**”Es war für mich persönlich eine ganz wichtige Erkenntnis: In dieser Eingleisigkeit, in dieser schneller Taktung kann es nicht weitergehen.”**

Elly Oldenbourg lebt das Prinzip der Diversity auf vielen Ebenen. Ihr Leben ist ein gigantisches Kaleidoskop an Themen, an Wirkungsfeldern und Rollen. In ihrem Lebenslauf reihen sich Tech-Konzern-Karriere neben philosophischem Salon ebenso selbstverständlich ein wie Patchwork-Elternschaft und Engagement als Wertebotschafterin für die Initiative German Dream.

Elly hat viel von der Welt gesehen und noch mehr von ihr verstanden. Und dieser weite Blick, ihr Denken in Zusammenhängen hat sie in ihrem Erstlingswerk “Work Shift” komprimiert zusammengefasst.

Mit großem Getöse ist ihr Buch im Februar 2024 erschienen und setzt ein echtes Ausrufezeichen in der New Work Szene, die sich gegen Ellys Perspektivenhorizont in Teilen geradezu niedlich ausnimmt.

Unser Gespräch spannt einen breiten Bogen vom historisch gepflegten Egokult in Unternehmen, der dringend erforderlichen Diversität bis hin zu Ellys Credo: Wir müssen für wirklichen Impact erzeugen.

An ihren Taten werdet ihr sie erkennen, steht schon an prominenter Stelle geschrieben. Nicht mehr und nicht weniger ist Ellys Maßstab.

**Darüber sprechen wir in der aktuellen Folge von GOOD WORK **

– Lebendigkeit und Vielfalt als wichtige Elemente in unserer Arbeitswelt
– Innere und äußere Pluralität
– Vom Ego-Kult zur echten Kollaboration
– Die Wirkgrenzen von KPIs
– Vom Ende der Busyness-Kultur
– Wie wir wirklich Impact erzeugen

Hört rein in dieses Gespräch mit einer echten Weltbürgerin, die die Herausforderung unserer Zeit ganzheitlich erfasst. Sie beeindruckt mit ihrer charismatischen Energie, ihrem Wortwitz und ihrem blitschnellen Umschalten zwischen den gedanklichen Welten, die sie bravourös zu verbinden weiß.

Interview: Jule Jankowski

Literatur:
Elly Oldenbourg: “Work Shift. Warum wir heute anders arbeiten müssen, um unser Morgen zu retten.” Campus Verlag 2024.

**Werbehinweis:**
Die heutige Folge wird freundlicherweise unterstützt von der R+V Versicherung. Das genossenschaftlich organisierte Unternehmen legt viel Wert auf eine gesunde Arbeitskultur und fördert Gemeinschaftsleistung. Aktuell sind einige Stellen vakant. Hier geht es direkt zu einer Übersicht der offenen Stellen: jobs.ruv.de.

Die Menschen in unserem GOOD WORK Salon:

In unserem GOOD WORK Salon versammeln sich spannende Zeitgenossen: Echte Vordenker:innen, Paradiesvögel ebenso wie fleissige Arbeitsbienchen, Leute aus der Mitte und aus den Nischen unserer Arbeitswelt – kurz: ein bunter Reigen an Menschen, die mit uns ihre klugen Gedanken und gelebten GOOD WORK Geschichten teilen wollen.

Die Salongespräche laden ein zu einer wahrhaftigen Begegnung mit diesen Menschen. Im gleichermaßen tiefgründigen wie leichtfüßigen Dialog mit ihnen werden wir uns ausgewählten Phänomenen der Transformation widmen. Dabei wird neben all den inhaltlich wesentlichen Aspekten Platz sein für die menschliche Perspektive. Wir rücken ein Stückchen näher heran an unsere Gäste und laden Sie ein, etwas aus ihrem persönlichen Leben mit uns zu teilen.

Der Kontext ist und bleibt die Transformation unserer Arbeitswelt auf ihren unterschiedlichen Bühnen. Unsere fünf GOOD WORK Prinzipien bleiben weiterhin als Struktur im Hintergrund bestehen. Wir sprechen künftig auch immer über

Gelungene Beziehungsgestaltung
Flexible Strukturen
Digitale Balance
Gelebte Agilität und
Das Denken in Möglichkeiten.

Die Zeit zu lernen ist: JETZT!

