Die Italien-Rundfahrt geht langsam aber sicher auf die Zielgerade: Die Highlights der 18. Etappe des Giro d’Italia 2025 über 144 Kilometer von Morbegno nach Cesano Maderno.

Zusammenfassung: Nico Denz hat die 18. Etappe des Giro d’Italia eindrucksvoll im Alleingang gewonnen und seinem Team Red Bull-Bora-hansgrohe nach dem Aus von Kapitän Primoz Roglic späte Genugtuung beschert. Der 31-Jährige attackierte 18 Kilometer vor dem Ziel aus einer elfköpfigen Ausreißergruppe und feierte in Cesano Maderno seinen dritten Giro-Etappensieg – und den 43. eines Deutschen insgesamt.

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Blauer Himmel, gestiegene Temperaturen und strahlende Gesichter. Eine gute Grundvoraussetzungen für die letzten vier Tage beim Jur Italia waren doch bis zum Ziel in Rom am kommenden Sonntag nur noch 660 km zurückzulegen. Allerdings mit Freitag und Samstag noch zwei schwere Etappen. Isak der Toro gestern zum ersten Mal Grand to Etappusieger in Baumeo hatte dort seinen Vorsprung ausbauen können. Andere wiederum sammelten dort fleißig Punkte. Auch Lorenzo Fortunato rein rechnerisch waren bis zum Sonntag dieses blaue Trikot des führenden in der Bergwertung nicht mehr zu nehmen. Morvenholich vom Lago die Kom gelegen war heute der Startort. Die Etappe führte eine Weile am Kome entlang runter in Richtung Sügen, grob gesagt in Richtung Mailand, der Hauptstadt der Lombardei. Und dort in Chessano Moderno musste man dann auf einem 12,5 km langen Rundkurs noch zwei Runden zurückzulegen. Zwischendrin gab es insgesamt drei Bergwertungen, einen Red Bull Kilometer und eben auch zwei Sprintwertungen. Kurz nach dem Start Stefano Lokio hatte zum viertletzten Mal die Startflanke gesät, hatte sich eine kleine Gruppe absetzen können. Zunächst einmal mit Felix Engelhard und Matz Pettersen, dem Führenden in der Punktewertung. Aber je weiter man sich von Morbenho Start dort entfernte, desto größer wurde diese Gruppe und am Ende hatte man dort sogar 37 Fahrer gezählt. Bestplatzierte in dieser Flogruppe war Diego Lissi, aber auch das mit einer Abstand von 40 Minuten auf dem führenden Isak de Toro. So konnte es doch die Mannschaft des Gesamtführenden hinten bei den Verfolgern relativ ruhig angehen lassen. Delen von Bale, Wout von Art, Matz Petersen in der Spitzengruppe, die arbeiteten dort am fleißigsten. Auch Janis Voisar, Rick Plumers und Larry Warbers aus der Tour Procing Mannschaft gehörten zu dieser Spitzengruppe, als es dann 114 km vor dem Ziel zum ersten Mal in einer Steigung hineing und damit eine Bergwertung der zweiten Kategorie. Das Team Emirates mit ihrem Teamkapitän Isak der Tor an der Spitze. Während ihr Teamkollege Janauso mit seinen gerade mal 22 Jahren die Rundfahrt genau zu diesem Zeitpunkt verlassen hatte. Er wurde einen Tag zuvor von einer Biene am Auge gestochen und das machte die Weiterfahrt unmöglich. Chrisan Kadaroni holte sich dann nach 37 km die erste Bergwertung, hat damit seinen zweiten Platz in der Bergwertung absichern können. Kurze Zeit später die erste Zwischensprintwertung ging dann auf das Konto von Mat Petersen, während der Abstand, der Rückstand der Verfolger immer größer wurde. Man kam also dort bereits an die 2 Minuten Grenze heran und dieses Duell zwischen Drieste Bond und Matz Petersen ging dort in die erste Runde. Allerdings Marz Peterson ganz klar der Stärkere, der schnellere in diesem Sprint. Christian Scaroni hatte sich dann erneut an der Spitze blicken lassen, wurde doch dort nach 54 km die zweite Bergwertung ausgefahren, erneut Punkte neun an der Zahl auf das Konto des Profis aus Italien, der sich hier bereits als Etappensieger feiern lassen konnte. Vorsprung der Ausreißer über 5 Minuten zu diesem Zeitpunkt wusste man doch ganz genau. Dort vorne lauert keine Gefahr. Da ging es dann am Ende um den Etappensieg. Petersen, da ging es um Punkte, die sicher er sich erneut vor Drieste Bon. Das bedeutet für Matz Petersen, dass in der Zwischensprintwertung nur noch einen Zähler Rückstand hat, um am Sonntag vielleicht auch diese Sonderwertung beim Girolitalia zu gewinnen. 