Was wäre, wenn wir den Platz in unseren Städten radikal umverteilen? Dieser Frage geht das Projekt «E-Bike-City» der ETH Zürich nach. Heute sind über 80 Prozent des städtischen Strassenraums für Autos und Parkplätze reserviert. Nur rund 11,7 Prozent sind für E-Bikes und Fahrräder vorgesehen. Zumeist teilen sich Radfahrende, E-Bikerinnen und E-Biker die Strassen mit den Autos.
Aber was würde passieren, wenn eine Stadt die Hälfte ihrer Verkehrsflächen fürs Radfahren und E-Biken zur Verfügung stellte? Und vor allem: Welchen Effekt hätte das auf die Nutzung der verschiedenen Verkehrsformen? Benützten Städterinnen und Städter dann häufiger ihr Rad? Wäre die E-Bike-City gar ein Ansatz, um die verkehrsbedingten CO2-Emissionen zu senken?
Kay W. Axhausen ist emeritierter Professor am Institut für Verkehrsplanung und Transportsysteme der ETH Zürich.
Inhalt
00:00 – Begrüssung
02:45 – Die Vision der E-Bike-City
36:20 – Fragerunde
VCS-Webinar vom 11.03.2024
Weitere Webinare: https://www.verkehrsclub.ch/webinare
Guten Abend willkommen zu diesem Webinar des VCS Schweiz mein Name ist Selim eglof ich bin Projektleiter Verkehrspolitik beim VCS zentralsekretariat und ich freue mich dass Sie alle schon so zahlreich erschienen sind es tutel laufen noch Leute ein gut dann würde ich sagen wir beginnen ähm mehr Platz für den vo und Fußverkehr
In unseren Städten ist ein zentrales Anliegen für den VCS und seine Sektionen der Kampf für eine bessere Aufteilung der Verkehrsflächen stößt sie do häufig auf heftigen Widerstand anstatt offen darüber zu diskutieren wie unsere Städte in Zukunft aussehen sollen um mit den Herausforderungen der Klimakrise und neuen gesellschaftlichen Bedürfnissen
Gerecht zu werden dominiert häufig die Angst vor dem Verlust von Autoabstellplätzen und zzigen Behinderungen für den motorisierten Individualverkehr es scheint also so als bräuchte es radikale neue Ansätze um unsere Städte an die Ansprüche der Zukunft anzupassen es freut mich deshalb sehr Kai axshhausen begrüßen zu dürfen kai axhausen ist emeritierter Professor für
Verkehrsplanung am Departement für Bau und Umwelt und geomatik an der ETH Zürich und leit dort das Projekt eBike City dass ich seit 2022 genau mit solchen radikalen neuen Ansätzen für die Zukunft unserer Städte beschäftigt am Beispiel der Stadt Zürich erforschen Sie wie unsere Städte aussehen können wenn die Platzverhältnisse radikal zu Gunsten des
Velos und anderer nachhaltiger Verkehrsträger ähm umverteilt werden ich freue mich sehr dass ähm wir dieses dass dieses Webinar so stattfinden konnte und dass wir jetzt schon über 75 aktive Teilnehmer sind sie hören zuerst das Referat welches rund 45 Minuten dauert Zen Sie währenddessen nicht Ihre Fragen zu
Schreiben und in den Chat zu stellen wir werden diese sammeln und im Anschluss an die Präsentation mit her axshhausen besprechen somit übergebe ich das Wort an Herr axshhausen äh vielen Dank Herr eglof lassen Sie mich den äh meen Bildschirm teilen damit ich beginnen kann ich hoffe das klappt jetzt das
Heißt okay bei mir ist alles gut vielen Dank wunderbar danke also wie schon gesagt hat die eBike City ist ein Projekt das äh insgesamt sieben Gruppen an der ETH und eine Gruppe an der EPFL äh vorantreiben um gemeinsam über Möglichkeit nachzudenken wie den ein Plan B aussehen könnte der notwendig
Wird falls unsere jetzige Politik nicht ausreicht und ich werde versuchen die Notwendigkeit noch mal etwas herzuleiten und dann erste Ergebnisse zeigen wie denn eine solche umgestaltete Welt aussehen könnte äh ich werde dann noch sagen warum das nur erste Ergebnisse sind das Projekt das soll ich müsste ich noch erwähnen wird unterstützt vom
Departement Baumwelt geomatik plus äh verschiedene Mitteln äh durch das BFE äh das uns z Verfügung gestellt worden sind also die Frage ist was tun wir jetzt im Moment äh wie geht es weiter was kann das vergesssystem wirklich stabilisieren damit es weiterhin den Nutzen stiftet für das wir es gebaut haben und das was
Jetzt Frage erstellt sich einfach aufgrund der massiven Umwelt was ist hier passiert jetzt ja aufgrund der klaren Klimaerwärmung sie alle haben diese Grafik oder ähnliche Grafiken sicherlich gesehen in denen ganz klar wird wie stark wir uns von dem vorindustriellen Niveau entfernt haben und dass das letzte Jahr äh dramatisch
Höhere Temperaturen gebracht hat und bisher gibt es eigentlich die Erwartung dass auch 24 ähnlich dramatische Werte zeigen wird und in dieser Situation müssen wir handeln und wir haben uns ja auch gesellschaftlich darauf verpflichtet nur wissen wir nicht genau wie und das ist das Thema das wir
Uns stellen müssen und das warum wir das nicht wissen ist das prinzipielle Dilemma in der Verkehrsplanung da wir auf der einen Seite gerne die Vorteile des Systems hätten aber über die Nachteile nicht so gerne reden und ich werde das jetzt noch mal ihnen zeigen anhand äh eines Beispiels das relativ eindeutig ist
Ähm wir haben uns angeschaut wie groß die Schweiz im Jahr 1950 war dazu haben wir ein Verkehrsmodell gebaut um die Geschwindigkeiten und Reisezeiten von allen Städten der Schweiz in allen Gemeinden der Schweiz zu allen anderen zu berechnen aber da niemand eine Matrix mit 2700 zilen und Spalten verstehen kann haben wir diese Reisezeiten
Umgesetzt in diese Karte in der Karte haben wir die normale Landeskarte genommen und sie so verzerrt dass am Schluss plus die Distanzen in der Karte der Reisezeit entsprechen und deshalb ist unten die Legende auch eine Stunde also das war die Schweiz 1950 man sieht sehr schön wie weit entfernt das
Engadin das Tessin der Jura waren auch selbst das Walles aufgrund der noch nicht gebauten Straßen der noch nicht gebauten Tunnel wenn man jetzt das vergleicht mit der Schweiz im Jahr 2000 bitte beachten Sie derselbe Maßstab dann sehen Sie wie Dr wir gemeinsam durch die Bautätigkeit und die Investition in bessere und