[Musik] dadurch dass wir Instrumente immer mehr entwickelt haben im 19 vor allem im 20 Jahrhundert um um Leistung einzelner sehr klar zuzuordnen und messen zu können ist es glaube ich immer stärker geworden dass wir so diesen diesen kollektiven Charakter von Arbeit verloren haben für mich ich empfinde es so dass ganz viel Selbsterstellung ganz viel Machtspielchen ganz viel auch verfilzte Strukturen eher Energie von von wirklicher Zusammenarbeit anstatt sie der zu geben weil das andere mehr zählt goodwork der Podcast für gute Zusammenarbeit und innovative Arbeitskultur herzlich willkommen im Podcast goodwork dem Podcast für gute Zusammenarbeit und für zukunftsfähige Arbeitskultur mein Name ist Jul Jankowski und ich freue mich hier auf eine neue Folge im audialon goodwk im Brand 1 Podcast Netzwerk und der audial hat sich aufgehüpscht denn Achtung er empfängt eine salonierere heute also das heißt Salonkultur im besten Sinn wir haben heute zu Gast Elli Oldenburg und diejenigen unter euch die sich mit dem wirklich großen Bild der Zukunft der Arbeitswelt beschäftigen die gern auch mal von gesellschaftlicher Perspektive drauf schauen und nicht nur über die fragen brauchen wir mehr oder weniger Homeoffice auf dieses Thema blicken werden an ielli überhaupt nicht vorbeikommen können denn Elli ist ja was ist Elli eigentlich zum einen ist sie Autoren das heißt ihr neues Werk workshift ist dieser Tage gerade in dem Markt erschienen genau genommen während wir hier das Gespräch aufzeichnen ist es noch nicht im Buchhandel aber bei Veröffentlichung unserer Folge werdet ihr es schon ganz normal kaufen können sie ist außerdem wie ich angekündigt habe saloniere das heißt sie hält einen morgensalon ab und da gibt’s eine direkte Verbindung zu dem was ich vielleicht auch mal in der Vergangenheit so getrieben habe also von daher vielleicht auch ein kleines disclosure am Rande aber zurück zu Elli sie ist bis vor kurzem auch Mitarbeiterin ein der füren Tech Unternehmen gewesen bei Google dort hat sie sich mit dem Thema Diversity equity und inclusion beschäftigt hat das Thema wirklich stark vorangetrieben im shopsharing und sie ist auch noch seitpreneurin und vieles vieles mehr also das heißt sie lebt das Thema Vielfalt nach innen wie auch nach außen und genau das werdet ihr im Gespräch spüren Elli ist kein Mensch den man in Kategorien packen sollte sie verbindet die großen Bälle die großen Punkte connecting the dots nennt sie das auch in ihrem Buch und genauso ist unser Gespräch auch aufgebaut und wir werden uns natürlich dem Thema Vielfalt auch widmen wir werden über das Prinzip der k oration auch reden und wie wir das Thema Ego überwinden können und zu mehr wir finden und ganz spannend bleibt dran bis zum Schluss weil dann werdet ihr merken dass es da doch eine Stelle gibt an der ell ganz schön ins Nachdenken kommt also eine sehr menschlich nahe dichte folge ich wünsche euch jetzt erstmal ganz viel Freude beim Zuhören und beim Eintauchen in die großartige Energie von ell und hier ist sie mit einer priseeite Welt und große Welt und großem denken ich freue mich dass du da bist herzlich willkommen schön dass du bei uns bist Liebe Elli eine schöne Vorstellung schön mit so einem Lachen danke jle nur dafür mache ich das können wir eigentlich schon aufhören oder aber du kennst die erste Frage du bist ja zum zweiten mal hier vielleicht hast es auch vergessen die erste Frage heißt ja immer wie bist du in den Tag gestartet ich bin zum mal hier das stimmt aber an die Frage kann ich mich nicht erinnern das war auch im Corona ersten Lockdown wir sprachen wie bin ich heute an diesem Dienstag in den Tag gestartet ich wurde von unserer kleinen Tochter geweckt und die haben wir erstmal unsere kuschelstillen gemacht und wir sind relativ also ohne Hektik heute früh war jetzt nicht so viel Hektik dabei das finde ich auch ganz schön und ja aber seitdem ist es jetzt 16 Uhr und gefühlt sind schon drei Tage hinter mir also die er hat nicht hektisch angefangen er war danach auch nicht unbedingt hektisch aber dicht und intensiv let’s put it like that okay ich habe dich ja schon versucht so ein bisschen zu rahmen in der in der Anmoderation und das darfst du gerne auch das Bild noch mal komplettieren aber bleiben wir noch mal ein bisschen bei dem kuschligen Start du bist vor nicht allzu langer Zeit zum zweiten Mal Mama geworden und würdest du sagen das hat ein bisschen Tempo aus deinem Leben rausgenommen oder ein bisschen Tempo noch dazu gebracht ach von beiden etwas also natürlich die die ersten Wochen und Monate hat erstmal Tempo rausgenommen und das lief auch alles nicht ganz reibungslos bei uns also bei mir vor allem körperlich und deswegen habe ich mich auch auf diese auf diese zeitdrosselung irgendwie eingelassen und stellenweise ja hat auch ja so ich meine auch die Geburt des Buches muss ich fairerweise sagen ne also das hat auch noch mal Kraft das hat schon Kraft und Energie auch freigesetzt das hat nicht nur aufgenommen sondern auch freigesetzt im Sinne von dass man spürt wow ich kann echt viel schaffen also nicht dass ich das vorher nicht gespürt hat aber das sind noch gerade so ne diese ganz archaischen Erfahrungen im Leben davon gibt’s ja gar nicht so viele und geboten würde ich mal für uns Frauen jetzt sprechen sind das definitiv die haben noch mal eine andere Qualität von i don’t know so leben leben und Kraft irgendwie und das ähm ja das habe ich schon auch mitgenommen in alles was danach folgte na ja es sind ja immer diese Momente im Leben an der an denen wir ganz viel Kraft spüren wo wir uns auch sehr lebendig spüren ja wo wir auch uns dessen vergegenwärtigen können was so in uns potenziell steckt was wir natürlich nicht jeden Tag abrufen das ist ja auch logisch wenn wir durchdrehen und ähm ja bei beiden kann ich zum Glück mit ren Kind kriegen jabenus parallelen auch wen das eine wirklich eher ein kognitives Ding ist und das andere sehr sehr physisch und trotzdem hat beides auch Anteile von der anderen Welt genau und übrigens Lebendigkeit ein sehr geschätzter Philosoph von uns beiden den wir beiden schon im Salon hatten dr Christoph quach der spricht auch sehr viel über die Lebendigkeit als Qualität also und lebendig an sich ist nicht erstmal positiv oder negativ oder gut schlecht sondern es hat sowas ja das stimmt schon also wenn ich dagegen largie sehe bei mir manchmal spüre oder in der Gesellschaft das ah da ich schätze die Lebendigkeit sehr danke dass du mir das Wort noch mal in Erinnerung wir werden noch ganz viele schöne Worte finden denn du bist ein Mensch der finde ich sehr schön mit Worten zaubert deswegen hier auch schon mal an der Stelle eine tringende Leseempfehlung in das Buch workshift wir sprechen heute zu einem Zeitpunkt da ist das Buch noch nicht offiziell erschienen wenn der Podcast veröffentlicht sein wird also mit anderen Worten lieber Hörerin liebe Hörer so ihr denn jetzt die Folge hört ist das Buch schon auf dem Markt wie geht’s dir ganz aktuell wenn du so auf den Tag blickst also ich meine das Werk ist getan das Buch ist gedruckt du hast es schon zu Hause liegen bist du aufgeregt vor dem Moment wo du ja was machst du eigentlich an dem Tag wenn wenn das Buch erscheinen wird an dem Tag tatsächlich heute morgen kam die Nachricht das ausverkauft ist habe ich eine Premierenlesung oder oder Abend Gespräch dazu in Hamburg ähm die jetzt mit sehr vielen Menschen ausverkauft ist natürlich bin ich da aufgeregt aber da ich freue mich auch drauf also ähm ja ich ich sehe was das Buch angeht ja in ganz vielen Teilen auch dem Wald vor Bäumen nicht mehr ne das kennt man ja von so auch aus den Ausbildungsphasen schulphasen oder auch Arbeitsphasen wo man so in Projekten drin steckt und irgendwie ja also gar nicht mehr dass die das Wesentliche vielleicht auch so sieht und spürt wenn man sich in detail verloren hat und nicht glaube auf den Moment freue ich mich schon wenn da noch mal ja jetzt auch in den ersten Interviews wie mit dir Menschen einfach Worte Sätze und Gedanken rausziehen werden wo ich sag stimmt ja ja das war ja auch so ein Diamant den ich mal der sich jetzt so ein bisschen den ich quasi nicht vergessen habe sondern der jetzt vielleicht noch mal ganz anders aufgegriffen wird als ich es mir damals gedacht habe und auchch da freue ich mich schon drauf aber on die other hand ich bin ja auch nicht naiv ne 15 minutes of fame ich ich ich interpretiere jetzt auch nicht zu viel in dieses Buch rein sondern ich freue mich drauf und dann geht aber das Leben auch weiter also ich hoffe dass ich gutes in die Welt damit trage tragen werde and that’s