25.01.2025 – Horrorunfall in Düsseldorf Derendorf – 3 Tote & mehrere Personen in Lebensgefahr – BMW komplett zerstört –

Am Samstagvormittag (25.01.2025) meldeten Anrufer einen Verkehrsunfall mit mehreren, teils eingeklemmten Personen in Golzheim. Umgehend entsandte die Leitstelle eine Vielzahl an Rettungskräften zum Unfallort. Die Einsatzkräfte befreiten vier Insassen aus einem PKW, sowie eine Person die unter dem PKW einklemmt war und versorgten die Verletzten. Fünf Menschen wurden lebensgefährlich verletzt in umliegende Krankenhäuser transportiert. Für eine Person kam bereits jede Hilfe zu spät.

Gegen kurz nach halb 11 erreichte die Leitstelle die Meldung über einen Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten am Kennedydamm in Golzheim. Sofort alarmierte die Leitstelle mehrere Feuerwehr- und Rettungsdiensteinheiten. Als die ersten Einsatzkräfte nur vier Minuten nach der Alarmierung an der Einsatzstelle eintrafen, fanden diese einen verunfallten SUV mit mehreren eingeklemmten Fahrzeuginsassen vor. Durch den starken Aufprall wurden zudem weitere umherstehende Passanten sowie eine Fahrradfahrerin lebensgefährlich verletzt.

Umgehend wurde die technische Rettung der eingeklemmten Fahrzeuginsassen eingeleitet. Aufgrund der großen Anzahl an Verletzten forderte der Einsatzleiter weitere Rettungsdiensteinheiten, darunter zwei Rettungshubschrauber aus Duisburg und Köln zur Einsatzstelle an. Die eingeklemmten Personen konnten mit Hilfe hydraulischer Rettungsgeräte aus dem Unfallfahrzeug befreit werden. Anschließend übernahmen die Rettungskräfte die weitere medizinische Versorgung. Fünf Menschen wurden bei dem Unfall lebensgefährlich, vier weitere leicht verletzt und zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert. Eine Person war bereits verstorben. Notfallseelsorger betreuten weitere Betroffene an der Unfallstelle. Hierzu wurde ein Bus der Rheinbahn angefordert.

Aufgrund des Unfalls kam es zu Straßensperrungen und Verkehrseinschränkungen im betroffenen Bereich.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit etwa 60 Einsatzkräften für gut drei Stunden im Einsatz. Die Polizei hat die Ermittlung zum Unfallhergang aufgenommen.

Textquelle: Pressemeldung Feuerwehr Düsseldorf

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen fuhr ein 60-jähriger Niederländer mit seinem BMW auf dem Kennedydamm in Fahrtrichtung stadtauswärts. Er fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit in den Verteiler Nordfriedhof ein, verlor dort aus bisher unklarer Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug und überschlug sich mehrmals. Der BMW kam stark beschädigt an der Bushaltestelle „Nordfriedhof“ zum Stehen. Der Fahrer verstarb noch an der Unfallstelle. Insgesamt war das Fahrzeug mit vier Niederländern besetzt. Die 53-jährige Beifahrerin, sowie ein weiterer 53-jähriger Insasse schweben in Lebensgefahr. Der vierte Insasse erlitt schwere Verletzungen. Alle verletzten Personen wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Eine 69-jährige Düsseldorferin, die auf ihrem Fahrrad unterwegs war, wurde durch das Fahrzeug touchiert und mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Ein 54-jähriger Düsseldorfer, der an der Bushaltestelle „Nordfriedhof“ wartete, wurde durch umherfliegende Fahrzeugteile so stark verletzt, dass er ebenfalls mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht wurde. Bei dem Unfall wurden u.a. Ampeln, Lichtmasten und Schutzplanken stark beschädigt. Zwei Rettungshubschrauber waren im Einsatz, die auf dem Nordfriedhof landeten. Die Experten des Verkehrsunfallaufnahmeteams übernahmen die komplexe Unfallaufnahme, die sich noch bis spät in den Abend hineinziehen wird. Mit weiterhin erheblichen Verkehrsstörungen ist zu rechnen.