Schnellere Fahrzeuge die Schweiz geschrumpft haben Faktor 2 und wir haben das getan weil wir ahnten und wussten dass wir damit die Schweiz produktiver machen und zwar produktiver im ökonomischen Sinn als auch im sozialen Sinn und das ist das Dilemma das demma ist dass wir wissen dass die höheren Erreichbarkeit also die
Schrumpfung der Schweiz uns reicher sowohl sozial und wirtschaftlich Macht dazu gibt es inzwischen Dutzende von Studien weltweit und auch eine für die Schweiz in der wir das zeigen konnten der soziale Aspekt war vielleicht nicht im Vordergrund aber es ist relativ klar dass wenn wir näher an unsere Freunde
Und ver rücken können wir das soziale Kapital was wir mit Ihnen ausgebaut aufgebaut haben nutzen und pflegen und genau das ist ja auch der Grund weshalb 40% etwa 40% der gefahrenen Kilometer in der Schweiz Freizeitverkehr ist und damit eigentlich vor allen Dingen Verkehr ist um Freunde und Verwandte zu
Besuchen das lilemma ist dass diese höhere reichbarkeit hat natürlich noch andere folgen und eine Folge ist natürlich dass wir darauf reagieren und unseren PW Besitz erhöhen wenn wir dann schon diese wunderbaren Möglichkeiten haben wollen wir daran teilhaben und da die Fahrzeuge ja real gesehen billiger geworden sind und unsere Einkommen
Gewachsen sind ist es kein Wunder dass in der Schweiz wir eine so große und inzwischen auch vollkommen übermotorisierte und übergewichtige Flotte haben das zweite was passiert mit der höheren Erreichbarkeit ist dass sie die Nachfrage stimuliert das heißt wenn wir all diese Möglichkeiten haben uns schnell und angenehm zu bewegen nutzen wir sie auch
Und man kann anhand der mikrozensen also den nationalen Verkehrsbefragung der Schweiz sehr schön sehen wie die gefahrenen Kilometer pro Kopf konsequent gewachsen sind wir haben und das haben wir über Jahrzehnte dann ignoriert natürlich auch wachsende grünhausgasemissionen da die Technik zwar besser geworden ist aber der mengeneffekt diese technikeffekte bisher
Aus überkompensiert hat und umgekehrt haben wir zwar dies Netz ausgebaut aber nicht so schnell ausgebaut dass keine Staus mehr entstehen weil wir auf der anderen Seite auch nicht uns managen lassen das heißt wir haben sowohl wachsende grünhausgasemissionen als auch aus der dritte große Effekt ist natürlich die Zersiedlung weil wenn wir
So viel mehr Schweiz erreichen können dann nutzen wir in vielen Fällen die das Bauland und die Baulandreserven in den peripheren Regionen rund um die Städte und damit bekommen wir Zersiedlung und dieser Effekt wird noch weiter verstärkt werden durch die Heimarbeit zumindestens mal für die etwa 30% der Schweizer Bevölkerung die darauf
Teilnehmen können werden natürlich sich überlegen ob sie wirklich so nah in der Stadt sein wollen oder D vielleicht doch weiter weg wohnen um äh von der Heimarbeit zu profitieren weil sie dann nur noch drei von F Tagen in die in die Stadt oder zuur Arbeit müssen also was wollen wir jetzt wie
Gehen wir damit um es ist natürlich so dass die die grünhausgasemissionen eine eine harte Grenze sind wir haben uns über die parisabkommen dazu verpflichtet die grünhausgasemissionen der Schweiz zu senken und der Verkehrssektor produziert im Moment ein Drittel von diesen Emissionen und deshalb wird der Verkehrssektor sich auch beteiligen
Müssen an der Reduktion der GE das gasemission wir wissen aber nicht so richtig wie wir das machen oder Wissen das in Teilen aber nicht vollständig also was könnten wir jetzt tun das erste was wir tun könnten ist dass wir uns tatsächlich einschränken lassen indem mobility pricing in all
Seinen Formen dazu genutzt wird die Nachfrage auf das Niveau zu senken das möglich ist und dieses mobility pricing hätte dann eine ganze Reihe von Formen die zusammengenommen die wesentlichen Programme Probleme in den Griff kriegen könnten das erste ist der Autobesitzer oder auch der ÖV oder der fahrradnutzer müsste eine Steuerzahlen
Damit das System vorgehalten wird unterhalten werden kann gepflegt werden kann betrieben werden kann dann müsste nutzsabhängige Gebühren erhoben werden um den Schaden den wir an der Infrastruktur produzieren abzugleichen das gilt vor allen Dingen für die LKWs für die schweren Fahrzeuge die überproportionale Schäden durch ihr hohes Gewicht produzieren dann bräuchten wir eine Maut
Falls es tatsächlich Staugefahr gibt um zu verhindern dass die Personen zu dem Zeitpunkt fahren an dem auch alle anderen fahren wollen dass Sie zumindest mal überlegen ob sie dort fahren müssen ob sie nicht vielleicht eine Stunde früher eine Stunde später vielleicht eine andere Route nehmen können äh um eben keinen Stau zu
Produzieren dasselbe gilt analog für die parkplatzpreise auch die müssen nachfagängig gesteuert werden damit es eben keinen parkplatzverkehr mehr gibt mit all seinen negativen Folgen wir bräuchten grünhausgas oder CO2 steuern um die Menge zu reduzieren äh damit wir uns in unseren Vorgaben bleiben und als setztes bräuchte es Steuern für Lärm und so
Weiter dieses Programm würde wirken aber wir wissen auch dass es politisches Gift ist wir sehen eigentlich in keinem Fall dass die Bevölkerung bereit ist ein solches Programm zu zuzustimmen und damit brauchen wir noch andere Möglichkeiten eine Möglichkeit wäre tatsächlich den V auszubauen hier ist der momentane Begriff mobility as a
Service solutions das heißt also eine ein System anzubieten was tatsächlich nahtlos ineinandergift und deshalb Verkehrs dann nichtmer anzieht die Herausforderung hier ist dass der ÖV aufgrund seiner systematischen Eigenschaften einen Nachteil hat und diese Nachteile werden von den Verkehrsteilnehmern entsprechend negativ beurteilt und wenn man ganz relativ grobe oder auch relativ raffinierte
Berechnungen macht müsste man die Kosten des övs etwa um den Faktor 2 reduzieren also in massiv ausbauen und verbessern und dann aber auch nach diesem Ausbau wäre der ÖV im Mittel nur etwa genauso gut wie die Nutzung des PWS das heißt dur gibt sich einfach eine Obergrenze der Nachfrage im