it also the rest is not in my hands anymore ja genau und so so geht es uns ja an der Stelle tatsächlich allen wir sortieren mal ein bisschen [Musik] ich habe dich vorgestellt als zum einen bist du bis vor kurzem warst du Mitarbeiterin von Google das kann man hier an der Stelle sagen du hast es ja auch öffentlich verkündet dass du diesen Teil deiner deiner professionellen Welt ähm abgeschlossen hast also das heißt ähm das Thema Google das Kapitel ist geschlossen vielleicht magst Du da ganz kurz noch mal ganz kurz was zu sagen was du da konkret als Rolle begleitet hast du hast die zumindestens so meine Information ja die letzten Jahre auch immer selbstständig ähm als zeitpreneurin gearbeitet das heißt mit kleinen Coaching oder auch mit beratungskontextm und dann gibt’s noch ganz viel aber bleiben wir erstmal bei der Rolle das heißt das sind ja schon mal an sich schon mal zwei Dinge zwei Bälle die du ganz gut in der Balance halten musstest oder konntest was war deine Rolle bei Google inwie weit war der overlap zu dem was du als seitpreneurin getan hast oh der overlap mal mehr mal weniger meine Rolle bei google war über die verschiedenen Jahre ich war ja auch über 12 Jahre da also waren verschiedene von market Vertrieb industry relations viel gemacht im Kreativbereich oder mit der Kreativbranche viel gearbeitet und zuletzt im diversity equity inclusion Bereich für emia zuständig und ja ich habe halt eine der großen also ich habe mich viel in den sogenannten employee resource groups eingesetzt auch also intern man darf ja nicht vergessen dass diese oder das habe ich auch gelernt auf meiner Reise google ist nicht das erste der erste Großkonzern für den ich gearbeitet habe dass das ja Spiegel der Gesellschaften auch sind also insofern sind diese Mitarbeiter Interessensvertretungen empfand ich immer sehr wichtig diese diese Stimme die die haben in den Entscheidungen bei diesen großen Unternehmen und genau habe ich mich schon lange für für Flexibilität eingesetzt und ja zeitliche Flexibilität für quasi Gleichberechtigung und Chancengerechtigkeit und ja und wir haben ich habe mit einer Kollegin vor vielen Jahren das Thema Jobsharing dort pioniert also sagen wir mal im europäischen Kontext zumindest auf dem Level auf dem wir gearbeitet haben und ja habe in den letzten 7 Jahren da auch in zwei jobshares gearbeitet aber auch mein letzter Job z.B wieder in Anführungsstrichen alleine in Teilzeit also Teil in Teil eines Teams und ja habe also nicht nur an verschiedenen was dort gearbeitet sondern auch an verschiedenen wi also wie man das begleiten kann und insofern die overlaps und so deswegen auch die lange Erklärung der overlap ist dass das wie ich gearbeitet habe bei Google und dass ich dann auch reduziert habe auf drei Tage da das hat das Jobsharing auch möglich gemacht wurde dann in meiner sideitepreneurship ganz immer mehr das was sozusagen weil ich immer mehr angefragt wurde okay das was du machst ist doch irgendwie ja new work und erzähl uns darüber was hat das in dir bewegt und dann habe ich mich immer mehr und das ist jetzt wirklich sben über 7 Jahre her habe ich schon gespürt so okay das ist was ich hier gemacht habe ist eine sehr hochprivilegierte Art wie ich meine Zeitprobleme quasi lösen wollte aber das basiert ja auf strukturellen Problemen und diese sind nicht nur in solchen Großkonzernen so finden sondern überall und die haben was mit gender paygaps zu tun die haben was mit Altersarmut von Frauen zu tun die haben was mit Ungerechtigkeiten zu tun und die haben auch was damit zu tun wie wir vor 100 Jahren mal entschieden haben dass wir alle arbeiten oder zu arbeiten haben und irgendwie hat sich fundamental seitdem nichts geändert und das habe ich quasi immer mehr hinterfragt und und während ich mir quasi die Welt sei es über philosophische Themen wie in unseren Salons oder politische Themen immer mehr ansehe und denke so moment mal also die ganz großen Probleme unserer Welt womit haben die eigentlich was zu tun und haben die auch was damit zu tun mit der Art und Weise wie wir arbeiten und dann was wir arbeiten und diese ja da darauf habe ich mich so konzentriert im Buch jetzt wäre meine ganz naive Vermutung dass ein Arbeitgeber wie Google dafür auch den Raum gibt also dass das vielleicht vergleichsweise einfach war diese Themen auch zu bespielen wie hast du das erlebt also ich meine du bist in die Rolle reingetreten als diversity Managerin war das Easy journey also war das so ein Sonntagsausflug oder wdst du sagen wow da hat die Unternehmung auch erst Malal verstanden wie viel gesellschaftlicher impact in dem Thema drin steckt und wie breit wir eigentlich auf das Thema schauen müssen also das ist nicht mit ein paar Quoten oder Regulierung getan ist genau also ich denke das Thema auf jeden Fall größer als irgendwie es sind es gibt mehr Dimensionen als nur gender als diversity und das Wichtigste an dieser ganzen Geschichte und das haben glaube ich große Konzerne verstanden die Frage ist nur das eine ist das die Erkenntnis zu haben das andere ist es umzusetzen und da arbeitet man ja auch große strukturelle Gegner sozusagen in den Prozessen das sind nicht einzelne Menschen sondern das sind wohlgeöhlte Prozesse gegen die man oder die man neu aufsetzen muss und das ist es zu sagen wie verändern wir das und wie steigen wir wirklich auch in die taktischen Ebene ein äh dass man jede Person egal ob sie einer Minderheit oder Mehrheit angehört mitnimmt wohlwollend mitnimmt und das ist nicht einfach weil it’s always messy when there are people involved und und ne ein Prozess oder eine salesquote zu verändern das ist schnell getan aber wenn wenn es menschelt wird’s schwieriger und insofern ja bin ich aber froh dass auch sich diese großen Konzerne da auf die Reise machen wie ernsthaft das muss jeder selbst entscheiden mhm bevor wir gleich zum Inhalt kommen von deinem Buch also du hast so ein mit zm kleinen Nebensatz eben das äh quasi fallen lassen dass immer mehr Menschen dich auch in dieser seitbrinnerrolle genau zu diesen Themen angefragt haben also dass die dich ich sag das Wort jetzt mal bewusst du würdest es vielleicht nicht für dich in Anspruch nehmen vielleicht auch als rolemodel empfunden haben oder sehen ähm diese verschiedenen Welten miteinander zu balancieren dafür sich sich für gesellschaftlich relevante Themen auch in dem Organisationskontext einzusetzen ähm was ist dir da so zurückgespiegelt worden also würdest du das sagen dass du da qua deines Lebensentwurfes Menschen auch durchaus inspiriert hast ja also würde ich es sagen ja ich kriege ja vieles auch an mit Rückmeldungen auf Social Media und da ja also da kriege ich schon zurück dass das inspirierend war und dass das aber die Inspiration ist finde ich gar nicht so interessant sondern dass das Menschen zum umhandeln bewegt hat und das ist natürlich wunderbar also das freut mich sehr aber ich muss schon ganz sozusagen egoistisch sagen dass das überhaupt nicht der Beweggrund war sondern mein Beweggrund war aus einem Gefühl der dass dass es für mich nicht so weiterging auf diesem reinen eingleisigen Karriere Status auch dieser schnellen Taktung die wir so alle im Leben haben der die weiter zu bedienen und eines wurde mir aus meiner sage ich mal inneren Arbeit auch immer mehr bewusst ich bin hervorragend in der schnellen Taktung ich bin hervorragend meine Schäfchen ins Trockene zu bringen so darin aber ich merkte ja aber das ist meine Komfortzone durch und durch und brauch die Welt von mir also damit meine ich meine eigene Welt und den aber auch die große Welt ist das der Beitrag den ich leisten will dass ich quasi nur im im absoluten ICE oder eher die chinesische Variante also die bei 500 km/h die Stunde äh durch rennt und im Zweifel ja wir kriegen noch ke Arbeit hin und wir kriegen Kinder und für ziehen um und we also weißt du so Leben irgendwie mitmacht aber nicht wirklich lebendig gelebt und damit auch nicht lebendig gestaltet wird und aus diesen und dieses Gefühl beschreibe ich jetzt so intensiv weil dadurch ist entstanden Moment der Wunsch vielleicht auch selber Kohärenz mehr herzustellen mehr so eine weite in mir ähm auch gegenüber also im Innen zu haben damit ich auch die Probleme der Welt mit einer anderen weite begegnen kann und aus dieser weiter erst entstanden ist die Idee aha vielleicht bin ich einfach kein Typ für Eingleisigkeit und ich hinterfrage auch zunehmend ob Mensch überhaupt wenn wir über diversity equity inclusion sprechen ich bin davon überzeugt dass wir Menschen alle so eine innere Diversität auch haben und egal ob du in die in die Psychologie