Auf der 20. Etappe, der letzten Bergetappe des Giro d’Italia 2025, fällt die Entscheidung um das Rosa Trikot. Die Highlights des 205 Kilometer langen Teilstücks über den Colle delle Finestre im Video.

Zusammenfassung: Eine 20. Etappe für die Geschichtsbücher, die den Giro 2025 völlig auf den Kopf stellt. Weil Isaac Del Toro und Richard Carapaz sich belauern und streiten, kann der Gesamtdritte Simon Yates das Duo distanzieren und sichert sich einen Tag vor dem großen Finale in Rom noch das Maglia Rosa. Mit diesem Coup hätten wohl nur die wenigsten gerechnet. Der Etappensieg geht an Yates’ ehemaligen Teamkollegen Chris Harper.
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Viele Wege führen nach Rom. Der heutige über das Dach der Rundfahrt, dem Colle Finestre. Wer geht aus dem Sattel? Wer bleibt sitzen? Deutsche Vieter ist da nicht, denn es gilt auf Schotter standhaft zu bleiben. Die Gesamtwertung kann nämlich grevelmäßig noch einmal ordentlich durchgeschüttelt werden. Es entscheidet sich, wer morgen in Rosa im Vatikan vom Papst gesegnet wird. Hallo und herzlich willkommen zu den Highlights der 20. Etappe 10:50 Uhr, der Start. Es hieß also früh aufstehen. Die Stimmung im Startbereich war super bei 25°. 205 km die Distanz. Heute wurde die Luft noch einmal etwas dünner. Diese Etappe brachte wirklich alles mit, was es für ein ordentliches Hochgebirgsfinale brauchte. Ein flacher Start auf den ersten 30 km immer Austal. Dann folgten vier Anstiege bis zum höchsten Punkt dieser Italien Rundwah auf 2100 m Höhe plus 8 km Schotterpiste. Zum siebten Mal in der Giro Geschichte befindet sich das Ziel in Sestriere. Sechs Teams noch komplett dabei. Mega spannend in der Gesamtwertung am vorletzten Tag. Isaac Del Torro hatte 43 Sekunden Vorsprung auf Richard Karapas. Simon J ist mit einer Minute 21 Rückstand ins Rennen gegangen. Dann die erste Spitzengruppe mit Paleni, Debon, Kel, Monike, Kim Heiduck aus deutscher Sicht natürlich sehr erfreulich. Dann hat sich diese Verfolgergruppe mit Een Haer, Matz Petersen, Carlos Verona, schon Etappensieger und Busato auf den Weg gemacht. Sie wollten nach ganz vorn. Der Abstand zum Feld. Zweieinhalb Minuten vorne trafen sich dann 31 Rennfahrer in dieser Spitzengruppe. Der beste aus der Gesamtwertung war Chris Harper. Er hatte aber bereits einen Rückstand von einer Stunde und 16 Minuten. Den ersten Sprint gewann Priest de Bond. Die erste Bergwertung der vierten Kategorie in Corio Manuele Tarotzi holte sich damit drei Punkte. Die Gruppe hatte es wirklich vorne in sich gehabt. Wan Art war mit dabei, der viel gemacht hat. Simon Clark, Peu Bilbao, Andrea Wendramme. 8 Minuten der Abstand hinten hat jetzt die EF Edication Easypost Mannschaft übernommen für Richard Karapas. Kasper Asgren hat den Hauptteil der Arbeit geleistet. Dann der Colle de Lüele Tarotzi holte sich 18 Punkte vor Moska. Dann ging es in die Abfahrt hinein. Achtung, Achtung, die Efedation Easy Postmannschaft versteuerte sich hier in dieser Rechtskurve. Zum Glück ist da nichts passiert. Erst einmal durchatmen. Schreckmoment für die ganze Mannschaft. Dann der Sprint. Dort holte sich Wort von Art vor Triste Bond die Punkte und damit sicherte Wort von Art Platz 2 für Olaf Keu in der Sprintwertung ab. Sie waren super schnell vorne unterwegs. 10 Minuten jetzt der Abstand zum Hauptfeld. Also auch heute hatte die Gruppe wieder eine echte Chance. Dann machte sich Remi Rochar auf den Weg. Er war am Berg der beste gleich zum Beginn am Colelle Finestre mit Chris Harper. Beide setzten sich ab. Jimmy Jansens, Alessandro Wre in der nächsten Gruppe. Der Jen hat noch mal versucht aufzuschließen, aber Chris Harper 42 km vor dem Ziel mit einer starken Attacke und dann ging die Party so richtig los. Das EF Edication Easypost Team um Richard Karapas ist gleich unten in den Anstieg richtig reingeknallt. 