Öf es sei denn wir würden den motorisierten indwahlverkehr so dramatisch verschlechtern also hier hab stoßen wir an Grenzen die einfach aufgrund der Ausbau Schwierigkeiten und der Ausbaukosten des övs entstehen die dritte Technologie dritte Ansatz wäre natürlich die Städte umzugestalten um tatsächlich solche 15 Minuten stätdte zu erzeugen die die im
Moment in vielen Diskussionen erwähnt werden als die Idee dass alle Dienstleistungen hoffentlich dann auch viele von den Freunden in einem Radius von etwa 15 Minuten zu Fuß oder mit dem Fahrrad um die Wohnorte der Personen leben können das geht aber das geht vor allen Dingen in sehr dichten Städten und es
Geht schon weniger in weniger dichten Städten und vom Land ganz zu schweigen das heißt die 15 minutenst ist ein bisschen eine luxuslösung etwas böse ausgedrückt für schon sehr erfolgreiche und sehr dichte Städte und hier ist nicht klar wie man das verallgemeinern kann und natürlich wir hoffen natürlich auf die wundertechnologie also auf
Irgendetwas was das Problem zum Verschwinden bringt und das ist vielleicht auch nicht dämlich darauf zu hoffen weil wir hatten ja die Erfahrung dass wir solche wundertechnologien produzieren die Eisenbahn im 19 Jahrhundert der PW im 20 Jahrhundert weshalb sollte nicht eine entsprechende wundertechnologie im 21 Jahrhundert funktionieren jetzt ist die Frage gibt es solche
Wundertechnologien also ich und wir haben zweifeln daran weil alles was im Moment diskutiert wird stößt relativ bald an kapazitätsgren respektive an seine umweltgrenzen wir haben hier eine ganz groben Abschätzung gemacht was denn die Effekte der heute diskutierten Lösungen ist sie sehen hier den CO2 grünhausgasausstoß der heutigen internal combustion
Engines sie sehen mit der roten Balken am Ende das Ziel was wir erreichen müssen müssen oder wollen worauf wir uns verpflichtet haben also wenn wir jetzt tatsächlich beginnen und heutigen Elektrofahrzeuge einsetzen würden würden wir würden wir tatsächlich den aussstluss reduzieren wenn wir die elektrowahrzeuge von 2050 und deren technologischen Fortschritt reinnehmen
Würden wir dramatisch weiter reduzieren und dann hätten wir tatsächlich die Ziele erreicht das Problem ist aber dass die Welt nicht stehen bleibt und vor allen Dingen dass wir als Menschen auf die Möglichkeiten und Kostenstrukturen reagieren das erste was passieren wird ist das Bevölkerungswachstum und wenn wir nur annehmen dass die Menschen
Genauso fahren wie heute ergibt sich eine Erhöhung der grünhausgasemission dann gibt es einen weiteren Effekt durch die niedrigen Betriebskosten der Elektrofahrzeuge also auch hier sind wir schon wieder einen Schritt zurück und wenn wir dann noch daran denken dass bis 2050 hoffentlich oder wahrscheinlich automatische Fahrzeuge zur Verfügung stehen wird die nachfalge noch mal
Wachsen weil die Erwartung ist dass autonome Fahrzeuge sicher bequem und angenehm sein werden und deshalb wie bisher die Bevölkerung darauf reagiert indem sie mehr unterwegs ist und dann sind wir wiederum jeweils deutlich über unseren Zielen und die Frage ist jetzt können wir diese Lücke diese GAP schließen und
Wie das EB City Projekt denkt nicht dass unser Ansatz der einzige und der einzig mögliche Ansatz sein wird wir wären sehr dankbar wenn viele andere Gruppen und Kollegen ihre eigenen Ideen entwickeln wie wir jetzt mit dieser Lücke umgehen können wir wollen aber einen Beitrag zu dafür leisten für die Diskussion und
Auch für die mögliche Umsetzung wie wir diese Lücke schließen können es ist vielleicht wichtig daran darüber nachzudenken was in letzten Jahrhundert passiert ist das letzte Jahrhundert hat einen massiven Umbau der Städte und Expansion der Städte gesehen und diese Ausbau und Umbau wurde geleitet und motiviert durch Visionen
Die so in den 1910er 1920er Jahren entwickelt wurden und ich denke mal dass wir für unsere Zukunft genau solche Visionen brauchen also Bilder und Vorstellungen wie die Stadt wie die Welt funktionieren kann und dass diese zukünftige Zustand tatsächlich ein guter ist und ein wünschenswerter ist weil ansonsten
Bleibt man sehr leicht hängen in kleinen Diskussionen über kleine Verbesserung ohne wirklich das gesamte Bild vor Augen zu haben die erste große Vision war Traum war lcobers City Radius le gesier ein zu dem Zeitpunkt etwas unterbeschäftigter aber schon berühmter Architekt der in Paris lebte schlug vor Paris und andere Städte umzubauen und
Die aus seiner Sicht und aus der damaligen Sicht überdichte dreckige verslammte Stadt des 19 Jahrhunderts zu ersetzen durch großzügige Hochhäuser im Park und im Grünen und er stellte sich vor dass diese Hochhäuser erschlossen wurden durch Autobahnen äh respektive Flugplätze natürlich ist diese Welt nie so gebaut worden aber die Idee und die
Vision dahinter ist dann in der zweiten Hälfte des 20 Jahrhunderts umgesetzt worden die Beispiele sind weniger großzügig und weniger großartig aber die Idee blieb wir konzentrieren Menschen in Hochhäusern trennen Sie von der Arbeit trennen sie vom Einkaufen und ermöglichen Ihnen über die äh den Individualverkehr mot Individualverkehr den Zugang zur
Arbeit die zweite vielleicht noch wichtigere Vision war franklord WS usonia und abanesa Howards Garden City also die Idee dass man die Haushalte Grundstücke in grünen gibt also usonia schlug vor jeben Haushalt ein Kurorte Ecke zur Verfügung zu stellen auf dem der Haushalt sein Haus sein Parkplatz und sein Garten bauen
Sollte und in diesem Fall schlug er vor all diese Häuser durch Straßen äh und Ausfallstraßen zu verknüpfen äh er rechnete laut W rechnete aus dass er dafür etwa glaube das halbe Texas gebraucht hätte um ganz Amerika in einer solchen Welt unterzubringen diese Idee der Vorstadt und des Hauses im Grünen war ungeheuer