in die Philosophie in die Literatur aber auch in die Coaching Tools schaust ob man es jetzt Inneres Team oder zwei Herzen in der Brust von Gothe nennt die Menschen haben oft ausgesagt dass wir doch ein Plural sind also dass wir im Innen auch ein Plural sind und diesen Gedanken konnte ich sehr viel abgewinnen und hab so ist mein Leben dann the rest fell into place also das war jetzt nicht der Plan so so und jetzt musst du verschiedene Facetten aufbauen und so sondern eher so doch vielleicht probiere ich mich mal in dem Bereich und lass mich auch also lasse auch was mehr passieren und so kam der Salon z.B unter anderem durch deine Inspiration zustande und ja so sind ganz viele Dinge passiert die ich nie auf einer bucketlist rein unter ökonomischen Gesichtspunkten gehabt hätte aber besser denn je denn ich als ich mir je hätte vorstellen können geworden und dafür bin ich gerne Inspiration let’s like that ja wunderbar und ich glaube den den Pokal darfst du jetzt gerne dir mal einfach mal abholen und okay und es ist also du hast das sehr schön beschrieben es ist eben nicht die geplante Roadmap hin zu diversity du selbst finde ich verkörperst das ja sehr und vielleicht gehen wir jetzt mal noch mal ein bisschen näher ran an die i ähm erzähl uns ein bisschen was du tust das auch im Buch was ich übrigens sehr schön finde du erzählst nämlich deine Geschichte das heißt also neben dem Fakt dass du jetzt eine konzernkarriere gemacht hast du deine Karriere in dem techunternehmen und nebenbei eine Selbstständigkeit soweit so gut so verstanden gibt es ja noch andere Dinge es gibt den Salon da kommen wir gleich auch noch mal dazu das ist ein sehr sehr schönes Format was uns leider auch verbindet oder verbunden hat sagen wir mal so du engagierst dich und das alles wenn wir diese Fäden mal so ein bisschen auf ihren Ursprung hin zurückverfolgen fußen ja in dir als Mensch der ganz unterschiedlich inspirierte gestaltete Wurzeln hat also wo kommst Du wie soll ich das sagen wo kommst Du mental her also was ist deine dein dein mentaler Ursprung weil du weißt schon es gibt keine blödere Frage als äh ein Mensch zu fragen wo kommst du eigentlich her das war nicht der äh die Intention me Fragen weß ich weiß ich du ähm ja also ich habe auf jeden Fall ich beginne tatsächlich das Buch ich wollte es eigentlich nicht und dann hat der verelag gesagt nein nein ell das geht nicht du musst ein bisschen über dich erzählen ähm und ich habe mir quasi die Frage im Buch beantworte die ich jedem Gast im morgensalon Stelle äh erzähl mir wer bist du hinter den Titeln und und wie bist du auch zu dem sozusagen geworden äh wie die du heute bist und ähm so habe ich quasi das auch angefangen in der kurzen Erzählung ich muss dazu sagen das sind 2 % des Buches ne also es ist überhaupt nicht autobiographisch in dem Sinn aber die die vier Seiten oder was die es füllt auf die ziehst du glaube ich gerade ab und genau du ich ähm also äh ja ich bin ein ich bin auch in in eine vielfältige Familie geboren äh ich habe wie wie ich im Buch ausgedrückt habe meine Mutter hat ein Netflix reifes leben äh geführt und führt sie also wirklich mit vielen Ehen auf verschiedensten Kontinenten in verschiedenen Bereichen wovon ich ein Produkt bin ich habe verschiedene äh Formen der Geschwister ich habe verschiedene Väter und das bringt hat viel Spannung sicher gebracht aber auch für mich ich habe halt immer gefragt na ja ist die Situation wirklich so wie sie aussieht könnte es nicht auch anders sein warum sind die Dinge so ähm also da ein Leben was so nicht so gradlinie quasi ist es gibt einem auch die Möglichkeit und ich habe diese anscheinend so auch genommen zu sagen na ja dann muss es ja nicht so sein wie die Norm mir sagt weil ich einfach ein normatives Leben gar nicht so sehr kenne zumindest im familiären Bereich nicht obwohl ich ganz alleine meine ersten 18 Jahre ganz behütet in München aufgewachsen bin aber eben mit verschiedenen Konstellationen so und m genau und das ist so die die die die innere Spann die da aufgebaut wurde und trotzdem wurde mir immer gesagt du musst unbedingt Karriere machen ganz wichtig ne damit du nicht die gleichen Fehler machst wie ich z.B das sind ja auch so die Projektionsflächen die man von den Eltern so bekommt und ja diesem Arbeits und leistungsetos bin ich auch und folge ich auch immer noch muss ich ferweise sagen also vor kurzem hat eine Freundin gesagt so Mensch i du nimmst auch jeden Ball am Horizont vololly und das stimmt dann dachte ich mir so meine Güte muss ich das eigentlich also ne W ich habe auch natürlich Kräfte die in mir wirken die ich manchmal gerne ab stellen würde aber die kommen halt daher und trotzdem habe ich mich entschieden ein bisschen anderen Weg zu gehen ich hoffe das beantwortet jetzt so ein bisschen die Frage ein Bisschen ich bleib noch mal dran also neben den bunten sozialen Leben was du gerade so sehr schön geschildert hast im familiären Kontext hat es dich ja schon sehr früh in die Welt getrieben also du bist ja nicht einfach nur in München sitzen geblieben und hast gesagt okay unsere Familienkonstellation ist vielleicht ein bisschen unorthodoxer als das vielleicht bei meinen klassenkameradinen und Kameraden üblich ist wer weiß ob überhaupt diese Wahrnehmung hattest aber lassen wir es mal so stehen aber du hast ja auch sehr früh schon für dich erkannt oder nicht erkannt aber zumindestens den Drang verspürt die Welt zu bereisen wo kam das her also du weit kannst mal ein paar Stationen aufzählen ich müssen das jetzt nicht alles vervollständigen aber da war ja eine ganze Reihe dabei absolut ja ich habe also meine ich habe an der Dualen Hochschule studiert und Ausbildung gemacht eben dual und da habe ich jede Arbeitsphase das hatte ich auch das Glück dass das Unternehmen das z.B also fördert hat wo ich die Ausbildung gemacht hat war ich an einem anderen Standort und so meine wichtigsten Orte waren eigentlich gut in in London war ich damals schon öfter aber das war ein trotzdem sehr wichtiger Moment wo ich unternehmerisch viel gelernt habe und dann war ich eine Phase in Singapur und in Hongkong und dort zu arbeiten war plötzlich ich hat ein sehr amerikanisch ich bin sehr sozusagen anglozistisch amerikanisch aufgewachsen weil ich halt viele Familie dort hab und so und da wurde mein Weltbild komplett auf dem Kopf gestellt und später äh zwischen zwei Jobs bin ich durch Südamerika gereist mit meinem damaligen Partner der dort auch groß geworden ist und also ja mich hat Reisen schon ausgemacht sicherlich die wichtigste Reise war dass ich mit 18 meinen leiblichen Vater in Griechenland kennengelernt habe wo ich vorher noch nie war und ihn das letzte Mal quasi als Baby gesehen hatte und so also reisen haben mich auch fundamental irgendwo geprägt ja und in Bewegung sein das erfolgt auch der wiitaer meiner Mutter so ein bisschen und erweise auch meinen Großeltern die viel fliehen mussten Urgroßeltern Entschuldigung die viel fliehen mussten und ja es ist halt auch ein Abbild der Geschichte des 20 Jahrhunderts wie sich meine Vorfahren bewegt haben wie ging es dir selbst oder wie geht’s dir auch heute hast du das Gefühl mit deinem mit deinem bunten mit deinem vielfältigen Hintergrund mit deinem Lebensentwurf den du bis dahin gespürt hast aber auch es geht ja heute noch ein bisschen weiter kommen wir auch noch zu hast du manchmal das Gefühl du bist ähm ein kleines Abziehbild von dem was um Dich rum passiert oder vielleicht immer ein anders kariertes Bildchen also hast du das Gefühl von etwas anderes zu sein oder anders zu sein im wir lassen es jetzt mal ganz wertfrei oder ist da so eine Sehnsucht das auch zu verbinden oder ist es eher so dass du sagst na ja ähm wenn wir genau hinschauen ist die Welt voller kleiner bunter abzibildchen die Welt ist voller bunter kleiner Abziehbildchen und ich glaube dass viele Menschen einen großen Aufwand betreiben um eher genormt zu sein und dazu gehöre ich in einigen Rollen übrigens auch also ne ich wechsel die Hüte wie wir ja alle Hüte wechseln sobald wir in die Tür kommen sind wir Partnerin Tochter Mutter wie auch immer und sobald wir zum Arbeitgeber gehen sobald wir selbstständig sind sobald wir also wir agieren mit verschiedenen R wollen und die Frage die Kunst und auch das Privileg wie groß wie ist der Aufwand den jemand betreiben muss um irgendwo rein zu passen um sich auch selber wohl zu fühlen und wir müssen anerkennen dass viele men Menschen vor allem wenn sie nicht der Mehrheit angehören oder der offensichtlichen Mehrheit das kommt dann immer drauf an was sichtbar ist oder nicht müssen oft