besten Sehenswürdigkeiten Viel Spaß dabei und bis zum nächsten Mal

29 Comments

  1. Interessante GravelTravelReportage! In dem Fall günstig, daß das Wetter nicht sooo vorteilhaft war, denn dann waren auch weniger unterwegs und man konnte mehr auf die Natur achten! Danke

  2. Da kommen gleich Erinnerungen auf. Den Radweg von Donaueschingen bis Wien bin ich schon geradelt. Der Teil hier ist einer der Höhepunkte der Tour. Vielen Dank.

  3. Als Fahrrad für Touren gibt es für mich nur
    – Centurion MTBs – ggf. inkl. Trekking-Geometrie, konische CroMoly-Rohre, 90-er Jahre mit geschwungener Gabel, welche federt aber keine Federbeine hat. Es gibt heute noch alle Ersatzteile für diese Centurion Bikes.
    Radstand verlängert sich beim Abfedern von Stößen und der Drehpunkt vorne bewegt sich dabei vom Körper weg -> selbst stabilisierend und deutlich reduziertes Überschlags-Risiko.
    – Touren-/Trekking-Bike auf sog. Leichtlaufrad-Geometrie mit CroMoly-Stahlrahmen von div. Manufakturen. D.h. wieder geschwungene Federgabel ohne Federbeine. Zubauten und Komponenten sinnvoll, d.h. z.B. LX-Pedale, DX-Schaltung, XT-Bremskomponenten und Shimano 500 Felgen od. Tragfähigere -> Sport-Crossbike bzgl. Speed das mehr trägt als nur 110kg.

    E-Bike so und so nicht. Das Warum ist einfach. Sog. Leergewicht ist einfach zu hoch. Kommt es dazu, daß man mal darunter gerät mag man das Ganze nicht nochmals erleben. Ein Fahrrad ist ein DRAHT-Esel und keine E-Lok mit Batterien anstatt Diesel-Elektrischem Antrieb.

    Die Donau ist auf dem gezeigten Abschnitt(en) wunderschön.
    Weitere Passagen dann ab Kehlheim und Donaudurchbruch. Entlang der Donau sehenswerte Städte in Deutschland z.B. Ingolstadt, Regensburg und Passau. Österreich geht es dann weiter. Schwarzes Meer würde ich derzeit lassen.
    Schiffsrundfahrten auf der Donau starten z.B. von Passau aus Richtung Österreich, etc..
    Die Show für mich schon immer in Passau der "wilde" Inn.

  4. Sehr tolle Strecke, leider bei nicht ganz so tollem Wetter, bei Sonne ist es noch um einiges schöner.
    1077 liegt übrigens nicht immersten Jahrtausend…

  5. Wunderschön, die kleinen (Fachwerk)-Örtchen und die großartige Natur, sogar bei bedecktem Wetter.
    Vielen Dank für die Tipps. Habe jetzt Dank Euch eine neue Reise-Idee. 😉🤗

  6. Hey liebe Marlene, eine schöne Radtour von Euch! In Sigmaringen war ich auch schon! Unbedingt eine Führung im Wahrzeichen der Stadt, dem Schloss mitmachen! Noch ein kleiner Hinweis zu einer Eurer letzten Folgen (Rheinhessen): Der Mäuseturm ist an bestimmten Tagen im Sommer durch die Tourist-Info Bingen zu besichtigen (Bootsfahrt zum Turm und Führung)! Schönen Pfingstsonntag Abend aus Koblenz wünscht Euer Fan Marco

  7. Nach einer kleinen Odyssee von Fahrrad-Sattel-Marke zu Marke war es bei mir tatsächlich dann ein Volltreffer bei Modell und Marke.
    – Selle SMP TRK

    Um das Modell herum kann man genauso wenig falsch machen wie dem TRK-Modell.
    Ich nutze 2 Selle SMP TRK. Einen auf einem MTB aus den späten 80-ern mit Trekking-Geometrie. Den anderen auf einem SpeedCross-Bike von 2011.
    Je nach Beckenbreite nimmt man den Selle SMP TRK in Medium oder Large.
    Evtl. montieren Fahrrad-Verleihs den eigenen mitgebrachten Sattel.

    So zum rumradeln z.B. an der Ostsee genügte mir bisher dann meine Fahrradhose mit der üblichen Auspolsterungen um den Morgensport ohne unrunden Gang nach dem "Absitzen" zu überstehen.

  8. Wie wäre mal ein Video in der Eifel, Monreal oder Manderscheid sind sehr schön….in der Nähe gibt's noch das Tal der wilden Endert und den Schiefergrubenwanderweg in 56761 Müllenbach 🎉🎉🎉🎉🎉

  9. Jagst- und Kochertal-Radweg sind auch seh schön…. hier kann man auch sehr gut mehrere Tagesetappen fahren. Kochertalraadweg geht fast ausschließlich über die alte Bahnlinie…

  10. Empfehle Dir auch Polen zu besuchen
    Vor allem Breslau/Niederschlesien die karpaten berge zb. Karpacz ,und vor allem das Eulen Gebierge , wunderschön mit dem Fahrrad 👍🇵🇱

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