Mächtig und wir haben eigentlich über industrialisierten Welt diese Welt nicht ganz so großzügig tatsächlich auch gebaut im zweiten Hälfte des 20 Jahrhunderts und wenn Sie heute mit vielen Menschen reden wollen sie genau diese Welt ein Haus im Grünen das über eine gut ausgebaute Straße erschlossen
Ist es gab da noch auch Träume für die Städte columb Canon war ein englischer Planer der in den frühen 60er Jahren den Auftrag erhielt die Frage zu beantworten wie denn London oder andere englische Städte umgebaut werden müssten um bereit zu sein für die für die Straßenverkehr und er schlug vor
Äh London im Prinzip aufzustelzen das heißt die das die Erd Ebene praktisch vollständig dem Autoverkehr zu übergeben und die Fußgänger von Fahrradfahren redete er nicht in die erste Ebene zu heben dieser Bericht war ungeheuer populär er wurde in einem populären Format veröffentlicht bei Penguin einem wichtigen Taschenbuchverlag und wurde
Glaube ich 40 50 000 mal verkauft also man kann dieses Buch relativ günstig antiquarisch erhalten auch das diese Idee dass wir die Probleme dadurch lösen dass wir einfach mehr Kapazität in der Stadt Staffen sind immer noch da immer noch da wird davon geredet ja wir müssen einfach n die Straßen ausbauen um die
Probleme zu lösen aber schauen Sie mal hin er hat natürlich nicht eine Stausituation dargestellt sondern alles ist halbleer die Straßen sind frei an der Schnittstelle zur stad zur Stadt und zu den Vororten wurde dann vor allen Dingen im deutschprprachigen Raum von der autogerechten gestadt geträumt die autogerechte Stadt ers schloss
Die Wohngebiete durch großzügige Erschließung Straßen in diesem Fall mit einem baumnetzwerk und verband diesen Vorort mit der Rest der Welt der Hauptstraße durch eine autobahnähnliche Straße jetzt hier in diesem Fall im Süden des Baugebiets diese Gebiete sind hunderttausendfach gebaut worden äh und auch entsprechend geschätzt worden von seinen Bewohnern es war das
Haus im Grünen und solange noch nicht jeder ein Auto hatte gab es auch keine Probleme äh das Gebiet zu erreichen heutzutage wird man sagen dass dieser eine Autobahn dieser eine Anschluss zu wenig ist und entsprechende Lösungen werden nachgedacht wie man diese Wohngebiete besser erschließen kann und natürlich vielleicht der
Wichtigste von diesen Träumen waren die Autobahnen die natürlich in unseren Vorstellung immer sonnenbestrahlt leer und gut gepflegt sind das ist jetzt ein Bild aus den 30er Jahren das in Deutschland verwendet wurde um das den autobahnbor voranzutreiben aber diese Idee dass wir Straßen bauen können die tatsächlich
Leer sind und ist immer noch in den Köpfen der Menschen drin die Hoffnung dass wir das Problem einfach durch mehr lösen können was wir immer wieder vergessen ist dass die Menschen auf solche Lehre auf solche IT und Qualität darauf reagieren dass sie einfach mehr unterwegs sind und dass diese Straße in den seltensten
Fällen so leer sein wird wie hier auf dem Bild jetzt wir machen unsere Anwendung unsere Anwendung für die Zürich Zürich ist etwas ungewöhnlich indem sich hier je länger je lieber vor allen Dingen Leute ansiedeln Leute wohnen bleiben die nicht so verkehrsaffin sind zumindest mal im Alltag und das merkt man z.B daran dass
In der Stadt Zürich der P PW Besitz pro 1000 in den letzten Jahren gefallen ist und mit etwa 400 Fahrzeugen pro 1000 für die 18 bis 84jährien ist er etwa nur zwei Drittel der Zahlen für die Gesamtschweiz das ist aber auch natürlich Warnung dass wir die Reaktion
Und die Situation in Zürich nicht für die Schweiz verallgemeinern dürfen wir müssen daran denken dass Zürich insbesondere sich anders verhält als andere Teil der Schweiz und wir als Projekt sind uns dem sehr bewusst auch wenn wir jetzt im Moment vor allen Dingen in Zürich arbeiten ja ebik City das Projekt dass wir gemeinsam
Durchführen nimmt als Ausgangs Punkt die Idee dass wir die Hälfte der Straßenfläche dem Langsamverkehr und insbesondere dem E-Bike zur Verfügung stellen dass wir gleichzeitig dafür sorgen dass der öffentliche Verkehr vorhanden ist und so ausgebaut bleibt wie heute ausgebaut ist und auch angepasst wird um mit der ebik City umgehen zu
Können und als drittes sehen wir vor dass jede Adresse in der Stadt mit einem motorisierten Fahrzeug erreicht werden kann schon aus den offensichtlichen Gründen dass wir einen Krankenwagen zu jeder Adresse brauchen dass wir ein Abschleppwagen ein Müllabfuhr ein Lieferwagen ein Umzugswagen zu jeder Adresse bringen können müssen und die Frage ist jetzt mit
Diesen Randbedingungen also die Hälfte der Straßenfläche wird dem Langsamverkehr zurfügung gestellt wir stellen sicher dass der ö so echt effizient ist wie heute ist und dass jede Adresse erreichbar erreichbar bleibt wie erreichbar bleibt diese Stadt wird diese Veränderung immer noch ermöglichen dass wir genauso viele Menschen genauso viele Anschriften in
Vernünftiger Zeit erreichen können wie heute also das ist die Herausforderung geht das und da wir unsere Berechnung no nicht vollständig abgeschlossen haben kann ich Ihnen jetzt noch nicht sagen ob diese Planung sie tatsächlich so erfolgreich sein wird aber was wir sicherlich vorlegen werden sind Zahlen und damit natürlich auch allen die
Möglichkeit geben darüber zu entscheiden ob die ob die Verluste allfälligen Verluste wissen noch nicht ob es Verluste gibt es wert es für die anderen Dingen die die ebx City uns liefern wird gut wenn wir jetzt damit beginnen dann können wir uns natürlich fragen wie sehen denn die Straßen dann aus
Und wir haben jetzt in der ersten Phase eine Reihe aber noch zu wenig Straßen uns im Detail angeschaut wir haben uns gefragt wie sieht die Straße nach dem Umbau aus und wir haben uns begonnen auch um die Detail zu kümmern also man sieht hier schon Z erste Parkplätz für die