eine größeren Aufwand dafür betreiben und dieser Aufwand schlägt sich natürlich auch in ihrem Leistungspotenzial und per nieder deswegen ist die eii so wichtig weil wir ja Leistung aus Menschen rausholen wollen ganz ökonomisch betrachtet und ich denke wir Menschen das meinte ich auch mit der inneren Pluralität wir sind Plural wir waren es auch immer die Frage ist welches narrativ und welche Brille wir haben durch die die wir auf die Welt schauen und jetzt mal ganz groß betrachtet die großen Probleme unserer Zeit die ökologischen die gesellschaftspolitischen die demograf die wenn es in die Extremismus Gewalt Krieg geht die haben auch was damit zu tun dass eben weder Zusammenarbeit mit verschiedenen Arten von Menschen möglich ist oder verschiedenhaftigkeit einfach nicht anerkannt oder gelassen wird also ne so so ein Gleichmut auch gegenüber getreten gebracht wird gegenüber gebracht wird und deswegen ich wünsche mir schon eine Welt auch die mehr dieses bunte auch zulässt und bunt ist das falsche Wort weil das ne das wieder jetzt mit Farben spielt sondern eher einfach die Vielfältigkeit das verschiedenhafte äh zulässt und ich sehe halt dass die Zeit die wir mit Arbeit verbringen was ja 80 90% der Wachen Zeit alle Erwachsenen und überall auf der Welt ja ausmacht dass das ein ganz großer Hebel dafür sein kann und oft sehen wir das aber so getrennt auch hier wieder so ein bisschen Solitär betrachtet sondern nee ich auch da habe ich eine ein Hebel den man den man mit impact nutzen könnte ja wie du schon sagst ich würde sagen den größten Hebel den wir wahrscheinlich zur Verfügung haben ich finde sehr spannend den Gedanken zu sagen egal wie wir drauf schauen wir neigen dazu sehr vereinfacht auf das Thema Diversity zu gucken und es zu reduzieren auf z.B das Thema ethnische Herkunft z.B auf das Thema Gender und aber zu begreifen dass wir in verschiedenerlei Hinsicht alle in irgendeiner Weise diversen und dass wir vielleicht auch alle in irgendeiner Weise sowas wie das Gegenteil erleben nämlich eine mag alisierung ja ein etwas etwas wo wir nicht in die Kraft kommen wo wir das Gefühl haben wo wir vielleicht auch mit dem ich bringe noch mal neues Wort Konformitätsdruck auch einfach Ringen und das ist ja wirklich immer so diese Balance auf der einen Seite der Wunsch nach Diversität der andere seits auch torpediert wird durch den Konformitätsdruck wenn wir jetzt mal so in die Unternehmen reingucken und sagen ja das ist nun mal ein großer Hebel die Arbeit wo würdest du das verortnen also dieses ausbalancieren aus wir brauchen ein bisschen Anpassungsfähigkeit auch ich glaube da drüber sind wir uns auch einig und wir brauchen auch eine diversität ist das eine Herausforderung in erster Linie die der Mensch für sich lösen muss die vielleicht in Teams diskutiert werden muss oder ist das etwas was auf gesamtunternehmensebene besprochen und behandelt werden muss ich sehe es ganz klar auf höchster Unternehmensebene also weil gar nicht die Ernsthaftigkeit in diese Thematik reinkommt die Ernsthaftigkeit die haben wir ja jetzt aus zwei Gesichtspunkten oder die wir haben eine vor allem besprochen und zwar ist das sozusagen die moralische ethische die Verantwortung der Spiegel der Gesellschaft die Unternehmen haben da Jule wissen wir auch da hören da wird es dann auf dem wachstumsohr und dem effizienzohr aber d sehr sehr leise aber auf der anderen Seite und das überzeugt glaube ich die Flut an an Studien die es gibt die beweisen also nicht nur andeuten sondern beweisen dass vielfältigere Teams zu mehr unternehmerischen Dollar Erfolg führt die zu innovativeren Output führt die logisch auch weil Märkte diverser werden also müssen die Ideen auch diverser werden für diese Märkte die ist sowas von bewiesen und dafür ist es für mich ein reiner es ist also ne wir machen einen Haken an alles ethische und dafür wenn da aber niemand drauf hören will dann ist es aber für mich ein reiner Business Case am des Tages auch und da geht es sicher um um gender um ethnische Vielfalt es geht aber auch um Migration es geht um sozioökonomischen Hintergründe in Deutschland haben wir da eine der schlechtesten Aufstiegschancen von von all den großen Volkswirten auch bestätigt dass es fast mehr zählt wo man herkommt wie man aufgewachsen ist als dass man sich hochgearbeitet hat das ist ein Armutszeugnis nicht nur für Diversität sondern für Leistung in diesem Land auch und deswegen ist es für mich ein absolutes businessziel was aber und hier ist das beschreibe ich auch im Buch sehr klar dass ich in meiner Beobachtung mit den vielen Unternehmen mit denen ich dazu gearbeitet habe ganz deutlich wird viele schreiben es sicher auf die Fahnen übrigens Fahne auch symbolisch gerne weil viele ja auch Fahnen dann schwingen aber dann hört’s meistens auf wenn überhaupt kommt dann die Ansage so und jetzt sind wir alle dafür verantwortlich dass vielleicht eine Quote auch erreicht wird oder dass wir ne freundlicher und chancengerechter in unseren Systematik miteinander sind und und der große Zwischenbau der wird ganz oft ausgelassen und diesen würde ich beschreiben als da muss man einfach mit Management riger auch durchgehen also so wie jedes salesziel wie jedes quartalsziel erreicht werden möchte möchten auch solche Ziele erreicht werden und da gibt es klare KPIs da gibt es klare Verantwortlichkeiten da gibt es klare Konsequenzen auch und ja für mich wird und was ich im Buch sehr aufzeige ist g die sogenannte frozen middle dass wir sagen okay wir müssen auch die Menschen die wirklich tagtäglich den ganzen employee lifey beeinflussen sei es wie Sie einstellen wie Sie Menschen befördern und fördern auch wie sie Fluktuation reduzieren und überhaupt leadership betreiben die müssen wir befähigen und begeistern aber auch ich würde sagen auch mehr in die Verantwortung ziehen wie das passiert und das sind eben die Führungskräfte in in der Mitte und da wird’s dann sehr taktisch also ne weil dann kommen Fragen wie okay wo soll ich denn jetzt andere Menschen finden wie finde ich die wie interviewe ich anders damit ich gerechter werde und das wird dann dann ist es nicht mehr schicke Flaggen sondern wird sehr hoch die Ärmel krempeln jetzt müssen HR und das ganze actionteam zusammenkmen um darauf antworten zu geben darauf gibt es Antworten aber die muss jedes Unternehmen natürlich für sich selbst beantworten und erarbeiten das ist Arbeit und an der Stelle ist es Zeit unseren heutigen Werbepartner die r&v Versicherung vorzustellen und ihr kennt sie alle die r&v bestimmt schon gesehen gehört vielleicht seid ihr sogar dort versichert wir würden heute gern aber mal einen Blick auf die r&v als vielleicht potentiellen Arbeitgeber für dich werfen die r&v hat 17 000 Mitarbeiter ganz über ganz Deutschland verteilt am Hauptstandort Wiesbaden sitzen aber die meisten der Mitarbeitenden und ich sag mal so das Thema new normal ist dort nicht nur ein Schlagwort sondern wirklich Programm also es gibt sehr flexible Arbeitszeitmodelle das heißt remote arbeiten kann in großen Teilen auf wirklich gelebt werden es gibt ganz kreative und sehr auf den persönlichen Arbeitskontext zugeschnittene Raumkonzepte also kreative Workspaces für Workshops aber natürlich auch Möglichkeiten konzentrierte dewk zu verrichten also von daher wirklich ein zeitgemäes Arbeitsumfeld nebendem natürlich auch eine ganze Reihe an benefits 30 Tagen Urlaub und 14 Monatsgehälter also alles in allem ein attraktiver Arbeitgeber und ein Thema das würde ich gerne noch mal ganz besonders rausheben nämlich das Thema Führung das wird dort unter dem Stichwort new leadership auch wirklich gehighlighted es gibt ein neues lightbild fürführung wo auch die Anforderung unserer modernen Arbeitswelt wirklich eingeflossen sind also von daher schaut euch gerne um auf der Seite jobs.ruv.de dort findet ihr alle offenen Stellen und wer weiß vielleicht seid ihr ja bald schon Mitarbeitende Mitarbeiter der a&v Versicherung viel Erfolg wie beobachtest du ich möchte jetzt nicht allzu tief in den Tunnel reinsteigen aber zumindestens mal deinen Blick da auch mit einfangen ähm diese ganze Generation Diskussion diesbezüglich ist es dann nicht gerade besonders unheilvoll wenn wir sehr separiert auf unterschiedliche Generationen schauen oder was wäre dein Blick dazu du meinst die also demografische alterstrukt genau genau ich weiß gar nicht ob wir da so unterschiedlich drauf schauen sollten also weil ich z.B und da halte ich das sage ich übrigens auch im Buch ich halte überhaupt nichts davon dass Menschen ab 55 quasi nicht mehr für den Arbeitsmarkt wertvoll sind überhaupt nicht