66 km vor dem Ziel, man wusste ganz genau, jetzt wird es langsam ernst. Chriskan Scaroni hatte sich dort die letzte Bergwertung sichern können. Dann waren es die Profis aus der Bardiani Mannschaft mit Remi Rata, die sich absetzen konnten. Wussten diese Kletterspezialisten noch ganz genau, wenn es zum Sprintduell kommen sollte mit Baut van Art, mit Matz Bedersen, mit Matthias Watscheck, hätten sie keine Chance dort auch dagegenzuhalten. Insofern der Fluchtweg nach vorne war freigegeben, allerdings auch nur von kurzer Dauer, denn nach einigen Kilometern wurde dann genau diese Dreierkonstellation wiedergestellt. 37 km vor dem Ziel und war kurz davor auf den Rundkurs einzufahren, hatte die Q365 Mannschaft bei den Verfolg das Tempo fiert, denn man möchte dort doch den Platz in der Gesamtwertung von Thomas Pitcock absichern. Bei den Führenden ging dann richtig zu Sache. Am Ende konnte sich eine elfköpfige Spitzengruppe absetzen. Dylan van Bale gehörte dazu. Dan Hole gehörte dazu, Larry Wars gehörte dazu und Nico ebenfalls in dieser Gruppe. Die erste Zieldurchfahrt dann eben gute 25 km vor dem Ziel. An der Spitze Nico Denz, der in der Vergangenheit schon zweimal als Etappensieger beim Duralia jubeln konnte. 18 km vor dem Ziel. In einer technisch anspruchsvollen Passage kam dann der Antritt von Nico Denkz, der Vorsprung zu diesem Zeitpunkt nur ein paar Sekunden und das Schöne war, dass man sich nicht unmittelbar danach bei den Verfolgern einig war, aber Nico Denz forcierte das Tempo und konnte seinen Vorsprung gegenüber den Verfolgern weiterhin ausbauen. Die große Verfolgergruppe mit den Favoriten auf dem Sieg hatten das Nachsehen. Dekodent 6,5 km vor dem Ziel mit 34 Sekunden an der Spitze in der Gesamtwertung mit fast 4 Stunden Rückstand spielt er keine Rolle, musste er doch in den letzten Tagen immer wieder für seinen leider viel zu früh ausgeschiedenen Teamkollegen Primus Röcklicit das Tempo forcieren. Er war dort nicht mehr an den Start. Hintley ebenfalls fehlte und Nico Denz rollte über den Zielstrich und das mit einem Vorsprung von 61 Sekunden auf den zweit platzierten Mirko Edward Plankt, der als dritter ins Ziel rollte. Überschwänglich die Freude bei Nico Denz nach seinem letzten Erfolg vor 3 Jahren in der Türkei. Nun zum dritten Mal Giro Italia Tappensieger. Die Verfolgergruppe konnte sich nur freuen über den zweiten Platz. Nico der strahlte heute die nächste Verfolkergruppe 3 Minuten und 40 Sekunden im Ziel. R Blum aus der Tor Pro Recycling Mannschaft hatte genau diese Gruppe ins Ziel geführt und das Hauptfeld kam dann mit über 13 Minuten ins Ziel, aber Isak Del Toro, er blieb an diesem Tag im rosatrikot, während Nico Denz über den Sieg jubeln konnte. Damit sicherlich auch für die Red Bull Borans Gromannschaft nach diesem großartigen Auftritt von Nico mit seinen 31 Jahren ein großer Erfolg, denn die deutsche Mannschaft jubelte heute erneut der wichtigste Sieg für Red Bull Borans Grohe 2025. Nicoen zum dritten Mal Giro Italia Etappensieger. Herzlichen Glückwunsch. In der Gesamtwertung hat sich da nicht allzu viel gedaan und in den besten Szen bleibt alles beim Alten. Jetzt geht es in das Finale. Die letzten zwei schweren Etappen am Freitag und am Samstag, bevor das große Finale in der Hauptstadt ansteht. Dort auch mit dem Segen des Papstes Neo. Etappe Nummer 19 am 30. Mai. Das sind also am Freitag noch einmal sage und schreibe 5000 Höhenmet 166 km. Es geht vom Piemont ins wunderschöne und dort am Monosa Skigebiet. Dort wird die Tappe dann zu Ende gehen auf eine Höhe von 1570 m. Wir sind quasi im Gletscher Grenzgebiet zwischen Italien und der Schweiz und es wird dort drei Bergwertung der ersten Kategorie, eine der zweiten und eine der dritten geben. Der Schlagabtausch um den Gesamtsieg dieser Rundfahrt geht weiter. [Musik]

9 Comments

  1. Wtf bei dem Rückstand des Hauptfeldes werden aber morgen die Favoriten gut erholt die Etappe angehen können! 😊
    Ist auch sehr zu empfehlen bei 5000 Hm 😮😮😮

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