Fahrradfahrer aber wir haben uns noch nicht so richtig die Frage gestellt wo denn die Lieferwagen parken können in dieser Straße das heißt in den jetzt kommenden Monaten werden wir genau solche Detailuntersuchungen machen um zu schauen ob diese Stadt tatsächlich funktionieren kann also hier ist die birchstraße äh nach dem
Umbau hier ist der Bericht Platz nach der Umgestaltung äh um äh fahrradfreundlicher zu werden äh wir haben uns hier vor allen Dingen an holländische Beispiele orientiert äh für die Umgestaltung des Straßenraums wir haben dasselbe dann auch mal für die wintertorerstraße gemacht auch um zu sehen wie wie gut die
Fahrradfahrer dann mit den Straßenbahnen und den anderen Verkehrsteilnehmer interagieren können wir brauchen jetzt natürlich mehr Beispiele wir müssen noch schauen ob wie die Details aussehen weil im der Teufel steckt im Detail und wir wollen zumindestens bei Beispiel spielhaft diese Details durchplanen um dann hinter erste Hinweise zu geben für eine vergagemeinerung unserer
Ideen es gibt natürlich jetzt noch viele viele weitere Fragen die sich dann stellen also hier haben wir z.B die kbrücke umgestaltet und das Brief und das belwü um zu schauen wie das geht also rot sind die äh Fahrrad langsam verkehrsspuren gelb äh der ÖV und grau der MIV und
Jetzt rechnen wir das durch planen wir das durch um zu sehen ob das klappt wir haben diese Art von Planung für die ganze Stadt Zürich gemacht äh und können damit tatsächlich den Flächenanteil für den Langsamverkehr deutlich erhöhen aber noch nicht auf 50% erhöhen dazu müssen wir noch weitere Detailuntersuchungen
Machen und vor allen Dingen auch noch mal mit dem Parken genauer beschäftigen äh jetzt bleiben natürlich viele Aufgaben das Projekt ist wie gesagt etwa zur Halbzeit m bei der netzgestaltung haben wir zwar schon einen ersten Ansatz aber ich versuchen diesen Ansatz weiterhin zu optimieren und entsprechende Optimierungsverfahren zur Verfügung zu
Stellen wir müssen die Erreichbarkeiten berechnen weil wir wollen ja zeigen oder überprüfen ob die Erreichbarkeit gleich bleiben dazu brauchen wir dann Teilmodelle damit das funktioniert wir müssen routenwahlmodelle schätzen also wie die Fahrradfahrer und anderen Verkehrsteilnehmer ihre Wege durch die Stadt finden wir können Gott sei Dank auf eine große Studie zurückgreifen ebis
E-Bikes in Switzerland die wir letztes Jahr durchgeführt haben die uns sehr sehr viele Daten gibt auf denen wir mit denen wir sehen können wie denn diese abwegung tatsächlich heute gemacht werden wir müssen das Ganze dann noch in das matsim Simulationsmodell integrieren um die entsprechenden Berechnungen und Gleichgewichtszustände für die Zukunft
Zu finden wir müssen dann als nächste Schritt uns überlegen wie die Verkehrsmittelwahl in einer solchen ebik City aussieht hier werd es entsprech Befragungen jetzt in der nächsten Zeit geben mit denen wir tatsächlich mit einer großen Stichprobe in der Bevölkerung ausprobieren wollen wie auf eine solche Stadt reagiert wird und dann
Müssen wir die Erreichbarkeiten berechnen nachdem wir die Veränderungen Anpassungen im Verkehrsverhalten versucht haben abzuschätzen der ÖV muss überprüft werden vor allen Dingen für Nachfragespitzen die entstehen könnten bei schlechten wter wie kann der ÖV mit solcher größeren Varianz umgehen das ist das Thema eines weiteren Teilprojekts wir müssen uns dann fragen
Wir haben noch verbleibende Kapazität für den motorisierten indivalverkehr wie optimieren wir den um für den modorisierten indivualverkehr so gut der Verhältnis wie möglich bereitstellen zu können es ist im Moment leider nicht klar was die Lebenszykluskosten in CO2 der ebik sind und eine weitere Doktorarbeit kümmert sich darum da jetzt
Auf den aktuellen Stand zu kommen wir fragen uns was denn das alles kosten würde wie teuer wäre das bräuchten wir richtig große Mittel oder reicht es ist es ein billiges Umbau im Verhältnis sagen wir zum Bau eines weiteren Tunnels in der in der Stadt und natürlich fragen wir uns auch
Wie die Idee in ihrer vorläufigen Form bei der Bevölkerung ankommt und ein weiterer Kollege fürührt Befragung dazu durch um z schauen wie eine solche E-Bike Stadt akzeptiert wird vor allen Dingen wenn man auch daran denkt dass die alternativen immer noch vorhanden sind wir können es geht ja nicht darum
Zu sagen wir haben jetzt eBikes und m so fragen ist die ebik City besser als die Alternativen die wir haben wenn wir nichts tun oder wenn wir eine andere alte Lösung vorschlagen und damit bin ich auch schon am Schluss und kann ihn hier noch Hinweise geben wo Sie mehr Information finden das ist
Die Website das ist die Webseite des Instituts mit den ganzen Aufsätzen ebik City ist eine Webseite die Sie durch das Projekt führt und auch Zugriff auf die Bilder gibt die ich Ihnen schon gezeigt habe und ebis ist die Webseite die ihnen erzählt wie wie wir diese datenhebung
Gemacht haben und damit freue ich mich jetzt auf Ihre Fragen und bin gespannt vielen Dank für diese spannende Präsentation darf ich sie noch bitten Ihren Bildschirm nicht mehr zu teilen damit wir uns besser sehen können bis jetzt gibt es noch keine Fragen im Chat deshalb beginne ich mal
Mit einer eigenen Frage und zwar die Umgestaltung dieser Straßen in einer ganzen Stadt es bringt ja auch ganz viele Emissionen nur schon durch die Baustellen mit sich sei es Lärm und Staub aber auch CO2 Emissionen durch die Baumaterialen und so weiter wie werden diese also stellen Sie dazu auch
Überlegungen an wird das bis jetzt in ihrem Projekt berücksichtigt ähm noch nicht explizit also wir schauen uns die Kosten an aber die Umbau Emissionen sollten vergleichsweise klein sein ja es wird es wird baustellenlärmen geben aber da der Umbau ja im Wesentlichen Farbe ist und relativ geringe Umbauten in den Kreuzungen ist