genauso wie Sprüche wie women on the better side of Thiry also möglichst weit weg von der Schwangerschaft z. also das ist so das ist das grenzt ja genauso aus deswegen für mich ist es gar nicht so eine Generationsfrage sondern auch hier ein bisschen der Haltungsfrage ne wie gehe ich auf die verschiedenen Lebenssituationen in denen Menschen drin sind ein das hat viel mit Flexibilität übrigens auch zu tun auch mit zeitlicher Flexibilität ähm vielleicht auch und ja also ich ich würde das gar nicht anders betrachten aber worauf zielt deine Frage ab ja meine Frage zielt vor allen Dingen darauf ab dass wir im Moment ja schon eine sehr starke zentrierte oder Fokussierung auf die Bedürfnisse der J Z sehen dass wir da viel Energie reinstecken nicht dass in unser Babel ist m wenn ich gucke wenn es um so wie du es eben sehr sehr schön beschrieben hast wenn es um taktische Dinge geht wenn wir um so Sachen wenn wir uns um so Sachen kümmern müssen wie fachkräftteemangel dann ist der erste Reflex immer okay wie kriegen wir jüngere Generation ja weil das ist ja die Zukunft und auf der gleichen oder in der gleichen Sekunde werden wertgeschätzte oder eben nicht wertgeschätzte ältere Arbeitnehmer aus dem Blick verloren also oder was du eben auch sagtest auch altersmäßig gibt’s da sowas wie frozen middle nämlich die Menschen die vielleicht jetzt so genau in diesem employee life cycle so in der Mitte sind die also nicht ganz neu dabei sind aber auch vielleicht noch ein paar Jahre im Unternehmen verweallen werden die werden übersehen und äh das glaube ich schon dass das dass diese Generation Diskussion die wir momentan beobachten nicht gerade zuträglich ist ab Absol woll einff genau und dann das zeugt aber davon wenn ich dir jetzt so zuhöre oder wenn das so die notion ist da drauf und das zeugt aber davon dass ich nicht wirklich mit dem Thema auseinandergesetzt wurde weil das natürlich auch eine schnelle Schubladen denke ist ne nur die Jungen und die alten nee da kommt nichts mehr bei rum weißt du so nee das ist nicht eine wirkliche Auseinandersetzung mit den verschiedenen Dimensionen die auch vielfältige Menschen mit ihren vielfältigen Leistungsprofilen auch da wieder lass uns auf die Performance zurückkommen und das was unternehmen ja haben wollen was sie liefern können und da gilt es einfach ich weiß so ich kann mich da und ich werde mich auch wiederholen es menschelt da sehr Menschen lassen sich schwer und wir suchen wir sind ja so süchtig auch nach Messwerten und nach Kennzahlen und das und wir objektivieren natürlich wahnsinnig gerne weil sich das sauber messen und und und begreifen lässt aber ähm diese Objektivierung hat halt auch irgendwo sein Ende und er erst recht hat sie ein Ende wenn KI mit ins Spiel kommt und wir versuchen diese Objektivierung auch noch mit einer Maschine sozusagen zu vergleichen vergiss es wir haben verloren wir müssen min also dieses wir müssen beide zusammenbringen wie wird werden wir mit KI interagieren wie wird uns KI auch helfen aber dazu muss halt auch Mensch in seiner Fülle begriffen werden und da geht glaube ich diversity wirklich hin und wenn wir wenn wir da hingehen wollen dann nehmen wir das auch als eine Dimension warah wo wir sagen ja natürlich hat jedes Alter oder Erfahrungswerte einfach seinen seinen Platz und dann ist auch keine Diskussion mehr ob da ein Mann oder eine Frau 10 Jahre in Elternzeit war ja wunderbar der hat der oder die hat Erfahrungen mitgebracht die oder eben in Teilzeit weil sie das möchte weil sie nebenbei was it doesn’t matter dann sieht man den gesamten Mensch in seiner Erfahrung und nicht in der Box ah nee du kommst nicht daher dann dann ja dann dann dann bringst du es nicht okay also Diversität an der Stelle tatsächlich auch eine Überwindung unserer inneren Regal und schubladensysteme zumindestens mal die ganz dezidierte Aufforderung immer wieder neu umzusortieren und neu reinzuschauen wenn wir von Diversität im Außen reden du hast es auch schon gesagt dann reden wir natürlich auch über Diversität im Inneren also eine innere Vielfalt dafür stehst du ich wiederhole mich für mich ganz besonders wir haben ihn schon mal an gesprochen du hast den wunderschönen morgensalon ich hatte ein sehr ähnliches Format den Frühstückssalon man sieht schon nee nee nee das ist jetzt ein kleines ein kleines Opfer von goodw also es ist du siehst ja es gibt den audialon also vielleicht für die Hörerinnen und Hörer also ein ein Format ich fass das mal zusammen du korrigierst das bitte falls da dein morgensalon in Hamburg vom programmatischen her abweicht aber ich glaube einmal im Monat hattest du das mal eine Zeit lang und ich sag mal mit mit unter unterschiedlicher Häufung sieben bis acht Mal im Jahr so ja sieben bis acht Mal im Jahr genau an den Impulsgeber impulsgeberinnen ein kurzen Vortrage kleine Inspiration halten und man zusammenkommt zu einem gemütlichen Frühstück aber mit einer gehaltvollen Botschaft ich glaube ich hatte damals immer das den Claim Müsli fürs Hirn und ich glaube bei dir ist es so ähnlich food forth und du hat da glänzende ReferentInnen schon und wirklich Düsen teckal Maja Göpel also wirklich auch die big big names und nicht nur das sondern wirklich große Gedanken und ist es für dich auch ein Spielfeld gewesen dieser Salon oder ist er nach wie vor deine innere Vielfalt zu leben zur downzeit kommen wir danach jetzt erstmal was ist ist das so ein Spielfeld deiner inneren vi toal es ist total und ich vermisse ihn auch sehr ich habe letztes Jahr tatsächlich mit gebur also mit b& B Baby und Buch ist das auch äh zum Opfer gefallen aber ich habe mir erlaubt einfach was den Salon angeht einfach auch als Pause zu deklarieren der wird wiederkommen aber ich weiß noch nicht wann und mit welcher Kapazität ich das gerade sttimmen soll aber es wird kommen und ja ein absoluter Ausdruck meiner meiner Interessen einfach auch und das das ursprüngliche Gedanke der ist auch geblieben meines Interesses die Welt zu begreifen und zwar nicht nur im ökonomischen Sinne zu begreifen also ich habe ja schon gesagt die die Karriere LED die kann rauf und runter und die läuft auch hervorragend gut aber ich dieses Bedürfnis in mir eben so moment mal also Menschen Gemeinschaften die Welt eben macht mehr aus als nur eine eine Wirtschaft eine Betriebs und eine Volkswirtschaft und so lade ich mir eben Gesprächspartnerinnen ein und tatsächlich ich habe am Anfang haben die kleine Impulse ich mach das ja auch schon seit über 5 Jahren und jetzt seit vielen Jahren schon bestimmt zwei wenn nicht drei führen wir Gespräche mehr also da ist es eher so wie wir so wie so ein kleiner sozusagen live Podcast und irgendwas irgendwann steigen die 20 bis 40 sind so im über ein Daumen Gäste mit ein die währenddessen frühstücken und dann unterhalten wir es und das ist auch ein ganz wichtiger Anteil dessen warum weil auch hier ich meine Komfortzone verlasse weil in Sol in unseren Gespräch jetzt und in im Jobs und so und hat man ja immer alles unter Kontrolle und ab dem Zeitpunkt wo wir quasi öffnen das Gespräch ist es nicht mehr ist es wirklich und das macht ja auch Salonkultur das ist so ein so ein verstaubtes Wort aber ich ich es löst ganz viel Resonanz bei mir aus weil es genau das es öffnet was man sagt man diskutiert nicht nur auf Basis von aber dein Gedanke und ich habe recht und man verhandelt auch nicht nur sondern es ist so was so sehr offen ist was so h ich habe noch einen Gedanken dazu dann auch wirklich dass die Gäste und Gästin irgendwie sagen ja so habe ich es noch nie gesehen guter Punkt ja wenn wir das weiterspinnen also man sieht sich selber und and beim Denken zu und auch würde ich sagen beim fühlen und handeln weil das schöne ist und das war glaube ich bei dir auch so ein erstens hat man ein Salon morgens dann konkurriert man mit keinen anderen Events aber auch man hat einen ganzen Tag noch vor sich um das Gedachte und das Gesprochene auch in Handlung zu übersetzen und das ist ganz wunderbar gedanklich gedanklich bewegte ja und im besten Fall kommt man ja aus einem Salon also da verbindet sich glaube ich auch unsere unsere Sichtweise darauf kommen ja alle die in dem Salon waren mit einem anderen Gedanken als mit dem mit dem sie reingegangen sind mehr Gedanken mir hat mal einer so süß gesagt die die immer wieder da war ich weiß natürlich ihren Namen den sage ich jetzt nicht die ganz oft da sagt er irgendwann zu mir Duell ich muss dir was sagen das ist für mich zum morgensalong zu gehen ist wie in die Kirche zu gehen wo so eine richtig gute Predigt gehalten wird und wo ich wirklich rausgehen denke ja stimmt so