Die Highlights der 15. Etappe des Giro d’Italia 2025 von Fiume Veneto über den Monte Grappa nach Asiago.
Zusammenfassung: Primoz Roglic (Red Bull-Bora-hansgrohe) erlebt auf der 15. Giro-Etappe ein waschechtes Debakel und verliert viel Zeit auf den Gesamtführenden Isaac Del Toro und die weiteren Mitfavoriten. Lidl-Trek hingegen feiert weiter. Carlos Verona fährt für das Team bereits den sechsten Sieg bei der Italien-Rundfahrt ein. Die Highlights im Video.
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Wer ist besonders spritzig in der Süßweinregion unterwegs? Klar ist, vorm dritten Ruheetag wird Reiner Wein eingineschenkt, denn es wird steil, hoch und anstrengend. Welche Fahrer kommen am besten über die Berge auf Etappe Nummer 15? Das zweitlängste Teilstück dieser Italien Rundfahrt mit 219 km. Entspannte Gesichter am Start. 11:25 Uhr der neutrale Start in Fiome Veneto. Da ging es also los mit dem führenden Isak Del Toro. Wir schauen mal aufs Tagesmenü. Der erste Sprint, dann eine Bergwertung der vierten Kategorie mit 32 und ein Punkt. Ein weiterer Sprint wartete auf die Rennfahrer, bevor es dann den Monte Grappa mit 25,1 km Länge hochging. Er war 5,7% durchschnittlich steil. Die Abfahrt runter. Red Bull Kilometer, Bergwertung der zweiten Kategorie in Dori abgenommen. Auch diese Bergwertung war noch mal 16 km lang. Dort gab es 18 Punkte zu verdienen. Julio Gikone, der Gesamtwertung 7, ging heute leider nicht an den Start aufgrund seiner Stoßverletzung von gestern. Hohes Tempo gleich zum Beginn. Es ging zum ersten Sprint und die Lidlreckmannschaft war wieder sehr offensiv. Matz Petersen an der zweiten Position perfekt in Position gefahren und konnte sich diesen Sprint vor Jenson Ploray sichern und baute dadurch seinen Vorsprung auf Olaf Key noch einmal aus. Zu diesem Zeitpunkt betrug der Abstand 105 Punkte. Hohes Tempo in dieser ersten Rennstunde. Vorne sammelte sich dann eine große Gruppe. Nicola Conci holte sich die erste Bergwertung 12,2% durchschnittlich steil 1 km lang und der XDS Astana Profi fuhr hier als erster über die Linie. Aus deutscher Sicht ganz erfreulich Georg Steinhauser mit in dieser großen Gruppe. Florian Stork, der deutsche Meister Marco Brenner. Die Deutschen waren sehr wachsam, nicht so Antonio Tiberi, der hat den Zug verpasst und musste mit seiner Mannschaft wieder diese Lücke zufahren. Schreckmoment für den Gesamtwertungssachten und in der großen Gruppe des Tages hat sich auch der Bergkönig dieser Rundfahrt befunden, Lorenzo Fortonato. Bis zu diesem Zeitpunkt noch sehr unsichtbar unterwegs gewesen, präsent die UAE Mannschaft an der Spitze des Feldes. Alle haben gearbeitet für Isaac del Toro und Ruan Ayuso. Keine Probleme zu diesem Zeitpunkt, bis auf Juan Ayuso, der musste hier an dieser Stelle mal kurz ausklicken, nahm dann aber wieder Fahrt auf. Er trägt stellvertreten für Isaac del Toro, das Trikot des besten Jungprofis. Hier also in Weiß unterwegs. Konnte dann aber relativ schnell wieder aufschließen. Keine Probleme für den Spanier. Inius Grenaders übernahmen dann mit Ben Turner, sind hohes Tempo an der Spitze gefahren und hatten auch was vor. Hinten zerfiel das Feld immer weiter. Mehrere Rennfahrer haben den Anschluss verloren und dann die Attacke von Egern Bernal, der Giro aus dem Jahr 2021 im nationalen Meistertrikot. Hatte richtig gute Beine, genauso wie Isak Del Torro. Der hat keinen Moment verpasst, war direkt am Hinterrad und ganz vorn holte sich der Bergkönig Lorenzo Fortunato. 40 wichtige Punkte im Kampf um die Bergwertung. Hinten ist alles auseinander geflogen. Richard Karapas war in der ersten Verfolgergruppe dann mit dabei. Der Olympiasieger genauso wie ganz souverän heute wieder einmal. Isak Del Torro konnte jede Attacke sofort parieren. Ty Arensmann hat viel gearbeitet für Eggern Bal und dann kam wieder Ruhe ein. Wir blicken nach vorn. Carlos Verona hat aus dieser starken Spitzengruppe heraus attackiert. Dort saß es Niklas Pridom drin. Marco Frigo, Filipo Zana, Bart Lemon, Arietta und trotzdem fuhr er 44 km vor dem Ziel auf und davon. Wieder der Blick hinten aufs Feld. Inus Grenadius hat wieder die Arbeit übernommen von UAE, also die wollten das Rennen heute richtig schwer machen. Der führende Carlos Verona an der Spitze ließ da den Italiener Garopoli auch nicht zu sich herankommen. Dann die Attacke von Richard Karapas, der hatte