180 Kilometer, Attacken in der Abfahrt und ein explosiver Schlussanstieg nach Vicenza – die 13. Etappe des Giro d’Italia 2025 hatte es in sich.
Auf der Zielgeraden am Monte Berico entscheidet ein brutaler Bergsprint über den Tagessieg. Die Highlights der 13. Giro-Etappe im Video.
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Gestern waren die Teilnehmer beim Giro Italien noch in der Lombardi unterwegs und heute hieß es dann Ben Bonuti Aovigo, eine Stadt im Veneto ungefähr 40 km südwestlich von Padua gelegen und dort warteten heute die Zuschauer auf den Start dieser 180 km langen Etappe. 171 Teilnehmer sind noch dabei und das ist sicherlich auch eine sehr gute Zahl, denn das bedeutet, in den vergangenen Stunden hat kein weiterer Rennfahrer den Giro d’Italia verlassen. sagt El Toro in der Mitte unter anderem mit seinem Teamkollegen, dem zweitplatzierten Hana Juso, der führende in der Bergwertung Lorenzo Fortunato. Und dann sollte es bereits losgehen mit diesem neutralisierten Start. Die Etappe selber führt über 1600 Höhenmeter, unter anderem durch San Bodifazio, der Heimat des verstorbenen Radprofis der Wiederebellin. Dann ging es direkt nach Venza mit weiteren Bergfährtung eine erste Zieldurchfahrtgute 26 km vor dem Ziel am Monte Berico, der unter anderem auch den Zielbereich darstellte für den Jury Italia 2015, als Philip Gilber dort die Etappe gewann. Und genau diese Typen von Rennfahrer wie Philip Gilber, der Expo für der ehemalige Weltmeister, waren heute im Finale gefragt. Nach dem Start hatte sich eine neunköpfige Spitzengruppe absetzen können. Acht Mannschaften waren hier vorne vertreten, aber keiner war in der Gesamtwertung so gut platziert, dass die Mannschaften mit den besten in der Gesamtwertung zunächst mal raushelten und die Spitzengruppe dort vorne ihre Arbeit machen ließ. Maximal 2 Minuten der Vorsprung für die Ausreißer und genau dann zu diesem Zeitpunkt setzte sich Q365 Wisma Lisebik und Lidel Dreck an der Spitze, um eben das Renneschehen zu kontrollieren. Matthais gewann heute die erste Bergwertung nach 31,5 km. Die Mannschaften hinten sorgten dafür, dass man wirklich auf Tuchfühlung mit der Spitzengruppe blieb und Mattha bis war es dann auch, der den ersten Zwischensprint gewonnen konnte. Von dort aus waren noch 129 km zum Ziel zu fahren. Juli Chikone aus der Lidl Treckmannschaft gehörte ebenfalls zu den Kandidaten. Auf einen spitzen Ergebnis hatte seine Mannschaft bereits schon vier Etappen gewonnen. Priest Bond sorgte dann beim zweiten Zwischensprint für seinen ersten Sieg, holte dort also die 12 Punkte vor Filippo Magli aus Italien und neben Julie Chikone war dann auch ein Thomas Pitgock einer, den man heute auf dem Kärtchen haben sollte, wenn es am Ende darum ging, diese Etappe unter sich auszumachen. Die Neusmannschaft auf den abschließenden 60 km zeigte sich dort sehr aktiv, machte die Tempoarbeit in dem leicht hügligen Terrain. Auf den kleinen schmalen Straßen, die am Ende nicht wirklich gut kont zu kontrollieren waren, kam es dann eben auch zu einem kleinen Vorstoß. Lorenzo Germani aus der Gruppama Mannschaft war der letzte aus der Fluchtgruppe, der übrig geblieben war. Tümer Arensmann machte die Tempoarbeit, merkte dann aber relativ zügig, dass unter anderem auch Ayuso Schwierigkeiten hatte. Der zweite in der Gesamtwertung viel zu diesem Zeitpunkt zurück, aber alles kam dann aufgrund der Streckenführung kurze Zeit später wieder zurück. auch Probleme bei Marz Pettersen, der hier von seinem Teamkollegen Carlos Riverona vorne gebracht wurde. Waut in größeren Schwierigkeiten, hat aber auch seine Teamkollegen und andere Mannschaften an seiner Seite. So kam es unten auf dem 17 km langen flachen Abschnitt auch wieder zum Zusammenschluss. Christian Scaroni aus der Aster Mannschaft konnte aufschließen zum Landsmann Lorenzo Germani. Die beiden waren dort gemeinsam unterwegs, während Baut Fanat immer noch versuchte nach vorne zu kommen. Christian Scaroni sicherte sich dann gute 45 km vor dem Ziel. Die nächste Bergwertung der vierten Kategorie. Drei Punkte dort für ihn, aber das Ziel war klar. Er wollte heute auf Etappensieg in Wenza fahren. Das war sein Ziel. Die beiden machten zunächst mal eine wirklich gute Arbeit, kam gemeinsam zur ersten Zieldurchfahrt in wie Genao. Dort hatte Christian Scaroni schon einen kleinen Vorsprung