Textquelle: Pressemeldung Polizei Düsseldorf

Folgemeldung: Unfallzeit: Samstag, 25. Januar 2025, 10:37 Uhr

In der Nacht erlag ein weiterer männlicher Insasse des Unfallfahrzeugs seinen lebensgefährlichen Verletzungen. Die Fahrradfahrerin konnte mittlerweile das Krankenhaus verlassen. Der Gesundheitszustand der weiteren Verletzten ist unverändert.

Textquelle: Pressemeldung Polizei Düsseldorf

Folgemeldung: In der Nacht zu Montag erlag auch die 53-jährige Beifahrerin des Unfallfahrzeugs im Krankenhaus ihren lebensgefährlichen Verletzungen. Der Gesundheitszustand der weiteren verletzten Personen ist unverändert.

Eine mehrköpfige Expertenkommission des Verkehrskommissariats des Polizeipräsidiums Düsseldorf arbeitet mit Hochdruck an den Ermittlungen zum Unfallgeschehen. Nach ersten Erkenntnissen könnte ein internistischer Notfall beim Fahrer unfallursächlich gewesen sein. Es haben sich bislang keinerlei Hinweise auf eine vorsätzliche Verursachung des Unfalls ergeben. Die Auswertung der Spuren und die Vernehmung einer Vielzahl von Zeugen zur Feststellung des genauen Unfallhergangs dauern an.

Textquelle: Pressemeldung Polizei Düsseldorf

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32 Comments

  1. Folgemeldung: In der Nacht zu Montag (27.01.2025) erlag auch die 53-jährige Beifahrerin des Unfallfahrzeugs im Krankenhaus ihren lebensgefährlichen Verletzungen. Der Gesundheitszustand der weiteren verletzten Personen ist unverändert.

    Eine mehrköpfige Expertenkommission des Verkehrskommissariats des Polizeipräsidiums Düsseldorf arbeitet mit Hochdruck an den Ermittlungen zum Unfallgeschehen. Nach ersten Erkenntnissen könnte ein internistischer Notfall beim Fahrer unfallursächlich gewesen sein. Es haben sich bislang keinerlei Hinweise auf eine vorsätzliche Verursachung des Unfalls ergeben. Die Auswertung der Spuren und die Vernehmung einer Vielzahl von Zeugen zur Feststellung des genauen Unfallhergangs dauern an.

    Textquelle: Pressemeldung Polizei Düsseldorf

  2. Ich tippe mal die Unfallursache: nicht angepasste Geschwindigkeit. Dem Trümmerbild nach war dieser Gestörte mit mindestens 150 km/h unterwegs. Innerorts. Schade um die anderen Opfer, insbesondere die beiden Menschen, die nicht im Fahrzeug saßen.

  3. Wenn die beteiligten im gehobenen Alters sind, kann ich mir nur vorstellen, das da ein Medizinischer Notfall oder irgendein Technisches versagen die mögliche Ursache sein könnte.
    Dank an alle Rettungskräfte und den beteiligten alles Gute.

  4. Gas und Bremse verwechselt? Oder wieder einmal ein Fahrer mit medizinischen Problemen? Technisches Versagen bei diesem Fahrzeug sehr unwahrscheinlich, da hilfst auch kein Airbag mehr. Immerhin wohl kein Terrorismus im Spiel.

  5. Also wie es aussieht hat der wagen mindestens 200 km/h drauf gehabt und jemand hat im Himmel beschlossen das sofort zu bestrafen 🤷🏼‍♂️
    Alle anderen Beteiligten sind wie immer unschuldig!
    Darum fordere ich die Motorleistung politisch zu reduzieren. 20 ps reicht 😢

  6. Unglaublich
    Diese Kreuzung ist zusammen mit dem mörsenbroicher Ei sehr unübersichtlich und auch gefährlich.

    Aber so ein Unfall mit so einem extremen Schadensbild und Trümmerfeld hab ich selten gesehen. Man mag sich gar nicht vorstellen wie der Unfall für Betroffene und Passanten abgelaufen ist. Die Kräfte die da gewirkt haben unfassbar 😢. 3 Tote und immer noch 2 Schwerverletzte 😔
    Bei so einem Schadensbild muss eine Geschwindigkeit um die 150 bis knapp 200 kmh gewirkt haben