heute auch richtig gute Beine. Sehr aufmerksam der führende Isak Del Toro. War sofort am Rad. Probleme bei Primos Roglitch. Er hatte seine Teamkollegen dabei, aber der Slowene hatte schwere Beine. Der G hatte richtig gute dafür, konnte noch mal attackieren, genauso wie Antonio Tiberi nach diesem Schreckmoment zum Beginn dieser Etappe. Ja, die Gesamtwertungsfahrer, die haben es sich heute richtig gegeben. Der G blickte sich da um. Alles im grünen Bereich bei Isak Del Toro. Bisschen weiter hinten. Juan Joso. Dann die Attacke von Simon Jes, der sich noch mal kurz umblickte und dann den Moment traf und gesagt hat, gut, dann probier es auch mal in dieser Gruppe mit Rubio, mit Caruso, mit Karapas, Bernal Jor war mit dabei und auch noch der Edelhelfer Mcnalti für Isaac del Torro und Ruan Auso. Er konnte das Tempo von seinen Teamkollegen nicht mehr mitgehen, da die Anweisung noch mal ein bisschen ruhiger zu machen. Primos Roglit verlor den Anschluss und konnte auch nicht mehr aufschließen. Ganz vorn immer noch Carlos Verona in der zweiten Gruppe. Ganz stark auch Florian Stork noch mit dabei gewesen, aber der Lidlreck Profi konnte seinen Vorsprung auf diese Gruppe weiter ausbauen. Und im Ziel nach 44 km solo feierte er seinen zweiten Sieg mit 32 Jahren. Wenn man diesen Sieg einen gönnt, dann ein Rennfahrer, der 12 Jahre lang Helferdienste geleistet hat. Florian Stork aus Bünde. Sensationell zweiter heute von Tudor Pro Cycling. Christian Scaroni, bester Italiener auf der dritten Position. Die großen Favoriten kamen 27 Sekunden hinter dem Sieger. Der sechste Sieg für Lidlrektreck bei diesem Giro. Was für eine Erfolgsbilanz. Primos Rocklitch zählt zu den Geschlagenen. Er verlor heute wertvolle Zeit im Kampf um die Gesamtwertung. Carlos Verona, Florian Stork. Ganz stark zweiter Platz heute für den Deutschen. Christian Scaroni auf der dritten Position. 21 Sieger hat Lidl Track in dieser Saison geholt. Ist damit die zweitbeste Mannschaft hinter dem UAE Team in dieser Saison. In der Gesamtwertung ganz vorne bleibt alles beim Alten. Primus Roglitch rutscht fünf Positionen ab und ist jetzt 10 mit 3 Minuten 53 Rückstein. Er geht also als Führender in den letzten Ruhetag dieser Italien Rundwah morgen. Also ein bisschen Ruhe, ein bisschen locker fahren. Wir schauen mal auf die 16. Etappe, die am Dienstag stattfinden wird. Drei Bergwertungen der ersten Kategorie. Dann zwei Sprints. Der Red Bull Kilometer wartet auch wieder auf die Rennfahrer und am Ende sind das 203 km, die wieder auf dem Programm stehen. Ziel in San Valentino auf 1300 Höhenmeter. Also wieder etwas für die Kletterer, wieder etwas für die Bergfahrer. Das heißt anschnallen am Dienstag. Legen Sie die Beine hoch, genießen Sie den Ruhettag. Bis dahin. [Musik]
16 Comments
FANtastic highlights package.
schöne Runde:=)
Roglic versagt schon wieder…
Bora Redbull komplett überbewertet. Die bekommen zu viel Aufmerksamkeit für diese Performance seit Saison Beginn.
8 min Zusammenfassung, dafür 1000 mal geschnitten. Schade, dass die wichtigen Momente nur angerissen werden…
Alles wichtige in nur 7 min! Respekt, toller Kommentar!👍
robert 'brecher' bengsch…immer wieder geilster kommentator.!
Ich finde die Zusammenfassungen super. Gerade an Tagen, anderen man nicht alles schauen kann. Auch diese Etappe ist geil zusammengefasst! Danke dafür.
Roglic passt sich gnadenlos den " Deutschen" an…… erbärmlicher geht's nimmer aber auch der Rennstall Hans Grohe macht da keine Ausnahme…..
Schlimm auch der Eurosport- Moderator, der nur in der Vergangenheit lebt …er quasselt wer 1920 die Etappe nach Bordeaux gewonnen hat…..
Einschläferndes Eurosport-Team….
Sonen Isaac Del Toro aussem nichts gekommen, direkt ins Rosa Trikot ist aber auch echt ne Nummer. Oder natürlich bestes Doping, wie immer halt…
Bis halb drei Tennis? …euer Ernst!?
Roglic Hans Grohe ist gekocht
Glückwunsche an Ralf Denkste, hat aus Bora Hans Grohe, einer spannenden Mannschaft mit Etappen- und Tourensiegern ein Meme gemacht hat.
Mein Kommentar etwas offtopic, aber da ich kein Insta oder andere social media nutze lade ich hier mal meinen Dank an Karsten Migels. Er ist für mich die eigentliche Ikone des Radsports seit vielen vielen Jahren.
Vielen Dank an ihn und an Eurosport. 🙏🏼
Roglic bitte halt durch 😥😥
Hauptsache bei den besten Etappen wird Tennis gezeigt, heute ist schon wieder keine Übertragung…