18,5 km lang, 14% maximal steil, 9,2% im Schnitt und er wollte es wissen. Gleich am Fuße des Anstieges hat der Vollgas gegeben. Isac del Torro konnte parieren, konnte aufschließen, war aber isoliert. Kein Mannschaftskollege weit und breit mehr zu sehen. Isac deel Tor hat keinen Meter Führungsarbeit geleistet. Alles blieb an Richard Karapas kleimon Yes hatte sich dann auf und davon gemacht in der Gruppe von Derek G. Hatte er die besten Beine und konnte tatsächlich zu Karapas und Isak Del Toro aufschließen. Die beiden haben sich nach wie vor belauert und dann hatte sich Simon Jades gesagt, wenn sich zwei streiten, freut sich der Dritte und fuhr sensationell los. Hatte seinen Tritt relativ schnell gefunden, seinen Rhythmus. Isak Del Toro machte weiterhin nichts. Der Reg kam sogar noch mal zurück, hat dort Tempoarbeit gemacht, aber fiel dann später auch wieder zurück. Die beiden Streithäne Karapas und Isak Del Torro. Del Torro hat weiterhin keine Führungsarbeit geleistet. Karapas hat versucht, den Abstand in Grenzen zu halten, aber Simon J baute seinen Vorsprung um Sekunde um Sekunde weiter aus. Dann wieder die Attacke von Karapas hinten und Isak Del Toro mit dem starken Antritt konnte parieren. Diesem Moment fiel dann auch Derkerek G zurück. Man hat viele Rennfahrer aus der Spitzengruppe eingesammelt. Ganz vorn war immer noch Chris Harper. Hier zu sehen hat er einen Vorsprung auf Simon jetzt von 6 Minuten. Er fuhr jetzt auf diesem Schotterstückchen 8 km lang richtig stark holte sich 50 Punkte an dieser Bergwertung. Dann kam Simon Jezn in der Gruppe des Tages war auch noch Wut von Art. Der wartete oben. Also, das war noch der große Trumpf von Simon Wes. Hinten hat man sich nach wie vor angeschaut. Der Abstand wurde immer größer und größer. Das war die echte Chance für Simon Yes. Sieben mal in der Geschichte der Italien Rundfahrt hat es am vorletzten Tag noch einen Wechsel in der Gesamtwertung gegeben. Simon Yes wollte der achte sein und er hat alles dafür getan. Und jetzt hat Isaac del Torro hinten auch gemerkt, die Luft brennt, die Hütte steht in Flammen, ich muss mitfahren. Und dann zu diesem Zeitpunkt hat sich Carapas gesagt: “Gut, jetzt fahre ich nicht mehr mit, der Abstand ist größer und größer geworden.” Und vorne wartete tatsächlich Wut von Art wie eine Lokomotive. Mit seinem großen Motor ist er dann mit seinem Lieder die Abfahrt runtergeknallt. Hier ist man fast steheneblieben. Sie haben die Bilder gesehen. Keine Arbeit mehr von Carapas. Keiner hat mehr Isak Del Toro unterstützt und vorne lief das richtig gut. Chris Hapa immer noch der Führende hatte einen Abstand von 4 Minuten auf B von Art und Simon J und hier stand wirklich still. Keiner hat mehr was gemacht. Er hat in diesem Augenblick die Italien Rundfahrt verloren. Dann ausgepowert, total am Ende. Was für ein Teamplayer, was für ein Mann. Wort von Art. Ich feiere ihn. Unglaublich. Dann kamen die Mannschaftskollegen von Isac Teltoro zurück und haben sich gewundert, was ist hier los? Haben das Tempo gemacht, aber da war es schon viel zu spät zu diesem Zeitpunkt. Schauen Sie sich die Abstände an. 233 zu 8 Minuten 21. Da stand alles still. Das alles hat Chris Harper überhaupt nicht interessiert. Der ja zwei Jahre der Helfer von Simon Yades war. Er gewann das vorletzte Teilstück dieser Italien Rundfahrt. 30 Jahre alt der vierte Profisieg für Chris Harper. Ja, dann auf Platz 2 auch mega stark Alessandro Werre und Simon Jates kommt ins Ziel. Der 32-jährige der 2018 bis zur 18. Etappe bei der Italien Rundfahrt in Rosa unterwegs war. Dann kam das krasse 80 km Solo von Chris Rum. Er verlor damals an diesem Tag 38 Minuten und heute war die Freude riesengroß. Dann der Sprint um die nächsten Plätze. Isaac del Torro mit 7 Minuten 10 Rückstand kam er als neunter ins Tagesziel vor Julio Pelizari. Er hat den Giro verloren und Pelizari fant tröstende Worte für den jungen 21-jährigen Mexikaner. Der Etappensieger Chrisper vom Team Jaco Alula. Nach 5 Stunden 27 Minuten und 29 Sekunden vor Alessandro Wre und Simon J. Der vierte Profisieg für den Australier beim zweiten Giro Start. Herzlichen Glückwunsch. Tolle Leistung. Und in der Gesamtwertung, da übernahm Simon Jates nach 79 Rennstunden die Gesamtwertung. Isak del Toro rutscht auf Platz 2 ab. Richard Karapas auf Platz 3 mit 4 Minuten 43 Rückstand. [Musik] Wir schauen auf die 21. Etappe. Nach 52 000 Höhenmetern und 3300 km in den beiden bekommen die Sprinter noch einmal die Chance, ihre schnellen Beine auszupacken. 143 km und 10 Runden stehen an, bevor wir wissen, wer die letzte Etappe der 108 Italien Rundfahrt gewonnen hat. [Musik] Wir von Eurosport und Discovery Plus sagen danke. Nach der Etappe ist vor der Etappe. Bis morgen in Rom. [Musik]