habe ich es noch nicht gesehen guter Gedanke das muss ich im Herz und im Kopf bewegen super ich so okay also ob ich jetzt den kirchlichen Vergleich brauche aber es stimmt gute Predigten sind wie gute TED Talks also ser sehr ist ja Meditation und ein Anstupser da wirklich sich noch mal gedanklich auf ganz andere Umlaufbahnen zu bewegen also das heißt wir kommen mal ein bisschen zur downside vielleicht hast du sie nicht ich kenne sie ich geb ich geb es zu die downside von so viel Vielfalt und so viel Fülle ist ja vielleicht auch manchmal die Sehnsucht nach Fokus und Klarheit ist das was wo du sagst m da muss ich ordentlich für sorgen das kommt nicht so von ganz alleine oder ist das doch das kriege ich ganz gut geswitcht von hier etwas ganz plurales diverses und hier zack bin ich im Fokus und klarheitsfenster weißt du mal so mal so muss ich sagen also ich habe es gibt schon und das wird ja auch jede jede Teilzeitkraft auf der Welt glaube ich bestätigen wo man einfach sagt okay ich weiß die nächsten se Stunden habe ich die diese Zeit und dann konzentriere ich mich und also die gibt es und da kann ich auch alles andere ausschalten ich kann nur jedem empfehlen jegliche pushnachrichten auszustellen das ist einer der wichtigsten Hacks überhaupt um sich zu konzentrieren und ich versuche da wirklich also auch achtsam irgendwie mit meinen Ressourcen umzugehen und im Zweifel auch meinen Freunden und Partner mal zu signalisieren du die nächsten zwei Wochen werden so ein Schweinsgalopp da müssen wir jetzt alle irgendwie durch und dann wird’s wieder besser also erstens ich gewähre mir die Zeiten wo ich weiß da muss ich da ne da muss ich mich fokussieren und gehe rein und zweitens rechne ich immer unterm dicken Strich also es gelingt mir nicht immer es ist mal so mal so [Musik] ja manchmal seh ich mich nach Fokus auf der anderen Seite muss man ja man wird ja auch weiser und ter und merkt so ja was bin auch ich also ich werde auch keine Wissenschaftlerin mehr die ihr Leben lang nur einem einzigen Thema und ein Molekül untersucht not me wird auch nichts mehr also das ist okay also auch da ein bisschen bisschen ja bisschen milder mit sich selbst genau und zu erkennen was gehört zu mir und was nicht und gleichzeitig das vielleicht auch auszuweiten und mal so mal so ich finde das es darf auch mal nicht so sein wie man sich vorgestellt hat wir haben jetzt viel über das Thema Diversity gesprochen auch wie das im Unternehmenskontext gelebt werden kann oder zumindestens auch mal diskutiert werden sollte das hängt ja an einem anderen Thema dem du auch viel Raum gibst in deinem Buch eng zusammen nämlich der Zusammenarbeit und ich würde dich da gerne noch mal ein bisschen einladen den Gedanken mit uns zu teilen du sagst wir kommen ja eigentlich also vielleicht ursprünglich kommen wir daher dass wir das schon irgendwie können also wir sind ja wir sind ja soziale Wesen also zur Kollaboration grundsätzlich fähig aber im Grunde haben wir uns das schon ganz schön abtrainiert also vieles in unseren Instanzen m hat uns ja darauf vorbereitet als Einzelkämpfer unterwegs zu sein vielleicht magst Du den Gedanken mit uns hier mal ein bisschen ausfächern ja also ich habe als ich an dem Buch geschrieben habe war das tatsächlich ein Kapitel das mir nicht so klar war dass das in der und das ist einer meiner lieblingskapitel geworden also dass ich das in dieser ich habe das Thema überall wieder gefunden und habe so gem was ist denn der rote Faden hier was ist es was wo ich denke wo wir wo da auch etwas ist was uns sowohl unternehmerisch als auch menschlich ausbremst und ich habe es eben versucht zusammen zu fassen in dem in dem Wirkungsfeld Kollaboration und mir ist einfach bewusst geworden okay auch in der in der Rückschau äh der historisch gewachsen ist dieses Einzelkämpfertum das haben wir schon durch äh durch die die oder die vereinzelkämpferung so nenne ich genau ich schaue gerade rein das hat sich so auf diese dadurch dass wir in Instrumente immer mehr entwickelt haben im 19 vor allem im 20 Jahrhundert um um Leistungen einzelner sehr klar zuzuordnen und messen zu können ist es glaube ich immer stärker geworden dass wir so diesen diesen kollektiven Charakter von Arbeit verloren haben und das ist die die historische Rückschau und dann kommt noch dazu einfach dass wir in den letzten sagen wir mal 20 Jahren auch durch Social Media durch das auch ohne Social Media auch durch das Feiern einzelne Personen die was weiß ich Unternehmen gegründet haben es hat sich nie für mich ich empfinde es so dass ganz viel selbstdstellung ganz viel Machtspielchen ganz viel auch verfilzte Strukturen eher Energie von von wirklicher Zusammenarbeit nehmen anstatt sie der zu geben weil das andere mehr zählt und das natürlich auch das in inzentiviert wird immer stärker und jetzt ne nicht nur inzentiviert durch Gelder durch Boni sondern auch durch likes durch ne Followerzahlen durch irgendwelche Buttons die man dann noch bekommt was ja auch noch ja was Personal Brandings und so was auch noch dazu führt dass das wenige an Zeit was wir neben Erwerbsarbeit haben auch noch verobjektiviert wird und genutzt wird um irgendeiner anderen Art von Darstellung eben zu preiszugeben und da denke ich mir Mann dass wenn wir das nutzen würden um uns noch mal den Problemen dieser Welt wirklich anders zu stellen und zwar gemeinsam dann könnte die Welt anders ausschauen und dann kam eben in meinen letzten sieben Jahren das Thema Jobsharing hinzu das Thema dass ich mich immer mehr mit auch eben dieser Arbeitswelt der Zukunft bzw ich finde ja wir sollten über die Arbeitswelt der Gegenwart viel mehr sprechen was wir jetzt verändern können das versuche ich in dem Buch aus und da kommt mir schon sehr vor dass dieses ne V vor der Herausforderung auch dass Silos immer mehr eine Rolle spielen werden gerade durch KI wir müssen die Form der Kollaboration viel mehr für uns zurückgewinnen wir sind in dem Wort Ökonomie also selbst im Kapitalismus steckt die Ökonomie drinnen beruht auf dem Wort Eukos und das ist das gemein emam Haus im Griechischen und dieses dieses dem Ego dem Eco gegenüber zu stellen das wünsche ich mir so sehr und das habe ich auch versucht eben im Buch ein bisschen zu dekodieren auch zu endmystifizieren und dann aber auch zu sagen gut was ist es denn was uns wieder zugewandter und in diese gemeinsame Stärke bringt anstatt der vereinzelkämpferung genau das hätte ich dich jetzt gerne gefragt was ist es was hilft uns diesen Blick hinzubringen also dieses zu Schiften ja von dem einen Blick auf den anderen ich ähm Glaube und das betrachte ich im Buch ja auch dass es immer diese zwei Blickwinkel gibt einmal mich als Individuum sozusagen zu verstehen und einmal mich als Entscheider entscheiderin Multiplikator irgendeiner Form eben in einer Organisation und ich denke also zum ersten Teil dass das Innere Spiel sozusagen in mir da denke ich sind es schon dass wir klar auch für uns priorisieren also ist es was will nicht nur ich sondern was will die Gemeinschaften die Situation und das beziehungstech vielleicht auch mehr erreichen dass ich da irgendwie diese dass man da so eine gewisse Reife entwickelt und auch dieses ich bin davon überzeugt dass wenn wir wirklich gut führen wollen müssen wir auch gut fühlen können also dieses emotionale Intelligenz jetzt nicht nur im im Unternehmenskontext sondern auch in der Art wie wir uns selbst regulieren wie wir Beziehungen führen auch Beziehungen eben nicht nur im businesskontontext sondern auch eine gute Beziehung zu haben ist ganz viel wert und also ich meine damit auch Freundschaftsbeziehungen Beziehung zu den Eltern ich denke auch dass wir klarer kommunizieren müssen das kennen wir alle auch in unternehmenskontexten wir haben ganz viel Bullshit Bingo Worte gibt es viele Wortwolken und da das können wir trainieren glaube ich wieder klarer einfacher auf den Punkt Beziehungs und thematisch bezogen zu zu sprechen und auf unternehmenszeite oder wenn wir wenn wir uns als Multiplikatoren in Unternehmen sehen durch diese verfilzten Strukturen auch durchzukommen und dann natürlich erwähne ich auch agile arbeitstools wovon es ja h und eine gibt die alle haben für mich aber eine ganz klare einen roten Faden und der ist dass sie maximal transparent sind eben in der Kommunikation und alles so an politischen Spielchen reduzieren warum damit man sich eben genau zugewandter ist damit man über das spricht was jetzt ansteht und nicht in der großen vololke verschwindet und in den tausend Meetings die dafür vielleicht nicht nötig gewesen wären und ja und dann spreche ich also im