Es nicht vergleichbar mit dem Energieaufwand eines weiteren längeren Tunnels in Zürich also ich denke mal da sind wir sicherlich dramatisch drunter aber sie haben vkom recht das wäre ein Element was wir uns anschauen müssen haben sie schon eine ungefähre Vorstellung wenn man jetzt dieses diesen Plan ungefähr so also auch wenn er jetzt
Nicht noch gan noch nicht ganz fest steht wenn man diesen Plan umsetzen würde wie lange das ungefähr dauern würde in der Umsetzung also wir haben uns darum bisher gedrückt wir haben also nicht gefragt wie lange das dauert äh es ist auch eigentlich noch mal eine ganz eigenes Projekt äh die Umgestaltung
Und die etapierung eines solchen Umbaus voranzutreiben es gibt ein berühmtes Beispiel für einen großräumigen Umbau einer ganz eines ganzen Landes als Anfang der 60er Jahre war es Schweden vom Linksverkehr zum Rechtsverkehr gewechselt hat dort wurde tatsächlich von einer Nacht auf die den nächsten Tag alles umgebaut jetzt wird natürlich dass was
In der eack City passiert vielleicht doch etwas aufwendiger sein aber ich denke mal im Verhältnis zu den Bauzeiten von anderen Projekten werden wir reden wir über ein schnelles Projekt und das muss es ja auch sein weil wenn wir daran denken dass wir unsere Ziele bis 2040 erreichen müssen dann sind wir eigentlich morgen
Dran 2040 ist jetzt noch 16 Jahre weg und wenn wir daran denken den wie lange es dauert jetzt erstmal das Jahr des Volkes für einen solchen unbau zu erhalten dann können wir uns es nicht leisten erstmal dann noch 20 Jahre zu bauen das heiß wir brauchen etwas
Schnelles und ich denke die ebik City könnte dort tatsächlich passen wenn wir zeigen können dass es tatsächlich funktioniert vielen Dank dann eine Frage die ich an Veranstaltung ihen schon häufiger gehört habe warum heißt das Projekt eBike city und nicht einfach Bike City das werden ja weiterch also
Eigentlich müsste es E-Bike Bike ÖV zu fußstad heißen ähm das ist zu lang und es würde auch ein bisschen davon ablenken dass das E-Bike insbesondere neue Möglichkeiten gibt die E-Bikes mit ihrer Geschwindigkeit und ihre Energie erlauben es viel mehr Menschen als vorher das Fahrrad zu nutzen und es auch über längere Strecken zu
Nutzen und damit auch gibt es einen größeren Aktionsraum als das Fahrrad für viele Leute hatte und deshalb ist es schon richtig dass wir auf das eBike betonen wohl wissend dass diese anderen Elemente da sind die wir auch nicht negieren wollen die wir auch nicht abschaffen wollen wir brauchen alle
Diese Elemente aber das eBike ist wirklich der Zentrale Umbaumöglichkeit die wir vorher nicht hatten ähm was ist ihre Meinung zu den Ausbauplänen die das Parlament jetzt beschlossen hat gerade im Bereich Autobahnen äh wo jetzt auch das Referendum dazu läuft ist das ihrer Meinung nach also betrifft das auch die
Städtische Mobilität direkt oder ist das sehen Sie hier diese Trainung zwischen Langstreckenverkehr und städtischen Verkehr ähm ich habe mir die Pläne des Bundes jetzt nicht im Detail angeschaut äh ich finde es ist wir haben wir stehen im Moment von einem anderen Dilemma nämlich dem Dilemma der heutigen Bevölkerung ein Verkehrssystem zu bieten
Das sich nicht weiter verschlechtert das heißt im Moment ist der politische Anspruch und ich glaube der Anspruch der Wähler und der Bevölkerung der Schweiz dass ich Ihre Situation nicht verschlechtert und deshalb glaube ich schon dass ein gewisser Ausbau rechtfertigbar wäre wenn wir ihn so dosieren können dass wir tatsächlich die Erreichbarkeit nur
Aufrechterhalten das heißt angesichts des Bevölkerungswachstums der Schweiz dass dieser Wachstums nicht auf Kosten der schon dort lebenden Bevölkerung geht jetzt kann man natürlich fundamentale Opposition machen und sagen okay wir bauen gar nichts mehr dann müss man sich aber auch fragen wie man mit den höheren Reisezeiten und dann auch den
Entsprechenden Emissionen der Fahrzeuge umgeht wenn wir nicht gleichzeitig eine Alternative zur Verfügung stellen das müsste man sich noch mal im Detail anschauen aber es geht man kann ein Argument dafür machen dass der Ausbau tatsächlich gerechtfertigt ist ich habe jetzt wie gesagt die Unterlagen nicht gesehen die das Parlament gehabt hat als es die
Entscheidung traf aber das wäre zu überprüfen aber das heißt man müsste auch von den alternativen sprechen wie z.B Gepäcktransport und so weiter kürzere Ferien weniger pentelverkehr ist geht das zusammen oder das das geht dann natürlich in das in das ganze gesamte Paket mit rein ja das weniger pendeln bekommen wir
Durch das die Arbeit von zu Hause in gewissen Umfang ein ein doktorant am Lehrstuhl hat Befragung dazu durchgefr führt und zeigen können dass ja im Durchschnitt etwa ein halber Tag länger von zu Hause gearbeitet werden möchte ob das alles kommt wird man sehen äh in der Interaktion mit den Arbeitgebern ob tatsächlich tatsächlich
Produktivität aufrechtterhalten werden kann weil die Schweiz und die Arbeitgeber müssen das ja bezahlen und ich weiß nicht in unserer Studie wurde dann ziemlich klar dass die Bevölkerung nicht bereit ist Lohnkürzungen zu akzeptieren um dafür mehr von zu Hause arbeiten zu kommen dan ich möchte die diskion wieder
Etwas mehr auf das konkrete auf auf städtischen Verkehr lenken jetzt gibt’s hier die Frage gibt es europäische Städte die Sie in dieser Beziehung schon als Vorreiter bezeichnet wden die vielleicht auch gerade in den letzten Jahren eine eine Transition durchgemacht haben vielleicht neben den bekannten Beispielen Kopenhagen Amsterdam also es
Also es gibt deutsche Beispiele in denen relativ massive Gewinne für den Fahrradverkehr erzielt werden konnten karlzruhe Münster und andere Städte wir haben uns die noch nicht im Detail angeschaut das liegt do daran dass manche von den Städten das auch nicht gut dokumentiert haben eine Herausforderung ist bei diesen