24 Comments

  1. Mega Etappe, vorgestern beim Sieg von Nico Denz war ich vor Ort. Dieser Giro ist der Hammer, danke für eure Berichterstattung!

  2. Es ist seltsam, dass keiner der Eurosport Kommentatoren über die Rivalität von Südamerikanern untereinander bescheid weiß.

    Genau die scheint nämlich ins Kalkül von Visma eingeflossen zu sein.
    Es sollte eigentlich allgemein bekannt sein, dass Südamerikaner lieber eigene Chancen fahren lassen als einem anderen südamerikanischen Konkurrenten zum Sieg zu verhelfen.

    Zuerst wird die Situation gewesen sein, dass Yates fahren gelassen wurde, weil er noch keine Gefahr darstellte.
    Und als das doch da war trat genau die Uneinigkeit auf, auf die Visma spekuliert hatte.

    Yates erklärt tgas zuvor noch, dass ganz andere Teamtaktiken abgesprochen gewesen wären und dass der Finestre ihm ja gar nicht liege, er das Gravelstück nicht mag blablabla
    Alles psychologische Kriegsführung.

    Greenhorn del Torro denkt er hat den Sieg und muss sich nur auf Carapaz konzentrieren.
    Und genau DEN Zahn kriegt er dann von Carapaz höchstpersönlich gezogen.

    Es hatte sogar den Anschein als habe del Torro bis ins Ziel gar nicht verstanden, dass er die Gesamtführung verloren hatte.