gegenüber Lorenzo Germani ausfahren können. Und diese Kulisse, die wollte man hier natürlich an der Basilika Santa Maria auch genießen. Das Hauptfeld zu diesem Zeitpunkt mit einigen Sekunden Abstand. Es ging auf die finale Phase und das bedeutete dort eben noch mal eine weitere Bergwertung der Red Bull Kilometer und die vierte und letzte Bergwertung verbunden mit der Zieldurchfahrt. Christian Scaroni war dann alleine unterwegs. Lorenzo Germani wurde eingeholt, kassierte sich beim Red Bull Kilometer noch mal die 6 Sekunden Bonifikationen. Der Sprint um den zweiten und dritten Platz wurde entschieden von Juan Joso vor seinem Teamkollegen Isak del Toro. Damit hatten sich die beiden besten in der Gesamtwertung also wichtige Bonifikationssekunden gesichert. Es war Roman Bade in seinem vermutlich letzten Jahr als Berufsratfahrer, der sich gemeinsam mit Matthias Watzek aus Tschechien absetzen konnte. Und das war genau der Punkt, als die Alarmglocken hinten läuteten, als man wusste, die darf man nicht zu weit Queckkommen lassen. Dann bestünde die Fahr, dass sie den Sieg unter sich ausmachen. Die letzten 500 m, die beiden Ausreißer wurden auf den letzten Metern gestellt. An der Spitze zu diesem Zeitpunkt Edward Planker aus der Beziehende Kunikmannschaft, der allerdings nicht davon ausging, dass keiner seine Teamkollegen mehr unmittelbar an seinem Hinterrad war. Isak Del Toro war derjenige, der dort an zweiter Position unterwegs war. Sein Teamkollege Ayuso wieder in kleineren Schwierigkeiten. Matz Petersen auf der rechten Seite, gefolgt dann eben auch von Nairo Kintana und Egal Bernall. Wautart war zu diesem Zeitpunkt der einzige, der am Hinterrad von Matz Petersen bleiben konnte. Auf den letzten 230 m hatte der dreimalige Tappensieger diese Rundfahrt den Sprint eröffnet. Keine Chance für Waff ranzukommen, keine Möglichkeit auch für Isaac de Toro die Etappe zu gewinnen. Das bedeutete allerdings Matz Petersen gewinnt vor Wout von Art und Isak der Toro sichert sich am Ende noch mal 4 Sekunden Zeitpodifikation dieser schweren Ankunft. Alle anderen also geschlagen mit einem Abstand von 3 Sekunden auf den Führenden in der Gesamtwertung. Bei Ledeltreck freute man sich über den fünften Sieg beim Girol Italia. Viermal Matz Petersen, einmal dann Hole und Wahar heute wieder geschlagen. Ein packendes Duell auf den letzten Metern, aber auch da Respekt Vaut vanart nach seinem Sieg am letzten Sonntag erneut Etappen zweiter geworden. Die Abstände in der Gesamtwertung sind dadurch nicht allzu groß geworden vor dem morigen Teilstück hinüber in Richtung Slowenien. Matz Petersen wird’s egal sein. Er hat sich heute noch mal 50 Punkte notieren lassen im Kampf um die Wertung des Punktbesten bei diesem Juroditalia und ist dazu was uneinholbar an der Spitze. Es gibt im verlaufe der kommenden Woche noch zwei Massensprints. Auch dort werden die Sprinter versuchen noch mal etwas näher heranzukommen. Sag der Toro hat seinen Vorsprung auf 38 Sekunden vergrößert, 4 Sekunden Bonifikation. Alle anderen wie Rocklit, Simon Yates oder auch Antonie Tibir haben heute noch mal 9 Sekunden Rückstand aufs Konto bekommen. Das bleibt spannend beim Giro Italia für die kommenden Tage, vor allem für den Sonntag. Morgen geht es also in Richtung Slowenien. In Televiso wird die Etappe gestartet im Austragungsort der Weltmeisterschaften 1999. Die erste Grenzüberquerung gibt es 45 km vor dem Ziel und dann auch dort noch mal ein schönes Finale mit einigen Bergwertung der vierten Kategorie. Es bleibt spannend, allerdings nur 900 m Höhenunterschied während dieser 14. Etappen. [Musik]
4 Comments
Glückwunsch an Ineos, mitten auf der Etappe Tempo gemacht, dass Bernal auf 2-3 GC-Fahrer aus der 2. Reihe 13 Sekunden gut macht und Arensman einer dieser paar ist der die auch verliert.
Überboten nur noch von Alpecin die mit absoluter Verausgabung Bardet und Vacek nachjagen, obwohl Groves an jedem Anstieg Probleme hatte und teilweise auch durch eine sehr "Sticky Bottle" überhaupt noch im Feld war (für mich war das näher an Disqualifikation als 20s Zeitstrafe die es letzlich gab und ja vollkommen irrelevant sind), nur damit man am Ende Pedersen den Sprint anzieht und selber 38ter wird.
Lasst uns bitte einfach den Sprint genießen ohne zu Spoilern 😢
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Ulrich har gewonnen