Städten ist immer sich zu fragen ist der Ausbau des Radverkehrs auf Kosten des övs gegangen weil etwas üerspitzt kann man sagen das was die Holländer mehr auf dem Fahrrad sitzen sitzen die Schweizer mehr im ÖV und der Anteil der motorisierten Nutzer ist vergleichbar das heißt die haupterausforderung ist immer Menschen
Verkehrstehmer aus dem Auto rauszulocken und ähm diese Frage ist noch nicht vollständig beantwortet und wir hoffen dass die eBike City tatsächlich ein solches Angebot ist dass Menschen die bisher gesagt haben ja Fahrradfahren ja aber es mir alles zu unsicher tatsächlich motiviert werden können das Fahrrad auszuprobieren und dann hinterher auch zu einem
Regelverkehrsmittel zu machen dann die Frage aus die diese flächeneinsparungen oder die die Flächen die dem Fahrrad zugute kommen sollen wird ja hauptsächlich durch Einbahnverkehr zu zur Verfügung gestellt inwiefern ist es realistisch dass das keine Auswirkungen auf den ÖV hat na für den ÖV haben wir den ÖV haben wir nicht
Angefasst die Straßen mit dem ÖV werden nicht umgestaltet also das ist bleibt erstmal konstant jetzt kann man natürlich sich fragen äh ob wie das an den Knotenpunkten dann funktioniert das müsste man sich dann anschauen aber ich nehme mal an da die Straßenbahnen ja doch deutlich größer sind und bleiben
Werden als die Fahrradfahrer wird es da nicht so viele Konflikte geben die andere Frage ist was passiert mit dem verbleibenden motorisierten Verkehr also PW und LKW und hier sind wir jetzt dabei uns anzuschauen wie können wir diese Restkapazität möglichst optimal nutzen da gibt’s schon die Ideen und die zweite
Frage ist wie viel Autoverkehr verbleibt also wie viel Leute wechseln ihr Verkehrsmittel und ob das Ganze zu einem Gleichgewicht findet das funktioniert und ang angemessen schnell ist ist da haben sie beim Fahrradverkehr eigentlich auch die den Lieferverkehr mit eingeplant also waren ja nicht nur einzelne Personen auf fahrr sonst gibt
Ja auch wirklich die Möglichkeit sehr viel Cargo damit zu transportieren also sehr viel ist im Moment vielleicht etwas übertrieben es gäbe die Möglichkeit Cargo damit zu produzieren ja wir werden uns das Anschauen die Standards die wir vorschlagen er möglich es den Cargo Bikes D zu fahren wir werden uns auch im
Verkehrslichen Detail anschauen dass die Kurvenradien so sind dass die cargobikes um die Kurve kommen wir werden uns auch anschauen dass wie das mit den Parkplätzen aussehen wird für die Cargo Bikes aber wir müssen dort vielleicht doch noch etwas realistisch bleiben dass vor allen Dingen für größere Gewichte die fahrradfahfahrerrscheinlich nie zu einer
Konkurrenz werden können ich ich habe es noch nicht ausprt aber ich weiß nicht wie sich anfühlt eine Waschmaschine auf einem Cargobike zu transportieren ich stell mir das etwas anspruchsvoll vor da ist alles eine Übungssache ähm nun was meinen Sie was für Auswirkungen hätte die eBike City auf auf
Wirtschaftlicher Ebene und auf mm die Leute die sich in der Stadt sonst bewegen die zu Besuch sind im Moment also wirtschaftliche Ebene heißt natürlich verschiedene Sachen ähm das erste ist natürlich Wirtschaft im Sinne von arbeitsplätzerreichbarkeit das wollen wir überprüfen dass die Arbeitsplätze weiter erreichbar bleiben und idealerweise die Erreichbarkeit sich
Auch nicht verschlechtert das zweite ist die ganze Frage des Einzelhandels und das dritte ist die ganze Frage der Kultur und des frei der Freizeit der Einzelhandel ist im Moment natürlich sehr schwierig zu beurteilen weil er von sich aus im Wandel ist also Kaufhäuser sterben schon seit etwa 20 Jahren
Die Schweiz ist davon schon weitgehend verschont gewesen aber wenn man sich die Deutschen Erfahrung anstandt an dem praktisch alle warenhauskonzerne äh rumkrebsen der Einzelhandel der stationäre Einzelhandel leidet eigentlich überall unter dem Versandgeschäft äh und nur wenige Einzelhändler finden Rezepte wie sie damit umgehen können das heißt hier betrachten wir ein sich bewegendes Ziel
Ähm ich denke mal was wir sicherstellen müssen ist dass die Läden erreichbar sind dass es äh wo notwendig Liefermöglichkeiten gibt also dass die Lieferfahrzeuge zu den Läden kommen können dass wo notwendig tatsächlich auch geparkt werden kann aber wir sollten daran denken dass schwere Dinge heute schon nicht mehr beim möbelfiste abgeholt werden sondern
Per Lieferwagen nachausekommen dasselbe gilt für IKEA also Einzelhandel ist schwierig im Freizeitverkehr ist es was anderes äh dort denke ich wollen wir sicherstellen dass eigentlich alle Orte von die von Interesse sind erreichbar werden erreichbar bleiben und sind und jetzt eine eine Frage die mich interessieren würde haben sie auch sich überlegt was
Dieses neue Verkehrssystem eigentlich für Effekte hat auf die Siedlungsstruktur in der Stadt also würde das dazu führen dass die Leute tendenziell sowieso kürzere Wege wieder ähm sich versuchen einzurichten mit Wohnortwechsel vielleicht auch weil ein Gewissen Achsen es wieder angenehmer ist zu wohnen weil die lärmschutzgrenzwerte eingehalten werden und so weiter und die
Luft besser wird also ich denke mal den Menschen ist der lärmschutzgrenzwert schnurz den geht’s darum ob sie es als laut empfinden oder nicht und die subjektive Lärm Findung kennen wir bestens aus den V fluglen gestörten Menschen in walzut die wo die Flieger sehr hoch über ihn fliegen also egal ja
Es wird solche Effekte geben wir haben das ja an der Weststraße gesehen aber das Potenzial z.B in Zürich ist ja gar nicht so groß weil die Wohnungen die jetzt da sind würden ja nur frei weil andere Leute ausziehen das heißt hier könten wir wirklich nur große Veränderung sehen wenn entsprechende
Verdichtung und innenverdichtung dann ermöglicht wird und das wissen sie auch dort stellt sich die Bevölkerung dann in vielen Fällen gegen solche innenverdichtung und hier wird man sehen ob die Schweizer Bevölkerung hier äh höhere Akzeptanz zeigen wird für solche Sachen ähm aber neben diesen eher prinzipiellen Aussagen können wir noch keine