    Carapaz einfach eiskalt und konsequent.

    Manchmal gibt es bei Fahrern Erfahrungen, die einen 'Knacks' verursachen.
    Ich wage zu behaupten, dass del Torro einem Gesamtsieg einer großen Rundfahrt nie wieder so nah kommen wird wie beim Giro 2025.

    Die Erkenntnis wird bei del Torro erst in den nächsten Tagen rieseln, wie sehr er hier vorgeführt wurde.
    Und so wie er sich qua Körpersprache und allem gegeben hat, könnte man sogar vermuten, dass er den Teamfunk ignoriert oder nicht ernst genommen hat.
    Das werden aber weder Fahrer noch Team sofort nach dem Rennen thematisieren.
    Das wird eher mit der Zeit durchsickern.

    Ich bin absolut kein Visma Freund, aber hier haben sie psychologisch-taktisch alles richtig gemacht und die Chance, die sie eigentlich nicht hatten genutzt, weil Yates eben auch super gefahren ist.

    Und wer sich die Zeiten angeschaut hat, hat eben auch gesehen, dass der Faktor del Torro/Carapaz SO stark war, dass Yates die 'Hilfe' von van Aert überhaupt nicht nötig gehabt hätte.

    Etwas enttäuscht, dass Jens Voigt keinen Blick für diese Faktoren gehabt hat.

  3. Ich frage mich, hatte del Toro irgendwie einen Denkfehler, konnt er nicht, oder wollte er nur nicht Dritter werden? Es sind ja beim Radsport aus taktischen Gründen viele seltsame Dinge passiert, aber am entscheidenden Tag nicht einmal zu versuchen hinterher zu fahren?

  4. Weiß gar nicht warum das so viele wundert hier, aber del torro hatte bestimmt Angst quasi nen lead out für carapaz zu fahren und dann trotzdem den Gesamtsieg zu verlieren, wäre trotzdem besser gewesen es so zu versuchen aber in der Rennsituation hat es sich vielleicht bisschen nach loose/loose angefühlt.

  5. Gut Zusammengefasst. Lob an Eurosport – die Mischung aus Co-Kommentatoren am TV war genial. Robert, Jens, John, Bernie, Rolf (Ulle leider verpasst). Der einzige, der bitte, bitte, bitte endlich in Ruhestand gehört ist Migels. Das Geschreie, nachgeplappere und ständig das zu wiederholen, was die Profis bereits gesagt haben, nervt.

  6. UAE und Toro haben den Sieg verspielt, weil sie nicht mit Carapaz zusammen arbeiten wollten… einfach nur traurig von UAE und zeigt welche Aroganz sie an den Tag legen… Aber auch hier heißt es: Hochmut kommt vor dem Fall 😅 und der Fall war richtig tief

    @Robert Bengsch toll kommentiert – bin auf die 21. Etappe gespannt

  7. Ich feiere ihn auch: Wout hat die Lücke mal so richtig aufgerissen und die falsche Taktik von EF und UAE ist kollabiert. Stark von Simon Yates, vollendet durch die Maschine Wout van Aert 🖤💛🐝💪🏆🎉

  8. Man gönnt es glaub ich niemandem mehr als Yates, besonders, wenn man seine Vergangenheit beim Giro betrachtet. 💪💪 Aber was hat UAE da bitte für eine Taktik gehabt? 🙈🙈

  9. Was soll man mit den Highlights? Tagelang wird man im TV und in den Ankündigungen verarscht, kein ganzes Rennen, Tennis geht vor. Wenn ihr die Rechte den anderen wegkauft, dann zeigt es auch👎👎👎

  10. Und schon wieder läuft Radfahren mit anschließendem stundenlangem Gelaber wenn ein Deutscher spielt!
    Und nein das Spiel kann man natürlich nicht auf Eurosport 2 zeigen. Man stelle sich vor Fußball oder Radfahren werden wegen Tennis unterbrochen!! Undenkbar!!