    Mein Beileid 💐🖤

  7. Hallo,
    ich kenne diese Kreuzung sehr gut und ich bin die schon viele tausende Male gefahren. Diese Kreuzung ist sehr komplex aufgebaut in drei Ebenen. Die erste Ebene ist der Überflieger, der den Kennedydamm und die Danziger (B8) in beide Richtungen miteinander ohne Ampeln verbindet. Die zweite Ebene, dass ist die wo der Unfall passierte. Diese Ebene ist sehr komplex, da von 4 Seiten aus viele Straßen darauf zulaufen und man da in jede Richtung weiter fahren kann. Man kann auch zur Danziger weiter fahren, geregelt durch einige Ampeln.
    Und die 3. Ebene ist der Tunnel, der darunter herführt und die Theodor-Heuss-Brücke über die Johann-Straße mit dem Nördlichen Zubringer verbindet. Aber der ist jetzt nicht wichtig.
    Und jetzt zu meiner Idee des Unfallhergangs.
    Also bei Minute 16:21 ist ein Bild zu sehen was schon ziemlich aussagekräftig ist.
    Man sieht ein Straße mit zwei beschädigten Verkehrsinseln und resten von Ampel und einem Fussgängerüberweg und jede Menge Makierungen.
    Links von den Inseln sieht man die Abbiegespur zur Theodor-Heuss-Brücke und Uerdinger-Straße. Und rechts sieht man die zwei Spuren, die über Ampeln gesteuert gerade zur Danziger führen, dass sind jetzt die zerstörten Ampeln.
    Besonders interessant finde ich die Makierungen 6 und 7. Das Auto war wohl auf der Abbiegespur Richtung Brücke, vieleicht wollte der Fahrer gerade aus und bemerkt seinen Fehler und will den korregieren und will rechts rüber, aber schafft das auf Grund der hohen Geschwindikeit nicht und überfährt die Verkehrsinseln und macht den Abflug.(Und hier gibt es eine neue Möglichkeit, siehe unten, siehe RP).
    In dieser gedachten Fluglinie, wo er sich wohl überschlägt, ist der am Boden liegende Lichtmast zu sehen, wo der BMW frontal einschlägt und sich in seine Einzelteile zerlegt.

    Der Wagen bleibt zerstört auf Höhe der Bushaltestelle liegen, gut zu sehen am weisen "M" auf dem Wartehäuschen. Und genau an dieser Haltestelle wird auch der unbeteillgte Passant gestanden haben, man kann noch eine roten Koffer erkennen und halt jede Menge Schrottteile vom Wagen, wie z.B. den Motorblock. Und wenn der Passant von diesen Teilen getroffen wurde, sind die lebensgefährlichen Verletzungen nicht verwunderlich.
    Und hinter der Haltestelle, die mit dem weissen "M", da wo der Motoblock liegt, da ist noch eine zweite Haltestelle dahinter. Die Frau muss da gestanden haben und auf die Ampel gewartet haben, denn da ist auch die Hecke, wo man das Fahrrad gefunden hat. Die ist da wohl von Teilen getroffen worden. Denn das Auto muss nur wenige Meter vor ihr zum liegen gekommen sein.

    Und jetzt noch ein paar Anmerkungen von mir aus.
    Lasst doch bitte die Anschudigungen und Vorverurteilungen wie "Raser", "Idiot", "Hollander" oder wie "Normal mit BMW. Die fahren so" , "Warum muss der so rasen!", "typischer Innenstadtunfall bei 50…" usw, usw. Damit ist keinem geholfen! Wir wissen nicht was wirklich passiert ist! Haltet euch zurück!