Buch auch noch viel über emotionale Intelligenz wie können wir die wirklich auch nutzen im produktiven Sinne wie können wir mit AI emotional intelligent umgehen und nicht nur das tun was am wahrscheinlichsten laut KI ist sondern wirklich was am besten ist und ja genau also und das hat viel mit Führungsqualitäten eben zu tun und nicht mit unbedingt fachqualitäten wenn wir aber anschauen wer in den Führungspositionen sitzt sind das meistens wchkarrieren und auch so eine Unterscheidung zu sehen auch anzuerkennen und und deswegen geht es glaube ich mit einer inneren Entwicklung einher weil manchmal müssen man es vielleicht auch in sich anerkennen dass das vielleicht nicht passend ist ich ähm du du schreibst immer so schön in jedem Kapitel connecting the DTS ich versuch’s mal jetzt gerade also als einpflaster mal die Transparenz ja ganz klar die Dinge besprechbar macht und erkennbar macht eine Klarheit ja da ist sie wieder und Fokus und ich fand auch diesen mir kam so eine Frage hoch als du sagtest ä es kämpfen ja so diese inneren ich sag mal egetriebenen Wünsche vielleicht auch gegen das was vielleicht für das Kollektiv gut wäre für das Thema für das Gesamtinteresse und da kam in mir so die Frage hoch was in mir möchte jetzt das manchmal ist es auch etwas in mir was das jetzt möchte ne was dieses äh dafür kämpft für das eigene Interesse und dann vielleicht vergessen lässt dass dass es um was größeres Ganzes geht also es geht um Kern um Selbstführung es geht um sauberes Führungsverständnis was nicht immer zwingend gekoppelt ist an Fachlichkeit ganz oft sogar eben nicht und um Transparenz und wenn wir so zum Ende hin einschwinken in unserem schönen Gespräch unserem unserem schönen Salong Gespräch greife ich noch mal auf was du pa mal hier so getroppt hast nämlich so die Karriere ell das klappt ganz gut was ist für dich persönlich ganz persönlich gesehen Erfolg was wann sagst du für dich das war für mich persönlich ein Erfolg woran misst du Erfolg du kamst auch ein paar mal um die Ecke mit Kennzahlen und ich weiß im Buch sind auch einige und auch einige alternativentwürfe jetzt gehen wir mal von einem positiven Bild auf das Thema Erfolg aus was was wann hast du für dich das Gefühl dass etwas erfolgreich war dass du in der Sache erfolgreich warst es ist ein subjektives Gefühl vor allem also ich habe immer mehr gehe ich schon in die Richtung eben dass wie ich vor in irgendeiner Antwort auch sagte mehr dass wie wie fühle ich mich und wie fühlt sich mein Gegenüber zu bewerten sozusagen wenn man das bewerten kann also das ich kann ja nur von mir mE ein Gefühl von mir wahrnehmen als das was fairerweise bin ich trotzdem sehr Output und vor allem impact getrieben das ist es und ich mein iMPACT ist und daran messe ich sozusagen Erfolg ich ich versuche das gar nicht mehr so viele in meinem Repertoire zu nutzen oder meinem Vokabular sondern eher so was passt jetzt auch was ist angebracht was bewegt m Menschen in eine Richtung wo ich den Eindruck habe mit meinem Werteverständnis ne und das ist natürlich n gleich ein also ich weiß das ist subjektiv aber mit dem was ich aus der Welt gelernt habe quasi wenn Menschen sich in eine Richtung bewegen und wenn es auch nur einer ist ich sag ach wie toll also da ist was ist was da ist so eine so ein Samen geseht der wächst und das sehe ich mal an meinen Kindern das sehe ich mal in Projekten das sehe ich mal in meinen Beziehungen und dass ich auch mal in richtig guten Arbeitsergebnissen also diese Qualität glaube ich kann ich immer mehr in in ihrer verschiedenhaftigkeit da sind wir wieder in in verschiedenen Bereichen meines Lebens erkennen und ich glaube auch dass es das ist was nach was viele sich sehnen also ne diese viele suchen ja auch nach impact und ich glaube da können wir viel mehr in der vor der eigenen Tür kehren und und etwas wirklich verändern und ähm ja gar nicht so viele Meinungen nicht so viel Posten nicht so viel sondern tun verändern wahrnehmen und merken ah hat das was gebracht oder nicht und wenn nicht dann verändert man es halt ich mm ich habe gerade was beobachtet und das teilst du glaube ich mit ganz vielen nämlich eine zögerliche Haltung beim Wort Erfolg da greifen viele nicht so gerne hin ich würde es einfach mal ganz buchstäblich nehmen nämlich etwas ist erfolgt es ist getan und wenn du sagst ähm iMPACT ist ein großer Wert für dich ja dann würde ich sagen na da da steckt’s ja drin es ist erfolgt es ist getan es ist eine Handlung vollzogen worden in einem Sinne den den du im Sinne hatt also der mit deinen Werten übereinstimmt und da ist etwas zu einer Vollendung gekommen und ähm ich finde es eigentlich schade dass ähm dass das Wort sagen wir mal nicht so den allerbesten Ruf hat äh wir da so ein bisschen zögerlich sind weil ich glaube wir streben ja schon danach dass Dinge auch erfolgt sind also dass sie zu einem Ende kommen ganz schneü und ich ähm kann diese zögerliche Haltung verstehen vor allen Dingen wenn man sie im Bezug auf sich selbst die Frage gestellt bekommt mm übrigens aber mein Buch heißt workshift also jetzt wo ich dich höre maybe a shift looking for genau so und du glaubst es oder nicht das wäre jetzt tatsächlich meine letzte Frage gewesen Frau Oldenburg was wird denn hier geschiftet nach oben nach unten nach rechts nach links woher kam der Begriff oder kommt der Begriff Schift ja da geht jetzt ein großer Dank an meine Schwester in Texas raus mit der ich gebrainstormt habe und das war das Ergebnis und dann habe ich es geschafft den Verlag von einem englischen Wort zu überzeugen also m ach du es na ja ich ein großes Kapitel geht ja auch ums Thema Zeit und a workshift ist im wörtlichen Sinne ja auch eine Arbeitsschicht und insofern hat das ein deutlich doppelte Bedeutung für mich ja aber ne wir sprechen über mein shifts und über ich i want to inspire to shift the way why we work how we work how we structure work with whom we work when we work it needs a shift so ja und ich ganz lustig iell weil ich dachte so Schift kann man ja so nebeneinander betrachten man kann sie aber auch so als Schichten übereinander oder man kann es auch als ein shift im Sinne von ein ein ein Umsteigen auf etwas anderes bezeichnen ne und in dem Sinne glaube ich hast du es ä ganz gut jetzt ja auch mal ausgeführt wir haben sehr schön gesprochen über das Thema Diversity ich glaube wir sind ja schön tief eingetaucht in den Tunnel in den Tunnel sofern man das nicht ein Widerspruch in sich ist wir haben über Zusammenarbeit über Kollaboration auch über das Thema Erfolg gesprochen und wenn dieser workshift gelungen wäre in dem Sinne wie du ihn verstehst ganz htlich was wäre das Gute daran vielleicht ganz kurz auf dem Punkt was was würde dich zufrieden machen daran wenn so ein workshift gelungen wäre dann haben wir eine Art und Weise wie wir arbeiten und Wirtschaften die nicht nur den zahlen sondern auch den Menschen und dem Planet gerecht werden was wäre das neue daran dass wir die Bedürfnisse von Menschen und planetarischen Ressourcen auch in Betracht ziehen und und dass wir jeden Tag in unserer Arbeit und an unserer Arbeit die Welt ein bisschen besser machen können ich könnte mir kein schöneres Schlusswort vorstellen das lass wir genauso stehen lieber ich danke Dir für diesen salonausflug durch ift ich bin ganz glücklich dass du hier eingecheckt hast heute bei mir und dass wir noch mit etwas Vorfreude auf den Termin schauen können und zum Zeitpunkt der Veröffentlichung schon diese Korken haben knallen lassen ich wünsche dir ganz viel Erfolg nicht nur für dein Buch sondern vor allen Dingen auch für das was auf deiner Reise vor dir noch liegt und für deine vielfältigen Engagements ein sehr schöner Austausch vielen Dank lieber danke dir Julie das möchte ich noch mal sagen das ist ist wirklich ein wunderbares Gespräch gewesen und es ist ein war wirklich ein Salon also ganz warm ist mir ums Herz vielen Dank sehr gerne ja das war’s wieder im Podcast goodwork in unserem goodwork Salon wenn euch die Art der Gespräche gefallen wenn ihr Freude daran habt etwas tiefer in die Themen einzutauchen spannende Geschichten zu hören und transformationserfahrung live mit zu erleben dann schaltet ein hinterlasst ein Abonnement ihr findet den Podcast überall dort wo man üblicherweise Podcast findet das heißt bei Apple bei Spotify seit kürzerer Zeit auch bei Youtube ich freue mich auf jeden Fall wenn ihr wieder einschaltet und freue mich auch über Nachrichten auf allen möglichen Kanälen von euch und bis dahin passt gut auf euch auf eure Jule [Musik] Jankowski

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