    Liebes Eurosport Team…Warum nicht auf Eurosport 2!!

  11. Bravo Simon den Sieg gönne ich dir. Del Torto hat ja noch Zeit trotzdem war die Taktik Sturtzdumm. Visma hatte ja noch Wout vorne. Kann da nur mit dem Kopf schütteln.

  12. Del'Torro hat das gemacht, was Carapaz sonst auch oft gemacht hat – hinten dran hängen und am Ende die meisten Körner übrig haben.
    Dadurch haben Im Prinzip beide eine bessere Position weggeschmissen, IDT dabei ganz sicher den Giro Sieg und Carapaz eventuell den Giro Sieg.
    UAE hat Movistar Taktiken gefahren und "all out" ist nur ein TEAM gegangen und das mit den brillianten S.Yates und WvA.
    – großartig, ich gönne beiden den Erfolg, auch wenn der für WvA nur finanzieller Natur ist.
    Nicht zu vergessen der legendäre Sieg von Chris Harper!, der ging ja durch den irren Kampf um die Gesamtwertung fast völlig unter.

  13. Der lachende Dritte, wenn Zwei sich streiten (sollen).

    Torro ist noch so jung und hat locker weitere 10 – 15 Jahre um Grand-Tours zu gewinnen.

    Würden nun 21 Jährige anfangen inflationär die 3-Wochen-Rundfahrten aus eigener Stärke heraus zu dominieren, gäbe es bald keine Superlative mehr – wer will schon 14 Jährige auf den Treppchen sehen.

    Wer zu früh, zu schnell bis ganz Oben steigt … hat womöglich eine weniger nachhaltige Laufbahn.

    Yates hat Wetter und Widrigkeiten überstanden, Stürze umfahren, in Zeitfahren nicht zu viel verloren, war bei den wichtigen Gebirgsetappen vorne dabei, ohne selbst zu viel zu investieren, das Team – was gut geleitet wird und Taktisch das Niveau bestimmt – konnte "geschont" werden … der hatte am vorletzten Tag auch einfach noch ein paar mehr Reserven, Lockerheit, die Ruhe sich den ersten EF-Angriff entspannt anzusehen, ein bisschen zu Pokern und dann fast nichts zu verlieren und die Aussicht auf Relay-van-Art.

    Großes Kino

  14. Hier schlagen alle so auf del Toro und Carapaz ein. Aber man muss auch sagen, dass das echt eine verzwickte Situation war.

    1. Glaube ich, dass Yates tatsächlich der stärkste von den dreien war.
    2. Der große Fehler war meines Erachtens, dass del Toro seine Mannschaft zu früh verheizt hat. Er darf da niemals ohne Helfer in den letzten Anstieg rein, vor allem nicht, wenn van Aert vorne ist.
    Selbst, wenn Yates viel später erst ne erfolgreiche Attacke gesetzt hätte und oben vielleicht 10 Sekunden gehabt hätte, hätten del Toro und Carapaz keine Chance mehr gehabt, ranzukommen.
    3. Zu dritt ist es immer blöd. Ich kann del Toro schon verstehen. Carapaz hätte eigentlich mehr Grund gehabt, nachzufahren, denn der 4. war schon distanziert, Podium war quasi sicher, und Carapaz konnte also alles riskieren. Wenn er Yates fahren lässt, ist er fast sicher Dritter. Aber es ist auch verständlich: Beide wollten halt nicht die Lokomotive für den anderen sein. Wenn del Toro schon geahnt hat, dass er nicht die Beine hat, dann hat er alles richtig gemacht, wenigstens Carapaz nicht auch noch vorbeiziehen zu lassen.

    Die entscheidenden Fehler sind viel früher begangen worden. Als sie in den Finestere reinfuhren, hatte del Toro eigentlich schon keine wirkliche Chance mehr.

    Dafür hat er den zweiten Platz wenigstens gesichert. Der größte Verlierer scheint mir Carapaz zu sein, der stärker wirkte und definitiv das Loch hätte zufahren müssen.

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