    Und während ich das schreibe meldet die RP (RheinischePost) das die Beifahrerin auch verstorben ist und der Passant von der Haltestelle immer noch in Lebensgefahr schwebt. Und die RP schreibt auch, dass ein internistischer Notfall ,z.B: Herzinfarkt, mit in Betracht gezogen wird.
    Und das der Wagen zu schnell war, da sind wir uns doch alle einig. Aus was für Gründen auch immer der zu schnell war.

    Und jetzt noch eine Ergänzung zum vorherigen Zenario mit dem Fehler.
    Was ist , wenn der Fahrer wirklich links zur Brücke abbiegen wollte und die richtige Spur genommen hat und dann einen Herzinfarkt erleidet und am Steuer in sich zusammen sackt und keine Kontrolle mehr über sich und das Auto hat? Der Fahrer das Lenkrad vereisst und der Fuss auf den Gaspedal bleibt und es noch womöglich unbewusst runterdückt und der Wagen dann unkontolliert beschleunigt. Was passiert dann? Das Ergebnis kenne wir ja…..und ist er jetzt ein Raser?
    Und den Hinterbliebenen niederländischen Familien wünsche ich alle Kraft der Welt um das geschehene verarbeiten zu können. Mein aufrichtiges Beileid an die Familien.
    Den verletzten Passanten und Rettungskräften wünsche ich ganz viel Kraft und Hilfe um das Geschehene bewältigt zu bekommen.
    Und auch ein ganz herzlichen und aufrichtigen Dank geht an die Hilfs und rettungskräfte, ihr habt tolle Arbeit geleistet!
    Gruß tobias

  8. 😮 hatte nicht die Bilder gesehen das ist schon schwer…. 3 totte jetzt. Da brauche alle Hilfe das vergist man nicht als Feuerwehr man oder Polizei

  9. Wenn man sieht, dass es den Wagen so zerrissen hat, denkt man im ersten Moment, dass der da mit mindestens 200 eingeschlagen sein muss.
    Dann habe ich mir den Unfallort in Google Earth herausgesucht, und näher angesehen: Von dem Punkt, an dem die erste Ampel umgemäht worden ist bis zum großen Einschlag an der großen Laterne sind es knappe 40 Meter. Auf der Strecke baut Gummi am Boden rund 100 Km/h ab! So fürchterlich schnell kann der bei dem großen Einschlag nicht gewesen sein, die verheerende Zerstörung scheint eher von den großen Massen, die an der beschädigten Struktur des Fahrzeugs gezogen haben, gekommen zu sein. Auch der Umstand, dass der Motor, Vorderachse und die Reste der Karosserie zwischen 10 und 20 Meter von dem großen Einschlag entfernt zum liegen gekommen sind, sagt mir, dass die großen Trümmerteile nicht mehr wirklich schnell waren, als sie ausgerissen sind. Metall auf Asphalt rutscht an sich sehr leicht. Dass die Unfallstelle ganz so extrem aussieht, scheint also zu einem guten Teil der großen Masse des Fahrzeugs geschuldet sein.

    Wenn ich die Brücke über Kreuzung hier sehe, beschleicht mich ein Verdacht: Kann es sein, dass das Navigationssystem in dem BMW dachte, es sei oben auf der Brücke, und die dort geltende Geschwindigkeitsbegrenzung angezeigt hat? Kann es sein, dass der Fahrer einer der vielen war, die dem Navi blind vertrauen, und entsprechend quasi im Instrumentenflug mit dem Tempolimit, das oben auf der Brücke gilt, in diese Kreuzung eingeflogen ist?

  10. Tja!! Mit 200 übern Kennedydamm und dann sieht das Ergebnis genauso aus!! Und auch hier bleib ich bei meiner Pauschalaussage: Entweder komplette Absicht oder in der holländischen Schrottkarre gab es- wie so oft- dicke Luft und der Fahrer oder die Fahrerin tickte aus!! Alles Gute den unschuldigen Opfern!!

  11. Vermutlich erhöhte Geschwindigkeit 🤣🤣🤣
    Der BMW sieht aus als ob er mit 200 unterwegs war
    Unglaublich in der Stadt mit solchen Geschwindigkeiten unterwegs zu sein
    Solche Drecksbazillen sind besser tot

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