Detaillierten Aussagen machen weil wir die Interaktion zwischen Verkehr und Flächennutzung nicht explizit modellieren das ist eine eine Wissenschaft für sich die wir jetzt nicht im Projektteam haben aber wir wissen Leute die es könnten wenn wir es machen wollten also sie wden nicht so weit gehen und sagen dass wenn der Verkehr
Generell effizienter abge wird durch weniger flächtenverbrauch D auch eine höhere Dichte Toleranz in der Bevölkerung nach sich ziehen würde weil ich glaub die die grundsätzlichen Vorbehalte gegen diese Verdichtung nach innen ist da vor allem immer die Angst davor dass der Platz danach auf der Straße draußen zu zu knapp
Wirbt ja also das natürlich dann schwierig weil primaf produziert eBike City ja diese platzverengerung auf der Straße erstmal als solches wir nehmen % der Fläche erstmal weg oder nicht weg wir widmen sie um das ist wichtig zu sagen m es nein wir haben uns noch nicht wirklich mit dieser Wechselwirkung
Auseinandergesetzt ja wir würden erwarten dass manche Straßen beliebter werden wir würden erwarten dass an manchen Stellen mieten wachsen werden erhöht werden weil die geswi weil die Geschwindigkeiten und der Lärm sinkt umgekehrt werden manche Leute sagen ja aber ich kann mein Auto nicht mehr nutzen sind deshal nicht so sehr bereit
Also ist nicht nicht klar was dann das Mietniveau oder das Preisniveau werden wird das wäre ein Thema für eine zweite Phase des Projektes vielen Dank ähm dann eine Frage die vielleicht etwas zum Thema Föderalismus kommt also was halten Sie davon dass die citybewohner auf egoistische Weise für sich bestimmen was
Sie bezüglich Verkehr wollen z.B parkplatzkosten für iss in Paris m gut also die Bewohner der aglo sind genauso egoistisch also wir haben das ja gesehen an mit der Abstimmung zur äh Festlegung der Kapazitäten und der unveränderbit der Kapazitäten dort hat der gesamte Kanton beschlossen dass die Städte nichts mehr umbauen dürfen das
War die stauinitiative im Kanton Zürich an genau Z genau also ich denke mal alle Beteiligten nutzen das politische System um die wahrgenommenen Interessen und Ideen umzusetzen ähm ja man kann es so sehen als ob die Städte sich ab abkapseln aber das können sie ja gar nicht weil eine Stadt wie
Zürich braucht die Einpendler die Stadt Zürich hat ja gar nicht genügend Wohnraum um alle Arbeitsplätze tatsächlich mit Stadtbevölkerung zu besetzen aber und das ist auch wiederum ein Thema ein der zweiten Phase des Projektes wir müssen uns fragen wie kriegen wir die Zusammenhalt und die Interaktion mit der aglo richtig hin und
Gelöst sass auch für die Bewohnung der aglomeration die Erreichbarkeit nicht sich nicht verändern oder vor allen Dingen nicht dramatisch verändern oder verschlechtern also das ist ein Thema was wir noch angehen müssen dass wir jetzt einfach aufgrund der verhandenen Kapazitäten erstmal noch nicht im angegangen sind inwiefern werden denn
Bis jetzt in in ihrer Modellierung die Verkehre von außerhalb der Stadtgrenzen mit einbezogen kommen die einfach immer noch alle mit dem Auto oder mit dem ÖV nein nein nein nein also also das Modell mit dem wir arbeiten ist nicht nur ein Modell der Stadt Zürich sondern ein Modell das etwa 30 km rund
Um den belvü inkludiert und darüber hinaus noch allen Durchgangsverkehr der von außerhalb dieses Kreises kommt also wir modellieren die gesamt naachfrage in der Stadt und wir würden natürlich im ersten Schritt würden wir annehmen dass das Verhalten erstmal so ist wie es ist aber natürlich genauso reagiert wie alle anderen auf die veränderten
Möglichkeiten und Gegebenheiten also auch dort werden die Bewohner der aglo und des der weiteren Schweiz auf die Veränderung der Preise und die Veränderung der Reisezeiten die Veränderung der Bequemlichkeit reagieren und zu schauen was die gesamt Lösung und das gesamtgleichgewicht ist gut dann vielleicht noch als letzte Frage eine Frage die uns natürlich als
VCS auch immer sehr interessiert mit welchen Argumenten würden sie die Autofreunde oder die bisherigen Autofahrer autofahrenden am besten von ihren Plänen überzeugen was gut also ich habe vorhin schon gesagt unsere Idee ist hoffentlich nur eine von den mölichen Ideen die generiert werden wird angesichts der Herausforderung vor der wir stehen
Und ich denke mal dass ein einfach weiter so was ja in vielen Fällen vorgeschlagen wird die Probleme nicht lösen wird also wir werden weder die CO2 Ziel erreichen noch werden wir den Stau besiegen und in dem Punkt muss man dann die Autofahrerinnen und Autofahrer Fragen wärst du dann bere
In einer solchen Autowelt tatsächlich über mobility pricing zu akzeptieren weil das wird wird dann zur Lösung offensichtlichen Lösung der Management und der Nachfrage Probleme weil es geht ja nie darum dass die Welt einfach so weiter existiert wir können nicht hoffen dass wir diese leeren sonnenbeschienenen Autobahnen aus den 30er Jahren erre en
Diese Welt ist vorbei dafür gibt es in der Schweiz knapp 700 Autos pro 1000 Einwohner diese Zustände können wir nicht mehr erzeugen und wenn wir sie erzeugen wollen wird sie so teuer werden dass wir uns das vielleicht dann doch nicht leisten gut vielen Dank her axhausen ich denke das ist ein gutes [Musik]
Schlusswort ich möchte mich auch noch beim Team des Fahrzeug bedanken für die Sicherstellung der Technik und die Organisation und auch bei allen Personen die sich ja aktiv an der Diskussion beteiligt haben ähm ja möchte sie noch sagen ich wäre dankb ich wäre dankbar wenn Sie wenn Sie mir die die Chatbeiträge zuschenken
Schicken können weil für uns ist es sehr wichtig äh zu sehen was für Fragen auftauchen und wie wir darauf reagieren können das machen wir gerne vielen Dank danke dann möchte ich diese Veranstaltung an die Punkt beenden ich danke Ihnen allen recht herzlich für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche Ihnen noch einen schönen Abend Abend
[Musik] danke